This Is Goodbye - Beste Episode

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"Take the risks. Make the big moves, even if they're small moves. Forge ahead with your lives in any and every direction that moves you. I'm asking you to be fearless."

Im Verlauf von "This Is Us" gab es viele, wenn nicht sogar unzählige, Episoden, die den Nagel genau auf den Kopf getroffen haben und einfach fantastisch waren. Wir nennen euch hier noch einmal die Episoden, die zu unseren Lieblingen gehören.


Beste Episode - Daniela S.


#1.03 Kyle

Foto: Mandy Moore & Milo Ventimiglia, This Is Us - Copyright: Twentieth Century Fox Film Corporation
Mandy Moore & Milo Ventimiglia, This Is Us
© Twentieth Century Fox Film Corporation

"This Is Us" hatte schon seit dem Serienstart den Eindruck vermittelt, dass es etwas ganz Besonderes ist. Sehr besonders fand ich auch die dritte Episode. Ich persönlich stelle es mir schrecklich vor, ein Kind zu verlieren und gerade bei dieser Episode konnte man den Schmerz von Rebecca umso deutlicher merken. Durch die Tatsache, dass Randall zunächst den Namen Kyle hätte bekommen sollen, wurde Rebecca immer an ihren Verlust erinnert und daran, welche 'Vorstellungen' sie mit Kyle gehabt hätte. Wenn man mal ausklammert, dass Rebecca Randall all die Jahre verschwiegen hat, seinen biologischen Vater zu kennen, fand ich es emotional, dass William praktisch den Namen seines Sohnes mitentschieden hat und sowohl Randall als auch Rebecca als Mutter und Sohn und ohne Ballast zusammenwachsen konnten.

#5.11 One Small Step…

Foto: Griffin Dunne & Jan Munroe, This Is Us - Copyright: 2022 20th Television; Ron Batzdorff/NBC
Griffin Dunne & Jan Munroe, This Is Us
© 2022 20th Television; Ron Batzdorff/NBC

Bei dieser Episode habe ich überlegt, ob ich sie benenne. Denn für mich sind beste Episoden nicht nur die, die eine hohe Bewertung haben. Für mich sind das die, die die meisten Emotionen in mir auslösen und die den Charakter umso besser erklären. Onkel Nicky hat wirklich einen weiten Weg hinter sich, aber alleine diese Entwicklung hat mich so berührt, weil Nicky gewachsen ist und weil er selbst erkannt hat, dass er mehr vom Leben verdient hat. Hier lässt sich deutlich erkennen, wie emotional Nicky doch ist. Zwar versteckt er dies immer gut, doch der Trip zu Kevin und seinen Zwillingen hat ihn so viel Überwindung gekostet, dass man sogar bei den Flashbacks, die seine Reise gezeigt haben und es eigentlich klar war, dass Nicky diesen Weg gemeistert hat, Zweifel bekommt, ob er wirklich die Kraft haben wird, auch den Problemen zu trotzen. Das Ende dieser Episode hat mich sehr zu Tränen gerührt, weil es unterstrichen hat, dass Nicky seinen eigenen Wert erkannt hat und dass er selbst über sich hinausgewachsen ist und das macht die Folge für mich zu einer der besten Episoden.

#6.06 Our Little Island Girl (2)

Foto: Susan Kelechi Watson & Sterling K. Brown, This is Us - Das ist Leben - Copyright: 2017 Twentieth Century Fox Home Entertainment
Susan Kelechi Watson & Sterling K. Brown, This is Us - Das ist Leben
© 2017 Twentieth Century Fox Home Entertainment

Es ist irgendwie vollkommen klar, dass bei dieser Aufzählung eine Episode aus der finalen Staffel auftauchen würde. Ich habe allerdings zwischen mehreren geschwankt. Letztlich habe ich mich für diese entschieden, weil sie auch einiges von mir spiegelt. Beth war immer die Starke der Pearsons, unabhängig von ihrer eigenen Familie mit Randall. Doch auch sie hat ein Geheimnis für sich behalten, was sie geprägt hat, aber eben auch nicht wirklich weiter gebracht hat, weil Beth zum Teil vielleicht auch gehemmt war. Dass sie sich dann doch von dem, was sie belastet hat, losgerissen hat, war ein Befreiungsschlag für sie selbst, aber auch eine Untermauerung ihres Charakters und der Serie. Denn "This Is Us" hat immer wieder betont und stand dafür, dass man an seine Träume und sich selbst glauben soll. Dass Beth sich letztlich ihren Traum erfüllt hat, fand ich aus dem Grund so großartig, weil gleich mehrere Faktoren zusammengelaufen sind. Zum einen hat sie sich selbst an das gehalten, was sie Randall und ihren Kids erzählt hat, aber auch die Gespräche mit Rebecca und dass sie ihr so den Rücken gestärkt hat, haben ebenso dazu beigetragen, wie, dass Beths Vater sie immer unterstützt, gestärkt und begleitet hat und dass Beth damit nochmals umso stärker hervorging und eigentlich so zum Vorbild für andere wurde.

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Beste Episode - Lena Donth


#1.08 Pilgrim Rick

Foto: Parker Bates, Mandy Moore, Milo Ventimiglia & Lonnie Chavis, This is Us - Das ist Leben - Copyright: 2017 Twentieth Century Fox Home Entertainment
Parker Bates, Mandy Moore, Milo Ventimiglia & Lonnie Chavis, This is Us - Das ist Leben
© 2017 Twentieth Century Fox Home Entertainment

Diese Episode hat sich definitiv einen Platz auf dieser Liste verdient, denn sie führt uns in die Grundlagen ein, wie die Pearsons Thanksgiving zelebrieren. Das ist DER Feiertag (neben dem Geburtstag der Big Three natürlich), der uns über die sechs Staffeln hinweg immer wieder begleitet und er ist deswegen für das Gesamtverständnis von immenser Bedeutung und das merkt man auch an der passenden Verquickung von Gegenwart und Vergangenheit. Während in der Vergangenheit eine neue Tradition geboren wird, weil die Kinder von ihrer gestressten Mutter genervt sind und durch ein liegen gebliebenes Auto sich völlig neue Möglichkeiten eröffnen, ist in der Gegenwart diese Magie nur noch bei Randall zu merken, der voller Elan das große Thanksgiving-Essen vorbereitet, während die Geschwister mehr mit sich selbst beschäftigt sind. Es ist ein Muster, das sich durch die zahlreichen Staffeln ziehen wird, denn an Thanksgiving sind immer dunkle Wolken präsent, aber gleichzeitig ist es der Feiertag, der auf vielfältige Art und Weise auch immer wieder Trost spendet, weil es eben der ist, der Jack auch meisten bedeutet hat. Deswegen wird mir auch immer die finale Szene in Erinnerung bleiben, als der kleine Randall beseelt von den Improvisationen seines Vaters sich wünscht, dass doch jedes Thanksgiving so sein könnte. Das wird es nicht, aber es ist eine geschaffene Erinnerung, die unglaublich weit ausstrahlt und damit auch diese Serie entscheidend mitprägt.

#2.13 That'll Be the Day

Foto: Milo Ventimiglia, This Is Us - Copyright: 2018 Twentieth Century Fox Home Entertainment
Milo Ventimiglia, This Is Us
© 2018 Twentieth Century Fox Home Entertainment

Diese und die folgende Episode sind für "This Is Us" und den gesamten Verlauf der Serie elementar, denn seit die Hinweise auf Jacks Tod in Staffel 1 nach und nach gestreut wurden, war klar, dass wir irgendwann an den Punkt kommen würden, wo es wirklich vorbei ist. Ich habe mich bewusst für die Episode entschieden, in der Jack nicht gestorben ist, sondern wo stattdessen deutlich bewusst wurde, das ist der Moment, ganz wie es auch der Episodentitel andeutet, denn die Spannung ist durchgängig zum Greifen nah. Ein entscheidendes Element dafür ist auch die Tatsache, dass wir ein älteres Ehepaar kennenlernen, bei dem lange die Frage ist, was sie mit den Pearsons zu tun haben. Schließlich zeigt sich, dass sie kurzfristig Nachbarn waren und dass sie den Slow-Cooker als Geschenk hinterlassen haben und eben dieser löst schließlich den Brand im Haus der Pearsons, Jahre später, aus. George hat damals sogar noch gewarnt wegen des unberechenbaren Knopfs und das ist eine so unheilvolle Prophezeiung, dass bei den Zuschauer*innen sofort die Gänsehaut die Wirbelsäule hochgekrochen ist. Man würde den Slow-Cooker am liebsten verteufeln, aber gleichzeitig erlebt man auch diese berührende Geschichte von George und seiner Frau Sally mit und versteht, dass der Slow-Cooker für etwas besonderes stand und das macht die Geschichte nur umso tragischer. Aber auch abseits dieser Rahmengeschichte werden auch alle anderen Storylines stringent dazu aufgebaut. Jack, der einen konkreten Plan für die Zukunft geschlossen hat, ihn aber nie selbst wird umsetzen können. Der Streit mit dem jugendlichen Kevin, was ihm all die Jahre heftige Schuldgefühle bescheren wird, weswegen auch die Gegenwartshandlung ideal hineinspielt. Kate, die endlich durch die liebevolle Unterstützung des Vaters an ihrem Traum als Sängerin glaubt, was mit Jacks Tod später wie ein Kartenhaus in sich zusammenfällt. Dazu Jack selbst, der auch durch Randalls ersten bedeutenden Kuss bewiesen bekommen hat, dass seine Kinder bald flügge werden und dann nachdenklich die ganzen Kinderbilder betrachtet. Diese Episode hat so viele Details zu bieten und bedient das Muster der Serie, dass alles irgendwie zusammenhängt, sodass es auch schon vor dem eigentlichen Ereignis an Spannung kaum noch auszuhalten ist.

#6.16 Family Meeting

Foto: Chrissy Metz, Chris Sullivan & Justin Hartley, This Is Us - Copyright: 2018 Twentieth Century Fox Home Entertainment
Chrissy Metz, Chris Sullivan & Justin Hartley, This Is Us
© 2018 Twentieth Century Fox Home Entertainment

Die finale Staffel von "This Is Us" war zum Ende hin gespickt mit großartigen Episoden, die ich hier allesamt hätte nennen können, aber letztlich habe ich mich für diese hier entschieden, auch weil sie thematisch sehr an meinen eigenen Erfahrungen mit einem Pflegefall war, so dass mich diese Episode auf einer persönlichen Ebene voll getroffen hat. Aber auch ohne die Vertrautheit der Konflikte und Ängste, die uns hier rund um Rebeccas fortschreitende Krankheit präsentiert werden, ist es für die Serie an sich eine elementare Episode gewesen. Zum einen war es die letzte Episode, wo es voll und ganz um die Big Three ging und wo wirklich auf wunderschöne und einfühlsame Art und Weise ihre Entwicklung dargestellt wurde und zum anderen ist auf humorvollem Wege noch einmal auf die Angeheirateten der Pearsons eingegangen worden, was ebenfalls ein durchgängiges Muster der Serie war. Die Besetzung davon hat sich zwischendurch etwas gewandelt, hier Miguel und Toby raus, dafür Phillip und Sophie dabei, aber dennoch ist es im Kern eine Gruppe mit ganz ähnlichen Erfahrungen geblieben, die angesichts der eingeschworenen Pearson-Familie ihre Sorgen, Leiden, aber auch gemeinsame Insider und Lacher hatten. Sie haben dieser schwermütigen Episode hier noch einmal den lockeren Anstrich gegeben. Aber noch einmal zurück auf die Big Three kommend. Als von Randall zur Sprache gebracht wurde, dass sie für Rebecca eine Lösung finden müssen, war ich selbst nicht ganz sicher, wie diese wohl aussehen könnte und deswegen war es ein spannender Prozess, bei dem die Entwicklung aller drei gut beleuchtet wurde. Die finale Lösung hätte nicht schöner können und hat mich aus vielfachen Gründen mitten ins Herz getroffen.


Beste Episode - Marie Müller


#1.01 Pilot

Foto: Mandy Moore & Milo Ventimiglia, This Is Us - Copyright: 2018 Twentieth Century Fox Home Entertainment
Mandy Moore & Milo Ventimiglia, This Is Us
© 2018 Twentieth Century Fox Home Entertainment

Die erste Episode "This Is Us" hat bei mir einen tiefen Eindruck hinterlassen und ich kann mich auch sechs Staffeln später noch genau an das Gefühl erinnern, das die Pilotfolge mit sich brachte, denn ich war sofort gebannt von der Serie. Mit viel Liebe stellte man uns die zentralen Figuren vor und hauchte jedem sofort Leben ein, indem man uns den einen besonders prägnanten Teil ihrer Persönlichkeit offenbarte. Man legte viel Feingefühl an den Tag und augenblicklich spürte man als Zuschauer eine Verbindung zu dieser Familie, die man in den kommenden Staffeln kennen und lieben lernen würde. Der Serienauftakt ist daher perfekt gelungen und besonders die Flashbacks legen einen wichtigen Grundstein, auf dessen Basis sich die gesamte Geschichte aufbaut und immer wieder in kleinen Teilen ergänzt wird, die sich hervorragend in das Bild einfügen, das man uns von Beginn an gezeigt hat.

#2.13 That'll Be the Day & #2.14 Super Bowl Sunday

Foto: Hannah Zeile, Logan Shroyer & Niles Fitch, This Is Us - Copyright: 2018 Twentieth Century Fox Home Entertainment
Hannah Zeile, Logan Shroyer & Niles Fitch, This Is Us
© 2018 Twentieth Century Fox Home Entertainment

Hätte man mich zu Beginn der Serie gefragt, ob ich die Episode, die den Tod von Jack einleitet, jemals gut finden würde, hätte ich wahrscheinlich inbrünstig verneint. Doch "This Is Us" hat ein Händchen dafür, selbst aus den sauersten Zitronen die süßeste Limonade zu machen und so tut man dies auch im Fall von Jacks Tod. Die Episode lenkt den Blick auf all die Beziehungen, die das Leben von Jack Pearson ausmachen und er schafft es in seinen letzten Momenten auf Erden, das Leben von jedem seiner Mitmenschen zu bereichern und maßgeblich zu beeinflussen. Das ist unglaublich tragisch, daher ist sein Ende so bittersüß, weil Jack sich gefühlt am Höhepunkt seines Lebens verabschieden muss. Man sieht Jacks Ende in #2.13 That'll Be the Day unaufhaltsam auf einen zukommen und möchte es eigentlich gar nicht wahrhaben, doch als der Moment dann gekommen ist, kann man sich zumindest glücklich schätzen, dass Jack als wahrhaft guter und aufopferungsvoller Mensch aus dem Leben geschieden ist.

#6.17 The Train

Foto: Mandy Moore & Milo Ventimiglia, This Is Us - Copyright: 2022 20th Television; Ron Batzdorff/NBC
Mandy Moore & Milo Ventimiglia, This Is Us
© 2022 20th Television; Ron Batzdorff/NBC

Die finale Staffel brachte so einige wundervolle Episoden mit sich, doch es war nur noch Platz für eine auf meiner Liste und so habe ich mich schlussendlich nach #2.14 Super Bowl Sunday für Rebeccas Gegenstück #6.17 The Train entschieden. Auch hier ist das Ende über eine lange Zeit zum greifen nahe und man nutzt jede Gelegenheit, um ihre Fähigkeiten und die herausragenden Momente in Rebeccas Leben in das schönste Licht zu setzen. Indem sie von William durch die letzte Phase vor ihrem Tod geleitet wird, hat man zudem das Gefühl, dass sie sich selbst den einzigen großen Fehler, den sie je begangen hat – nämlich William und Randall einander vorzuhalten – verziehen hat. Es sind traurig schöne finale Momente mit Rebecca, die aber noch einmal genau unterstreichen, warum man "This Is Us" so sehr ins Herz geschlossen hat.

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