Episode: #1.11 Hitzewelle

Rogers Gesundheitszustand eröffnet Don beruflich neue Möglichkeiten, was allerdings auch Pete und dessen Missgunst wieder auf den Plan bringt. Peggy wird mit einer schwierigen Aufgabe konfrontiert und Betty findet etwas, das sie von ihrer Unzufriedenheit ablenkt.

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Robert Morse & John Cullum, Mad Men
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Adam Whitman überreicht dem Manager des Hotels, in dem er seit einiger Zeit untergekommen ist, einen Schuhkarton. Er bittet ihn, diesen an die angegebene Adresse - Don Draper, 405 Madison Avenue - zu versenden. Daraufhin kehrt er in sein Zimmer zurück, platziert das einst von seinem Halbbruder Don erhaltene Geld auf dem Tisch und erhängt sich.

Bei Sterling Cooper bekommt Peggy einen privaten Anruf von ihrer Mutter, die eine Verabredung mit einem Mann aus der Nachbarschaft für sie arrangieren will. Peggy hält nichts von der Idee und unterbricht das Gespräch, nachdem sie bemerkt, dass Joan hinter ihr steht. Noch bevor diese sie allerdings wegen des Privattelefonats zur Rede stellen kann, trifft Don im Büro ein. Joan wendet sich unter dem Vorwand, eine organisatorische Frage zu haben, an ihn, will sich aber in Wahrheit nur über Rogers Gesundheitszustand informieren. Don meint, es gehe ihm ein wenig besser.

Einige der Männer finden sich ins Dons Büro ein, um ein neues Produkt zu begutachten. Es handelt sich um einen speziellen, mit Elektroden versehenen Gürtel, der Frauen beim Abnehmen helfen soll. Die Männer sind zunächst skeptisch, ob und wie das Gerät funktioniert. Im selben Moment betritt Peggy, die in letzter Zeit deutlich zugenommen hat, das Büro. Freddy meint, dass sie nach ihrem Erfolg mit Belle Jolie genau die richtige Person für diesen Auftrag sei. Don ist einverstanden und beauftragt sie sogleich, Ideen für eine Werbekampagne zu sammeln. Noch am selben Abend probiert Peggy das Gerät aus. Als sie jedoch feststellt, dass dessen Vibrationen sie sexuell erregen, nimmt sie unverzüglich Abstand davon.

Während Betty vergeblich darauf wartet, dass Don endlich nach Hause kommt, verbringt dieser die Nacht bei Rachel. Letztere gesteht, dass sie immer öfter an ihn denken müsse und nicht wisse, wo das noch hinführen soll. Don verspricht ihr, einen Weg zu finden, um auch weiterhin mit ihr zusammen sein zu können.

Am nächsten Morgen kommt Peggy mit ihren Erkenntnissen hinsichtlich des neuen Produkts zu Don ins Büro. Da es ihr peinlich ist, ihm von der stimulierenden Wirkung des Gürtels zu erzählen, umschreibt sie ihr Empfinden nur vage. Don versteht dennoch, worauf sie hinaus will, und weist sie an, den unerwarteten Nebeneffekt des Geräts in Worte zu fassen.

Betty bekommt Besuch von einem Vertreter für Klimaanlagen. Sie hat kein Interesse daran, doch dieser lässt nicht locker. Mit der Bitte um ein Glas Wasser verschafft er sich Zutritt zum Haus der Drapers und versucht, Betty von den Vorzügen einer Klimaanlage zu überzeugen. Sie lässt sich schließlich doch beeindrucken, woraufhin der Vertreter einige Abmessungen für einen Kostenvoranschlag vornehmen will, unter anderem auch im Schlafzimmer. Auf dem Weg nach oben überlegt Betty es sich anders und schickt den Vertreter weg.

Bert Cooper kommt zu Don ins Büro und erzählt ihm von einem heiklen Telefonat: Da der Eigentümer von Lucky Strike infolge von Rogers Herzinfarkt besorgt über den weiteren Verlauf der Geschäftsbeziehung ist, musste Cooper ihn für den darauffolgenden Tag kurzfristig zum Essen einladen. Don solle bei diesem Termin ebenfalls zugegen sein, um die Aufmerksamkeit vom immer noch angeschlagenen Roger wegzulenken.

Rachel isst gemeinsam mit einer Freundin zu Mittag und erzählt ihr dabei, dass der Mann, mit dem sie sich neuerdings trifft, verheiratet ist. Da diese geschockt reagiert, gibt Rachel vor, dass bislang nichts zwischen den beiden gelaufen sei. Ihre Freundin ist erleichtert und versichert ihr, dass solche Affären immer in einem Desaster enden.

Abends erzählt Betty Don von dem Vertreter. Als er erfährt, dass der fremde Mann alleine mit seiner Frau im Haus war, reagiert er sehr wütend. Auch Francine zeigt sich am nächsten Tag bei einem Gespräch mit Betty überrascht über deren Interaktion mit dem fremden Besucher.

Mona begleitet Roger ins Büro, damit dieser am Kundentermin mit Lucky Strike teilnehmen kann. Dort wird er zwar mit Applaus von seinen Kollegen empfangen, insgeheim sind jedoch alle über seinen Zustand besorgt. Joan wird von Don und Cooper gebeten, Rogers blassem Gesicht mithilfe ihrer Schminke ein wenig Farbe zu verpassen. Als die beiden alleine sind, küssen sie sich. Roger gesteht Joan, dass er sie vermisse und ihre Affäre niemals bereuen werde.

Nach dem Eintreffen der Kunden versammeln sich alle im Sitzungsraum, wo sowohl über Geschäftliches als auch über Rogers Gesundheitszustand gesprochen wird. Um den Eindruck zu vermitteln, dass mit ihm alles in Ordnung ist, zündet sich Roger eine Zigarette an und greift beherzt beim dargebotenen Buffet zu. Ehe er sich versieht, bricht er unter Schmerzen zusammen und muss von einem Rettungsteam mit Verdacht auf einen erneuten Herzinfarkt abtransportiert werden. Mona, die Rogers vorzeitige Rückkehr ins Büro von Anfang an für eine schlechte Idee gehalten hat, erhebt schwere Vorwürfe gegen Bert Cooper.

Pete, Harry, Paul, Ken und Sal spekulieren angesichts des kritischen Zustands von Roger über die Zukunft der Agentur. Harry ist überzeugt davon, dass Don in nächster Zukunft verdientermaßen zum Partner befördert werden wird. Die anderen Männer sehen das ähnlich, mit Ausnahme von Pete, der Don den Aufstieg nicht vergönnt.

Peggy nimmt am Abend die Verabredung, die ihre Mutter für sie in die Wege geleitet hat, wahr. In einem Restaurant trifft sie sich mit Carl Winter, einem Lastwagenfahrer aus ihrer Gegend. Peggy schwärmt unentwegt von ihrem Beruf und dem Leben in Manhattan, sehr zum Leidwesen von Carl, der einen eher schlichten und einfachen Lebenswandel pflegt. Als er sich schließlich schlecht über die Werbebranche äußert, fühlt Peggy sich persönlich angegriffen und verlässt überstürzt das Restaurant.

Im Hause Draper begibt Betty sich ins Bett, während Don noch schnell etwas zu erledigen hat. Von seinem Arbeitszimmer aus ruft er Dr. Wayne an und beschwert sich ihm gegenüber, dass es Betty mittlerweile noch schlechter gehe als vor Beginn der Therapie. Dr. Wayne bittet um etwas mehr Geduld und schlägt vor, auf eine umfassendere Psychoanalyse umzusteigen. Diese erfordere jedoch drei bis fünf Sitzungen pro Woche.

Am nächsten Morgen präsentiert Peggy vor ihren Kollegen ihre Ideen zum neuen Produkt. Insgesamt zeigen sich alle beeindruckt von ihrer Arbeit, obgleich Don an manchen Stellen noch Verbesserungspotential sieht. Peggy genießt die Anerkennung ihrer männlichen Kollegen und kündigt an, weiter an der Kampagne zu arbeiten.

Betty kümmert sich zu Hause um die Wäsche. Als die Waschmaschine zu schleudern beginnt, lehnt Betty sich dagegen und genießt die Vibrationen. Sie schließt ihre Augen und gibt sich der Fantasie hin, mit dem Vertreter von neulich in ihrem Schlafzimmer Sex zu haben.

Peggy klopft an Dons Bürotür und meint, sie hätte angesichts ihrer neuen Aufgaben einen eigenen Arbeitsplatz und eine Gehaltserhöhung verdient. Das Gespräch wird allerdings unterbrochen, als Cooper Don zu sich bittet. Er kündigt an, Don zum Partner machen zu wollen, was dieser unter der Voraussetzung, keinen Vertrag unterzeichnen zu müssen, annimmt. Unmittelbar nach Coopers Abgang kommt Pete auf Don zu und fragt ihn, worüber die beiden gesprochen haben. Obwohl es Pete insgeheim missfällt, gratuliert er Don zu seiner Beförderung. Zur Feier des Tages verlässt Don die Agentur verfrüht und erlaubt dies auch Peggy. Darüber hinaus sichert er ihr die gewünschte Gehaltserhöhung sowie einen eigenen Arbeitsplatz zu.

Abends verkündet Don Betty die frohe Botschaft von seinem beruflichen Aufstieg. Peggy begutachtet ihre Figur im Spiegel und kramt daraufhin erneut den Abnehmgürtel unter dem Bett hervor. Bei Sterling Cooper schleicht Pete sich in Dons Büro und macht es sich dort gemütlich, als plötzlich der Postbote ein Paket für Don abgibt. Es handelt sich um den Schuhkarton, den Adam ihm vor seinem Selbstmord zugesandt hat. Pete begutachtet das Paket neugierig und behält es beim Verlassen des Büros für sich.

Willi S- myFanbase


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