Episode: #7.12 Einsamkeit

Susan erhält Besuch von ihrer Mutter Sophie und ihrer Tante Claire, während sich Gabys Verlust in eine ernstzunehmende Obsession zu verwandeln scheint und Lynette sich an Tom rächt. Derweil versucht Bree sich mit Beth Young anzufreunden und lädt sie zu einem gemeinsamen Abend mit den anderen Damen ein, der jedoch ein überraschendes Ende findet.

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Lynette, die von Renée erfahren hat, dass Tom und sie vor zwanzig Jahren miteinander geschlafen hatten, obwohl Tom bereits mit Lynette verlobt war, hat ihre ganz eigenen Methoden, um sich an ihren Ehemann zu rächen. So mischt sie ihm Salz in den Kaffee statt Zucker, lockert die Schrauben seines Lieblingssessels und schmiert Erdnussbutter auf die Treppenstufen. Renée, die Lynettes Racheaktionen mitbekommt, spricht sie darauf an und fragt, ob es nicht besser sei, wenn Lynette mit Tom endlich darüber reden würde. Doch Lynette macht Renée, die sich gegenüber Lynette zum Schweigen verpflichtet hat, klar, dass sie noch nicht bereit ist mit ihrem Mann darüber zu sprechen. Bis es so weit ist, wird sie Tom jedoch weiterhin für seinen Patzer bestrafen.

Bree befindet sich in der Kirche und nach dem Gottesdienst lobt sie Reverend Sykes für seine großartige Arbeit. Der Reverend bedankt sich bei ihr und bittet sie um einen Gefallen. Ihm sei in letzter Zeit eine Frau aufgefallen, die offenbar sehr deprimiert zu sein scheint und er bittet Bree darum, sich ein wenig um diese Frau zu kümmern und ihr eine Freundin zu sein. Bree willigt ein, ist jedoch schockiert als sie hört, dass es sich bei dieser Frau ausgerechnet um Beth Young handelt.

Währenddessen haben Gaby und Carlos die Nachbarn Bob und Lee zum Essen eingeladen, wo sie stolz verkünden, dass sie ein 10-jähriges Mädchen adoptiert haben, das bald zu ihnen ziehen wird. Die Solis’ freuen sich für die beiden, doch als Gaby ein Foto des Mädchens sieht, erinnert sie sich sogleich wieder an Grace. Auch Carlos fällt auf, dass Gaby offenbar wieder an Grace denkt und macht ihr klar, dass sie damit aufhören soll. Gaby reißt sich zusammen und schlägt vor, Champagner aus der Küche zu holen, um mit Bob und Lee anzustoßen. In der Küche angekommen macht Gaby eine Schublade auf, in der sich die Grace-ähnliche Puppe befindet, die sie tags zuvor gekauft hat. Glücklich lächelnd streichelt Gaby die Puppe.

Zur gleichen Zeit erhält Susan im Krankenhaus Besuch von Mike und ihrer Tochter Julie, die extra angereist ist, um ihrer Mutter beizustehen. Als Susan hört, dass Julie bereit wäre, ihr eine ihrer Nieren abzugeben, ist sie geschockt und macht ihrer Tochter klar, dass sie das keinesfalls zulassen würde. Mike erwähnt, dass Susans Mutter als eventuelle Spenderin in Frage käme, doch Susan möchte auf gar keinen Fall, dass ihre Mutter Sophie überhaupt etwas davon erfährt. Doch Julies darauffolgende Blicke machen Susan klar, dass ihre Tochter bereits Sophie verständigt hat. Julie entschuldigt sich bei Susan und verkündet, dass Sophie bereits am nächsten Tag kommen wird.

Tom setzt sich in sein Auto und macht sich auf den Weg zur Arbeit. Plötzlich bemerkt er, dass sich Renée heimlich auf die Rückbank seines Wagens gesetzt hat, da Lynette nicht sehen darf, dass die beiden miteinander kommunizieren. Renée erzählt dem überraschten Tom, dass Lynette von ihrer Affäre weiß und die ganzen merkwürdigen Vorfälle ihr persönlicher Racheakt an ihn ist. Als Tom daraufhin abends nach Hause kommt, hat Lynette ihm Brownies gebacken, in die sie heimlich Abführmittel hinzugegeben hat. Tom ahnt bereits, dass mit den Brownies etwas nicht stimmt und möchte, dass zunächst Tochter Penny einen Brownie probiert. Als diese gerade dabei ist, in den Brownie reinzubeißen, schlägt Lynette ihr ihn in letzter Sekunde aus der Hand. Tom konfrontiert Lynette daraufhin damit, dass er weiß, dass sie von der Affäre Wind bekommen hat. Tom versucht sich zu rechtfertigen und erklärt, dass er völlig niedergeschlagen war, als Lynette Toms Heiratsantrag ablehnte, weil sie erst einmal darüber nachdenken wollte. Doch für Lynette ist das keine Entschuldigung und erzählt ihrem Mann, wie sie zu dieser Zeit nonstop an ihn denken musste und sie ihm nicht verzeihen kann, dass er zur gleichen Zeit nichts besseres zu tun hatte, als mit ihrer besten Freundin zu schlafen.

Indessen klingelt Bree bei Beth, die ihrer vom Reverend auferlegten Aufgabe nachgehen will und beschlossen hat, Beth ein wenig mehr in die Nachbarschaft zu integrieren. Als Beth ihr die Tür öffnet, ist sie zunächst sehr skeptisch gegenüber Bree. Bree entschuldigt sich bei ihr dafür, dass sie und ihre Freundinnen sie bisher so abgelehnt haben, bittet aber um Beths Verständnis, da diese schließlich mit Paul verheiratet ist. Beth wiederum versucht Paul zu verteidigen und macht Bree klar, dass er kein schlechter Mensch ist und er einfach nur missverstanden wird. Bree schlägt daraufhin vor, dass sie und die anderen Beth womöglich ein bisschen besser kennen lernen müssen und lädt sie für den nächsten Tag ein, einen gemütlichen Abend mit Bree und den anderen Damen zu verbringen. Beth ist sich nicht sicher, ob das wirklich das Richtige ist, nimmt die Einladung dennoch an.

Am nächsten Tag im Krankenhaus: Susan bekommt Besuch von ihrer Mutter Sophie und ihrer Tante Claire. Sophie scheint sich seit ihrem letzten Besuch kein bisschen geändert zu haben und ist offenbar immer noch genauso egozentrisch wie früher. Als sie nämlich hört, dass sie als mögliche Spenderin in Betracht gezogen werden könnte, macht sie Susan sogleich klar, dass das nicht möglich ist, da sie eine dreimonatige Reise mit ihrem Ehemann plant und sie diese nicht durch die OP gefährden will. Susan kann nicht glauben, dass ihre eigene Mutter ihr wegen einer Reise eine Absage erteilt.

Gaby kommt mit Bree vom Einkaufen nach Hause, als sie bemerkt, dass ihre Töchter die Grace-Puppe als Spielzeug missbrauchen. Gaby rastet daraufhin aus und reißt die Puppe an sich, wobei ein Arm verloren geht. Sie schreit ihre Töchter an und verbietet ihnen, noch einmal mit ihrer Puppe zu spielen, da es ganz allein ihre sei. Als Gabys Töchter das Zimmer verlassen haben, mischt sich Bree ein, die über Gabys Verhalten verwundert ist. Gaby wiederum behauptet, dass die Puppe in Wirklichkeit für Bobs und Lees Adoptivtochter gedacht ist, bemerkt jedoch, wie merkwürdig ihr Verhalten auf andere zu wirken scheint. Noch am gleichen Tag sucht Gaby die Puppenverkäuferin Stephanie auf, in deren Geschäft sie die Puppe gekauft hat und bittet sie darum, die Puppe zu reparieren. Sie fragt Stephanie außerdem, ob es denn komisch sei, dass sie von dieser Puppe so besessen ist. Doch Stephanie verneint das, denn sie weiß, dass manche Menschen eine enge Bindung zu Puppen aufbauen können. Außerdem sagt sie, dass jede Puppe eine eigene Geschichte hat und fragt Gaby nach der Geschichte ihrer Puppe. Gaby erzählt Stephanie daraufhin, dass ihre Puppe eigentlich eine Prinzessin ist, jedoch zunächst in der falschen Familie aufwuchs. Doch jetzt sei sie wieder zurück in ihrer richtigen Familie, wo sie ein tolles Leben lebt und deren Mutter sie nie mehr gehen lassen wird. Es wird deutlich, dass Gaby in der Puppe offenbar wirklich Grace sieht und sich ihr Verlangen nach ihrer richtigen Tochter in eine echte Obsession verwandelt. Als Gaby mit der wieder reparierten Puppe nach Hause kommt, verstaut sie sie liebevoll in einem Schuhkarton und lächelt.

Da Susan das Krankenhaus für einige Tage verlassen darf, packen sie und Julie ihre Sachen zusammen. Julie teilt ihr mit, dass sie sich nur gewissenshalber einer Blutprobe unterzogen hat und sie leider nicht als mögliche Spenderin für Susan in Betracht käme. Als die beiden das Krankenhaus verlassen möchten, treffen sie auf Sophie und Claire. Susan nutzt die Gelegenheit und macht ihrer Mutter klar, wie unendlich enttäuscht sie ist. Die sichtlich getroffene Sophie entschuldigt sich bei Susan dafür und stürmt aus dem Krankenhaus. Am Nachmittag klopft es an der Tür von Susans Appartement. Es ist Tante Claire, die mit ihr über ihre Mutter sprechen möchte. Sie erzählt Susan, dass Sophie in Wirklichkeit an Brustkrebs erkrankt ist und deshalb keine Niere spenden kann. Ihre dreiwöchige Reise sei außerdem ihre Chemo- bzw. Strahlentherapie, die sie antreten muss. Claire erzählt des Weiteren, dass Sophie ihrer Tochter nur nichts davon erzählt, da sie nicht möchte, dass Susans Schicksal nur die zweite Geige spielt. Susan ist gerührt, dass ihre Mutter sich für Susan das erste Mal zurückhält und möchte sofort mit ihr darüber reden. Doch Susan muss Claire versprechen, dass sie ihrer Mutter auf gar keinen Fall sagen darf, dass sie von der Erkrankung weiß, da Sophie ausdrücklich verlangt hat, Susan dürfe nichts erfahren.

Derweil befinden sich Tom und Lynette im Schlafzimmer. Ersterer bittet Lynette erneut um eine Aussprache, doch Lynette sei immer noch nicht bereit, darüber zu reden. Tom legt sich daraufhin neben sie ins Bett und erzählt ihr, dass er zu große Angst davor hatte, ihr die Wahrheit zu erzählen. Immer wenn er kurz davor war, hat er sich an die tollen Momente mit ihr zurückerinnert und an alles, was die beiden aufgebaut haben, sodass er Angst hatte, dass sein Ausrutscher alles auf einmal zerstören würde. Lynette scheint das jedoch ebenfalls nicht zu überzeugen. Am nächsten Morgen sitzen Lynette und Tom mit ihrer ganzen Familie am Frühstückstisch. Stillschweigend beobachtet Lynette dabei ihre Kinder. Ihr wird anscheinend klar, dass sie und Tom ein wunderschönes Leben führen und dass Toms Affäre mit Renée es nicht wert ist, alles, was sie aufgebaut haben, zu zerstören. Ohne ein Wort zu sagen nimmt Lynette Toms Hand und die beiden lächeln sich versöhnlich an.

Susan besucht ihre Mutter und entschuldigt sich für ihr Verhalten. Es sei wirklich viel was sie verlange und sie verstehe es, wenn Sophie sich diesem Risiko nicht aussetzen will und erwähnt dabei nicht ihre Krebserkrankung. Sophie ist überglücklich, dass Susan ihr verzeiht und die beiden reden über die vergangenen Jahre. Susan macht ihrer Mutter klar, dass sie gerne wieder öfter Kontakt mit ihr hätte und dass sie sich freuen würde, wenn die beiden einmal ein gemeinsames Wochenende miteinander verbringen könnten. Sophie freut sich darüber und sagt ihrer Tochter, dass sie sich melden wird, sobald sie von ihrer „Reise“ zurück sei.

Es ist Abend in der Wisteria Lane und Susan, Gaby, Lynette und Renée haben sich bei Bree zusammengefunden, um einen gemütlichen Abend zu verbringen. Allerdings sind die Anwesenden geschockt als sie von Bree erfahren, dass sie auch Beth eingeladen hat. Bree bittet ihre Freundinnen jedoch, Beth eine Chance zu geben und nett zu ihr zu sein, da sie schließlich nichts für die Taten ihres Mannes könne. Plötzlich klingelt es an der Tür. Es ist ein angeblicher Kurier, der Bree Blumen überreichen soll. Bree nimmt an, die Blumen seien von Keith und lässt den Kurier kurz allein im Wohnzimmer, um Geld zu holen. Nachdem sie den Kurier bezahlt hat, verschwindet er wieder und Beth erscheint bei Bree. Daraufhin sitzen sie alle in Brees Wohnzimmer, doch Susan, Gaby und Co. schaffen es nicht, Beth zu integrieren, sodass diese bereits gehen möchte. Doch Bree überzeugt sie zum Bleiben und bittet ihre Freundinnen um ein Gespräch. Als sie alle in der Küche sind, fleht Bree ihre Freundinnen an, netter zu Beth zu sein, schließlich solle sie nicht so enden, wie Mary-Alice. Daraufhin geben sich die anderen einen Ruck und beschließen, wirklich freundlich zu Beth zu sein. Als sie wieder ins Wohnzimmer kommen, wollte Beth bereits gehen, ist jedoch glücklich als sie sieht, dass die anderen offenbar wirklich wollen, dass sie bleibt. Beth setzt sich daraufhin auf die Couch und bemerkt dabei, wie sie offenbar auf etwas zu sitzen scheint. Sie greift unter das Kissen und holt zum Erstaunen aller plötzlich einen Revolver hervor. Beth und die anderen sind schockiert und Bree macht gleich klar, dass es sich nicht um ihre Waffe handelt. Als sie das Modell der Waffe identifiziert, erwähnt Beth, dass Paul mit so einer Waffe angeschossen wurde. Beth vermutet plötzlich entsetzt, dass es sich hierbei um einen Komplott handelt und die Frauen sie nur eingeladen haben, um sie als angebliche Täterin hinzustellen, nachdem auf der Waffe nun ihre Fingerabdrücke drauf seien. Die anderen Frauen wiederum wundern sich, dass die Waffe offenbar erst aufgetaucht ist, nachdem sie Beth allein im Wohnzimmer gelassen hatten. Beth jedoch ist von ihrer Theorie überzeugt und stürmt aus Brees Haus, nachdem sie den anderen klargemacht hat, dass sie damit nicht durchkommen werden und sie die Polizei darüber informieren wird.

Noch am selben Abend liegen Bree und Keith gemeinsam im Bett und Bree fragt sich nach wie vor, was es mit dem Revolver auf sich hat. Keith schlägt vor, dass sie nicht mehr darüber nachdenken soll, womit Bree ihm Recht gibt. Daraufhin fallen ihr die Blumen ein und sie bedankt sich dafür, dass Keith sie ihr geschickt hat. Doch Keith wundert sich darüber und macht Bree klar, er habe ihr keine Blumen geschickt. Bree ist verwirrt, denn sie kann sich nicht vorstellen, wer ihr sonst Blumen geschickt haben soll. Zur gleichen Zeit betritt der vermeidliche Blumenkurier ein Hotelzimmer. Im Bad angekommen, zieht er eine Perücke aus und entfernt seinen künstlichen Bart, sodass klar wird, wer der angebliche Kurier war und wer in Wirklichkeit den Revolver bei Bree platziert hat: Pauls Adoptivsohn Zach Young.

Manuel H. – myFanbase


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Reviews zu dieser Episode

Zu dieser Folge gibt es Reviews von den folgenden Autoren:

  • Manuel H. vergibt 8/9 Punkten und schreibt:
    Als ich mir so manche Meinungen zu #7.12 Where do I belong? durchgelesen hatte, ist mir, wie Stefan Raab es so schön sagen würde, das Frühstücksmettbrot in die Kaffeetasse gefallen. Die...mehr

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