Episode: #7.02 To Lean In, or To Let Go

In der "Chicago Med"-Episode #7.02 To Lean In, or To Let Go sind sich Vanessa Taylor (Asjha Cooper) und Dr. Dean Archer (Steven Weber) uneinig, wie sie das Opfer eines Motorradunfalls behandeln sollen. Dr. Dylan Scott (Guy Lockard) und Dr. Daniel Charles (Oliver Platt) haben es mit einer UNICEF-Verhandlerin mit unterdrücktem Trauma zu tun. Dr. Stevie Hammer (Kristen Hager) und Dr. Will Halstead (Nick Gehlfuss) haben einen High-Schooler mit Nebennierenrindenisuffizienz, der eine anhängliche Mutter hat.

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Sharon Goodwin fängt Dr. Will Halstead vor Dienstbeginn ab, denn sie hat einige Zahlungen von Vas Com verfolgt und definitiv eine Verbindung zu Dr. Matt Cooper aufgetan. Jedoch traut sie sich ohne weitere handfeste Beweise nicht, ihn zu melden. Will hat ebenfalls einen Ansatz aufgetan, aber Sharon warnt ihn, vorsichtig zu sein. Vanessa Taylor entdeckt in ihrer Umkleide einen Muffin und vermutet richtig, dass Maggie Lockwood dahintersteckt. Diese weiß als ihre leibliche Mutter, dass es ihr Geburtstag ist, aber sie verspricht, dass sie niemandem sonst etwas gesagt hat. Vanessa ist dafür dankbar, denn sie möchte keine große Sache draus machen, deswegen ist sie auch extra früher erschienen, denn sie will sich weiter beweisen. Maggie bittet sie für den Feierabend um einen Drink und Vanessa stimmt zu. Dr. Dylan Scott ist gerade mit einer kleinen Patientin fertig, die gemobbt wurde und sich in einem Kampf eine Kopfwunde zugezogen hat und die er nun angewiesen hat, wie sie beim nächsten Mal damit umzugehen hat, als eine Frau verzweifelt um Hilfe ruft, da sie zu viele Schlaftabletten genommen hat. Diese heißt Krista Valdez und betont immer nur wieder, dass es ein Fehler war. Dylan muss ihr den Magen auspumpen und lässt bereits Dr. Daniel Charles für ein Konzil kommen.

Will hört sich bei den Schwestern in der Notaufnahme um, was sie so zu Vas Com zu sagen haben und bekommt die Info, dass vor allem Cooper davon schwärmt. Dieser hat in einem Patientenzimmer seinen Namen gehört und schaut vorbei, so dass Will nun ihn geheuchelt interessiert zu dem Monitor ausfragen muss. Cooper nennt all die Vorteile, gibt auch zu, dass der Einsatz deutlich teurer sei, aber das sei es wert. Sharon trifft auf der Suche nach Will auf Dr. Crockett Marcell und nutzt den Moment, um ihn auf ein Programm anzusprechen, bei dem Ärzt*innen als Mentoren für die Medizinstudent*innen fungieren können. Er ist von der Bitte sehr überrascht und tendiert eigentlich gen 'nein', da er gerne wenig Verpflichtungen hat, aber er will es sich offen lassen, was Sharon die Woche über schon oft gehört hat. Als sie sich entfernen will, wird ihr schwindelig, weswegen Marcel sie grob untersucht. Dabei stellt er fest, dass ihr Blutzuckerspiegel sehr hoch ist. Sharon versichert, dass sie sich mit ihrem Arzt in Verbindung setzen wird. Dann trifft sie auf Will, der darlegt, wie gut Cooper den Monitor zu verkaufen weiß und dass seine Argumentationen wasserdicht zu sein scheinen.

Will und Dr. Stevie Hammer übernehmen gemeinsam den Jugendlichen Brandon, der im Skatepark unterwegs war und nun mit einem hohen Blutzucker eingeliefert worden ist. Da er verneint, an Diabetes zu leiden, geht es darum, die Ursache herauszufinden. Da erscheint seine besorgte Mutter Marie, die offenbart, dass ihr Sohn an der Addisonschen Krankheit leidet. Dafür bekommt er Steroide, die bei einer Überdosierung zu einem hohen Blutzuckergehalt führen können. Marie verneint aber, dass es eine Überdosierung gegeben haben kann, da sie all seine Medikamente streng kontrolliert. Zudem darf es für sie kein Diabetes sein, denn Brandon ist für eine Studie zugelassen worden, bei der Diabetes ein Ausschlusskriterium ist. Daniel und Dylan sprechen mit Krista, die noch einmal versichert, dass es ein Versehen war, weil sie nach einem Streit mit ihrer Mutter zu viel getrunken hat und danach unvernünftig wurde. Aber nun will sie schnell entlassen werden, denn sie fliegt bald in den Kongo, denn sie arbeitet bei UNICEF als Verhandlerin, wenn es darum geht, die Freilassung von Kindersoldaten auszumachen. Das beeindruckt die beiden Männer sehr, aber gleichzeitig eröffnet das viele Möglichkeiten, dass Kristas Überdosis vielleicht doch nicht einmalig war. Während Dylan sie als reuevoll erlebt hat und sie entlassen würde, ist das Daniel doch zu heikel.

Will präsentiert Stevie die Ergebnisse von Brandon, die Diabetes ausschließen. Da auch sonstige Ursachen für einen hohen Blutzuckerspiegel ausgeschlossen werden können, steht im Raum, ob es nicht doch eine Überdosierung der Medikamente war. Will bringt damit bei Marie das Münchhausen-Syndrom ins Spiel, da die Mutter das Profil erfüllt. Stevie ist aber eher skeptisch, doch Will bittet, die Möglichkeit nicht zu früh auszuschließen. In der Notaufnahme werden zwei Opfer eines Autounfalls angekündigt. Eigentlich sind alle Betten belegt, weswegen sie auf den Hybrid-OP ausweichen müssen. Dr. Dean Archer und Vanessa übernehmen den Motorradfahrer, der in einem sehr kritischen Zustand ist und bewusstlos ist. Marcel übernimmt die Autofahrerin, die ihn erwischt hat. Da sie beide im selben Raum behandelt werden, schaut Maya immer wieder besorgt zu dem Mann und da sie an Angststörungen leidet, verlangt sie ihre Medikamente. Nachdem bei dem Mann alle Aufnahmen gemacht wurden, kommt Dean zum Ergebnis, dass das Arm amputiert werden muss. Vanessa hat einen Gegenvorschlag mit einer OP, bei der die betroffenen Arterien rekonstruiert würden. Marcel bekommt das mit und ist angetan, während Dean das aber verneint. Aber er findet es dennoch gut, dass sie solche Ideen entwickelt, denn Erfahrung kommt auch nur von falsch getroffenen Entscheidungen.

Will und Stevie wollen mit Marie die Ergebnisse bei ihrem Sohn besprechen und wollen dabei vorsichtig eine genauere Überprüfung der Medikamentengabe anregen, doch die Mutter vermutet gleich, dass ihr etwas unterstellt wird und flippt völlig aus. Als Brandon das mitbekommt, schreitet er schließlich ein und gesteht, dass er sich überdosiert hat. Dylan und Daniel sprechen noch einmal mit Krista und der ehemalige Polizist nutzt seine Erfahrungen, um eine Verbindung zu der Patientin aufzubauen, denn er hat auch viel Leid in seinem Job gesehen und brauchte dabei Hilfe. Daniel setzt daran an und legt dar, dass ein Job wie ihrer unheimlich wichtig sei und dennoch komme es oft mit schrecklichen Erlebnissen einher, die nicht einfach weggesteckt werden können. Krista sieht aber keine Möglichkeit, sich eine Auszeit zu nehmen, da die Kinder sie brauchen. Darauf wenden die beiden ein, dass die Kinder gar nichts davon haben, wenn eine Episode wie heute nicht gut ausgeht. Unter Tränen gesteht Krista schließlich, dass es solche Episoden doch schon öfters gab. Daniel bittet sie daher inständig, dass sie sich probeweise mal auf eine Auszeit einlässt.

Es stellt sich heraus, dass Brandon nicht Teil der Studie werden will, da er sein Leben lang streng von seiner Mutter bewacht wurde und die Studie wird ihm weitere freie Lebenszeit nehmen, denn eigentlich will er nur zum Studieren nach London, um endlich seinen eigenen Weg gehen zu können. Marie untersagt das aber streng, denn sie will ihn unbedingt bei der Studie dabei haben. Als Stevie sich abwendet, um die Entlasspapiere auszustellen, wendet sich Will an sie, da er Mitleid mit Brandon hat und ihn sehr gut verstehen kann. Stevie sieht es aber ganz anders, denn Brandon hat mit seiner Tat bewiesen, dass er unverantwortlich agiert. Zudem könnte ihm eine erfolgreiche Studie das Leben auf Dauer erleichtern. Die beiden merken, dass sie völlig unterschiedliche Sichtweisen haben. Da Brandon alleine in seinem Zimmer ist, geht Will schließlich dorthin und offenbart, dass er noch eine Möglichkeit hat, seine Entscheidungen selbst treffen zu dürfen.

Vanessa spricht Marcel an, da sie bemerkt hat, dass er ihr Gespräch mit Dean mitbekommen hat. Dieser gibt das zu, ebenso wie die Tatsache, dass er ihren Vorschlag sehr gut fand und dass sie dafür eintreten sollte. Vanessa gibt aber zu bedenken, dass sie sich bei Dean mit dem Leiter der Notaufnahme anlegen würde und noch keine richtige Ärztin sei. Marcel sieht das aber anders, denn schon jetzt beweise Vanessa ihr Talent und sie sei nun an dem Scheideweg zu entscheiden, ob sie geliebt oder respektiert werden will. Daniel und Dylan mühen sich, ein Bett für Krista auf der psychiatrischen Station zu bekommen, was aber nicht von Erfolg gekrönt ist. Dean macht aber auch Druck, da er das Bett wieder braucht und Kristas Fall als nicht so schlimm einstuft. Anschließend erblickt er Vanessa, die er dafür lobt, wie sorgfältig die Patientenakten geführt sind, weil er sich wünschen würde, alle würden so arbeiten. Sie nutzt die Gunst des Moments, um bei Dean anzubringen, dass sie für den Motorradfahrer immer noch die OP als geeigneter empfindet und gibt an, dass sie sich darüber auch mit Marcel beratschlagt hat. Als Dean das hört, weist er sie an, die Familie über alle Risiken aufzuklären und wenn sie einer OP zustimmen, dann solle sie den Fall auch mit Marcel übernehmen sowie die Nachbehandlung, ob die OP nun geglückt ist oder nicht. Vanessa hat zwar bekommen, was sie wollte, fühlt sich aber dennoch nicht gut damit. Maggie hat all das mitbekommen und macht sich große Sorgen.

Stevie bekommt mit, dass aus Brandons Zimmer laute Stimmen kommen. Dort platzt sie in den Streit, dass Marie Will vorwirft, sie von Anfang an im Visier gehabt zu haben, so dass sie ihrem Sohn nun die Möglichkeit eröffnet hat, dass er sich emanzipieren kann, um so die Studie zu umgehen. Stevie ordert Will zu einem persönlichen Gespräch, wo sie ihm sofort vorwirft, noch genau wie früher zu sein, weil er sich überall einmische. Sie merken dabei, dass Will für Brandon einsteht und Stevie für Marie. Er hat aber den Eindruck, dass ihr Urteil von persönlichen Motiven geleitet ist, während er nicht vergessen hat, dass Brandon ihr Patient ist und nicht die Mutter. Daniel hat alle Krankenhäuser abtelefoniert, aber es gibt keinen Platz für Krista. Als Dean erneut Druck macht und eine Geschlossene vorschlägt, bei der die gesamte Ärzteschaft weiß, wie Patient*innen dort behandelt werden, platzt Dylan der Kragen, denn er hat ohnehin das Gefühl, dass der Chef die Notaufnahme wie am Fließband leitet, während es doch eigentlich darum gehen sollte, dass sie sich wirklich um ihre Patient*innen kümmern. Daniel findet Dylan auf dem Dach, wo dieser berichtet, dass es ihn in seinem Polizeijob schon frustriert hat, wenn die bürokratischen Hürden so hoch wurden, dass man das Gefühl hatte, den Leuten in Not nicht richtig helfen zu können. Dann berichtet er von einer Schießerei, bei der ein Jugendlicher eine Kugel abbekommen hat und er hat es geschafft, ihn solange am Leben zu halten, bis der Rettungsdienst eingetroffen war. Deswegen hat er eine Kette, an der die entfernte Patrone hängt, denn es ist der Moment gewesen, wo er wusste, er muss sich zur Medizin wenden, um wirklich etwas Gutes zu tun. Daniel versteht ihn gut und ermuntert ihn, dass sie für Krista gemeinsam eine Lösung finden werden.

Maggie fängt Marcel ab, denn ihr hat es nicht gefallen, dass sich Vanessa wegen seines Ansporns nun womöglich Dean als Feind gemacht hat. Marcel findet es aber trotzdem gut, dass Vanessa für sich eingestanden ist und wundert sich, warum Maggie sich dagegen nun auflehnt. Sie zeigt ihm auf, dass Taten immer Konsequenzen haben und man deswegen vorsichtig sein sollte, welchen Rat man wem gibt. Stevie findet Marie vor dem Krankenhaus und lässt sich von ihr berichten, was sie bei Brandon empfindet und bekommt so zu hören, wie es schon zahlreiche Momente gab, in denen ihr Sohn in Lebensgefahr schwebte und sie immer dachte, es könnte jetzt vorbei sein. Stevie kann das sehr gut nachvollziehen, eröffnet ihr aber auch Zugang zu Brandons Perspektive. Marie ist davon sehr angetan und vermutet, dass sie auch eine Mutter sein muss. Stevie erwidert, dass sie einfach das kleine Mädchen war, dass sich eine Mutter wie Marie gewünscht hat. Marcel hat die OP an dem Motorradfahrer begonnen, nachdem seine Familie zugestimmt hat. Doch die ersten Schritte sorgen nicht dafür, dass der Blutfluss im Arm wiederhergestellt werden kann. Vanessa beobachtet das ernüchtert.

Daniel und Dylan eröffnen Krista, wo sie einen Platz für sie aufgetrieben haben, was sie aber völlig aufbringt, denn in die Einrichtung kommen sonst nur die Fälle, die wie Schwerbrecher behandelt werden. Sie hat das Gefühl, dass sie von Anfang an von ihren beiden Ärzten ausgetrickst worden ist und will nun entlassen werden. Daniel spricht vehement dagegen, da er sie sicher wissen will. Krista regt sich aber so auf, dass sie sie schließlich ruhig stellen müssen. Dylan kann nicht fassen, was für eine Wendung der Fall genommen hat. Bei Brandon ist die Freude riesig, denn seine Mutter lässt ihn die Studie aussetzen, so dass er in London studieren kann. Will hat mitbekommen, dass Stevie maßgeblich zum Sinneswandel bei Marie beigetragen hat und will wissen, was sie gesagt hat. Sie will das nicht verraten, entschuldigt sich aber bei Will, da sie erkannt hat, dass sie tatsächlich falsch ausgeteilt hat. Vanessa erfährt von Marcel, dass bei der OP doch noch alles gut gegangen ist und dass sie es gemeinsam der Familie mitteilen können. In dem Zuge entschuldigt er sich auch für seinen Ratschlag, weil Maggie ihm gesagt hat, das wäre falsch gewesen. Vanessa ist erstaunt, als sie den Namen ihrer Mutter hört und widerspricht dann entschieden, denn es war genau das, was sie hören musste. Deswegen wünscht sie sich von Marcel, dass er ihr Mentor in dem neuen Programm wird. Er sagt spontan zu.

Sharon hat ihre Ärztin, Dr. Joy Yang, zu sich gerufen, die bestätigt, dass es mit ihrer Diabetes aktuell nicht gut aussieht, weil sie offenbar eine Resistenz gegen Insulin entwickelt hat, so dass sie nun eine andere Lösung finden müssen. Will kommt herein, woraufhin die beiden das Gespräch beenden. Er schlägt Sharon vor, dass sie bei Cooper einen anderen Angang finden müssen, denn für das Geschäft von Vas Com sind vor allem korrupte Ärzt*innen wichtig und da er immer schon einen Ruf hatte, oft pleite zu sein, kann sich Will als der Arzt inszenieren, der dringend nebenbei etwas verdienen muss. Sharon findet den Plan großartig. Vanessa geht an Maggies Schreibtisch vorbei, ohne sich von ihr zu verabschieden, weswegen diese ihr hinterherläuft, da sie eigentlich auf einen Drink verabredet waren. Vanessa erinnert sie aber daran, dass sie sich im Umgang mit ihr zurückhalten sollte und das hat sie wieder nicht eingehalten. Dylan bittet seine ehemaligen Kollegen, die Krista abholen kommen, dass sie pfleglich mit ihr beim Transport umgehen. Bekümmert sieht er zu, wie sie abgeführt wird und kann nicht fassen, dass Daniel den Job schon über 30 Jahre macht. Dieser erwidert, dass man sich am Guten festhalten müsse, weswegen die Kette mit der Patrone seine Lebensrettung sein wird.

Lena Donth – myFanbase


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Reviews zu dieser Episode

Zu dieser Folge gibt es Reviews von den folgenden Autoren:

  • Daniela S. vergibt 7/9 Punkten und schreibt:
    Die zweite Episode der siebten Staffel von "Chicago Med" macht einen weiteren guten Eindruck und treibt vor allem die Sache mit Matt Cooper und Will Halstead voran. Allerdings produziert man in...mehr

Diskussion zu dieser Episode

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