Dean Archer

Dean Archer (Steven Weber) ist ein Militärarzt, der in Staffel 6 von "Chicago Med" im Krankenhaus beginnt. Er kennt Ethan Choi durch seine Arbeit beim Militär, gerät aber mit vielen seiner Kollegen durch seine schroffe Art aneinander.

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Charakterbeschreibung: Dr. Dean Archer, Staffel 6

Dr. Dean Archer hat lange als Arzt beim Militär gedient und sucht nun aber wieder einen Job in normalen Arbeitsverhältnissen, weswegen er sich beim Chicago Med als Notfallmediziner bewirbt. Dr. Ethan Choi hat unter seinem Kommando beim Militär gedient und erkennt seinen Namen auf der Bewerberliste sofort wieder. So wird Dean eingestellt. Doch als die beiden Männer sich nach längerer Zeit wieder begegnen, ist es seltsam für sie, dass die Rollen nun genau vertauscht sind, denn Ethan ist Chef der Notaufnahme. Bei seiner ersten Schicht soll Dean erst einmal nur als Schatten fungieren, um die Abläufe nachvollziehen zu können, aber das liegt ihm nicht. Zunächst kritisiert er einige Abläufe, dann widerspricht er Ethan bei der Behandlung eines Patienten. Dieser gibt seinem ehemaligen Chef schließlich ohne große Gegenwehr Recht. Das Spielchen wiederholt sich noch einige Male, bis Ethan Dean schließlich klarmacht, dass er nun das Sagen hat. Letzterer gibt an, dass das kein Problem sei, dass er ihn einfach nur mit seinen Fähigkeiten beeindrucken wollte.

Als Deans erste richtige Schicht ansteht, kann er es erneut nicht unterlassen, gewisse Änderungsvorschläge ins Spiel zu bringen, die Ethan diesmal locker an sich abprallen lässt. Später ist er gemeinsam mit Dr. Natalie Manning einem Patienten zugeteilt. Beim gemachten Ultraschall ist relativ deutlich eine Entzündung der Gallenblase zu erkennen, doch Dean will die Diagnose nicht stellen, sondern erst noch ein CT anfordern. Natalie ist darüber sehr irritiert, weil sie dem Mann sofort helfen könnten. Während sie auf die Aufnahmen warten, mischt sich Dean bei einem Patienten von Ethan ein, aber bemerkt das selbst, weswegen er sich schnell entschuldigt. Als er schließlich die CT-Aufnahmen seines Patienten sieht, entlässt er ihn nur mit einem Medikament ausgestattet nach Hause. Natalie bekommt das noch mit und schätzt die Diagnose immer noch anders ein, weswegen sie Dr. Crockett Marcel für ein Konzil hinzuzieht. Als Dean das wiederum mitbekommt, ist er außer sich, weil er das Gefühl hat, dass sie hinter seinem Rücken gemeinsame Sache gemacht haben. Das ärgert ihn besonders, weil er gemerkt hat, dass sie privat näher verbandelt sind. Später mischt er sich wieder bei Ethan ein, um dann den Bogen zu schlagen, dass ihm das gerade auch passiert sei. Als sein Kollege interessiert nachhorcht, berichtet Dean von Natalie und Marcel, die möglicherweise mit ihrer Beziehung für Probleme sorgen könnten. Als Ethan nicht hinschaut, mischt sich Dean wieder bei seinem Patienten ein, denn er vermutet eine seltene Genmutation. Damit liegt er letztlich auch richtig, weswegen Ethan ihm dazu gratulieren muss.

Ethan und Dean werden gemeinsam vom CFD angefordert, als es bei einer Renovierung eines Hauses zu einem Notfall gekommen ist, weil ein Mann eine offene Bauchwunde hat, die möglicherweise vor Ort einen operativen Eingriff benötigt. Die beiden sind dafür perfekt ausgebildet, doch alleine die Fahrt im Krankenwagen dorthin setzt Dean sehr zu. Vor Ort erkennen sie, dass sie im Keller hantieren müssen, wo bereits ein Großteil der Decke runtergekommen ist und auch der Rest droht niederzugehen. Zudem fallen in der Nachbarschaft Schüsse. In dieser Ausnahmesituation verschlechtert sich Deans Zustand zusehends, denn er beginnt stark zu schwitzen. Als es darum geht, eine Arterie zu finden und diese abzuklemmen, ist er dazu kaum noch in der Lage. Ethan erkennt die Situation und redet ihm gut zu, bis Dean der Eingriff doch noch gelingt. Zurück im Krankenhaus kommt das Thema unweigerlich darauf, dass Dean in Ethans Augen an PTBS leidet, und dass dies dringend behandelt werden muss. Deswegen erklärt er einen Termin mit Dr. Daniel Charles für verpflichtend. Statt mit ihm zu diskutieren, gibt er vermeintlich vor, sich mit dem Psychiater per Nachricht in Verbindung zu setzen, doch tatsächlich hat er ihm gar nicht geschrieben.

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Dean bekommt zufällig mit, dass April Sexton sich für eine weiterführende Ausbildung interessiert. Und als sie erkennt, dass sie bei ihrem bevorzugten Programm die Bewerbungsfrist verpasst hat, bietet Dean ihr an, dass er seine Kontakte spielen lassen kann. Das überrascht sie positiv und sie nimmt das Angebot an. Kurz darauf werden sie auch gemeinsam einem Patienten zugeteilt, der regelmäßig im Krankenhaus ist, weil es immer Probleme mit seinem Dauerkatheter gibt. Dean und April sind sich uneinig wegen der Behandlung, was Ethan mitbekommt. Er spricht seinen Ex-Mentor später darauf an und rät ihm zu Aprils Weg. Dean stimmt zu, weil es eine Anweisung vom Boss ist. Doch eigentlich hat ihm das gar nicht gefallen. Während er den Patienten völlig unnötig sediert, macht er Andeutungen, dass April sich durch Ethan ja sehr sicher sein muss. Zudem drängt er sie zu einem Angriff, den sie als Krankenschwester gar nicht durchführen darf. Prompt misslingt es ihr, woraufhin Dean eingreift, der sich angesichts seiner Erfahrung dann sehr gönnerhaft gibt. Später konfrontiert April den Arzt, denn sie hatte das Gefühl, er wolle sie bestrafen. Dean verneint das und behauptet, dass er sie herausfordern wollte, da sie sich ja weiterbilden wolle. Als er wissen will, ob er nun ein gutes Wort für sie beim Ausbildungsprogramm einlegen soll, nimmt April davon erstmal Abstand. Dean bekommt es stattdessen mit Daniel zu tun, der ein Gespräch mit ihm einfordert. Dieser wiegelt nur ab, dass er sich bald mit ihm in Verbindung setzen würde.

Da Dean seinem Versprechen gegenüber Daniel nicht nachkommt, versucht Daniel ihn in ein Gespräch zu tricksen, was nicht funktioniert. Für die Schicht bekommt er es mit dem Patienten Neil Dietrich zu tun, der glaubt, dass sie alle Teil einer Computersimulation sind. Alles deutet daraufhin, dass er eine Blinddarmentzündung hat, doch er will sich nicht behandeln lassen, denn er hat eine Pille genommen, mit der er bald die Simulation verlassen kann. Dean muss Daniel hinzubeten, der in die Gedankenwelt von Neil einsteigen möchte, während er als Notfallmediziner einfach nur handeln möchte. Er versucht es zwar auch mit Worten, indem er Neil gegenüber seine Militärzeit anspricht, doch all das hilft nicht. Deswegen packt Dean bewusst in einem Moment an seinen Bauch, worauf Neil vor Schmerzen schreit, aber die Diagnose ist bestätigt. Da die beiden Ärzte sich im weiteren Verlauf nicht einig werden, zieht Dean Ethan hinzu, der aber Daniels Einschätzung nicht einfach übergehen will. Dean wird wütend, was wiederum Ethan aufbringt, weil er sich keine Vorwürfe anhören möchte. Dean hat daraufhin genug und spritzt Neil eine hohe Dosis Morphin, so dass er bewusstlos wird. So kann der Patient keine Entscheidung mehr fällen und so will er die OP erzwingen. April ist deswegen beunruhigt und wendet sich an Ethan. Derweil geraten Dean und Daniel heftig aneinander und Ethan schreitet ein, indem er seinen Ex-Mentor der Notaufnahme verweist. Später sucht er noch einmal das Gespräch mit Dean, denn die Beweise sprechen nicht eindeutig gegen ihn. Dean betont zudem, dass er niemals seinen Job für so etwas riskieren würde. Ethan verlangt daraufhin, dass seine weitere Anstellung an psychologische Hilfe gebunden ist. Dean stimmt zu und entsorgt hinterher das verwendete Morphinfläschchen.

Ethan ist natürlich hinter seiner Forderung her, weswegen Dean angibt, von Daniel an eine Selbsthilfegruppe verwiesen worden zu sein, wo er sich aber noch nicht hätte öffnen können. Die Skepsis ist dennoch da, weswegen Ethan Dean beim nächsten gemeinsamen Fall vorwirft, eine Patientin überdosiert zu haben, die sich ähnlich wie Neil einer lebensnotwendigen OP verweigert hat. Das erweist sich hinterher als falsch und stattdessen zeigt Dean eine ganz andere Seite an sich, denn er sucht das Gespräch mit der jungen Frau und auch hier erzählt er von seinen Erlebnissen im Krieg, die ihm gezeigt haben, dass er sich seinen Ängsten stellen muss, um weiterzuleben. So holt er das Einverständnis für die OP ein. Im anschließenden Gespräch mit Ethan zeigt sich aber, dass Dean gar keine eigenen Erinnerungen verwendet hat, sondern welche, die er in der Gruppe gehört hat.

Ethan fängt Dean vor einer Schicht auf dem Parkplatz ab und spricht seine Zweifel an, ob er wirklich weiterhin für das Med geeignet ist. Dean ist empört und wirft ihm umgekehrt vor, ihn nur eingestellt zu haben, um endlich mal auf ihn runterschauen zu können. Sie werden aber von Neil unterbrochen, der plötzlich auftaucht und mit einer Waffe herumfuchtelt. Es ergibt sich ein Streit, bei dem sich ein Schuss aus der Waffe löst, den Ethan abbekommt. Dean bekommt Neil fixiert, weswegen die hinzukommende Sharon Goodwin Hilfe für Ethan ruft. In der Notaufnahme übernimmt Dean trotz mehrerer Einwände die Versorgung selbst und bekommt ihn stabilisiert. Er möchte Ethan sofort operieren, aber Dr. Will Halstead wendet ein, dass sie erst die Positionierung der Kugel herausfinden sollten. Dean möchte ihm keinesfalls die Handhabe überlassen, denn man wisse ja, dass etwas zwischen ihnen stehe. Deswegen hängt die Entscheidung letztlich beim Neurochirurgen Dr. Sam Abrams. Während der Untersuchung mischt sich Dean immer wieder ein, was Abrams gewaltig stört. Schließlich stehen sie gemeinsam im OP und auch dort gibt es noch unterschiedliche Einschätzungen, weil Abrams Dean nicht mutig genug ist. Als sie letztlich doch die riskante Variante durchführen, bekommen sie Ethan nur gerade so durch. Aufgrund der ganzen Ereignisse kommt es für alle völlig überraschend, als Sharon sich von seiner Führungsqualität so begeistert zeigt, dass sie in Ethans Abwesenheit die Leitung der Notaufnahme an Dean überträgt.

Lena Donth - myFanbase