Bewertung: 8

Review: #4.07 A Philosophy Class and Worms That Can Chase You

Foto: Zoe Perry, Young Sheldon - Copyright: Warner Bros. Entertainment Inc.
Zoe Perry, Young Sheldon
© Warner Bros. Entertainment Inc.

Kurz nach dem Start der vierten Staffel hatte "Young Sheldon" ein kleines Tief, bei dem ich gehofft habe, man möge schnell wieder herauskommen, Nun scheint es so, als wurden meine Hoffnungen erhört. Mit #4.07 A Philosophy Class and Worms That Can Chase You setzt man den Aufwärtstrend aus der letzten Episode weiter fort und lässt uns mit einem Cliffhanger zurück, der wahrscheinlich über die weitere Zukunft von Sheldons Zeit am College entscheiden wird.

Sheldon & Professorin Ericson

Ich freue mich, dass wir Sheldon endlich am College erleben dürfen und das Schöne ist, dass er diesmal tatsächlich auf sich alleine gestellt ist. Denn anders als noch auf der High School, gibt es auf dem College weder Georgie oder Tam, mit denen er sich austauschen kann. Ich finde das gut, denn es wird zeigen, wie reif Sheldon wirklich schon ist. Wobei man natürlich bedenken muss, dass ihm Dr. Linkletter quasi zur Seite gestellt wurde. Aber das ist normal, denn jeder Student braucht nun mal einen Ansprechpartner. Wobei er ziemlich genervt ist, Sheldon beaufsichtigen zu müssen und das alles nur, weil John Sturgis nicht mehr anwesend ist. Allerdings fand ich es recht amüsant, Linkletter mal so gestresst zu sehen.

Sheldon erging es aber nicht anders mit seiner Professorin namens Ericson und damit: Herzlich willkommen, Melanie Lynskey! Ich habe sie als Rose in "Two and a Half Men" geliebt. Gewisse Züge bringt auch die Professorin mit und das wiederum treibt Sheldon in den Wahnsinn. Ich muss ja sagen, dass ich es tatsächlich immer mal wieder in vollen Zügen genieße, wenn er so aus der Fassung gebracht wird. Man ging hier sogar psychologisch vor. Denn alles, was einen am Tag beschäftigt, verarbeitet man bekanntlich im Schlaf – und Sheldon ist da absolut keine Ausnahme. Allerdings hätte man den Philosophen sein lassen können, auch wenn es thematisch natürlich gepasst hat. Ich bin wirklich mal gespannt, wie es weitergeht. Denn ich habe den älteren Sheldon sehr selten in diesem Zustand gesehen, wie wir ihn jetzt in der jüngeren Version erleben. Aber ich denke, dass Sheldon definitiv Hilfe von anderer Seite bekommen wird. Die Frage ist nur, wer ihm letztlich helfen wird?

Mary & Brenda

Bereits in der dritten Staffel hatte ich angemerkt, dass ich zu gerne eine Freundschaft zwischen Brenda und Mary sehen würde. Gerade weil sie charakterlich so unterschiedlich – wie Tag und Nacht – sind, wäre eine solche Freundschaft mehr als interessant. Offenbar hatten die Autoren der Serie ähnliche Gedanken, da man augenscheinlich wirklich eine Freundschaft, die mit Sicherheit interessant werden wird, zwischen den beiden konzipieren wird. Und gerade am ersten Tag von Missy und Billy auf der Middle School zeigen sich bei den Müttern doch ähnliche Bedenken oder besser gesagt: Brenda geht es bzgl. Billy genauso wie Mary bei Sheldon. Hier besteht auf jeden Fall eine Gleichheit und ich bin den Autoren dankbar, dass sie es sozusagen als Aufhänger genommen haben, damit die beiden ein Gespräch führen konnten, welches zwar noch immer die sehr unterschiedlichen Charakterzüge zeigt, aber tiefgründig genug gestaltet worden ist, damit sich Brenda und Mary auf einer Ebenen treffen, die aufzeigt, was sie als Mütter empfinden.

Auch muss ich den Autoren dafür ein Lob aussprechen, dass sie es nicht bei dem Gespräch beim Kaffee haben bleiben lassen, sondern dass die beiden Frauen sich gegenseitig berichtet haben, wie der Tag für ihre Kinder gewesen ist. Ich hoffe einfach mal, dass man jetzt daran festhalten und die Freundschaft weiter aufbauen wird. Denn auch wenn sowohl Brenda als auch Mary meinen, sie brauchen keine Freundin(nen), so zeigt sich in solchen Szenen doch immer wieder, dass sie sich ganz gut verstehen und ergänzen.

Randnotizen

  • Ich finde es schön, dass man mit dem Weggang Johns an der Uni, Dr. Linkletter zurückgeholt hat. Ich bin zwar noch immer kein wirklicher Fan von ihm, aber die Konstellation mit Sheldon verspricht in jedem Fall interessant zu werden.
  • Ich sage zwar immer, dass Missy die coolsten Sprüche und Kommentare hat. Diese hat sie definitiv von ihrem Vater George. Dieser hat nämlich einige Kommentare rausgehauen, bei denen ich lachen musste.



Fazit

"Young Sheldon" kann wunderbar das Niveau aus der vergangenen Episode halten, so dass es richtig Spaß gemacht hat, die Ereignisse zu verfolgen. Mit der Einführung von Professorin Ericson hat man Sheldon einen Charakter an die Seite gestellt, der ihm deutlich Paroli bieten wird. Aber auch die ersten Ansätze der Freundschaft zwischen Mary und Brenda versprechen viel Potenzial.

Daniela S. - myFanbase

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