Episode: #2.19 Wahlkampf, Lügen und ein Yankee

In der "Young Sheldon"-Episode #2.19 Wahlkampf, Lügen und ein Yankee ist Sheldon (Iain Armitage) unglücklich darüber, dass die Zuschüsse der Schule nur für Football ausgegeben werden, aber nicht für Wissenschaften. Er entschließt sich deshalb zur Wahl des Schulsprechers anzutreten.

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Iain Armitage, Young Sheldon
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Mr. Givens erklärt im Biologie-Unterricht, welches Projekt durchgeführt wird, bevor er Sheldon bittet, das vorbereitete Reagenzglas von Tam und ihm selbst in den Spektrometer zu stellen. Beim Vorgang stellt sich heraus, dass die Technik völlig veraltet ist und Sheldon absolut nicht damit zurechtkommt. Am Abend berichtet George stolz beim Abendessen, dass er durch den Zuschuss für das Footballteam einige Anschaffungen machen konnte. Sheldon kann dies absolut nicht verstehen und möchte wissen, warum das Footballteam offenbar mehr Gelder bekommt als andere Bereiche. Wenig erfreut über diese angefangene Diskussion erklärt George seinem Sohn, dass sie eben in Texas leben und es nun mal so ist. Anders als erhofft, führt Sheldon die Diskussion weiter und meint, dass es sich um die Schule handelt, bei der die Bildung und die Zukunft im Vordergrund stehen sollte. Während George das Ganze noch immer für Unsinn hält, gibt Connie ihrem Enkel recht und betont, dass es nicht so viele Football-Profis geben wird. Um ihren Standpunkt noch deutlicher zum Ausdruck zu bringen, erzählt Connie, dass es zu ihrer Zeit eine Gruppe von Hippies gegeben habe, die immer mal wieder zu Protesten aufgerufen hatten. Missy möchte daher von ihrer Meemaw wissen, ob sie jemals ein Hippie gewesen ist. Connie verneint dies, betont aber, dass sie einen Beschwerdebrief geschrieben hat und legt das Sheldon nah. Jener ist sofort begeistert von der Idee, stößt aber bei seinem Vater George dabei auf taube Ohren.

Da Sheldon den Vorschlag von Connie in die Tat umgesetzt hat, wird er bei Direktor Petersen vorstellig. Ähnlich wie George hält auch er nichts von Sheldons Beschwerden und erinnert ihn daran, dass sein Vater Football-Trainer an der Schule ist. Sheldon kann sich aber auf die Aussage keinen Reim machen und muss hinnehmen, dass seine Beschwerden abgelehnt werden. Beim Verlassen des Büros wird er auf eine Ausschreibung zum Schulsprecher kommende Woche aufmerksam und sieht seine Chance gekommen.

Ms. Macelroy, die für die Wahl des Schülersprechers verantwortlich ist, kann nicht glauben, dass Sheldon kandidieren will. Sie macht ihn darauf aufmerksam, dass diese Wahl eine Art Beliebtheitswettwerb ist und seine Gegnerin sehr beliebt sei. Da Sheldon immer noch nicht klar ist, was seine Lehrerin zum Ausdruck bringen will, sagt sie ihm klar, dass niemand ihn leiden kann. Sheldon zeigt sich daraufhin unbeeindruckt und meint, dass es nicht um Beliebtheit geht, sondern wer die besten Ideen hat. Allerdings zeigt sich Ms. Macelroy ihrerseits unbeeindruckt, als sie erfährt, dass Sheldon mehr Geld für die Wissenschaft zugesprochen haben möchte.

Zuhause berichtet Sheldon seiner Mutter Mary stolz, dass er als Schülersprecher kandidieren wird. Mary, die gerade Essen zubereitet, zeigt sich erfreut, möchte Sheldon dabei aber keine falschen Hoffnungen machen und wird von Missy daran erinnert, dass sie nichts Falsches sagen soll, da Gott alles hört. Schließlich möchte Mary ihren Sohn unterstützen und befragt ihn, ob er einen gängigen Slogan habe, was er verneint. Währenddessen macht Missy eindeutig klar, nicht an einen Sieg ihres Bruders zu glauben. In einem ruhigen Moment telefoniert Sheldon mit Bürgermeister Harrison, von dem er sich Tipps für die Kandidatur holen möchte. Harrison lässt ihn wissen, mit den Leuten in Kontakt treten zu müssen und Freundlichkeiten auszutauschen.

Sheldon nimmt sich den Rat des Bürgermeisters zu Herzen und verteilt am nächsten Tag Flyer sowie Buttons und lässt sich von seinen Mitschülern die Hand schütteln. Im Laufe des Tages trifft er dabei auch auf seine Gegnerin Nell Cavanaugh, die sich sehr freut, endlich seine Bekanntschaft zu machen. Sheldon lässt sie dabei wissen, dass er Hausaufgaben über alles liebt. Gegenüber seiner Mutter gesteht Sheldon abends, dass er Nell sehr nett findet. Mary ist sehr stolz auf ihren Sohn und freut sich mit ihm, dass Nell so nett zu ihm war.

Am nächsten Tag hat Sheldon Cupcakes verteilt, die auch Veronica niedlich findet und vor Georgie davon schwärmt. Dieser ist alles andere als begeistert und findet Sheldon eher peinlich. Als er dann auch noch unschön über Sheldon redet, macht Veronica ihm klar, dass das nicht richtig ist. Shedon wird derweil darauf aufmerksam, dass Nell seine Liebe für Hausaufgaben auf einem Plakat gegen ihn verwendet hat.

Am Abend bespricht er diesen Vorfall mit Connie, die ihn danach befragt, ob er Hausaufgaben liebt oder nicht. Sheldon bejaht dies, betont aber, dass es vollkommen aus dem Zusammenhang gerissen wurde. Connie betont dabei, dass Politik niemals fair zugeht und möchte von Sheldon wissen, wie gerne er diese Wahl gewinnen möchte. Dabei erinnert er sie daran, dass er den Leuten die Hand gegeben hat. Dadurch wird ihm klar, dass er auch etwas gegen Nell verwenden muss und bittet Missy um Hilfe, da er Nell nicht kennt. Missy fühlt sich geehrt, dass ihr Bruder sie für skrupellos hält und schlägt vor, sich etwas über sie auszudenken. Doch Sheldon möchte keine Lügen in die Welt setzen. Währenddessen erinnert sich Missy daran, dass ein Mädchen mit dem selben Nachnamen in ihre Klasse geht, und vermutet, dass es sich bei dieser um die Schwester handelt. Sie bietet Sheldon daher an, diese zu befragen.

Im Gegensatz zu seiner Schwester zeigt sich Georgie nicht hilfsbereit und möchte nicht Fluraufseher sein. Stattdessen betet er zu Gott, damit Sheldon kein Schülersprecher wird und Georgie dafür etwas nicht Jugendfreies mit Veronica machen darf.

Mr. Givens lässt die Schüler im Unterricht wissen, dass sie am nächsten Tag Würmer sezieren werden, wovon die meisten angewidert sind. Sheldon lässt seinen Lehrer wissen, dass er seine Kampagne vorbereitet, um mehr Geld für die Wissenschaft zu bekommen und wird gelobt. Doch er lehnt es ab, Sheldon zu unterstützen und meint, dass es dem Kollegium verboten sei. Sheldon zeigt Verständnis, bringt aber dabei das Sprichwort 'Eine Hand wäscht die andere' völlig falsch an und verwirrt damit Mr. Givens.

Da Sheldon unter enormen Lampenfieber leidet, telefoniert er mit Pastor Jeff. Dieser meint, dass auch er unter Lampenfieber leide und Gott durch sich sprechen lässt. Da Sheldon Vergleiche mit einem Bauchredner und den Muppets zieht, beendet er das Gespräch. Daraufhin wendet sich Sheldon an John Sturgis, der ihm davon berichtet, ein guter Redner geworden zu sein, als er beim Minigolf vom Blitz getroffen wurde, was Sheldon auch nicht weiterhilft.

Schließlich zeigt George seinem Sohn auf, dass er sich zu wenig zumutet und betont, wie tapfer Sheldon sei, da er bereits mit zehn Jahren auf die Highschool geht und sich nicht unterkriegen lässt. Das gibt Sheldon zu denken und dankt seinem Vater für seine Ansprache. Mary, die das Gespräch ist ebenfalls sehr stolz auf ihren Mann und erfährt dabei, dass George seinem Footballteam ebenfalls eine solche Ansage gemacht hat und sie dennoch verloren haben.

Sheldon bereitet seine Rede vor, als Missy ihm mitteilt, dass sie interessante Informationen über Nell beschaffen konnte und steckt ihm einen Zettel zu. Durch das Gespräch mit George ist ihm klar geworden, dass er ehrlich sein will und er erhobenen Hauptes verlieren will, sollte es so kommen. Missy findet das dumm und überlässt ihrem Bruder die Informationen, sollte er sich es noch einmal anders überlegen.

Am nächsten Tag kündigt Ms. Macelroy die Kandidaten an und bittet darum, den beiden genau zuzuhören. Bevor es letztlich losgeht, weist sie die Schüler daraufhin, dass Zwischenrufer nachsitzen werden und wird dabei gleich auf einen Schüler aufmerksam.

Nell ist die erste, die ihre Rede halten darf. Sie macht den Schülern bewusst, dass Sheldon weder etwas für Football noch Gott übrig hat und wird von den Schülern gefeiert. Sheldon fühlt sich dabei nicht wohl und bekommt von seiner Lehrerin den Hinweis, dass er die Aula durch die Hintertür verlassen könne. Als Sheldon seine Rede beginnt, nutzt er die Informationen über Nell und entpuppt, dass sie in New York geboren wurde und erst mit sieben Jahren nach Texas zog. Nachdem ein Raunen durch die Reihen geht, eröffnet Sheldon, dass er mehr Geld für die Wissenschaft erhalten will. Dabei bemerkt er aber, dass die Schüler nicht auf seiner Seite stehen, erinnert er sie daran, dass sich niemand mit Texanern anlegen sollte und erntet Applaus.

Am nächsten Tag darf Sheldon als neuernannter Schülersprecher die Ankündigung abhalten und macht klar, dass er dabei die Kirche und den Staat bei Ankündigungen strikt trennen will, wodurch ihm das Mikrofon von Direktor Petersen entwendet wird und Sheldons Aufgabe selbst übernimmt.

Daniela S. - myFanbase


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Reviews zu dieser Episode

Zu dieser Folge gibt es Reviews von den folgenden Autoren:

  • Daniela S. vergibt 6/9 Punkten und schreibt:
    Sheldon möchte mehr Geld für die Wissenschaft genehmigt bekommen und kandidiert dafür als Schülersprecher. Dabei zeigt sich auch wieder, was für gute Qualitäten George als Vater hat. Mehr Geld...mehr

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