Lenas Rückblick 2018/2019

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Das beste Crossover

Foto: Grant Gustin, The Flash - Copyright: Warner Bros. Entertainment Inc.
Grant Gustin, The Flash
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Bei mir konkurrieren immer das Arrowverse und das Chicagoverse um das beste Crossover, da sie mit Abstand am besten die einzelnen Serien miteinander verweben können und dabei ein einzigartiges Spektakel entstehen lassen. Dieses Jahr macht aber definitiv das Arrowverse das Rennen. Das Crossover der Chicago-Serien ist zwar mit der "Chicago Fire"-Episode #7.02 Inferno richtig gut gestartet, aber leider konnten die anderen beiden Episoden da nicht richtig mithalten. Beim Arrowverse konnte dagegen durchgängig ein gutes Niveau gehalten werden, obwohl mir die Auftaktepisode #5.09 Anderswelten (1), die bei "The Flash" lief, auch hier am besten gefiel. Es war wirklich die pure Freude, diese anderen Welten kennenzulernen, mit dem Highlight natürlich, dass Barry Allen (Grant Gustin) und Oliver Queen (Stephen Amell) die Körper getauscht haben. Hier hat man auch unheimlich gemerkt, wie viel Spaß der Cast an diesen Szenen hatte. Auch die Rückkehr von Clarke Kent (Tyler Hoechlin) und das erste Auftreten von Lois Lane (Elizabeth Tulloch) waren perfekt umgesetzt worden.

Die beste britische Serie

Großbritannien wird immer wieder für seine großartigen Krimiserien gefeiert und auch ich habe großen Spaß an den Vorzeigeobjekten wie "Sherlock", "Broadchurch" oder "Luther". Noch besser gefallen hat mir in den letzten Jahren aber "No Offence", wo auch der geliebte englische Humor genial zur Geltung kommt, so dass vor Tränen lachen und vor Spannung mitfiebern Hand in Hand gehen. Die dritte Staffel der Serie hat mich wie auch die beiden davor sehr überzeugen können. Es wurde sich auf mutige Art und Weise von einer Hauptfigur verabschiedet, was der Staffel thematisch einen interessanten Kniff geboten hat. Zudem waren viele aktuelle Themen eingearbeitet. Über allem stand aber erneut der derbe Humor, der einen immer wieder in Szenen entgeistert fragen lässt: "Ist das jetzt wirklich passiert?"

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Die enttäuschendste Staffel

Aus einem Impuls heraus hätte ich an dieser Stelle wohl "Game of Thrones" genannt, aber das wäre wohl mehr die Antwort gewesen, die fast jeder andere an dieser Stelle aussprechen würde. Da aber nun einige Zeit seit dem Staffelfinale vergangen ist, ist mir bewusstgeworden, dass der Reiz eigentlich schon in der vorherigen Staffel verloren gegangen ist, so dass womöglich einfach nur die Abwärtsspirale fortgesetzt wurde. Bei "This Is Us" hat mich die schwache dritte Staffel dagegen sehr unerwartet getroffen. Von Anfang an war mir klar, dass das Konzept der Serie Risiken birgt, vor allem in der sinnigen Verknüpfung von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. In der zweiten Staffel ist das nahezu so überzeugend gelungen, wie es in der Premierenstaffel der Fall war. In der dritten Staffel ist man nun aber auf der Stelle getreten. Gerade in der Gegenwart hat man sich mit den Storylines keinen Gefallen getan. Randall Pearsons (Sterling K. Brown) Politikkarriere hat ihn nicht nur innerhalb der Familie, sondern in der ganzen Serie isoliert. Kevin Pearsons (Justin Hartley) Liebesgeschichte mit Zoe Baker (Melanie Liburd) hat nicht einmal einen wirklichen Funken entstehen lassen und aus den auf einzelne Charaktere fokussierten Episoden wie #3.05 Toby wurde viel zu wenig herausgeholt. Erst das Staffelfinale #3.18 Rebecca hat mich wieder erinnert, warum "This Is Us" so eine starke Dramaserie ist. Das lässt mich hoffen, dass die Serie ihren Zenit vielleicht noch nicht überschritten hat.

Beste Newcomerin

Foto: Maya Hawke, Stranger Things - Copyright: Courtesy of Netflix
Maya Hawke, Stranger Things
© Courtesy of Netflix

In einer Serie, in der ohnehin zahlreiche Charaktere ihre genialen Momente haben, ist es wahrlich schwer, sich zu behaupten. Robin (Maya Hawke) aus "Stranger Things" ist das meiner Meinung nach auf beachtliche Art und Weise gelungen. Gleich in ihren ersten Szenen, als sie sich herrlich über Steve Harringtons (Joe Keery) nachlassenden Charme bei den Damen dieser Welt lustig macht, war das Eis schon gebrochen. Ich wäre wirklich sehr enttäuscht gewesen, wenn man ihr nur eine Nebenrolle als Kollegin von Steve gelassen hätte, aber dass sie sich dann sofort seinen und Dustin Hendersons (Gaten Matarazzo) Abenteuern anschließen darf, war ein echter Gewinn. Ihre etwas schnoddrige Art ist eine gelungene Ergänzung, aber ebenso wenn sie gegen Ende hin ihre emotionale Seite zeigen darf. Robin darf man auf keinen Fall gehen lassen!

Lena Donth - myFanbase

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