Episode: #8.18 Mein Finale

J.D. bereitet seinen Abschied im Sacred Heart vor und hofft, eine Umarmung von Cox zu erhalten und den Namen vom Hausmeister zu erfahren. Unterdessen tauchen verschiedenen Möbel von Elliot in J.D.s Wohnung auf, was offenbart, dass sie die Beziehung wohl auf das nächste Level bringen will.

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J.D. erinnert sich an seinen ersten Tag im Sacred Heart, weil heute sein letzter Tag im Krankenhaus ansteht. Darin kommen Carla, Cox, der Hausmeister und auch Elliot, mit der er nun zusammen ist. Beim Aufstehen stellt J.D. fest, dass Elliot praktisch schon bei ihm wohnt. J.D. ist ein bisschen sauer, dass dieser Prozess so schleichend ohne seine Zustimmung von statten gegangen ist. Elliot kann ihn aber erstmal besänftigen.

Ted hat statt Kaffee nur Dreck bekommen, was Kelso in die Wege geleitet hatte. Carla ist immer noch nicht sicher, was sie davon halten soll, dass Kelso wieder arbeiten will. Er wird aber in einem anderen Krankenhaus arbeiten und dadurch nicht mehr im Sacred Heart vorbei schauen. Ted ist davon ganz verwirrt.

J.D. kommt mit Elliot im Sacred Heart an und diese will gleich klar machen, dass sie nicht Auf Wiedersehen sagen wird, weil sie dann nur zu weinen anfangen würde und sie sich eh wieder in ihrer Wohnung sehen werden. Außerdem macht sie ihm klar, dass er von seinem letzten Tag nicht zu viel erwarten sollte. Turk hat vor den Eingang ein Auf-Wiedersehen-Plakat aufgehängt. Turk hat zudem noch eine weitere Überraschung für ihn. Er dreht ihn durch die Luft. Diese Verabschiedung war allerdings doch etwas früh. J.D. und Turk beschließen, dass sie diese Intensität den ganzen Tag, immer wenn sie sich sehen, aufrechterhalten wollen. Sie drücken sich, was Carla und Elliot gleich mal nachstellen.

J.D. erhofft sich einen ordentlichen Abschied von Dr. Cox und hat ihm als Dankeschön für die letzten acht Jahre ein Buch zusammen gemacht, in dem sich alle Beschimpfungen, Ansprachen und Tiraden an J.D. befinden. Neben den Sprüchen befindet sich zudem ein Bewertungssystem von 1-5, dass zeigen soll, was J.D. wie sehr getroffen habe. Cox fragt sich, was er sagen müsse, damit er zum Ausdruck bringen kann, wie wenig er sich darum kümmert, mit J.D. einen schönen Abschied zu haben. J.D. zeigt ihm, wie man in dem Buch über das Glossar sofort zum richtigen Spruch gelangen kann. Cox freut sich richtig darüber und bedankt sich. Eine erhoffte Umarmung springt für J.D. aber nicht annähernd dabei heraus.

J.D. kümmert sich um eine Patientin, die glaubt, dass er sie angreifen werde. Der Sohn der Patientin versucht seine Mutter zu beruhigen, doch J.D. stellt sich eher umständlich an, selbst die richtigen Worte zu finden. Der Sohn erklärt, dass seine Mutter in der letzten Zeit paranoid ist und sich überhaupt nicht mehr normal verhält. J.D. verspricht, herauszufinden, was sie hat.

Der Hausmeister diskutiert mit J.D. über die Aussprache von Namen und muss sich auch andere Geschichten anhören, die J.D. nicht wirklich glaubt. Der Hausmeister wollte J.D. gerne einen großen Abschied bereiten, doch durch seine Frau hat er die Zeit dazu nicht gefunden. Also zeigt er ihm nur seine Kette, an der der Penny hängt, den J.D. am ersten Tag in die Tür gesteckt hat. J.D. weigert sich aber, zuzustimmen, dass er es gewesen war. Der Hausmeister hofft, ihn an diesem Tage schon noch zu einem Geständnis zu bewegen.

Die Visite steht an und J.D. versucht von den Neulingen ein paar warme Worte über seinen Abschied zu hören. Doch so richtig kommt nichts. Cox kommt vorbei und J.D. versucht von ihm ein paar schöne Worte zu bekommen, doch Cox lässt sich von J.D. zu nichts anstiften.

J.D. schaut sich das Krankenblatt seiner Patientin an und muss feststellen, dass diese Huntington hat und man nichts für sie tun könne. Zudem ist es eine genetische Krankheit, was bedeutet, dass er als Sohn mit 50 Prozent die gleiche Krankheit haben könne. Wann sie ausbricht, wisse man nicht, und man kann auch kaum etwas für ihn tun, wenn man früh davon weiß. Er erbittet sich Bedenkzeit. J.D. ist davon auch etwas mitgenommen und vergisst beim nächsten Patienten vergessen, was dieser eigentlich hat. Er muss den Patienten fragen, der sehr verwirrt über J.D.s Verhalten ist und einen neuen Doktor haben will.

J.D. ist völlig bedient von dem Tag. Mit den Patienten kommt er heute nicht klar und außer Elliot und Turk scheint es jedem völlig egal zu sein, dass er seinen letzten Tag hat. In dem Moment lärmt es aus dem obersten Stockwerk aus dem Sacred Heart und J.D. freut sich, doch die Abschiedsgrüße gelten Dr. Kelso. Sogar das Plakat von Turk wurde mit Bob überklebt. J.D. ist außer sich vor Wut und Elliot stellt das ursprüngliche Plakat wieder her. Kelso fragt J.D., was er denn erwartet habe. J.D. antwortet, dass er viele herzliche Abschiedsgrüße erhofft hatte. Bob verabschiedet sich und Elliot schlägt vor, dass, wenn J.D. unbedingt einen ordentlichen Abschied haben will, dann sollte einfach danach verlangen.

Der Sohn von J.D.s Patientin erklärt ihm, dass er sich nicht auf Huntington testen lassen will, als J.D. Dr. Cox aufsucht und nach einem Abschied verlangt. Dieser macht klar, dass er schon in seinem neuen Buch nach den passenden Worten gesucht habe. Aber es gibt darin einfach nichts, also ist er spontan. Er erklärt, dass es für ihn selbst kein besonderer Tag sei und er deshalb auch keinen daraus machen werde. J.D. erklärt, dass Cox, wenn er diese Rede in das Buch übertragen sollte, er ein fünf dahinter schreiben kann.

Carla wird von J.D. gefragt, warum sein Patient den Test nicht machen will? Cox mischt sich ein, doch Carla tut einfach so, als wenn er nicht da wäre und spricht J.D. darauf an, ob Cox sich schon von ihm verabschiedet hätte. Das schlägt Cox in die Flucht. J.D. bedankt sich bei Carla dafür, dass sie immer für ihn da war und ihm geholfen hatte. Sie werden sich vermissen.

Turk trifft auf J.D., aber sie zögern mit der Umarmung. Es ist doch schwer, die Intensität so hoch zu halten. Nach einen kurzen Gespräch schaffen sie es aber doch. Kurz darauf trifft J.D. auf den Hausmeister, der Denise gerade dazu bringt, etwas zuzugeben. Dafür bekommt sie Geld, aber sie macht J.D. sowieso klar, dass sie das sagen sollte. Sie zerreißt das Geld und geht. Der Hausmeister nervt J.D. so sehr, dass er zugibt, dass ihm der Penny aus der Tasche gefallen und in die Tür gerollt sei. Er habe Angst gehabt, das zuzugeben, weil es sein erster Tag war. Der Hausmeister wusste das, weil er es gesehen hatte, J.D. aber trotzdem fragte, um seinen Charakter zu testen. Er sei durchgefallen und habe damit eine Freundschaft verhindert.

Ted realisiert, dass J.D. wirklich aufhört und spricht Cox darauf an, weil er J.D. doch umarmen müsse. Der findet das gar nicht lustig. Immerhin geht Jordan zu J.D. und erklärt, dass sie durch ihre Kinder so was wie eine emotionale Ader bekommen hat und sich deshalb bei ihm verabschieden will. Immerhin haben sie es mal miteinander getrieben. J.D. bedankt sich dafür. Jordan muss zum Ausgleich gemein zu Ted sein.

Dr. Cox wurde von Sunny gerufen, weil diese nicht sicher ist, wie viel Ibuprofen der Patient bekommen soll. Cox ist genervt, weil man mit diesem Mittel kaum etwas falsch machen kann. J.D. bemerkt, dass wohl alles wieder von vorne beginnt, weil Cox ihn in seinem ersten Jahr für die gleiche Sache angepflaumt habe. J.D. bedankt sich für alles bei Cox, der ihn nur wegschickt. Kurz darauf entschuldigen sich Elliot und Turk bei J.D., weil Elliot einfach so eingezogen ist und Turk den Abschied etwas vermasselt hat. J.D. beruhigt beide aber. Er ist absolut zufrieden mit ihnen. Als er den beiden bei der Arbeit zuschaut, macht er sich Gedanken um die Zukunft. Wird mit Elliot alles klappen? Wird er mit Turk immer noch so viel Zeit verbringen können? Wird Cox ihn überhaupt vermissen? Er wird von dem Sohn seiner Patienten aus den Gedanken gerissen. J.D. will wissen, warum er den Test nicht machen will. Er erklärt, dass er sein Leben so nicht vorbestimmt und seine Zukunft so immer noch seine eigene ist. J.D. versteht das sehr gut und bedankt sich.

J.D. legt sein letztes Krankenblatt weg. Sein Arbeitstag ist offiziell vorbei. Der Hausmeister kommt vorbei, gratuliert ihm und macht klar, dass es schön war, ihn kennen gelernt zu haben. J.D. erwidert das und bemerkt, dass er immer noch nicht den Namen des Hausmeisters kenne. Dieser sagt, er heiße Glenn Matthews. J.D. ist überrascht, dass er ihm den Namen jetzt gesagt habe, der Hausmeister meint aber nur, dass J.D. ihn nie gefragt habe. Die Leute wollen den Namen eines Hausmeisters eben nicht wissen und würden ihn eh wieder vergessen. Als J.D. geht, begrüßt ein anderer den Hausmeister mit dem Namen Tommy.

J.D. macht sich auf den Weg und verabschiedet sich bei Cox, der das nur kurz erwidert. Sunny meint darauf, dass J.D. endlich weg ist. Es hat genervt, dass er aus so einer Nichtigkeit solch eine riesige Sache machen wollte. Er war eh nicht besser als andere Ärzte. Cox kann das nicht so stehen lassen und erklärt, dass J.D. der beste Arzt ist, der hier seine Ausbildung gemacht hat. Er sei der erste Arzt gewesen, der sich genauso gekümmert habe, wie er selbst. J.D. ist was Besonderes. Er war sein Freund. J.D. hat das gehört und ist sehr glücklich über diese Worte. Er umarmt Cox und bedankt sich bei Sunny, die ihren Part wunderbar gespielt habe. J.D. ist überglücklich. Cox macht derweil Sunny klar, dass sie noch eine Weile am Sacred Heart sei, was sie nicht wirklich bedacht habe.

J.D. geht durch die Gänge des Krankenhauses und fragt sich, warum er ich in seinem Kopf schon einen so gloriosen Abschied zu Recht gelegt hat. Ihm wird klar, dass man eben will, dass alle Menschen einen für wichtig halten und an einem hängen, dabei könne man doch schon glücklich sein, wenn man nur einen Menschen dazu bringt, sich besser zu fühlen. Er erinnert sich an alle möglichen Menschen, die ihn in den letzten Jahren über den Weg gelaufen sind. Er sieht, wie sie alle an der Seite stehen, während er die letzten Meter aus dem Krankenhaus läuft. Vor dem Ausgang bleibt er stehen, lässt die Vergangenheit hinter sich und freut sich auf die Zukunft. J.D. sieht vor sich, wie er Elliot heiraten wird, wie sie schwanger wird, wie er mit seiner Frau, Turk, Carla, Jordan und Perry Weihnachten feiert und einfach rundum glücklich ist. Sein Sohn und Turks Tochter werden eines Tages sogar verlobt sein. J.D. weiß zwar nicht, ob all das wirklich passieren wird, aber vielleicht werden dieses eine Mal seine Visionen tatsächlich war. Er steigt ins Auto und fährt nach Hause.

Emil Groth - myFanbase


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Reviews zu dieser Episode

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  • Emil Groth vergibt 9/9 Punkten und schreibt:
    Es war klar, dass dieser Tag irgendwann kommen musste. Die Serie "Scrubs – Die Anfänger" stand schon nach der sechsten Staffel vor dem Aus. Durch den Autorenstreik wurde die finale 7. Staffel in...mehr

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