Episode: #2.09 Psychologie, Oklahoma und der Pseudo-Ferrari

In der "Young Sheldon"-Episode #2.09 Psychologie, Oklahoma und der Pseudo-Ferrari wird aus einem Thanksgiving-Essen ein Familienstreit, da George Sr. (Lance Barber) einen Job in Oklahoma angeboten bekommen hat.

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Lance Barber, Young Sheldon
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Sheldon kann sich ein Wahlfach aussuchen, allerdings hält er nichts vom Werken, von der Landwirtschaft oder Ringen. Er entscheidet sich widerwillig für Psychologie. Da Thanksgiving vor der Tür steht, nutzt Mr. Givens die Gelegenheit, seinen Schüler Hausaufgaben zu geben. Er erwartet von ihnen, dass sie über die Feiertage ihre Familien beobachten, Hypothesen und Vorhersagen aufstellen. Sheldon ist hellauf begeistert von der Aufgabe und kann es kaum erwarten, anzufangen.

Am Abend machen sich George und Mary bettfertig, als George seiner Frau mitteilt, dass er einen besseren Job bekommen könne. Jene schließt daraus, dass er in seiner Position als Coach aufsteigt. George verneint dies, betont jedoch, dass man ihm eine bessere Stelle in Tulsa angeboten habe. Mary kann es nicht fassen und beide kommen in eine Diskussion. Zur gleichen Zeit kommt Sheldon aus dem Badezimmer und bekommt einige Fetzen des Gesprächs mit. Darin betont Mary, auf keinen Fall umziehen zu wollen, während George nicht bereit ist, 600 Kilometer zu pendeln. Mary unterstreicht dabei, dass man die Kinder nicht aus ihrer gewohnten Umgebung reißen könne, sie selbst ihren Job in der Kirche aufgeben und von ihrer Mutter Connie weg müsse.

Sheldon macht es sich zur Aufgabe, seine Beobachtung für seine Hausaufgaben zu nutzen. Sheldon bespricht eine Kassette und wird dabei ständig von Missy unterbrochen, die wissen möchte, um welches Projekt es sich handelt. Sheldon möchte allerdings neutral bleiben und weigert sich, sie näher darüber in Kenntnis zu setzen. Missy warnt ihren Bruder davor, ihre Janet-Jackson-Kassette zu überspielen. Dabei bemerkt sie, dass ihre ständigen Unterbrechungen Sheldon nerven. Sie freut sich darüber.

Mary hat John zum Thanksgiving-Essen eingeladen, worüber dieser sich sehr freut. Er betont dabei, dass er jetzt erst einmal sieht, wie einsam er die letzten Jahre gewesen ist und alleine in seiner Wohnung gegessen hat. Connie zeigt daraufhin Mitgefühl und findet seine Erzählungen sehr traurig. John unterstreicht dadurch erneut, dass er ein richtiger Verlierer gewesen sei, was Connie allerdings abstreitet. Währenddessen befinden sich Sheldon, George und Georgie vor dem Haus. George übt mit seinem Sohn Football und befragt ihn eher beiläufig, ob er eine sentimentale Beziehung zu Midford habe. Georgie erwidert, dass er keine Ahnung habe und George erwähnt daher einen möglichen Umzug. Dabei zählt sein Sohn einige Städte auf, die er mit Fernsehserien verbindet. Sheldon, der sofort bemerkt hat, dass George seinen Sohn auf seine Seite ziehen möchte, hält seine Beobachtungen mit dem Kassettenrecorder fest und möchte sich der Stimme enthalten. Kurz danach gesellt sich John zu ihnen und bittet, beim Footballspiel mitmachen zu dürfen und beeindruckt sie mit seiner erstaunlichen Reaktionsfähigkeit den Ball zu fangen.

Im Haus bereiten Mary und Connie den Tisch für das anschließende Essen vor. Mary ergreift die Gelegenheit und bittet ihre Mutter um Hilfe. Jene glaubt sofort, dass es dabei um Geld ginge, was Mary allerdings schnell verneint. Sie berichtet, dass George ein Jobangebot in Tulsa habe, was Connie sofort an ihren Verlust gegen das gleichnamige Team erinnert. Durch den möglichen Jobwechsel von George glaubt Connie, dadurch Insidertipps zu bekommen. Mary erinnert sie doch daran, dass ihre Mutter durch den Umzug ihre Enkel nur noch zu den Feiertagen zu sehen bekommt. Daraufhin lenkt auch Connie ein und beide überlegen sich, wie sie deutlich machen können, dass sie ihre Enkel nicht verliert.

Missy und Sheldon schauen sich im Fernsehen eine Parade an, die von Alf moderiert wird. George stößt zu ihnen und möchte von seiner Tochter wissen, ob sie sehr an Medford hängen würde, was Missy nicht versteht. George macht ihr deutlich, dass sie durch einen Umzug ihre Freunde verlieren könne. Für Missy stellt das kein Problem dar, da die Menschen ihre Nähe von sich aus suchen würden. Erneut möchte Sheldon dabei neutral bleiben, da er die Absichten seines Vaters kennt.

Beim gemeinsamen Abendessen fällt Connie auf, dass John sich lediglich ein Sandwich macht. John macht deutlich, ein Gewohnheitstier zu sein, was Connie so hinnimmt. Mary schlägt danach vor, dass jeder am Tisch sagt, wofür man dankbar ist. Sie macht den Anfang und lobt zunächst ihre Familie, das Essen und ihr Heim. Danach lobt sie das Schulsystem, was George stutzig werden lässt. Missy ist die Nächste und bedankt sich für die beiden Ghostbuster-Filme. Als Connie an der Reihe ist, bedankt sie sich dafür ihre Enkel aufwachsen sehen zu können und betont umso mehr, wie herzzerbrechend es sei, wäre es anders. Zuletzt ist sie für ihre Beziehung zu John dankbar. John ist ebenfalls für Connie dankbar und gesteht den Coopers, wie grausam seine Kindheit eigentlich gewesen sei, bis Connie ihn schließlich unterbricht, als er zu weit abschweift. Während Georgie dankbar für seinen Job bei Hershel ist, möchte sich Sheldon noch immer der Stimme enthalten.

Als George an der Reihe ist, bedankt er sich zunächst für das Essen und seine Familie. Dabei betont er auch, dass man manchmal Risiken eingehen müsse, die er aber nicht alleine tragen kann. Mary reagiert sehr verhalten auf die Äußerungen ihres Mannes und fragt ihn, ob er dies nun ansprechen müsse. George ist sich allerdings keiner Schuld bewusst und erinnert seine Frau daran, mit dem Spielchen angefangen zu haben. Mary macht klar, dass er seinen Kindern den Kopf verdrehen wollte. George wiederum wirft ein, dass Mary ihre Mutter ebenfalls benutzt, um ihre Meinung durchzusetzen. Jene platzt damit heraus, wie dumm es sei, nach Oklahoma ziehen zu wollen. Verwundert über die neuen Erkenntnisse fragen George und Missy nach, woraufhin Mary deutlich macht, dass niemand umziehen würde. Wütend darüber, dass Mary diese Entscheidung im Alleingang getroffen hat, verlässt George das Haus.

Durch die gedrückte Stimmung bricht Mary in Tränen aus und wird von Connie getröstet. Georgie und Missy schauen fern, während Sheldon vor dem Haus darüber nachdenkt, dass die Hausaufgabe doch keine gute Sache war. John hat Sheldon gefunden und setzt sich zu ihm. Dann berichtet er, dass er es gut findet, dass Sheldon nicht die Landwirtschaft als Wahlfach genommen hat und berichtet von seinen Erlebnissen als Kind. Dann möchte er von Sheldon wissen, wie seine Hypothesen und Vorhersagen von seinen Beobachtungen ausfallen. Sheldon macht klar, dass seine Eltern nie auf einen Nennen kommen werden und George seine Distanz mit einer teuren Geste zeigen werde. John hält diese Behauptung für ziemlich fragwürdig, muss aber erkennen, dass er Sheldon unterschätzt hat, als George in einem Fiero nach Hause kommt.

Der Kauf des Fiero sorgt für einen erneuten Streit der Eheleute, sodass Connie und John die Kinder mit zu sich nehmen wollen. Als Sheldon wissen möchte, ob sie bei Connie übernachten würden, möchte er seinen Pyjama holen und bekommt von Gerogie den Tipp, in seiner Unterwäsche zu schlafen, was Sheldon aber für unwahrscheinlich hält. John lässt sich trotz des Streits nicht davon abhalten, sich für das Essen zu bedanken. Wenig später beobachtet Connie von ihrem Fenster aus, wie George in den Fiero steigt und dieser plötzlich ein lautes Geräusch von sich gibt und Rauch aufsteigt.

Am Morgen ist Mary mit den Kindern alleine. Erschrocken beobachtet sie, wie Georgie sich Kaffee einschenkt, und untersagt es ihm. Die Kinder wundern sich, wo ihr Vater ist. Mary gesteht ihnen, dass er zum Vorstellungsgespräch nach Oklahoma gefahren ist. Missy fragt verwundert, warum ihre Mutter ihm das nicht verboten habe. Schließlich wollen sie wissen, ob sie tatsächlich umziehen werden, worauf Mary keine Antwort hat. In der Schule hört Sheldon aufmerksam Tams Vortrag zu, der sich eher eine düstere Zukunft mit seiner Mutter vorher sagt. Sheldon berichtet bei seinem Vortrag vom Streit seiner Eltern und ergreift die Flucht, als er vorliest, bei Connie in seiner Unterwäsche geschlafen zu haben. Auf dem Weg nach Hause wundert Sheldon sich, warum ihn das alles so mitnimmt. Connie meint daher, dass ihm der Streit der Eltern sehr zusetze. Sie schlägt ihm daher vor, ein Eis essen zu gehen. Sheldon ist sehr schockiert über diesen Vorschlag und erinnert Connie daran, in einer mentalen Krise zu stecken. Jene entschuldigt sich für ihren Vorschlag und erwähnt, ihn zu Radio Shack zu fahren, worauf sich Sheldon einlässt.

Zur gleichen Zeit befindet sich George in Oklahoma und ist sehr angetan von seiner möglichen neuen Arbeitsstelle. Als er abends wieder nach Hause kommt, möchte seine Familie von ihm wissen, ob sie nun umziehen werden oder nicht. George gesteht ihnen, dass er das Angebot abgelehnt hat und verlässt daraufhin das Wohnzimmer.

Am Abend sind Connie und John unter sich und jene bittet ihn, dass er noch einmal ihm zugeworfene Sachen fängt, was Connie lustig findet und stolz macht.

Daniela S. - myFanbase


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Reviews zu dieser Episode

Zu dieser Folge gibt es Reviews von den folgenden Autoren:

  • Daniela S. vergibt 8/9 Punkten und schreibt:
    Die neunte Episode von "Young Sheldon" steht ganz im Zeichen von Thanksgiving und ich bin sehr dankbar für diese Episode. Sie macht nämlich in vielen Szenen deutlich, dass George durchaus darum...mehr

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