Rhaenyra Targaryen, Staffel 2
Nach dem Tod von Lucerys Velaryon sucht eine trauernde Rhaenyra Targaryen bei Sturmkap nach dem Leichnam ihres Sohnes und schließlich wird eine abgerissene Drachenschwinge von Arrax an Land gespült, gemeinsam mit dem Umhang von Lucerys. Rhaenyra nimmt den Umhang ihres Sohnes weinend an sich und kehrt nach Drachenstein zurück, wo sie den Tod von Aemond Targaryen verlangt. Zu ihr kommt kurz darauf Jacaerys Velaryon, der von seinem Erfolg bei der Suche nach Verbündeten berichtet. Rhaenyra merkt, dass Jacaerys versucht, stark zu sein, daher nimmt sie ihn in den Arm und die beiden weinen um Lucerys.

© Theo Whitman/HBO
Auf Drachenstein trifft die Nachricht ein, dass Aegon (der Ältere) Targaryens Sohn Jaehaerys Targaryen ermordet wurde und es erschüttert Rhaenyra, dass man sie für die Tat verantwortlich macht. Im Gespräch mit ihrem Rat wird Rhaenyra auf Daemon Targaryen aufmerksam, den sie gleich darauf zur Rede stellt, da sie seine Reaktion auf den Tod des Jungen bemerkt hat. Daemon gesteht, Attentäter in den Roten Bergfried geschickt zu haben, er merkt allerdings auch an, dass eigentlich Aemond das Opfer sein sollte. Es entbrennt ein Streit zwischen Rhaenyra und Daemon, in dem Rhaenyra die Frage stellt, ob ihr Mann sie als Königin akzeptiert. Schlussendlich stürmt Daemon davon. Dies wird von Baela Targaryen mit angesehen, die sich fragend an Rhaenyra wendet. Rhaenyra gibt ihr zu verstehen, dass Daemon Zeit für sich braucht, gleichzeitig bittet sie darum, dass Baela auf Mondtänzerin Königsmund im Auge behält.

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Als Rhaenyra erfährt, dass Daemons ehemalige Mätresse Mysaria sich auf Drachenstein aufhält, stellt sie sie zur Rede. Mysaria gesteht, für Daemon den Kontakt mit den Attentätern hergestellt zu haben, sie zeigt aber auch auf, dass sie dies tat, um freigelassen zu werden. Rhaenyra erfüllt daraufhin Daemons Versprechen und entlässt Mysaria aus der Gefangenschaft. Zudem ist Rhaenyra damit einverstanden, dass Mysaria auf Drachenstein bleibt.

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Auf Drachenstein taucht Erryk Cargylls Zwillingsbruder Arryk Cargyll auf und hat es auf Rhaenyra abgesehen. Um Rhaenyra zu schützen, leistet sich Erryk einen erbitterten Kampf mit Arryk, in dem er seinen Bruder schließlich tötet. Anschließend muss Rhaenyra entsetzt mit ansehen, wie Erryk sein eigenes Leben beendet. Nach dem Begräbnis der beiden, fragen sich Rhaenyra und ihre Ratsmitglieder, wer Arryk geschickt hat. Zudem hält Rhaenys Targaryen Rhaenyra vor Augen, welch schreckliche Ausmaße der Krieg annehmen wird, sollten die Schwarzen und die Grünen mit ihren Drachen aufeinander losgeht. Rhaenys bringt die Frage auf, ob Rhaenyra sich mit Alicent friedlich auf ein Ende des Konfliktes einigen könnte.

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Rhaenyra überlegt nach dem Angriff auf sie, wie sie ihre Kinder am besten schützen kann und beschließt, Gottfrid Velaryon, Aegon (der Jüngere) und Viserys Targaryen zu ihren Vasallen zu bringen. Während Gottfrid zu Jeyne Arryn nach Hohenehr geschickt werden soll, möchte Rhaenyra ihre jüngsten Söhne nach Essos bringen, wohin Rhaena Targaryen sie begleiten soll. Als Rhaenyra ihre Stieftochter darüber informiert, trifft es Rhaena, dass sie von Drachenstein fortgeschickt wird. Rhaenyra kann nicht leugnen, dass sie keine Verwendung für eine Targaryen ohne Drachen hat. Bald darauf verabschiedet sich Rhaenyra schweren Herzens von ihren Söhnen, wobei die beiden älteren von ihren kleinen Drachen Tyraxes und Sturmwolke begleitet werden. Sie gibt Rhaena noch vier Dracheneier mit, bevor sie aufbricht und hofft, dass Rhaena sich gut um Aegon und Viserys kümmern wird.

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Seit dem Streit mit Daemon fehlt von ihm jede Spur und Rhaenyras Rat möchte nicht untätig bleiben. Sie schreckt jedoch davor zurück, offen in den Krieg zu ziehen. Daher beschließt Rhaenyra, sich mit Alicent Hohenturm zu Treffen. Mit der Hilfe von Mysaria und begleitet von Steffon Finsterlyn wird Rhaenyra als Septa verkleidet nach Königsmund gebracht, wo sie in der Septe von Baelor auf Alicent trifft. Die verblüffte Alicent sieht davon ab, Rhaenyra auffliegen zu lassen und im Gespräch kommt schließlich ans Licht, dass Viserys I. Targaryen nicht, wie von Alicent angenommen, seinen Sohn Aegon auf dem Thron sehen wollte, sondern dass er in seiner letzten Nacht an das Lied von Eis und Feuer dachte, dessen Inhalt er allein Rhaenyra anvertraute. Dies bestätigt Rhaenyra in der Rechtmäßigkeit ihres Thronanspruches.
Zurück auf Drachenstein droht Kriston Kraut die Stadt Krähenruh einzunehmen. Gern würde Rhaenyra die Festung selbst verteidigen, doch ihre Berater sprechen sich dagegen aus, weshalb Rhaenyra sich damit einverstanden erklärt, dass Rhaenys auf Meleys nach Krähenruh fliegt. Als sie wenig später die Nachricht erhalten, dass Rhaenys und Meleys von Aemond und Vhagar getötet wurden, sitzt der Schock bei Rhaenyra tief. Dennoch muss sie sich auf den Krieg konzentrieren und bittet Corlys Velaryon, ihr als Hand zu dienen, womit jener schließlich einverstanden ist.

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Rhaenyra weiht Jacaerys in den Traum von Eis und Feuer ein. Anschließend reden die beiden darüber, dass ihre Drachen denen der Grünen nicht gewachsen sind, weshalb sie neue Drachenreiter brauchen. Jacaerys schlägt vor, unter Adeligen mit Verwandtschaft zu den Targaryens nach Drachenreitern zu suchen und so kommen sie darauf, dass Steffon versuchen könnte, einen Drachen zu besteigen. Als Steffon sich einverstanden erklärt und versucht, Seerauch für sich zu beanspruchen, wird er jedoch getötet, was Rhaenyra mit Schrecken mit ansieht. Nach dieser Niederlage wendet sich Bartimos Celtigar belehrend an Rhaenyra und sie verpasst ihm eine Ohrfeige, um Bartimos in die Schranken zu weisen.

© Theo Whiteman/HBO
Um das Volk auf ihre Seite zu ziehen, schickt Rhaenyra auf den Vorschlag Mysarias ihre Zofe Elinda Massey nach Königsmund, die dort Propaganda in Rhaenyras Sinne verbreitet. Außerdem lässt Rhaenyra Lebensmittel an das hungernde Volk liefern. Da sie weitere Unterstützung braucht, schickt Rhaenyra Alfred Broome nach Harrenhal, um so Daemons Absichten in Erfahrung zu bringen. Unterdessen wird Mysaria immer mehr zu Rhaenyras Vertrauter und schließlich kommt es zu einem Kuss zwischen den beiden. Sie werden allerdings von Lorent Marbrand unterbrochen, der Rhaenyra darüber informiert, dass Seerauch einen neuen Drachenreiter hat. Sofort stellt Rhaenyra den Drachen auf Syrax und lernt Addam von Holk kennen, der versichert, dass Seerauch ihn auserwählt hat und dass er Rhaenyra treu ergeben ist.

© Ollie Upton/HBO
Da es sich bei Addam um einen Mann niederer Geburt und unehelicher Abstammung handelt, hat Rhaenyra die Idee, unter Targaryen-Bastarden nach weiteren Drachenreitern zu suchen. Jacaerys zeigt sich davon nicht sehr angetan, da es die Besonderheit ihrer Familie untergräbt, doch Rhaenyra sieht keine andere Wahl, wenn sie sich gegen die Grünen behaupten wollen. Mit der Hilfe Mysarias lässt Rhaenyra die Nachricht verbreiten, dass Targaryen-Bastarde nach Drachenstein kommen sollen, um dort zu versuchen, einen Drachen zu besteigen. Auf diesen Ruf kommen viele Menschen, die Rhaenyra anschließend zu Vermithor und Silberschwinge führt. Sie wünscht den potentiellen Drachenreitern viel Glück. Zwar müssen bei dem Versuch, die Drachen zu bezwingen, viele Menschen ihr Leben lassen, aber Rhaenyra ist zufrieden, als sie am Ende des Tages Hugo Hammer und Ulf Weiß als neue Drachenreiter auf ihrer Seite hat. Rhaenyra verspricht Addam, Ulf und Hugo, sie zu Rittern zu ernennen, sollten sie ihr treu dienen.

© Ollie Upton/HBO
Als Rhaenyra eine Nachricht von Simon Kraft erhält, in der jener Sorge äußert, dass Daemon sich gegen Rhaenyra erheben könnte, macht sie sich umgehend auf den Weg nach Harrenhal. Vor den versammelten Soldaten stellt Rhaenyra Daemon zur Rede, woraufhin er erklärt, dass er das Lied von Eis und Feuer nun kennt und dadurch verstanden hat, dass Rhaenyra diejenige ist, die Viserys des Herrschens für würdig erachtet hat. Im Beisein aller kniet Daemon vor Rhaenyra nieder und bestärkt sie darin, dass sie die wahre Königin ist. Erleichtert nimmt Rhaenyra seinen Treueschwur entgegen, verdeutlicht aber auch, dass er sie nie wieder gegen sie stellen sollte.

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Rhaenyra kehrt nach Drachenstein zurück, wo sie zu ihrer Überraschung von Alicent aufgesucht wird. Jene entschuldigt sich dafür, Aegon auf den Thron gesetzt zu haben und möchte mit ihrer Tochter den Kampf hinter sich lassen, um ein friedliches Leben zu führen. Sie erklärt sich bereit, Königsmund in Abwesenheit Aemonds friedlich an Rhaenyra zu übergeben. Als Rhaenyra nach Aegon fragt, zeigt sich Alicent damit einverstanden, dass Rhaenyra ihren Sohn im Namen des Friedens opfert. Nach dem Gespräch lässt Rhaenyra Alicent nach Königsmund zurückkehren, damit die Stadt in drei Tagen eingenommen werden kann und Rhaenyra bleibt siegessicher zurück.
Zur Charakterbeschreibung von Rhaenyra Targaryen (Staffel 1)
Die Serie "House of the Dragon" ansehen:
Marie Müller - myFanbase
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