Episode: #4.16 Terminus

Rick muss eine schwerwiegende Entscheidung treffen, als eine Gruppe Plünderer das Leben von ihm, Carl und Michonne bedroht.

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The Walking Dead
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Im Schutz des Waldes essen Michonne, Carl und Rick ein spärliches Mahl. Carl fragt, ob sie nun nah an Terminus herangekommen sind und alle glauben, dass dem so ist. Der Junge fragt sich, was sie den Leuten erzählen, sobald sie angekommen sind. Sagen sie die Wahrheit, wer sie sind, oder denken sie sich etwas aus. Anscheinend hat sich darüber noch keiner von ihnen Gedanken gemacht, aber Rick beschließt, dass sie sagen, wer sie sind, woraufhin Carl zu bedenken gibt, dass ihnen selbst nicht ganz klar ist, wer sie überhaupt sind.

Im Hof des Gefängnisses steht Hershel und begrüßt Maggie und Glenn, die gerade von einem Streifzug zurück kommen. Im Hintergrund erblickt der alte Mann Carl und beäugt ihn misstrauisch.

Rick bietet seinem Sohn an, mit ihm zu kommen, um die Kaninchenfallen zu kontrollieren und eventuell gefangene Tiere einzusammeln. Carl ist begeistert, als sein Vater ihm die Funktion der Falle erklärt, als plötzlich Schreie die Stille des Waldes durchbrechen. Carl rennt den Hilferufen ohne ein Zögern entgegen, sodass sich Rick und Michonne gezwungen fühlen ihm zu folgen. Ein Mann wird von einer Horde Beißer angegriffen und sieht sich ihrer Übermacht gegenüber. Carl will ihm helfen, doch Rick hält seinen Sohn zurück. Dem Mann beißen die Toten das Gesicht vom Schädel, sodass keine Rettung mehr möglich ist. Rick erklärt Carl, dass sie nicht immer jedem helfen können. Als einer der Beißer die kleine Gruppe entdeckt, müssen sie fliehen.

Hershel besucht Rick am frühen Morgen in seiner Zelle, um ihn zu wecken. Er möchte ihm etwas zeigen und bittet Rick mit ihm zu kommen, dazu bräuchte er keine Waffe, welche Rick trotzdem anschnallt. Er folgt Hershel.

Kaum haben Michonne, Carl und Rick die Herde abhängen können, finden sie ein verlassenes Auto am Straßenrand. Da es langsam Nacht wird, beschließen sie hier Rast zu machen. Carl legt sich in das Fahrzeug, um zu schlafen, während Michonne und Rick an einem kleinen Feuer sitzen und miteinander reden. Michonne fragt sich, ob Terminus real sein kann, doch bevor die beiden zu einer Lösung kommen, stehen plötzlich Männer um sie herum. Es sind Joe und seine Männer, doch von Daryl ist nichts zu sehen. Sie wissen, dass Rick Lou in dem Schlafzimmer umgebracht hat und wollen nun Rache an ihm üben.

Als Daryl hinzukommt erkennt er seine alten Freunde und versucht Joe davon zu überzeugen, dass sie gute Leute sind. Doch da Joe bereits weiß, dass Rick getötet hat, beschließt er, dass Daryl für die soeben erzählte Lüge den Tod verdient habe. Er bedroht Rick, dessen Sohn mittlerweile aus dem Auto gezogen wurde und verängstigt zusieht, wie die Männer Waffen auf seinen Vater und Michonne richten, dass er erst Daryl töten werde. Danach würden er und seine Männer sich an Michonne vergehen, danach an dem Jungen. Und erst dann werden sie Rick töten.

Carl wird zu Boden gedrückt und mit einem Blick auf seinen Sohn ergreift Rick die Initiative und beißt Joe in den Hals. Der Mann fällt stark blutend zu Boden, seine Männer lassen von Daryl und schauen ungläubig zu. Sofort ergreift Michonne die Gelegenheit und kurz darauf sind fast alle aus Joes Gruppe tot. Nur der, der Carl festhält lebt noch. Rick nähert sich ihm, er lässt das Messer fallen und versucht sich zu ergeben, doch Rick sticht immer und immer wieder auf ihn ein. Carl schaut seinen Vater mit Horror in den Augen an, wie er blutverschmiert dasteht.

Auf dem Rasen vor dem Gefängnis stehen Rick und Hershel beieinander. Der Ältere erklärt dem Jüngeren, dass es nun an der Zeit ist mit dem Anpflanzen zu beginnen und den Krieg für beendet zu erklären. Er zeigt auf Carl und ruft Rick ins Gedächtnis, dass er seinem Sohn den richtigen Weg zeigen soll und, dass dieser nicht darin besteht ständig auf die Jagd zu gehen. Rick ist offensichtlich hin und her gerissen.

Nach dem Zusammentreffen mit Joes Gruppe sitzt Carl bei Michonne im Auto und hat seinen Kopf auf ihren Schoß gelegt. Draußen sitzen Daryl und Rick beeinander. Er erklärt Daryl zu seinem Bruder und sagt, dass das, was geschehen ist, jetzt sein Ich sei, denn er lebe nur, um seinen Sohn zu schützen. Daryl zeigt Verständnis. Trotzdem zweifelt Rick an sich uns seiner Zukunft, was Carl unkommentiert mitanhört.

Als der Tag beginnt, macht sich die Gruppe wieder auf den Weg nach Terminus, was nun ganz in der Nähe sein muss. Im Wald teilen sie sich auf, als sie den Ort erreicht haben und schauen ihn ersteinmal von Außen an. Es scheint alles friedlich, trotzdem beschließt Rick den Waffensack im Wald zu vergraben.

In diesem Augenblick ergreift Michonne die Gelegenheit mit Carl ein paar Worte zu wechseln, der lieber mit ihr gegangen ist, um das Gelände auszukundschaften, als mit seinem Vater. Sie erklärt ihm, wie ihr Sohn gestorben ist. Sie war nicht dabei, als das Camp, in dem sie sich befunden habe, von Beißern überrannt wurde und sie fühlte sich so schuldig, dass sie lange Zeit alleine durch die Gegend wanderte, vollkommen abgeschirmt von allem. Erst Andrea habe sie aus dem Strudel befreien können, und dann sein Vater und Carl selbst. Sie weiß, dass Carl Angst vor seinem Vater hat, doch sagt, dass er diese gar nicht zu haben brauche, nicht vor Rick oder vor ihr selbst. Carl erklärt ihr daraufhin, dass es das gar nicht ist, weswegen, er sich distanziert, sondern, dass er nicht der Junge, der Mann ist, den sein Vater in ihm sieht. Er sei selbst ein Monster.

Kurz darauf klettert das Quartett über den Zaun und schleicht sich in das riesige Gleiswerkt, das Terminus ist und überrascht die Bewohner im Inneren. Ein Mann namens Gareth begrüßt die Neuankömmlinge. Sie müssen ihre Waffen ablegen und sich von den Bewohnern abtasten lassen. Danach dürfen sie ihre Waffen wieder an sich nehmen. Gareth befiehlt, dass sie in den Eingangsbereich gebracht werden, wo die Gruppe normalerweise Neuankömmlinge begrüßt.

Hier wird wieder gegrillt, doch Rick bemerkt, als sie alle etwas zu Essen bekommen, dass Alex im Besitz von Hershels Uhr ist. Er fragt den Mann, wo er diese her habe und er spielt es herunter. Er habe sie einer Leiche abgenommen. Doch dann erkennt Rick immer mehr Gegenstände, die seinen Freunden aus dem Gefängnis gehörten: der Poncho, Glenns Schutzanzug und anderes. Waffen werden gezogen und Rick nimmt Alex als Geisel.

Rick wandert durch das Gefängnis und findet seinen Sohn, der seine Waffe reinigt, während andere Kinder spielen. Er erklärt Carl, dass er seine Hilfe brauche. Als Carl seine Waffe mitnehmen will, sagt sein Vater, dass er diese nicht brauche und er sie zurück lassen soll.

Gareth kommt hinzu und versucht die Lage zu klären, doch Rick verlangt lautstark eine Erklärung, dass überall Sachen seiner Leute sind, aber von ihnen selbst keine Spur. Plötzlich geht ein Schuss los. Ein Scharfschütze auf einem der Dächer hat ihn abgefeuert. Es beginnt eine Hetzjagd über das Gelände, in welcher Rick und seine kleine Gruppe immer mehr in die Enge getrieben werden. Als sie sich in einem Raum in Sicherheit glauben, entdecken sie darin Kerzen und viele Namen auf dem Boden. So langsam wird deutlich, dass Terminus nicht der sichere Zufluchtsort ist, von dem alle geträumt haben.

Sie versuchen weiter zu fliehen und laufen dabei an einem Haufen Gerippe vorbei, die alle frisch aussehen, doch bemerken sie gar nicht. Als sie an den Zaun kommen, worüber sie Terminus betreten haben, sitzen sie in der Falle. Nun sind sie umzingelt, denn von hinter dem Zaun zielen nun auch Waffen auf das Quartett. Sie sind gezwungen ihre eigenen abzulegen und Gareth spricht zu ihnen.

Er verlangt, dass sie alle nacheinander in einen Wagon klettern, dabei bleibt Carl als Druckmittel zurück. Die Waffen sind auf den Jungen gerichtet, sodass Rick und die anderen Folge leisten. Sie würden Carl ebenfalls zu ihnen kommen lassen, wenn sie sicher im Wagon seien. Als Rick die Stufen hinauf steigt, sieht er leere Boxen von Babynahrung davor liegen, ist aber zu besorgt, um sie richtig wahr zu nehmen, dass Gareth seinen Sohn tötet. Schließlich darf Carl zu ihnen kommen und sie alle finden sich im Inneren des Wagons wider, dessen Türen nun verschlossen werden.

Aus dem Schatten treten nach und nach andere Gestalten hervor, die Rick als Glenn, Maggie und die anderen erkennt. Sie stellen Rick die unbekannten Gesichter als Abrahams Gruppe vor und alle scheinen traurig und niedergeschlagen, dass nun auch Rick und seine Gruppe in Gefangenschaft ist. Aber als Rick zu sprechen beginnt, dass sich die Gruppe und Gareth noch ärgern wird, dass sie sie gefangen habe, fragt Abraham ihn, wieso. Er schaut alle eindringlich an und erklärt, dass sie es nun mit den falschen Leuten aufgenommen haben.

Jamie Lisa Hebisch - myFanbase


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