Episode: #2.02 Zwei Seelen in der Brust

Die sieben Zwerge finden heraus, was passiert, wenn einer der Einwohner der Stadt Storybrooke verlassen will. Regina versucht derweil alles, um wieder Herr über die Magie zu werden, während David herausfinden will, was genau mit Mary Margaret und Emma geschehen ist. In der Märchenwelt trifft Regina kurz vor ihrer Hochzeit mit König Leopold auf eine magische Gestalt, die ihr dabei hilft sich endlich von ihrer Mutter lösen zu können.

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Die Zwerge befinden sich am Stadtrand von Storybrooke und wollen herausfinden, was passiert, wenn man die Stadtgrenze übertritt. Grumpy motiviert die ängstlichen Zwerge und beschwört sie, dass es ihre Pflicht als königliche Garde sei. Sie ziehen Streichhölzer und schubsen schließlich Sneezy, der den Kürzesten gezogen hat, über die Grenze. Sie sehen zu, wie etwas Magisches mit ihm passiert.

In Grannys Pension liegt der zu Holz verwandelte August im Bett und bewegt sich nicht. Dann blinzelt er mit den Augen.

In der Stadtmitte wurde ein Krisencenter für die Bewohner eingerichtet und Ruby gibt die Organisatorin. Sie beruhigt die Mutter Oberin. Geppetto sucht nach seinem Sohn Pinocchio, Archie bietet Therapiestunden an und manche Häuser sind schwer beschädigt durch den Wraith.

David geht zu Regina nach Hause. Er ist überzeugt, dass sie ihre magischen Fähigkeiten nicht im Griff hat, weshalb er keine Angst vor ihr hat. Er macht ihr klar, dass sie im Moment nur durch Henrys Bitte beschützt wird. David will mehr über den magischen Hut erfahren und wie er mit diesem Emma und Mary Margaret zurückbekommen kann, aber Regina will, dass er sich besser um ihren Sohn kümmert, bis sie ihre Magie wiedererlangt. David macht ihr klar, dass sie nichts davon hat, wenn Henry gezwungen wird, zu ihr zurückzukehren.

Die junge Regina flüchtet auf ihrem Pferd, als magische Äste sie aufhalten. Ihre Mutter Cora taucht auf und erklärt ihr, dass ein Zauberspruch dafür sorgt, dass sie nur mit dem König, den sie in zwei Tagen heiraten soll, das Gebiet verlassen kann. Regina möchte einfach nur frei sein, aber Cora meint, Macht sei Freiheit und als Königin würde Regina mehr Macht haben, als alle anderen.

David kommt zum Krisencenter und fragt die Mutter Oberin, ob es in Storybrooke einen Baum geben könnte, wie den, der Emma in diese Welt gebracht hat, damit er seine Familie zurückholen kann. Die Mutter Oberin erwidert, ohne Feenstaub würde es nicht funktionieren. Grumpy und die anderen Zwerge kommen angelaufen und haben schlechte Nachrichten. Sneezy, den sie über die Grenze geschickt haben, kann sich nicht mehr an sein Märchenwelt-Ich erinnern. Als alle gleichzeitig beginnen auf David einzureden, kündigt er überzeugend an, dass er in zwei Stunden wiederkommt und seinen Plan erklärt, bevor er mit Henry verschwindet. Ruby gesteht er noch, dass er gar keinen Plan hat.

Regina verlässt das Haus und trifft auf Archie, der ihr ein Gespräch anbietet, um ihr Gewissen zu erleichtern. Sie lässt ihn jedoch stehen.

Regina flicht der kleinen Snow White die Haare und das Mädchen zieht eine Kette aus Reginas Schmuckkästchen. Regina erzählt ihr, dass die Kette von Daniel ist, den Snow auf dem Gewissen hat, weil sie ihren Mund nicht halten konnte. Dann beginnt sie das entsetzte Mädchen mit der Kette zu würgen. Plötzlich sieht man die entsetzte Regina, die sich alles nur vorgestellt hat. Sie sagt Snow, dass sie sich nicht mehr erinnern könne, woher sie die Kette habe. Im Schlossgarten schüttet Regina ihrem Vater ihr Herz aus. Sie hat Angst, wie ihre Mutter zu werden, und möchte frei sein. Henry Senior erzählt ihr, wie Cora so wurde. Ein Mann habe sie die Hexerei gelehrt und ihr ein Zauberbuch geschenkt.

Regina stürmt in Mr. Golds Laden und möchte von ihm das Zauberbuch haben, worüber er sich lustig macht, da ihre Kräfte scheinbar störrisch sind, wenn sie dafür Sprüche braucht. Er bittet sie zu gehen. Drohend macht sie ihm klar, dass seine Bitten nun keine Wirksamkeit mehr haben. Sie vermutet, dass es nicht in Golds Interesse ist, die Bewohner wissen zu lassen, dass die Märchenwelt noch immer existiert, da er scheinbar hier bleiben will. Nach dieser Bemerkung zaubert er das Buch herbei und erinnert sie, dass die Sprüche gefährlich seien. Das ist Regina jedoch egal, sie will nur die Magie und ihren Sohn zurück. Als sie hinausgeht, meint Mr. Gold zu ihr, dass er nun die Ähnlichkeit mit ihr sehen kann, was Regina wütend macht.

Nachts stiehlt Regina das Zauberbuch unter Coras Kopfkissen hervor und ruft in ihrem Zimmer den Besitzer des Buches: Rumpelstilzchen. Dieser erscheint und stellt sich vor, doch als Regina dasselbe tun will, meint er, dass er sie bereits kenne. Sie vermutet, es liege daran, weil er ihrer Mutter das Zaubern beigebracht habe. Sie erzählt, dass man sie selbst oft mit Cora in jüngeren Jahren vergleicht, Rumpelstilzchen entgegnet allerdings, dass er keine Ähnlichkeit erkennen könne. Er erklärt ihr dann, er kenne sie aus einer Zeit, als sie noch ein Baby war, und wäre froh, nun wieder mit ihr vereint zu sein.

David übt vor dem Spiegel seine Rede und bricht ab. Er hat einfach keinen Plan. Als Henry den zerstörten Hut sieht, zeigt er David im Märchenbuch die Geschichte vom verrückten Hutmacher. David lässt seinen Enkel Zuhause, um den Hutmacher zu finden.

Mr. Gold packt Straßenkarten in eine Tasche, als David hereinkommt. Gold spricht sein Beileid über Mary Margarets und Emmas Verschwinden aus und sagt gleich, dass Portale außerhalb seiner Fähigkeiten liegen würden. David will von Gold ein Mittel, um eine Person zu finden, will aber nicht verraten, um wen es sich handelt. Mr. Gold gibt ihm einen Zaubertrank und verlangt im Gegenzug, dass David ihn in Ruhe lässt. David will ebenfalls keine Einmischung von Gold, woraufhin beide dem Deal zustimmen. Als David den Shop verlassen will, fragt Mr. Gold noch, was passiert, wenn man die Stadtgrenze übertritt. David erklärt es ihm und geht. Mr. Gold beginnt wutentbrannt mit seinem Stock auf die Einrichtung einzuschlagen.

Regina möchte wissen, ob Rumpelstilzchen ihr helfen kann, allerdings will sie niemandem wehtun. Dieser macht sich lustig, dass sie kaum in diese Familie passt mit ihrer Freundlichkeit. Er präsentiert ihr ein verpacktes Objekt, welches ein Portal zu einer seltsamen Welt enthält. Sie müsse Cora nur durchstoßen, dann wäre sie frei.

Regina sitzt unter ihrem Apfelbaum, dessen Früchte bereits verfaulen. Dann öffnet sie das Buch, bläst auf eine Seite und atmet den Rauch ein, der daraus emporsteigt, woraufhin ihre Augen zu glühen beginnen und die Äpfel wieder rot werden.

David träufelt den Zaubertrank auf den magischen Hut und folgt diesem, als er vom Wind davon geweht wird. Der Hut bleibt auf einem umgestürzten Auto liegen, auf dem ein Strommast liegt. David befreit Jefferson aus dem Auto und zerrt ihn grob davon, um mit ihm zu reden.

Im Rathaus haben sich die Stadtbewohner versammelt und warten auf David, den Ruby und Henry verzweifelt versuchen zu erreichen, als die Türen aufspringen und Regina hereinkommt. Sie schleudert mit Magie Grumpy und Archie davon und schießt eine Flamme in die Menge. Henry tritt vor und sagt, er werde mit Regina gehen, wenn sie dafür die anderen in Ruhe lässt. Zufrieden geht Regina mit Henry davon.

David zeigt Jefferson den Hut und will Antworten. Jefferson bestätigt ihm, dass Mary Margaret und Emma in der Märchenwelt sind, aber er kann nicht dorthin. Als David ihn bedroht, springt Jefferson auf und läuft davon. David verfolgt ihn, wird aber von Ruby aufgehalten, die ihm von dem Vorfall mit Regina erzählt. Die Bewohner sind in Panik und wollen die Stadt verlassen, obwohl sie wissen, dass sie dann ihre Erinnerungen verlieren. Sie fleht David an, die Leute aufzuhalten.

Regina kommt mit Henry nach Hause, der sofort in sein Zimmer läuft und mit zusammengeknüpften Tüchern aus dem Fenster klettert. Die magischen Äste des Apfelbaums halten ihn allerdings auf. Regina holt ihn wieder herein und sagt ihm, er könne alles haben, was er wolle, und sogar selber Magie lernen. Seine Freunde könnten immer vorbeischauen und wenn sie Angst hätten, könne er dafür sorgen, dass sie ihn lieben würden. Henry entgegnet, dass er nicht wie sie sein will.

In Reginas Schlafzimmer packt Cora das Geschenk von Rumpelstilzchen aus und stichelt gegen ihre Tochter, dass es nur ein Spiegel sei. Sie gibt Regina den Ratschlag, dem schwachen König das Zepter aus der Hand zu nehmen, die Steuern zu erhöhen und eine Leibwache anzustellen, sobald sie Königin ist. Regina sagt, sie möchte nicht so sein wie ihre Mutter und will auf sie losgehen, doch diese hält ihre Tochter mittels Magie davon ab. Im Spiegel hinter Cora sieht Regina Rumpelstilzchen, der ihr bedeutet, Cora zu schubsen. Daraufhin befreit sich Regina von ihren magischen Fesseln und schubst die schreiende Cora durch das Portal. Danach zerspringt der Spiegel in Stücke und Regina wird entsetzt klar, was sie getan hat.

Ruby und David überholen die anderen Autos und fangen sie vor der Stadtgrenze ab. David hält eine flammende Rede darüber, dass alle sich selbst verlieren würden, wenn sie über die Grenze gehen. Er weiß, dass Storybrooke-David schwach ist und Mary Margaret sehr verletzt hat, weshalb er nicht wie er sein möchte. Aber als Charming will er auch nicht die Erinnerungen an David verlieren, weil dieser ihn daran erinnert, was für ein Mensch er sein will. Er macht den Bewohnern klar, dass sie beide Personen sind: ihr Storybrooke-Ich und ihr Märchenland-Selbst. David verspricht den Leuten, sie vor Regina zu beschützen, und fordert alle auf, zusammenzuhalten. Nach der Ansprache haben alle wieder Hoffnung geschöpft und verlassen lächelnd die Grenze, um ihre Geschäfte wieder zu öffnen und die Arbeit wieder aufzunehmen.

Regina verlässt das Schloss, als Rumpelstilzchen auftaucht. Sie gibt ihm das Zauberbuch und will weiterreiten. Rumpelstilzchen fragt sie, wie es war, Magie anzuwenden. Regina gibt angstvoll zu, dass sie es geliebt hat. Er bietet ihr an, sie Magie zu lehren, wenn sie ihm dafür zukünftig einen Gefallen erfüllen wird. Ängstlich fragt Regina, ob sie wie ihre Mutter werden würde, wenn sie zustimmt, doch Rumpelstilzchen entgegnet, dass dies nur in ihren Händen läge.

David kommt mit seinem Schwert in Reginas Haus und möchte Henry sehen. Sie holt Henry und sagt David, dass er das Schwert nicht braucht. Sie erklärt Henry, dass er mit David gehen soll. Sie hat realisiert, dass sie verlernt hat, richtig zu lieben. Sie möchte sich ändern, so dass Henry eines Tages freiwillig zu ihr kommt. David fragt sie, ob die Märchenwelt immer noch existiert. Als Beweis, dass sie sich wirklich ändern möchte, bestätigt Regina die Existenz der Märchenwelt. Henry und David lassen Regina alleine zurück. Die Zwerge packen ihre Spitzhacken und erklären dem verwunderten Sneezy, dass sie Feenstaub suchen wollen, um ihn zu heilen.

Im Diner flüstert Henry Gepetto etwas ins Ohr, der dann in Grannys Pension geht und Augusts Zimmer betritt. Das Zimmer ist leer, aber Gepetto findet lächelnd Pinocchios Hut. Gold steht unglücklich vor der Stadtgrenze. Regina will das Zauberbuch verbrennen, besinnt sich dann jedoch anders und stellt es ins Regal.

David muntert Henry damit auf, dass es das Märchenland noch gibt und er fühlen könne, dass Emma und Mary Margaret noch am Leben sind.

Währenddessen in der Märchenwelt:
Emma und Mary Margaret laufen gefesselt hinter Mulans Pferd her. Sie kommen in ein Dorf, welches Mulan als ihr Zuhause bezeichnet. Mulan erklärt, dass alle Bewohner Überlebende seien. Mary Margaret schlägt Aurora nieder und sie und Emma laufen los, doch Mulan streckt Mary Margaret mit einer Waffe nieder. Emma und ihre Mutter werden in eine Zelle gebracht, wo Emma sich angstvoll um die bewusstlose Mary Margaret kümmert. Als eine Frauenstimme fragt, ob sie Hilfe brauche, bemerkt Emma, dass sie nicht alleine sind. Auf Emmas Frage, wer sie sei, erklärt die Frau, eine Freundin zu sein. Dann tritt Cora aus dem Schatten.

Martina L. – myFanbase


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