Episode: #1.05 Wir erleuchten den Weg

In der "House of the Dragon"-Episode #1.05 Wir erleuchten den Weg verkündet König Viserys Targaryen (Paddy Considine) die Verlobung seiner Tochter Rhaenyra Targaryen (Milly Alcock). Indes macht Alicent Hohenturm (Emily Carey) eine unerwartete Entdeckung und zieht daraus ihre Konsequenzen.

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Fabien Frankel, House of the Dragon
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Im grünen Tal macht Rhea Rois einen Austritt und trifft dabei auf ihren Cousin Gerold Rois. Sie schlägt seine Gesellschaft bei der Jagd aus und reitet weiter. In einer Schlucht findet sie sich einer vermummten Gestalt gegenüber, die sie schnell als Daemon Targaryen erkennt. Rhea ist sich darüber im Klaren, dass Daemon in Königsmund über sie gespottet und sie als Bronzeschlampe verhöhnt hat, weshalb sie ihn unfreundlich empfängt. Als Rhea überlegt, was Daemon nun plant, ängstigt sie sich plötzlich vor ihrem Ehemann, der bisher kein Wort gesagt hat. Daemon bringt gleich darauf das Pferd zum Scheuen, wodurch es Rhea abwirft. Während Rhea reglos am Boden liegt, greift Daemon nach einem Stein.

König Viserys Targaryen ist mit dem Schiff unterwegs und deutlich seekrank, weshalb er sich über die Reling übergibt. Er befindet sich in der Gesellschaft von Lyonel Kraft, der ihm nun als Hand dient. Indes wirft Rhaenyra Targaryen gemeinsam mit Kriston Kraut einen Blick in Richtung Driftmark, das sie bald erreichen werden. Unterdessen sucht Alicent Hohenturm im verregneten Königsmund ihren Vater auf. Otto Hohenturm bereitet sich gerade auf die Abreise vor und seine Tochter versucht, ihn davon abzuhalten. Als Otto unterstreicht, dass es an Alicent liegt, dass der König ihn aus seinen Diensten entlassen hat, da Alicent sich auf Rhaenyras Seite gestellt hat. Alicent kritisiert ihrerseits, dass ihr Vater unnachgiebig verlangt hat, dass Aegon zum Thronfolger ernannt wird. Daraufhin prophezeit Otto, dass es Krieg geben wird, sollte Rhaenyra Viserys auf den Thron folgen, da sie dafür sorgen wird, dass Alicents Kinder aus dem Weg geräumt werden, um den eigenen Thronanspruch zu festigen. Daher ermahnt Otto seine Tochter, sich für Aegon einzusetzen, da sie sonst der Gnade von Rhaenyra ausgesetzt sein wird. Weinend verabschiedet Alicent sich von ihrem Vater.

In Driftmark bringt eine Kutsche den König und seine Tochter zur Festung. Dort finden sie sich vor verschlossenen Türen wieder und auch als diese sich öffnen, ist niemand zugegen, um ihnen einen angemessenen Empfang zu bereitet. Sie treffen auf Laenor Velaryon, der sich gerade mit Gottfrid Lonmund im Schwertkampf übt. Die beiden verneigen sich vor Viserys, während Lyonel aufgebracht fragt, warum Corlys Velaryon seinen König nicht begrüßen kommt. Dann kommt Laena Velaryon aus der Festung und verkündet, dass Corlys drinnen auf sie wartet.

Alicent befindet sich im Götterhain, wo sie von Larys Kraft angesprochen wird. Der hinkende jüngere Sohn der Hand des Königs setzt alles daran, mit Alicent ins Gespräch zu kommen. Er versichert, dass es ihm leidtut, dass Otto seine Position verloren hat. Da sie nun auf sich allein gestellt ist, bietet Larys sich ihr als Verbündeter an. Erst will Alicent sich nicht auf seine Spielchen einlassen, doch dann lässt Larys durchblicken, dass der König durch Grandmaester Mellos einen Trank für Rhaenyra zubereiten ließ, da es ihr nicht gut ging. Diese Information gibt Alicent zu denken.

Man bringt Viserys und seine Männer zu Corlys. In der prächtig verzierten Halle sitzt Corlys auf einer Art Thron, als Viserys ihm entgegentritt. Corlys bleibt zurückhaltend, gleich darauf kommt Rhaenys Targaryen hinzu, die sich über den Besuch von Viserys zu freuen scheint und ihn in die Arme schließt. Dabei bemerkt sie, dass ihm zwei Finger an der linken Hand fehlen. Nachdem Corlys Lyonel zu seiner neuen Stellung gratuliert hat, teilt er mit Viserys die Neuigkeit, dass Rhea Rois gestorben ist. Laut den Informationen starb sie bei einem Reitunfall. Kurz plaudern sie über Rhea, dann lenkt Viserys das Gespräch auf ein erfreulicheres Thema und schlägt die Hochzeit von Laenor und Rhaenyra vor. Es überrascht Viserys, dass Laenors Eltern ihm mit Zurückhaltung begegnen und zuerst einige Details klären wollen, bevor sie sich mit dem Vorschlag einverstanden erklären. Viserys verdeutlicht, dass die Nachkommen der beiden Laenors Nachnamen tragen und Velaryon heißen werden. Es wird jedoch eine Ausnahme geben, da der Thronerbe der beiden bei der Thronbesteigung den Nachnamen Targaryen annehmen wird. Viserys, den ein Husten plagt, wartet auf die Reaktion seines Gegenübers und Corlys erklärt sich einverstanden mit diesem Kompromiss.

Am Strand geht Rhaenyra mit Laenor spazieren. Sie spricht offen an, dass es sich nicht um eine Liebesheirat handelt und dass sie weiß, dass Laenor nicht an Frauen, sondern an Männern interessiert ist. Gegen Laenors Vorlieben hat Rhaenyra nichts einzuwenden und sie schlägt vor, dass sie ihre königliche Pflicht erfüllen, dass aber jeder seinen eigenen Gelüsten nachgehen kann. Laenor beantwortet Rhaenyras Angebot mit einem Lächeln. Indes berichtet Rhaenys ihrem Mann, dass Viserys sich zu Bett gelegt hat, während man sein Schiff auf die Abreise vorbereitet. Die beiden kommen auf Laenor zu sprechen und Corlys hofft, dass Laenor das Interesse an Männern verlieren wird. Während Corlys mit der baldigen Eheschließung einverstanden ist, hat Rhaenys ihre Zweifel, da es mit Aegon Targaryen einen männlichen Thronerben gibt, der Rhaenyra früher oder später gefährlich werden wird, weshalb Rhaenys es als unklug betrachtet, Laenor in eine derartige Gefahr zu bringen. Corlys gibt sich zuversichtlich, dass die Targaryens und die Velaryons gemeinsam stark genug sein werden, um gegen Schwierigkeiten vorzugehen, doch Rhaenys sieht dabei kein gutes Ende. Als Corlys betont, dass seiner Frau der eiserne Thron zugestanden hätte, bittet sie ihn, darüber zu schweigen, da sie mit diesem Kapitel abgeschlossen hat.

Laenor liegt mit Gottfrid in den Dünen. Die beiden unterhalten sich über Laenors baldige Hochzeit, die pompös gefeiert werden wird. Es ist eine Erleichterung, dass Rhaenyra es Laenor freistellt, sein Liebesleben nach seinen Wünschen zu gestalten. Leidenschaftlich küssen Laenor und Gottfrid sich und letzterer fragt sich, was diese Abmachung wohl für Rhaenyra bereithält und mit wem sie sich vergnügt. Rhaenyra befindet sich derweil auf der Rückreise nach Königsmund. An Bord des Schiffes kommt Kriston zu ihr und schlägt vor, dass sie gemeinsam durchbrennen und sich fernab von Westeros ein Leben aufbauen, damit sie zusammen sein können. Seinen Vorschlag schlägt Rhaenyra aus, da sie trotz der Bürde einer arrangierten Ehe, die die Krone mit sich bringt, ihre Pflicht nicht ignorieren kann oder will. Rhaenyra verdeutlicht, dass sie eine Abmachung mit Laenor getroffen hat und dass sie sich auch weiterhin mit Kriston vergnügen kann. Es reicht Kriston nicht aus, Rhaenyras Liebhaber zu sein und er ist entsetzt davon, für diese Aussicht seinen Eid als Ritter der Königsgarde gebrochen zu haben. Gekränkt lässt er Rhaenyra stehen.

Alicent beobachtet von ihren Gemächern aus die Rückkehr des Königs, der nach dem Verlassen der Kutsche zusammenbricht. Sofort lässt man den Großmaester rufen. Indes bestellt Alicent Kriston zu sich. Als er zu ihr kommt, hält Alicent nicht lange mit ihren Fragen hinterm Berg und sie erkundigt sich bei Kriston, ob er ihr etwas über die Nacht berichten kann, in der Daemon von den Trittsteinen nach Königsmund zurückkam. Alicent spricht an, dass es Gerüchte gibt, die Rhaenyra des unzüchtigen Verhaltens beschuldigen. Ertappt gibt Kriston zu, dass er und Rhaenyra in dieser Nacht miteinander geschlafen haben. Das Geständnis trifft Alicent, die eher davon ausgegangen ist, dass zwischen Rhaenyra und Daemon etwas vorgefallen ist, wie der Schlag. Sie gibt vor Kriston nicht zu erkennen, von seiner Offenbarung vollkommen überrascht zu sein. Kriston gesteht indes die Schande ein, die er sich selbst bereitet hat und bittet darum, dass Alicent Gnade zeigt und ihn als Bestrafung zum Tode verurteilt, anstatt ihn zu foltern. Alicent fehlen die Worte, weshalb sie Kriston fortschickt.

Viserys, der sehr geschwächt ist, befindet sich in den Händen von Großmaester Mellos, der der Überzeugung ist, dass eine Behandlung mit Blutegeln dem König guttun wird. Lyonel zeigt sich besorgt über den Zustand des Königs, der sich nach dem Verbleib von Alicent erkundigt. Er gibt Viserys den verordneten Mohnblumensaft, den der König daraufhin trinkt. Viserys fragt sich, wie er in der Geschichte in Erinnerung bleiben wird, da er keine großartigen Taten vorzuweisen hat. Daraufhin verdeutlicht Lyonel, dass ein beschauliches Leben in Frieden besser sein kann, als ein reißerisches. Trotz der tröstenden Worte sehnt Viserys sich danach, dass auf seine Taten große Lieder gedichtet werden.

Zwei Drachen fliegen am Himmel. Es sind die der Velaryons und die gesamte Flotte des Hauses ist auf dem Weg nach Königsmund. Dort werden von Harrold Westerling die eintreffenden Gäste verkündet, die eingeladen wurden, um die Verlobung von Rhaenyra und Laenor zu feiern. Nach Jason und Tyland Lannister betreten Hobert Hohenturm und seine Familie den Saal. Es folgen viele weitere Lords, die alle dem König und der Prinzessin ihre Aufwartung machen. Jason beglückwünscht Viserys zur Wahl des Bräutigams und äußert sich anerkennend über die Feierlichkeiten. Viserys betont, dass die Hochzeitsfeier die Verlobungsfeier noch übertreffen wird. Als Jason sich erkundigt, wo die Königin sei, versichert Viserys, dass sie bald zu ihnen stoßen wird. Anschließend spricht Gerold, der Cousin von Rhea, vor und beglückwünscht die Prinzessin. Viserys spricht ihm seinerseits sein Beileid zu Rheas plötzlichem Tod aus. Gerade als Rhaenyra ihm die Unterstützung des Hauses Targaryen anbieten will, trifft Haus Velaryon ein und wird mit Applaus empfangen. Dann begrüßen sich die Verlobten mit einem Handkuss und die Velaryons nehmen an der Tafel Platz. Zu ihrem Gefolge zählt auch Gottfrid. Gleich im Anschluss erscheint Daemon und ein gespanntes Raunen geht durch den Saal. Viserys empfängt seinen Bruder wortlos und lässt ihn an der Tafel Platz nehmen. Dann begrüßt er mit einer Ansprache seine Gäste. Gerade als er sagen möchte, wie bedeutsam die Vereinigung der Häuser Targaryen und Velaryon ist, erscheint Alicent. Zur Überraschung aller ist sie nicht in rot und schwarz, die Farben der Targaryens, gekleidet. Stattdessen trägt sie ein grünes Kleid, dessen Farbe dafür steht, dass das Haus Hohenturm zu den Fahnen ruft. Bevor Alicent sich setzt, gratuliert sie Rhaenyra mit eisigem Blick. Anschließend setzt Viserys seine Rede fort und kündigt an, dass nach dieser Feier sieben Tage lang mit Turnieren zelebriert werden soll, bevor die Hochzeit stattfindet. Die Worte des Königs werden von Gottfrid und Kriston mit einem betrübten Nicken hingenommen. Während Viserys spricht, wirft Daemon einen Blick auf Rhaenyra.

Als Rhaenyra und Laenor die Tanzfläche eröffnen, fällt Gottfrids Blick auf Kriston. Die Tanzfläche füllt sich und Alicent sucht das Gespräch mit Hobert, der ihr seinen Rückhalt versichert. Derweil wendet Gerold das Wort an Daemon und beschuldigt ihn, Rhea ermordet zu haben. Daemon zeigt sich unbeeindruckt und beleidigt sein Gegenüber. Dann stellt Daemon klar, dass er nach der Hochzeit sein Erbe antreten und die Herrschaft über Runenstein übernehmen wird. Empört wendet Gerold sich ab. Lyonel und Viserys beäugen Daemon. Dieser sucht indes den Blickkontakt mit Laena, die sich von ihrem Onkel, Vaemond Velaryon, abwendet und zur Tanzfläche geht. Daemon folgt ihr und fordert Laena, mit der Daemon sogleich zu flirten beginnt, zum Tanzen auf. Unterdessen tauscht Gottfrid sich mit Laenor aus und äußert den Verdacht, dass die Person, mit der Rhaenyra sich vergnügt, Kriston sein könnte, da jener die Prinzessin nicht aus den Augen lässt. Laenor beschwört seinen Liebhaber, die Stimme zu senken.

Auf der Tanzfläche herrscht ausgelassene Stimmung, als Gottfrid, der sich als der Ritter der Küsse vorstellt, sich zu Kriston gesellt. Er spricht sofort an, dass sie noch viel miteinander zu tun haben werden, da er und Kriston die Geliebten von Laenor und Rhaenyra sind. Gottfrids Worte treffen Kriston. In der Zwischenzeit wird Rhaenyra, die gerade mit Harwin Stark getanzt hat, von Daemon zum Tanzen aufgefordert. Er belächelt Rhaenyras zukünftigen Ehemann und sie erklärt ihm auf Valyrisch, dass er sie jetzt noch heiraten kann, wenn er es wirklich will. Der intensive Wortwechsel der beiden wird von Viserys aus der Ferne beobachtet. Plötzlich ertönt ein Schrei und die Musik verstummt. Panik breitet sich aus und Rhaenyra ruft nach Laenor, als sie von den Gästen zu Boden gestoßen wird. Indes zeigt sich, dass Kriston Gottfrid angegriffen hat. Laenor versucht den Streit zu schlichten, wird aber grob von Kriston zur Seite gestoßen. Als Gottfrid dann sein Messer zückt, um sich zu verteidigen, holt Kriston aus. Unterdessen sucht Viserys die Menge mit den Augen nach Rhaenyra ab und Lyonel gibt Harwin ein Zeichen, sich um die Prinzessin zu kümmern. Während Viserys aus der Nase blutet, kann Harwin Rhaenyra in Sicherheit bringen. Für Gottfrid sieht es indes schlecht aus, da Kriston in Rage auf ihn einprügelt, bis vom Gesicht des jungen Mannes nichts mehr übrig ist. Die Menge schweigt entsetzt, als Kriston schließlich von dem Toten ablässt. Als Laenor erkennt, was geschehen ist, kriecht er zu Gottfrid und weint an dessen Leichnam.

Nach seiner Tat sucht Kriston den Götterhain auf und will seinem Leben ein Ende setzen. Er kommt jedoch nicht dazu sich mit einem Dolchstoß zu töten, da Alicent auftaucht.

Noch am gleichen Abend findet die Trauung von Rhaenyra und Laenor statt. Es sind keine Gäste zugegen, lediglich Viserys, Alicent, Corlys und Rhaenys sind als Zeugen anwesend. Laenors Gesicht zeichnen noch immer die Tränen vom Kummer über Gottfrids jähes Ende, als er und Rhaenyra das Ehegelübde ablegen. Am Ende der Zeremonie bricht Viserys zusammen.

Marie Müller - myFanbase


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