Episode: #1.06 Die Prinzessin und die Königin

In der "House of the Dragon"-Episode #1.06 Die Prinzessin und die Königin bringt Rhaenyra Targaryen (Emma D'Arcy) ihr drittes Kind auf die Welt und heizt damit die Gerüchteküche an. Besonders Alicent Hohenturm (Olivia Cooke) will nicht länger die Augen verschließen.

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Emma D'Arcy, House of the Dragon
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Rhaenyra Targaryen liegt in den Wehen und wird von der Amme zum Pressen angeleitet, um das Baby auf die Welt zu bringen. Als es geschafft ist, teilt man der Prinzessin mit, dass sie einen Jungen bekommen hat. Glücklich schließt Rhaenyra das Baby in die Arme, dann informiert eine der Mägde sie, dass die Königin das Kind sofort zu sehen wünscht. Da Rhaenyra ihr Baby nicht in fremden Händen zur Königin bringen lassen will, lässt sie sich zurechtmachen, während die Nabenschnur durchschnitten wird und Rhaenyra die Nachgeburt gebiert. Als Rhaenyra angekleidet ist, kommt Laenor Velaryon zu ihr und freut sich über das Baby. Er wundert sich, wohin Rhaenyra so kurz nach der Geburt unterwegs ist, woraufhin sie erklärt, dass sie zur Königin muss. Auf dem Weg stützt Laenor sie und er ist froh, selbst nie ein Kind zur Welt bringen zu müssen. Rhaenyra ignoriert die Schmerzen und setzt ihren Weg fort. Laenor hilft ihr weiterhin, wobei er betont, wie absurd diese Situation sei. Bei der Königin angekommen steht Kriston Kraut vor den Gemächern Wache und lässt sie ein. Alicent Hohenturm zeigt sich überrascht darüber, dass Rhaenyra selbst gekommen ist, anstatt sich auszuruhen. Da Alicent darauf besteht, dass Rhaenyra sich setzt, kommt die Prinzessin der Aufforderung nach. Zu ihnen kommt ein sehr gebrechlicher Viserys Targaryen, der sich über die Geburt seines Enkels freut. Alicent erkundigt sich nach dem Namen des Babys und sofort verkündet Laenor, dass sie ihn Gottfrid nennen werden. Als Viserys freundlich meint, dass der Kleine die Nase seines Vaters hat, schaut Alicent verwundert, während Rhaenyra sorgenvoll zu Laenor schaut, der wiederum betreten zu Boden guckt. Bevor sich die frischgebackenen Eltern wieder auf den Weg machen, wirft Alicent noch einen Blick auf das Baby und betrachtet den braunhaarigen Säugling genau. Viserys hofft, dass seine Tochter eine leichte Geburt hatte, was sie so nicht bestätigen kann. Rhaenyra verabschiedet sich von ihrem Vater, während Alicent Laenor rät, mehr Kinder in die Welt zu setzen, um irgendwann eins zu haben, das ihm ähnelt. Er schweigt über ihre Worte und Alicent geht mit versteinertem Blick zu Viserys. Nachdem Rhaenyra und Laenor das Königspaar verlassen haben, beschwert Rhaenyra sich darüber, dass Laenor einfach einen Namen für das Baby festgelegt hat. Beim Gehen wirft Laenor noch einen Blick zurück auf Kriston und die Blutspur, die Rhaenyra hinterlassen hat, ist deutlich zu sehen.

Zurück in den eigenen Gemächern begrüßt Rhaenyra ihre Söhne Jacaerys und Lucerys Velaryon, die sich in Begleitung von Harwin Kraft befinden. Lucerys, der jüngere der beiden, hat bereits ein Drachenei für das Baby ausgesucht und präsentiert es stolz. Während Laenor das Baby glücklich in den Armen hält, gratuliert Harwin und Rhaenyra bittet darum, dass Laenor ihm den Kleinen zeigt. Harwin, der mittlerweile Kommandant der Stadtwache ist, nimmt Gottfrid lächelnd in den Arm und Laenor zieht sich mit den anderen Kindern zurück. Rhaenyra betont die Familienähnlichkeit zwischen Harwin und Gottfrid.

In der Drachengrube befinden sich Aegon und Aemond Targaryen sowie Jacaerys und Lucerys. Unter der Aufsicht von einigen Drachenwärtern wird Jacaerys' Drache Vermax zu ihnen gebracht. Der Drachenwärter erteilt Anweisungen auf Valyrisch, das für Jacaerys in die gemeine Zunge übersetzt wird. Erst soll Jacaerys ihm Einhalt gebieten, dann befiehlt er dem Drachen Feuer zu speien und eine Ziege zu verbrennen. Während Jacaerys ganz begeistert ist, gibt Aegon sich gelangweilt und Aemond wirkt verängstigt. Aegon teilt seinem Bruder mit, dass sie eine Überraschung für ihn haben. Vorfreudig läuft Lucerys in einen Gang und Aegon erklärt seinem Bruder, der noch keinen Drachen hat, dass sie einen für ihn gefunden haben. Dann kommt Lucerys mit einem Schwein zurück, worüber sich die Jungen sehr amüsieren, Aemond fühlt sich davon gekränkt. Er steigt daraufhin allein hinunter in die Drachengrube. Zaghaft tastet sich Aemond durch die dunklen Gänge, in denen Drachengeräusche zu hören sind. Schließlich trifft er auf einen großen, feuerspeienden Drachen und flieht.

Alicent sitzt bei ihrer Tochter Helaena, die einen Tausendfüßler in der Hand hält und von dem Tier begeistert ist. Zu ihnen kommt ein Ritter der Königsgarde mit Aemond, auf den Alicent sogleich einen besorgten Blick wirft. Alicent rügt ihren Sohn dafür, wieder in die Drachengrube gegangen zu sein und sie kann nicht verstehen, weshalb Aemond so fasziniert von diesen Biestern ist, woraufhin er erklärt, wie die anderen Jungen ihn beleidigt haben. Anschließend geht Alicent zu Viserys, der an seinem Modell von Valyria sitzt. Als Alicent seine Enkelsöhne anspricht, schickt Viserys den Bildhauer, der an dem Modell arbeitet, aus dem Raum. Alicent verdeutlicht, das Thema schon angesprochen zu haben, woraufhin Viserys ihr Einhalt geboten hat, doch sie kann nicht länger schweigen und erklärt, dass es ein Fehler wäre, einen Bastard zu haben, doch drei Bastarde bezeichnet sie als Beleidigung. Viserys verdeutlicht, dass die Natur mysteriös ist und dass Kinder ihren Eltern manchmal nicht gleichen, doch Alicent will es nicht dabei belassen und stellt die Vaterschaft in Frage. Erneut gebietet Viserys ihr Einhalt und verlangt, dass Alicent darüber schweigt. Er verabschiedet sich mit einem Kuss.

Aufgebracht wendet Alicent sich an Kriston und kann nicht fassen, dass es so offensichtlich ist, dass Rhaenyras Kinder nicht von Laenor stammen und dass einfach darüber geschwiegen wird. Kriston verliert vernichtende Worte über Rhaenyra, deren Charakter er als sehr niederträchtig beschreibt. Für seine Wortwahl entschuldigt er sich bei Alicent. Sie hofft, dass die Ehre am Ende die Oberhand behalten wird.

In seinen Gemächern steht Aegon nackt am Fenster und onaniert, als seine Mutter zu ihm kommt. Alicent zeigt sich von dem Anblick unbeeindruckt und verlangt lediglich zu wissen, wessen Idee der Streich mit dem Schwein war. Aegon gibt Jacaerys und Lucerys die Schuld daran und hat nicht viel für Aemond übrig, woraufhin Alicent bekräftigt, dass Aemond Aegons Bruder ist, weshalb er ihn auch so behandeln sollte. Alicent kommt darauf zu sprechen, dass Rhaenyra einmal den Thron besteigen wird und dass Jacaerys ihr Erbe ist, weshalb Aegon sich vorsehen sollte, da sein Leben in Gefahr schwebt, wenn seine Halbschwester Königin wird. Eindringlich macht Alicent ihrem Sohn klar, dass er als Viserys' erstgeborener Sohn der wahre Thronerbe ist.

Mit den Drachen Caraxes und Vhagar fliegen Daemon Targaryen und Laena Velaryon durch die Lüfte. Sie lassen die imposanten Kreaturen zur Begeisterung der Schaulustigen Feuer speien. Am Abend bewirten die beiden ihre Gäste und sie stoßen auf Aegon den Eroberer an. Ihr Gast, der Prinz von Pentos, will ein Angebot unterbreiten und Laena scherzt, dass er von vornherein hätte sagen können, dass er eine ihrer achtjährigen Zwillingstöchter heiraten möchte. Rhaena scheint entsetzt, während Baela belustigt schaut. Der Mann unterbreitet daraufhin tatsächlich ein verlockendes Angebot, das es Daemon und seiner Familie ermöglichen würde, weiterhin in Wohlstand zu leben und in Pentos zu bleiben. Daemon zeigt, anders als die schwangere Laena, echtes Interesse. Ihr Gast beschreibt indes, dass die Triarchie sich wieder auf dem aufsteigenden Ast befindet und in Dorne einen neuen Verbündeten gefunden hat. Laena möchte das Angebot ausschlagen und betont, dass sie Reisende ohne festen Wohnsitz sind, doch Daemon unterbricht sie und verspricht, es sich durch den Kopf gehen zu lassen. Später am Abend übt Daemon mit Baela Valyrisch. Das Mädchen geht ins Bett, als Laena hinzukommt und ihren Mann wegen des Angebotes des Prinzen zur Rede stellt. Daemon beschreibt, es zu genießen, in Pentos keinen politischen Spielchen ausgesetzt zu sein, doch Laena hat keine Lust, sich ewig in der Rolle des Gastes zu fühlen. Sie wünscht sich für ihre Kinder, in Westeros auszuwachsen und in Driftmark die Traditionen ihrer Familien zu pflegen. Daemon küsst Laenas Bauch, bleibt aber wortlos.

In Königsmund üben sich die Prinzen im Schwertkampf. Kriston gibt Anweisungen an Aegon und Aemond, während sich Harwin um Jacaerys und Lucerys kümmert. Viserys beobachtet das Treiben gemeinsam mit Lyonel Kraft. Zur Übung sollen Aegon und Aemond sich im Kampf gegen Kriston beweisen. Aegon stürmt hektisch auf Kriston los, der kein Problem damit hat, die beiden Prinzen in Schach zu haltend. Lächelnd meint Harwin, dass Kriston sich ihrer Ausbildung noch ein wenig zuwenden muss. Um zu zeigen, dass seine Schützlinge besser sind als die von Harwin, fordert er Jacaerys auf, sich Aegon zu stellen. Der wesentlich ältere Aegon macht mit Jacaerys kurzen Prozess und belächelt den Unterlegenen, doch dann rappelt Jacaerys sich wieder auf. Kriston und Harwin unterbrechen den Kampf kurz, dann dürfen die Jungen weitermachen. Unter den Anweisungen von Kriston bringt Aegon Jacaerys zu Fall. Als Aegon gerade zu einem fatalen Hieb ausholen will, schreitet Harwin ein. Der erst ganz begeisterte Viserys freut sich nicht über die Entwicklung der Unterrichtsstunde. Harwin beschwert sich indes bei Kriston darüber, seinen Schützlingen Grausamkeit beizubringen. Kriston beschreibt indes, dass Harwin sich so für die Ausbildung der Prinzen interessiert, als wären sie Teil seiner Familie. Sofort geht Harwin auf Kriston los und schlägt ihm das Gesicht blutig. Die Königswache schreitet ein und hält Harwin fest.

Rhaenyra hält Gottfrid in den Armen, als man sie vom Vorfall bei der Kampfstunde in Kenntnis setzt. Sie nähert sich dem Streitgespräch zwischen Lyonel und Harwin. Die Hand macht ihrem Sohn klar, dass er einen Ritter der Königsgarde nicht hätte angreifen dürfen, egal was Kriston gesagt hat. Lyonel spricht offen an, dass Harwins Affäre mit Rhaenyra und die Vaterschaft ihrer Kinder ein offenes Geheimnis sind, das zu Exil und Tod für alle Beteiligten führen kann. Harwin bekräftigt, dass es sich dabei nur um böswillige Gerüchte von Rhaenyras Feinden handelt, doch Lyonel betont, dass jedermann Augen im Kopf hat und die Wahrheit sehen kann. Rhaenyra belauscht die beiden angespannt. Dann kehrt sie in ihre Gemächer zurück und die Magd gibt ihr Umschläge gegen die nach dem Milcheinschuss schmerzenden Brüste. Zu den beiden kommt ein johlender Laenor, der sich in der Begleitung von Ser Qarl Correy befindet. Rhaenyra möchte sich allein mit ihrem Mann unterhalten, der Rhaenyra dann berichtet, dass es auf den Trittsteinen zu Krieg kommen wird. Laenor hat große Lust, dort wieder in den Kampf zu ziehen. Wütend unterrichtet Rhaenyra Laenor über die lautwerdenden Gerüchte über ihre Söhne. Daher kann Laenor in dieser Situation nicht das Weite suchen. Laenor unterstreicht, dass er seine Aufgabe in den letzten zehn Jahren gewissenhaft erledigt hat, weshalb Rhaenyra ihm ein wenig Freude gönnen sollte. Rhaenyra hat kein Mitleid mit ihm, da Laenor sich in den vergangenen Jahren durchaus amüsiert hat und das Leben genoss. Daher kann er sie in dieser schwierigen Lage nicht allein lassen. Laenor erklärt, dass ein weiser Segler vor dem nahenden Sturm flieht. Da Laenor sich nicht fügen will, befiehlt Rhaenyra ihm als Prinzessin bei ihr zu bleiben.

Rhaena, die bisher keine Drachenreiterin ist, hält ein Drachenei in die Flammen und hofft, dass ein Drache daraus schlüpfen wird, als Laena hinzukommt. Liebevoll erklärt jene ihrer Tochter, dass nur aus wenigen Eiern tatsächlich Drachen schlüpfen. Rhaena hat Angst, dass die Gastfreundschaft des Prinzen von Pentos nicht ihr gilt, da jener nur Drachenreiter um sich haben möchte. Daraufhin erzählt Laena, dass sie selbst erst im Alter von 15 Jahren zur Drachenreiterin wurde, als sie Vhagar, den größten lebenden Drachen, bestieg. Laena erwähnt, dass aus Baelas Ei der Drache Mondtänzerin schlüpfte, doch dies sei nicht häufig der Fall, weshalb Rhaena einen Drachen für sich erobern muss, wie es auch ihr Vater tat. Rhaena ist der Überzeugung, dass ihr Vater nicht viel für sie übrighat und Laena nimmt ihre Tochter tröstend in den Arm. Später sucht Laena ihren Mann auf. Sie hat einen Brief von Laenor erhalten, der von Gottfrids Geburt berichtet. Daemon ahnt sofort, dass auch dieses Kind wieder verblüffende Ähnlichkeit mit Harwin haben wird. Als Laena meint, ihren Bruder zu vermissen, vermutet sie, dass es Daemon mit Viserys ähnlich geht. Jener verneint, doch da Daemon sich nie die Mühe macht, ihre neue Heimat zu erkunden, glaubt Laena ihm nicht. Daemon will sich nicht recht auf die Unterhaltung einlassen, während Laena bekräftigt, dass er genau der Mann ist, den sie heiraten wollte, auch wenn sie nicht die Frau ist, die Daemon sich an seiner Seite gewünscht hat.

Im kleinen Rat wird über Schnellwasser gesprochen und Alicent meint, dass das dortige Problem lediglich das Haus Tully betrifft. Als Tyland Lannister daraufhin zum nächsten Thema übergehen möchte, mischt Rhaenyra sich ein und äußert andere Ansichten, die Lyonel durchaus nachvollziehen kann. Alicent verdreht darüber die Augen. Lyman Bienengraben kann dem Gespräch nicht folgen und Viserys ist genervt davon, als Tyland das Gespräch auf die Trittsteine bringt, da die Probleme dort nie zu enden scheinen. Viserys hatte gehofft, dass ein Vorschlag, den er Dorne unterbreitet hatte, die Martells davon abhalten würde, gemeinsame Sache mit der Triarchie zu machen. Es werden spöttische Worte über Daemon laut, der die Trittsteine nicht hält, obwohl er sie einst eroberte. Alicent äußert sich negativ über ihn, während Rhaenyra Daemon verteidigt. Erneut geraten die Königin und die Prinzessin aneinander. Viserys ist erleichtert, als Alicent die Sitzung beenden möchte, doch Rhaenyra hat noch etwas zu besprechen. Die Männer setzen sich daraufhin wieder, doch Alicent bleibt stehen. Dann spricht Rhaenyra an, dass es in letzter Zeit viele Spannungen zwischen ihr und Alicent gab, was sie bedauert. Um die Wogen zu glätten, schlägt Rhaenyra vor, dass Jacaerys mit Helaena verheiratet wird. Außerdem möchte Rhaenyra, dass Aemond ein neues Drachenei erhält, wenn ihr Drache Syrax Eier legt. Viserys begrüßt den Vorschlag mit einem Lächeln, doch Alicent geht nicht darauf ein und zeigt stattdessen auf, dass aus Rhaenyras Brüsten die Milch ausläuft. Dann erklärt Alicent die Sitzung für beendet, damit Viserys sich ausruhen kann.

Auf dem Weg zu ihren Gemächern unterstreicht Alicent vor Viserys, dass sie nicht daran denkt Rhaenyras Vorschlag anzunehmen. Alicent äußert sich abwertend über Rhaenyra und ihre Kinder, wohingegen Viserys Einigkeit anstrebt. Anschließend macht Alicent es ihrem Mann bequem. Hinzu kommt Lyonel, der verkündet, dass er sein Amt als Hand niederlegen möchte, da Harwin ihn entehrt hat. Laut Viserys ist dies nicht nötig, da Harwin nach seiner Tat von der Stadtwache ausgeschlossen wurde, was als Bestrafung ausreicht. Lyonel ist anderer Meinung, woraufhin Viserys versichert, wie gewissenhaft und uneigennützig Lyonel ihm als Hand gedient hat, weshalb er ihn nicht wegen Harwins Eskapade gehen lassen will. Die Worte des Königs ehren Lyonel, dennoch will er wegen der sich mehrende Gerüchte zurücktreten. Als Alicent verlangt, dass Lyonel den wahren Grund ausspricht, sagt er, dies nicht tun zu können. Viserys besteht darauf, dass Lyonel ihm weiterhin als Hand dient. Zwar gibt Lyonel sich geschlagen und Alicent verdreht die Augen, doch Lyonel bittet darum, dass er Harwin zu seinem Familiensitz nach Harrenhal begleiten darf. Damit zeigt Viserys sich einverstanden. Aufgewühlt lässt Alicent ihren Mann zurück.

Alicent speist mit Larys Kraft, der sich bereits bedient hat. Die beiden tauschen Neuigkeiten aus und Alicent berichtet von dem Ersuchen Lyonels, was Viserys ausgeschlagen hat. Als eine Magd hinzukommt, wird sie von der Königin sofort nach draußen geschickt. Dann spricht sie mit Larys weiter über Lyonel und dessen bevorstehende Reise nach Harrenhal. Larys und Alicent sind sich darüber einig, dass Lyonel durch die Taten von Harwin nicht länger in der Lage ist, dem König unvoreingenommen Rat zu erteilen. Sie kommen auf Otto Hohenturm zu sprechen, den Alicent gern wieder in Königsmund sehen würde. Es verstimmt die Königin, dass niemand in Königsmund auf ihrer Seite zu stehen scheint. Später sucht Larys das Verließ auf und verschafft sich einen Überblick über die Gefangenen, die zum Tod verurteilt wurden. Er bietet ihnen für eine Gegenleistung die Freiheit an. Dann lässt er den Männern die Zungen rausschneiden.

In Pentos liegt Laena in den Wehen und man teilt Daemon mit, dass der Prozess schon zu lange andauert, weshalb es schlecht für Mutter und Kind aussieht. Ein Maester bietet an, das Kind herauszuschneiden, doch er ist sich nicht sicher, ob das Kind es überleben würde, während er versichert kann, dass Laena bei dem Eingriff sterben würde. Laena sucht in ihren Schmerzen ihren Drachen Vhagar auf. Sie will nicht länger leiden und wählt den Tod einer Drachenreiterin, weshalb sie Vhagar befielt, Feuer zu speien. Erst zögert der Drache, doch schließlich gehorcht er und Laena wird in den Flammen verbrannt. Daemon ist von dem Anblick entsetzt.

Vor seiner Abreise nach Harrenhal kommt Harwin zu Rhaenyra und verabschiedet sich von den Kindern. Jacaerys fällt der Abschied schwer, doch Harwin verspricht, dass er zurückkommen wird. Er gibt Gottfrid einen Kuss und es schmerzt ihn, dass die Kinder ihn vergessen haben werden, wenn sie sich wiedersehen. Rhaenyra versucht, die Fassung zu behalten, dann bricht Harwin auf. Nachdem Harwin gegangen ist, fragt Jacaerys, ob Harwin sein Vater ist und ob er ein Bastard sei. Rhaenyra meint, dass Jacaerys ein Targaryen ist und dass sei das einzig wichtige.

Im Hof duelliert Laenor sich mit Qarl. Rhaenyra unterbricht den Übungskampf und schlägt vor, dass sie die Stadt verlassen und nach Drachenstein gehen, um den Gerüchten zu entgehen. Rhaenrya bereut, diesen Schritt nicht schon vor Jahren gemacht zu haben, woraufhin Laenor hinterfragt, ob es unklug sei, zu gehen, damit Alicent weiterhin gegen Rhaenyra aufhetzen kann. Rhaenyra erinnert ihren Mann daran, dass er ihr geraten hat, vor dem Sturm zu fliehen. Bevor sie den Hof verlässt, erklärt Rhaenyra sich damit einverstanden, dass Qarl sie nach Drachenstein begleitet.

Die Krafts kommen in Harrenhal an und werden von den Männern verfolgt, denen Larys die Zungen herausschneiden ließ. Sie tragen sein Zeichen, die Biene. In der Nacht bricht in Harrenhal ein Feuer aus, in dem Lyonel und Harwin zu Tode kommen, da ihr Gemächer zugesperrt wurden, wodurch sie den Flammen nicht entkommen konnten.

Laenor, Rhaenyra, Jacaerys, Lucerys und Gottfrid erreichen mit ihrem Gefolge Drachenstein. Unterdessen sieht Viserys, der einen Ring von Aemma küsst, eine Ratte durch sein Zimmer huschen. In Pentos beweinen Rhaena und Baela ihre tote Mutter. Zur gleichen Zeit trifft Larys sich mit Alicent. Er betrachtet den Tod seiner Familie gefühlskalt und meint, dass es wohl so aussieht, als hätte das verfluchte Harrenhal weiteren Menschen das Leben genommen. Verunsichert fragt Alicent, was Larys damit zu tun hat, weshalb er aufzeigt, lediglich den Weg für Ottos Rückkehr geebnet zu haben. Alicent versichert, sich nicht gewünscht zu haben, dass es unter diesen Umständen geschieht, doch Larys lächelt nur und meint, dass Alicent ihn belohnen wird, wenn die Zeit gekommen ist.

Marie Müller - myFanbase


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