DVD-Rezension: Desperate Housewives, Staffel 6.1

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Die verzweifelten Hausfrauen machen wieder den heimischen DVD-Player unsicher. Seit dem 14. Oktober 2010 ist die erste Hälfte der sechsten Staffel von "Desperate Housewives" im Handel erhältlich neue Geheimnisse, Affären und Dramen natürlich inklusive.

Inhalt

Foto: Copyright: 2010 ABC Studios
© 2010 ABC Studios

Vier Monate sind seit dem Staffelfinale der fünften Staffel vergangen und die Hausfrauen stehen allesamt vor neuen Problemen dabei könnte es doch vor Allem für Susan so friedlich ablaufen, nachdem sie endlich ihren Mike zum zweiten Mal geheiratet hat und plant, zusammen mit ihm und ihrem gemeinsamen Sohn ein schönes und intaktes Leben zu führen. Allerdings hat Susan die Rachegelüste einer sitzen gelassenen Braut unterschätzt, denn ihre ehemalige Freundin Katherine, die wegen Susan kurz vor ihrer Trauung mit Mike von jenem verlassen wurde, kommt nicht über den Schmerz hinweg. Nicht nur, dass sie nun einen unglaublichen Hass auf Susan hat: Katherine scheint wahrhaft besessen von Mike zu sein und entwickelt ernsthafte psychische Probleme, was das neue Glück zwischen Susan und Mike auf eine harte Probe stellt. Noch dazu zieht wieder Tochter Julie zu Susan, die allerdings nicht mehr die brave Tochter zu sein scheint, die sie einmal war.

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Währenddessen ist es ausgerechnet Bree, die mit Susans Ex-Mann Karl Mayer eine Affäre angefangen hat und nun in einem moralischen Dilemma steckt, da sie noch immer mit Orson verheiratet ist. Zwar hat sie bereits ihre Scheidungsabsichten verkündet, wird aber dennoch von Schuldgefühlen heimgesucht. Noch dazu muss sie ihre Affäre geheim halten, da sich dann im kommenden Scheidungskrieg das Blatt nicht nur gegen sie wenden, sondern auch Karls ehemalige Frau und Brees beste Freundin Susan von der Affäre erfahren würde. Noch schwerer wird die ganze Situation für Bree, als sie anfängt, für den grundverschiedenen Karl wahre Gefühle zu entwickeln.

Lynette und Tom stehen dagegen vor noch härteren Zeiten: Lynette ist schwanger mit den Kindern Nummer Fünf und Sechs und die werdende Mutter ist sich gar nicht wirklich sicher, ob sie in der Lage ist, die beiden Babys genauso zu lieben wie ihre bisherigen Kinder. Gleichzeitig muss sie ihre Schwangerschaft jedoch aus Angst vor dem finanziellen Ruin vor allen verheimlichen. Sollte diese nämlich auffliegen, droht ihr der Rauswurf bei der Marketingfirma, für die sie arbeitet. Und dass sie mit ihrem Chef Carlos ausgerechnet Tür an Tür wohnt, macht die ganze Sache nicht gerade einfacher.

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Auch die Solis' haben Nachwuchs bekommen, jedoch nicht in Form eines Babys, sondern in Form von Carlos' Nichte Ana, die mit mindestens genau so vielen Wassern gewaschen ist wie Gaby selbst. Deshalb sieht letztere schnell ein, dass sie sich mit Ana ein echtes Problem ins Haus geholt hat. Da sich Carlos auf die Seite seiner Nichte schlägt, muss Gaby allein versuchen, gegen den tyrannischen Teenager vorzugehen. Als Ana sich dann auch noch in Gabys ehemaligen Liebhaber John Rowland verliebt, scheint das Chaos perfekt.

Bei all den Problemen, vor denen die Hausfrauen stehen, fällt es zunächst gar nicht wirklich auf, dass neue Nachbarn in die Wisteria Lane gezogen sind: Die Bolens, bestehend aus Mutter Angie, Vater Nick und Sohn Danny. Als die Wisteria Lane jedoch von einem schlimmen Verbrechen heimgesucht wird, fällt der Verdacht schnell auf die Neuen und die Nachbarschaft beschließt, mehr über den Neuzugang herauszufinden. Und tatsächlich scheinen die Bolens ein dunkles Geheimnis zu hüten und es wird schnell klar, dass Angie alles dafür tun würde, dieses Geheimnis auch ein solches bleiben zu lassen. Als eines Tages jedoch ein weiteres Verbrechen geschieht, das dieses Mal ein Todesopfer fordert, wird es für Angie und ihre Familie eng

Rezension

Foto: Felicity Huffman, Desperate Housewives - Copyright: 2010 ABC Studios
Felicity Huffman, Desperate Housewives
© 2010 ABC Studios

Nachdem die vergangene fünfte Staffel leider als Flop bezeichnet werden kann, hatte uns immerhin das dortige Staffelfinale mit interessanten Ausgangssituationen zurückgelassen: Lynettes erneute und unverhoffte Schwangerschaft, Brees Affäre mit Karl, Gabys "Nachwuchs" Ana und die Fortsetzung des Dreiergespanns Susan/Katherine/Mike ließen bereits erahnen, dass es in der sechsten Staffel heiß hergehen wird.

Bereits nach dem Staffelauftakt sind die Sorgen um die Qualität der Serie wie weggeblasen, überzeugte dieser doch nicht nur durch die Storys an sich, sondern durch die erstklassige Mischung aus humorvollen und mitreißenden Szenen. Und genau diese Stärke machte diese erste Staffelhälfte aus, denn man fand immer wieder eine tolle Balance, bei der sowohl witzige als auch dramatische Momente gekonnt gegenübergestellt wurden, was einem wieder das gute "Desperate Housewives"-Gefühl verlieh, das die fünfte Staffel missen ließ.

Foto: Richard Burgi, Desperate Housewives - Copyright: 2010 ABC Studios
Richard Burgi, Desperate Housewives
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Als Highlight kristallisierte sich dabei die Storyline um Bree und Karl heraus. Bereits die Grundlage garantierte gute Szenen, schließlich zähle ich Karl bis heute zu den besten und charismatischsten Charakteren der Serie und er ist von seiner Art und seinen Werten her das genaue Gegenteil von Bree, weshalb es von Anfang an spannend war zu sehen, inwiefern sich deren Beziehung weiterentwickeln wird. Gerade wegen dieser Gegensätzlichkeit war die Chemie zwischen den beiden einfach ganz hervorragend und die einzelnen Szenen sprühten nur so vor Charme und Humor, zum Beispiel wenn Bree verzweifelt versucht, Karl für die Oper zu begeistern. Aber es ist nicht nur der Humor, der stimmt: Auch die tiefer gehenden Momente zwischen den beiden sorgen für tolle Momente, als beiden allmählich klar wird, dass sie offensichtlich richtige Gefühle füreinander hegen und sie beide beschließen, langsam aber sicher aus ihrer Affäre etwas Ernsthaftes zu machen, was auch dafür sorgt, dass der Charakter Karl noch facettenreicher dargestellt wird, als er sowieso schon in der Vergangenheit wurde. Die Sahnehäubchen in der Storyline ist dann natürlich noch Brees Verheimlichen der Affäre vor Orson und ihren Freundinnen, wodurch es immer wieder zu brenzligen Situationen kommt. Und auch Brees Schuldgefühle gegenüber ihrem Ehemann sind ein weiterer Pluspunkt in dieser überaus komplexen Storyline, die sich von Folge zu Folge immer mehr steigert und deren Ereignisse sich in der Folge #6.10 Der große Krach schließlich überschlagen und ein dramatisches Ende zur Folge haben.

Foto: Dana Delany, Desperate Housewives - Copyright: 2010 ABC Studios
Dana Delany, Desperate Housewives
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Die anderen Hausfrauen brauchen sich aber nicht unbedingt vor Brees Storyline zu verstecken. Insbesondere Susan nicht, die endlich mal wieder von den Autoren Geschichten verpasst bekommen hat, die nicht an der Grenze des Erträglichen waren. Stattdessen liefert sich Susan ein hartes Duell gegen Katherine, die sich in dieser Staffel als wahres Psychowrack entpuppt. Ihre Entwicklung von der toughen Hausfrau zur verrückten Stalkerin mag man zwar nicht unbedingt abkaufen, aber das macht gar nichts, da Dana Delany ihre Rolle einfach mit einem unglaublich Können verkörpert und man sich das Lachen bei den zahlreichen Auseinandersetzungen zwischen Susan und Katherine einfach nicht verkneifen kann. Und auch wenn manche Szenen bezüglich Katherine ein wenig "out of character" sind und man vielleicht zu Beginn nicht wirklich angetan von dieser Storyline ist, wird man gegen Ende der ersten Hälfte dann auch dafür entschädigt, wenn Katherines Zustand solche Ausmaße annimmt, dass es zu zahlreichen spannenden und teils überraschenden Konfrontationen und Eskalationen kommt, in denen man Danas Schauspiel in vollen Zügen genießen kann. Neben der Storyline um Katherine erhält Susan auch noch einen kleinen Nebenplot, der sich um ihre wieder zugezogene Tochter Julie dreht, der auch sehr überzeugen kann, da er überraschende Verbindungen zu dem Staffelgeheimnis bereithält.

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Bei Lynette steht ihre Schwangerschaft ganz im Fokus der ersten Staffelhälfte und wie die Scavos damit umgehen, bald eine achtköpfige Familie zu sein. Während in den ersten beiden Folgen in sehr mitreißenden Szenen deutlich wird, wie sehr Lynette diese Situation belastet, geht es in den Folgen darauf weniger emotional zu und dafür umso witziger. Denn ihre verzweifelten Versuche, ihre Schwangerschaft vor allem vor Gaby und Carlos zu verbergen, bringen des Öfteren witzige Szenen mit sich, auch wenn es insgesamt betrachtet doch interessanter gewesen wäre, sich öfter auf Lynettes Innenleben zu konzentrieren. Zum Abschluss dieser Staffelhälfte werden dann schließlich noch die Solis' in die Storyline integriert und es kommt zu sehr konfliktgeladenen Entwicklungen zwischen den beiden Parteien, die dann in #6.10 Der große Krach ihren Höhepunkt finden und mit einer dramatischen Wendung die Storyline zu einem gelungenen Abschluss bringen. Davon profitiert dann natürlich auch der Charakter Gaby, der sonst leider wenig zu begeistern weiß in dieser ersten Staffelhälfte. Ihre Konflikte mit Ana sind selten wirklich spannend und das Wiederauftauchen von John Rowland zeugt noch dazu von wenig Einfallsreichtum seitens der Autoren. Nach lediglich vier Folgen kommt noch dazu, dass der Charakter Ana eigentlich kaum mehr eine wichtige Rolle einnimmt und zu einer ziemlich nervigen Nebenfigur verkommt. Stattdessen wird des Öfteren Gabys Angst thematisiert, keine gute Mutter zu sein, was zwar hin und wieder mal für witzige Szenen sorgt, insgesamt jedoch leider ziemlich desinteressiert, weshalb man auch nur froh sein kann, dass Gaby wenigstens gegen Ende der ersten Hälfte und in Kombination mit Lynette mehr überzeugen kann.

Foto: Drea De Matteo, Desperate Housewives - Copyright: 2010 ABC Studios
Drea De Matteo, Desperate Housewives
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Überzeugen kann auch das große Staffelgeheimnis dieser Staffel. Die neue Familie wird interessant eingeführt und mit Angie hat man eine sehr charismatische Figur in die Wisteria Lane ziehen lassen, die von einer tollen Drea de Matteo herrlich temperamentvoll dargestellt wird. Nach der Staffelgeheimnisflaute in der vorherigen Staffel schafft man es, das Geheimnis weniger durchsichtig und mit einer angenehmen Spannung immer interessanter zu machen. Noch dazu kommt, dass das Mysterium sehr komplex gehalten wird und die anderen Hauptfiguren der Serie schön in das Geschehen mitreinintegriert werden. So liefern sich Susan und Angie zu Beginn der Staffel einen erinnerungswürdigen Kleinkrieg, während ein mysteriöser Frauenmörder in Fairview sein Unwesen treibt und die ganze Zeit im Raum steht, ob die neuen Nachbarn etwas mit den Morden zu tun haben. Insgesamt schaffen es einige Folgen dieser Staffel, ungewohnt düster daherzukommen, geben der Wisteria Lane ein Gefühl von Unsicherheit und so spüren auch die Charaktere schnell, dass es in ihrer Straße nicht mehr sicher ist, wobei es interessant ist zu sehen, wie die einzelnen Figuren damit umgehen. Durch all jenem wird der ersten Staffelhälfte also zusätzlich noch eine Dosis an Nervenkitzel hinzugefügt, was insgesamt dann doch schon sehr nahe an das Staffel-Eins-Niveau heranreicht.

An dieser Stelle muss ich noch erwähnen, dass ich ein wenig unzufrieden mit der Halbierung der Staffel bin. Es wäre storytechnisch viel sinnvoller gewesen, hätte man die erste Staffelhälfte nur mit den ersten elf Episoden bestückt. Somit hätte man ein tolles Ende einer sehr ordentlichen ersten Staffelhälfte gehabt, das alle Storylines zu einem schönen Abschluss gebracht hätte, statt mit #6.12 Alles Fassade weiterzumachen, die mehr als Startschuss für die zweite Staffelhälfte dient. Gönnt man sich nämlich zwischen der ersten und der zweiten Staffelhälfte eine kleine Pause, so könnte es schwer sein, mit #6.13 Therapie wieder in das Geschehen hineinzufinden.

Specials

Foto: Copyright: 2010 ABC Studios
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Zunächst noch ein paar Worte zur Aufmachung der DVD. Es war sicherlich eine gute Wahl, das offizielle Plakat der sechsten Staffel auch als Cover zu wählen, da es in meinen Augen ziemlich innovativ gestaltet wurde. Auch die zwei Hüllen, die die drei ebenfalls schick gestalteten DVDs beinhalten, wurden auf der Frontseite schön ausgestattet, während auf der Rückseite, abgesehen von den jeweiligen Episodenführern, auch noch einige Szenenbilder abgedruckt sind. Ein wenig gestört hat mich dabei nur, dass auf der Rückseite der zweiten Hülle ausschließlich Szenenbilder verwendet wurden, die aus der zweiten Staffelhälfte stammen und somit gar nicht in den Episoden vorkommen, die auf der DVD vorhanden sind.

Schiebt man nun die erste DVD in den Player, bekommt man zunächst, wie üblich, einige Film-, bzw. Serientrailer zu Gesicht. Für die wirklichen Serienliebhaber ist der Trailer zur sechsten Staffel von "Grey's Anatomy" zum Beispiel natürlich ein Augenschmaus, alle anderen können das Ganze aber bei Desinteresse ganz einfach überspringen. Dann wird man direkt zum Menü geleitet, über dessen künstlerische Gestaltung man sich wirklich mehr als streiten kann. Zu Gute halten muss man aber die Schlichtheit der Auswahlpunkte und die nette Unterlegung des Menüs mit dem sehr charmanten und charakteristischem Musikscore von Steve Jablonsky.

Foto: Teri Hatcher, Desperate Housewives - Copyright: 2010 ABC Studios
Teri Hatcher, Desperate Housewives
© 2010 ABC Studios

Fans von Bonusmaterial werden nicht wirklich auf ihre Kosten kommen, denn mehr als zwei zusätzliche Extras gibt das DVD-Set nicht her. Zum einen gibt es einen "Starter Kit", das noch einmal die Geschehnisse und die Figuren der vergangenen fünf Staffeln vorstellt. Wer glaubt, auf diesen "Starter Kit" verzichten zu können, macht einen großen Fehler. Denn dessen Inszenierung ist wirklich gelungen und macht einem noch einmal klar, was für ein schräger Ort die Wisteria Lane doch ist und was für aberwitzige Charaktere dort leben. Wer Probleme mit der englischen Sprache hat, könnte leider ein paar Probleme haben, dem "Starter Kit" zu folgen. Zwar ist jener mit einem Untertitel ausgestattet, aber die einzelnen Szenen wechseln so schnell, dass es einem eigentlich gar keine Möglichkeit erlaubt, wirklich mitzulesen. Aber dennoch ist meine klare Empfehlung: Unbedingt anschauen!

Disc 3 enthält das zweite und leider auch schon letzte Bonusmaterial, nämlich eine Auswahl von insgesamt sechs zusätzlichen Szenen. Während manche dieser Szenen eher belanglos sind und durchaus rechtfertigen, dass sie aus den jeweiligen Episoden rausgeschnitten wurden, gibt es auch die ein oder andere Szene, wo ich die Entscheidung der Macher gar nicht nachvollziehen kann. Beispielsweise gibt es eine sehr schöne Szene zwischen Bree und Susan in der Kirche, nachdem der Flugzeugabsturz vor allem Brees Leben völlig auf den Kopf gestellt hat. Diese Szene, die für die Folge #6.11 Was wäre, wenn... geplant war, hätte hervorragend in diese Episode gepasst, da es die einzige ist, in der sich die beiden Freundinnen über die für beide dramatischen Folgen des Unglücks austauschen. Für mich unverständlich, warum man diesen Moment herausgeschnitten hat. Die restlichen zusätzlichen Szenen sind tatsächlich für die Geschehnisse zu vernachlässigen. Einige Szenen (wie bspw. ein Gespräch zwischen Lynette und Julie) wurden zudem in einigen späteren Folgen offenbar doch noch auf eine Art und Weise verwendet, indem man den Kontext nahezu identisch gelassen hat und nur die Inszenierung samt den Dialog abänderte.

Technische Details

Erscheinungstermin: 14. Oktober 2010
FSK: ab 12 Jahren
Laufzeit: ca. 492 Minuten (12 Episoden)
Bildformat: 1,78:1, 16:9
Sprache (Tonformat): Deutsch, Englisch, Französisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Deutsch, Englisch, Französisch, Arabisch, Portugiesisch, Englisch für Hörgeschädigte

Fazit

Die Fans der "Desperate Housewives" sollten die erste Hälfte der sechsten Staffel nicht nur kaufen, um ihre Sammlung zu komplettieren, sondern vor allem, weil sie erstaunlich gut ist! Nahezu alle Geschichten können auf Anhieb überzeugen und steigern sich nach und nach bis zum großen Höhepunkt, wobei sogar das Staffelgeheimnis endlich mal wieder einen düsteren Flair in die Wisteria Lane bringt und zu überzeugen weiß. Zu dem gespickt mit dem üblichen "Desperate Housewives"-Humor und einigen irrwitzigen Szenen, die einem noch lange im Gedächtnis bleiben werden, ist gute Unterhaltung garantiert. Somit kann man ganz leicht über die wenigen Bonusmaterialen der DVD hinwegblicken, denn Season 6.1 ist es definitiv wert, geschaut bzw. gekauft zu werden. Und danach wird man sich sicher abermals Gedanken darüber machen, welche Leichen wohl die eigenen Nachbarn im Keller liegen haben.

Manuel H. - myFanbase

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