Episode: #1.07 Driftmark

In der "House of the Dragon"-Episode #1.07 Driftmark führt ein Todesfall die Häuser Targaryen und Velaryon nach Driftmark, wo sie den Verlust in den eigenen Reihen betrauern. Doch es dauert nicht lange, bis die Emotionen umschlagen und bis es zum Blutvergießen kommt.

Diese Serie ansehen:

Foto: Emma D'Arcy & Olivia Cooke, House of the Dragon - Copyright: Home Box Office, Inc. All rights reserved. HBO® and all related programs are the property of Home Box Office, Inc
Emma D'Arcy & Olivia Cooke, House of the Dragon
© Home Box Office, Inc. All rights reserved. HBO® and all related programs are the property of Home Box Office, Inc

Auf Driftmark haben sich die Häuser Targaryen und Velaryon versammelt, um den Tod von Laena Velaryon zu betrauern. Die Trauerrede wird auf Valyrisch von Vaemond Velaryon gehalten. Rhaenys Targaryen hält ihre weinende Enkeltochter Baela Targaryen in den Armen. Zugegen ist auch Otto Hohenturm, der das Symbol der Hand des Königs trägt. Während der Rede werfen sich Rhaenyra Targaryen und Daemon Targaryen einige Blicke zu, was von Viserys Targaryen bemerkt wird. Kurz beginnt Daemon zu lachen, was Rhaenys und Corlys Velaryon verärgert. Als Laenas Leiche der See übergeben wird, zeigen sich Jacaerys und Lucerys Velaryon bestürzt, während Aegon Targaryen gelangweilt wirkt. Laenor Velaryon trifft der Tod seiner Schwester sehr.

Über Driftmark fliegen mehrere Drachen. Nach der Zeremonie wirft Rhaenyra einen Blick auf Daemon, dann auf Alicent Hohenturm. Schließlich wendet sie sich an Jacaerys und fragt nach Laenor. Dann trägt Rhaenyra ihrem Sohn auf, seinen Cousinen sein Beileid auszudrücken. Jacaerys erwidert, dass er lieber Lyonel und Harwin Kraft betrauern würde, woraufhin Rhaenyra betont, dass die Velaryons ihre Verwandten sind und nicht die Krafts. Rhaenyra tauscht erneut einen Blick mit Alicent aus und der gebrechlich wirkende Viserys schaut zu Daemon hinüber.

Helaena Targaryen beschäftigt sich fasziniert mit einer Spinne und Aegon gefällt es nicht, dass man ihn zwingt, sie zu heiraten, da sie keine Gemeinsamkeiten haben. Aemond teilt Aegons Ansicht nicht und würde seiner Pflicht sofort nachkommen, wenn man ihn mit seiner Schwester verlobt hätte. Daraufhin gönnt Aegon sich einen weiteren Becher Wein. Zur gleichen Zeit behält Larys Kraft die Königin im Auge. Das fällt auch Kriston Kraut auf, doch Alicent wiegelt ab und meint, dass Larys sich lediglich freut, nun der Lord von Harrenhal zu sein.

Jacaerys weiß nicht recht, was er tun soll, doch er geht zu Baela und Rhaena Targaryen und erstere ergreifet dankend seine Hand. Derweil spricht Corlys mit Lucerys und teilt ihm mit, dass Driftmark einmal in seinen Besitz übergehen wird und man ihn als Lord der Gezeiten bezeichnen wird, während Jacaerys auf dem Eisernen Thron sitzen wird. Das Gerede macht Lucerys traurig, da es bedeutet, dass seine Familie tot ist, wenn er Corlys' Titel erbt. Mit einem Becher Wein geht Rhaenys wortlos an Rhaenyra vorbei. Sie wendet sich ihren Enkeltöchtern zu, woraufhin Jacaerys sich abwendet. Rhaenys spendet den Mädchen Trost und Aemond fehlen die Worte, als er an Jacaerys vorbeigeht.

Wieder tauschen Rhaenyra und Daemon Blicke aus und langsam geht die Sonne unter. Laenor steht in seiner Trauer im Wasser und weint. Als Corlys dies sieht, trägt er Qarl Correy auf, Laenor zu holen. Während Qarl sich auf den Weg macht, wird Corlys von Vaemond ermahnt. Viserys sucht das Gespräch mit seinem Bruder und drückt sein Beileid aus. Daemon spottet lieber über Viserys' Gebrechlichkeit. Viserys bittet ihn, mit nach Königsmund zu kommen und ihre Differenzen hinter sich zu lassen, doch daran zeigt Daemon kein Interesse. Die Unterhaltung der beiden wird von Rhaenyra beobachtet. Als Daemon sich zum Gehen wendet, wird er kurz von Otto aufgehalten und er äußert sein Missfallen über Ottos Rückkehr. Rhaenyra trägt ihren Kindern auf, zu Bett zu gehen und auch Viserys verabschiedet sich. Er nennt seine Frau versehentlich Aemma und wird von Harrold Westerling korrigiert. Da Harrold den König begleitet, teilt er Kriston die Nachtwache zu.

Als der Mond über Driftmark aufgestiegen ist, wird der betrunkene Aegon von Otto in die Festung befördert. Unterdessen ist es Qarl gelungen, Laenor aus dem Wasser zu holen und letzterer taumelt ebenfalls in Richtung seiner Gemächer. Aemond wird indes auf Vhagar, den nach Laenas Tod herrenlosen Drachen, aufmerksam. Unter vier Augen unterhalten sich Rhaenys und Corlys. Es schmerzt sie, dass Daemon Laena für die Geburt des Kindes nicht nach Hause kommen ließ, da ihre Tochter dann vielleicht überlebt hätte, doch Corlys macht ihm keine Vorwürfe. Rhaenys fragt sich, ob die Götter sie bestrafen, woraufhin Corlys darauf zu sprechen kommt, dass Rhaenys die Königin hätte sein sollen. Es gefällt Rhaenys nicht, wie machtversessen Corlys ist und sie verlangt, dass Baela und Rhaena ihn beerben werden, da sie von Laenas Blut sind, wohingegen die Abstammung von Laenors Kindern zweifelhaft ist. Davon will Corlys nichts wissen, da die Geschichte sich nicht an Blut erinnert, sondern an Namen. Aufgebracht wendet Corlys sich ab.

Am Strand treffen sich Rhaenyra und Daemon. Sie berichtet von ihrer Ehe, die immer mehr zu bröckeln beginnt. Zwar haben sie und Laenor zu Beginn versucht, ein Kind zu zeugen, doch als dies nicht gelang, wendeten sie sich von einander ab. Vor Daemon gesteht Rhaenyra, die Affäre mit Harwin sehr genossen zu haben. Daemon ist der Überzeugung, dass die Hohenturms hinter dem Tod der Krafts stecken, doch Rhaenyra hält Alicent nicht für so kaltblütig. Dann kritisiert Rhaenyra, dass Daemon sie ihm Stich gelassen hat, weshalb ihr Leben einer Tragödie gleicht. Daemon gesteht, dass er mit Laena nicht unglücklich war, woraufhin Rhaenyra ihm ihr Beileid bekundet. Daemon tut es ihr gleich. Als Rhaenyra die Hand nach Daemon ausstreckt, zögert er, doch sie betont, kein Kind mehr zu sein und mit Daemon zusammen sein zu wollen. Die beiden küssen sich daraufhin und schlafen miteinander.

Aemond ist Vhagar nachgegangen und da er bisher kein Drachenreiter ist, versucht er nun, Vhagar zu unterwerfen. Der riesige Drache beäugt Aemond erst skeptisch, doch dann lässt er ihn gewähren. Aemond besteigt Vhagar daraufhin und fliegt auf dem Drachen über Driftmark, wobei er damit zu tun hat, sich auf dem Drachen festzuhalten. Der Flug des Drachen wird von Daemon und Rhaenyra beobachtet. Das Verschwinden Vhagars wird unterdessen von Baela und Rhaena bemerkt, die sich auf den Weg zu Jacaerys und Lucerys machen. Gemeinsam gehen die Kinder nach draußen, wo Aemond, der den Flug sehr genossen hat, bald darauf auf Vhagar landet. Rhaena kritisiert Aemond, da sie Vhagar eigentlich für sich wollte, doch Aemond zeigt sich unbeeindruckt und meint, dass der Drache nun ihm gehört. Als Rhaena auf Aemond losgeht, schlägt er sie zu Boden, danach greift Baela ein, doch auch sie wird von Aemond geschlagen, woraufhin Jacaerys und Lucerys sich einmischen. Während Rhaena, Baela, Jacaerys und Lucerys mit Fäusten auf Aemond einschlagen, greift er sich einen Stein und packt Lucerys an der Gurgel. Aemond beschimpft Jacaerys und Lucerys daraufhin als Bastarde der Krafts und ist kurz davor, Lucerys zu erschlagen, als Jacaerys mit einem Messer auf Aemond losgeht. Aemond dann Jacaerys ausweichen, woraufhin letzterer zu Boden geht. Als Jacaerys Aemond dann Sand ins Gesicht schleudert, holt Lucerys mit dem Messer aus und Aemond hält sich schreiend das Gesicht. Der Kampf wird von Harrold beendet.

Die Familien der Kinder wurden aus den Betten geholt und Viserys ist erschüttert darüber, dass niemand dafür gesorgt hat, dass die Kinder ihre Gemächer nicht verlassen. Kriston meint, dass Aemond von seinen eigenen Neffen angegriffen wurde, doch dieses Argument ist Viserys egal, da er nicht verstehen kann, weshalb die Wache ihre Aufgabe vernachlässigt hat. Unterdessen wirft Alicent besorgt einen Blick auf ihren Sohn, der gerade von einem Maester behandelt wird. Der Maester hat die Schnittwunde in Aemonds Gesicht vernäht, doch er muss gestehen, dass das Auge nicht gerettet werden kann. Betrübt lässt Viserys den Kopf hängen, während Alicent einen Schuldigen sucht und Aegon rügt, da er nicht auf seinen Bruder aufgepasst hat. Hinzu kommen nun auch Rhaenys und Corlys, die wissen wollen, was geschehen ist. Rhaenys nimmt ihre Enkelinnen in den Arm, als Rhaenyra und Daemon eintreten. Rhaenyras Blick fällt auf den blutenden Lucerys und als sie wissen möchte, was passiert ist, reden die Kinder wild durcheinander. Während Daemon beim Anblick des Tumults lächelt, verlangt Viserys zu hören, was geschehen ist. Alicent ist der Überzeugung, dass Lucerys Aemond auflauerte und ihn töten wollte, wohingegen Rhaenyra versichert, dass es ein Unfall gewesen sein muss. Rhaenyra stellt klar, dass Aemond ihre Kinder angriff und dass sie sich verteidigten, nachdem Aemond sie aufs übelste beschimpfte. Als Rhaenyra erklärt, dass Aemond ihre Söhne als Bastarde bezeichnete, bezichtigt sie ihren Halbbruder des Hochverrats. Aemond, der bisher gelächelt hat, wird von seinem Vater gezwungen zu sagen, wer ihm gesagt hat, die Velaryons seien Bastarde. Alicent weckt Zweifel daran, dass Aemonds Worte ernst gemeint waren und fragt stattdessen nach Laenor. Als Rhaenyra nicht weiß, wo er ist, spottet Alicent darüber, dass er sich bestimmt mit den Knappen amüsiert. Der Kommentar ruft bei Kriston ein Schmunzeln hervor, was von einem scharfen Blick Harrolds abgewürgt wird. Aemond wirft bei der erneuten Befragung erst einen Blick auf seine Mutter, dann nennt er Aegons Namen. Wütend stellt Viserys Aegon zur Rede, der meint, dass er keine Lügen erzählt hat, da jeder sehen kann, dass Rhaenyras Kinder Bastarde sind. Viserys verlangt, dass sich seine Familienmitglieder beieinander entschuldigen. Damit ist Alicent nicht zufrieden und sie verlangt ihrerseits, dass auch einem von Rhaenyras Kindern ein Auge genommen wird. Sofort unterstreicht Viserys, das Alicent ihr Temperament zügeln sollte, doch Alicent sieht das anders und fordert Kriston auf, ihren Wunsch auszuführen und ihre das Auge von Lucerys zu bringen. Kriston greift zum Heft seines Schwertes, doch er rührt sich nicht, als Viserys abermals betont, dass er nie wieder hören will, dass die Vaterschaft von Rhaenyras Söhnen angezweifelt wird. Sollten ihm ein derartiger Hochverrat zu Ohren kommen, wird er demjenigen die Zunge entfernen lassen. Während Rhaenyra sich bei Viserys bedankt, greift Alicent zu Viserys' Dolch und will damit auf Lucerys losgehen, doch Rhaenyra stellt sich ihr in den Weg. Kriston stürmt los und gibt nichts auf die ermahnenden Worte Harrolds, doch er wird von Daemon aufgehalten. Rhaenyra sagt Alicent, dass sie zu weit geht, was die Königin nicht verstehen kann, da sie stets auf ihre Aufgaben und Pflichten bedacht war, wohingegen Rhaenyra nur das tat, was ihr gefiel. Viserys und Otto verlangen von Alicent, von Rhaenyra abzulassen und Rhaenyra betont, dass nun alle Alicents wahres Gesicht zu sehen bekommen. Wütend stößt Alicent mit dem Dolch zu und setzt Rhaenyra am Unterarm eine Schnittwunde zu. Entsetzt betrachten alle, was Alicent getan hat und der Königin fällt der Dolch aus den Händen. In der entsetzten Stille erhebt Aemond das Wort und meint, dass Alicent nicht traurig sein muss, da er zwar ein Auge verloren hat, dafür hat er allerdings einen Drachen gewonnen. Viserys trägt allen auf, sich zurückzuziehen und die Menge spaltet sich, wobei einige der Anwesenden auf Rhaenyras und andere auf Alicents Seite stehen.

Alicent wird in ihren Gemächern von Otto aufgesucht. Zu ihrer Verwunderung beglückwünscht ihr Vater sie zu ihrem Verhalten, da er nun endlich gesehen hat, dass sie Biss haben kann und für den Thronanspruch ihrer Söhne kämpfen wird. Alicent bereut ihre Tat, da Viserys nun für immer auf Rhaenyras Seite stehen wird, doch Otto sieht eher das Positive und denkt wie Aemond daran, dass sie um einen Drachen stärker geworden sind. Otto rät seiner Tochter, sich vor Viserys reumütig zu geben, da er ihr dann vergeben muss.

Ein Maester versorgt die Schnittwunder von Rhaenyra, als Laenor hinzukommt. Rhaenyra schickt die Kinder aus dem Zimmer und Laenor entschuldigt sich dafür, dass er weder das Leben von Laena retten konnte, noch Rhaenyra in der Nacht zur Seite stand. Daraufhin berichtet Rhaenyra, was geschehen ist. Laenor entschuldigt sich aufrichtig für seine Verfehlungen und er hinterfragt, ob er seinen Söhnen genug Liebe gegeben hat. Als Rhaenyra meint, dass alles anders sein könnte, wenn die Kinder wirklich seine wären, äußert Laenor Hass auf seine sexuellen Neigungen, doch Rhaenyra macht ihm keine Vorwürfe und lobt stattdessen Laenors gutes Herz. Laenor verspricht, sich von nun an nicht mehr auf seine Liebschaften zu konzentrieren und Qarl nicht auf die Trittsteine begleiten, sondern bei Rhaenyra und den Kindern bleiben.

Die Targaryens verlassen Driftmark und werden mit der Kutsche zum Schiff gebracht. Alicent entschuldigt sich bei Viserys, der nicht mehr über das Thema sprechen will. An Bord des Schiffes sucht Larys das Gespräch mit Alicent und bietet an, Gerechtigkeit für Aemond zu üben. Alicent lehnt das Angebot ab, versichert aber, sich an seine treuen Dienste und die Verschwiegenheit bei Gelegenheit zu erinnern. Die Abreise des Königspaares wird von Corlys und Rhaenys beobachtet. Zur gleichen Zeit brechen Aegon, Aemond und Helaena auf ihren Drachen auf.

Rhaenyra spricht mit Daemon und unterstreicht die Unterschiede zwischen den Häusern Targaryen und Velaryon. Während die Velaryons sich dem Wasser verbunden fühlen, sind die Targaryens aus Feuer gemacht, dennoch hat das Feuer Rhaenyra und Daemon geliebte Menschen genommen. Laut Rhaenyra bietet das Meer einen Ausweg und sie bittet Daemon auf Valyrisch, ihr zu helfen, um gegen die Grünen zu bestehen. Rhaenyra möchte, dass sie und Daemon heiraten, um ihren Thronanspruch zu bekräftigen. Damon merkt an, dass sie nur dann heiraten können, wenn Laenor tot wäre, was Rhaenyra durchaus bewusst ist. Rhaenyra möchte keine Tyrannin sein und Daemon rät ihr, Laenor zu befreien. Das würde bedeuten, dass Rhaenys und Corlys ein weiteres Kind verlieren und Rhaenyra ist sich sicher, dass man sie dafür verantwortlich machen wird. Dadurch wird man sie jedoch auch fürchten, da man nicht wissen kann, wozu sie fähig sind.

Am Hafen sucht Daemon das Gespräch mit Qarl. Er bietet ihm Reichtum im Gegenzug für einen schnellen Tod mit Zeugen. Kurz darauf setzt Daemon in Driftmark eine der Wachen außer Gefecht und bricht dem Mann das Genick. Dann trifft Qarl auf Laenor und zettelt im Beisein eines Mannes einen Kampf mit Laenor an. Der Mann will die Wachen zu Hilfe holen, doch als er zurückkehrt, ist es bereits zu spät und es kann nur noch ein verkohlter Leichnam aus dem Kaminfeuer gezogen werden. Rhaenys hält die Überreste ihres Sohnes in den Armen und beweint verzweifelt den verbrannten Laenor, während Corlys verlangt zu wissen, wie dies geschehen konnte.

Rhaenyra und Daemon geben sich im Beisein von Jacaerys, Lucerys, Baela und Rhaena in einer valyrischen Tradition das Jawort. Unterdessen läuft Laenor, der sich das silberblonde Haar abgeschnitten hat, zu einem Boot und rudert mit Qarl auf das Meer hinaus.

Marie Müller - myFanbase


Vorherige EpisodeÜbersichtNächste Episode

Reviews zu dieser Episode

Zu dieser Folge gibt es Reviews von den folgenden Autoren:

Diskussion zu dieser Episode

Du kannst hier mit anderen Fans von "House of the Dragon" über die Folge #1.07 Driftmark diskutieren.