Dr. April Kepner, Staffel 11

Nach dem Weggang von Cristina bemerkt April, wie sehr Owen darunter leidet und bittet Jackson darum, mit ihm etwas als Freunde zu unternehmen. Als er sich weigert, malt April ihrem Mann aus, wie es sei, wenn sie ihn verließe und bekommt ihren Willen. Seit ihrer Schwangerschaft reagiert April oftmals sehr sensibel. Als sie mitbekommt, wie ein Vater stirbt, nachdem er seinem Sohn helfen wollte, bricht sie zusammen und kann nicht verstehen, wieso so etwas geschieht. Auch beruflich steht April zwischen den Fronten, nachdem Amelia die Chefärztin der Neurologie ist und ständig mit ihrem Bruder Derek in Streit über die Behandlungsmethoden gerät und April nicht weiß, auf wessen Seite sie sich stellen soll.

Foto: Sarah Drew, Grey's Anatomy - Copyright: 2016 ABC Studios; ABC/Eric McCandless
Sarah Drew, Grey's Anatomy
© 2016 ABC Studios; ABC/Eric McCandless

Als Jackson ihre Mutter vom Flughafen abholt und diese nun wartet, ist April zunächst genervt und sagt ihrer Mutter, sich könne nicht freinehmen, um den Tag mit ihr zu verbringen. Am gleichen Abend gerät April mit ihrer Mutter in einen Streit, bei dem sie ihr sagt, dass sie keine Hilfe benötigt. Sie versteht Jacksons Reaktion nicht, der seine Mutter ebenso meidet. Dann erfährt sie, dass Jackson Hilfe benötigt und April nimmt sich die Worte ihres Mannes zu Herzen. Dennoch möchte sie sich nicht bei ihrer Mutter entschuldigen und macht ihr Vorwürfe. Erst als diese ihr sagt, stolz auf sie zu sein, versöhnt sich April mit ihr und ist erleichtert, ihre Mutter bei Fragen anrufen zu dürfen. Gegenüber Jackson gibt sie ihren Fehler zu und beruhigt ihn mit den Worten, dass er ein guter Vater sein werde.

Bei einem von Stephanie durchgeführten Ultraschall verrät diese April aus Versehen das Geschlecht des Babys. Stephanie bemerkt außerdem eine Unregelmäßigkeit, da das Kind wie ein Buddha dasitzt. April will Jackson nun doch erzählen, dass sie einen Jungen bekommen werden. Doch bevor es dazu kommt, erfährt April von ihrem Mann, dass ihr Kind krank sein könnte. Weil April mit dieser Situation nicht zurechtkommt, geht sie ihrer Arbeit nach. Kurze Zeit später wird sie aber von Owen von ihrer eigenen Operation abgezogen und ihr wird schnell klar, dass Jackson dafür verantwortlich ist.

In einem anderen Fall bittet April Jackson, seine jungen Patienten vor deren Mutter zu schützen, die ihnen Leid zugefügt hat. Am Abend erfährt April allerdings von Jackson, dass die Mutter ein Tumor hatte, was sie dazu bringt, Gott in Frage zu stellen. In dieser Situation gesteht April, dass sie einen Jungen bekommen werden. Kurz danach sucht April das Gespräch mit Stephanie, von der sie nicht verstehen kann, wieso sie ihr nichts über die Unregelmäßigkeiten gesagt hatte.

Foto: Jesse Williams & Sarah Drew, Grey's Anatomy - Copyright: 2016 ABC Studios; ABC/Eric McCandless
Jesse Williams & Sarah Drew, Grey's Anatomy
© 2016 ABC Studios; ABC/Eric McCandless

Um besser Bescheid zu wissen, wie krank ihr Baby wirklich ist, lassen April und Jackson weitere Untersuchungen von Arizona durchführen. Danach möchte Jackson mit ihr die weiteren Schritte besprechen. April macht klar, dass sie das Kind behalten wolle, selbst wenn es die schlimmste Form der Glasknochenkrankheit habe und kann nur sehr schwer damit umgehen, dass Jackson für einen Schwangerschaftsabbruch plädiert.

Noch am Abend bekommt April einen Streit zwischen Jackson und ihrer Mutter mit, bei dem sie die Nerven verliert und in Tränen ausbricht. Sie wirft den beiden vor, keine Hilfe zu sein und April alleine zu lassen. Als die Untersuchungsergebnisse vorliegen, erfahren sie von Dr. Herman, dass ihr Kind an der schlimmsten Form der Glasknochenkrankheit leidet. Schockiert muss April erkennen, dass ihr Baby selbst in ihrem Bauch unter Schmerzen leidet. Die werdenden Eltern bekommen Unterstützung von Catherine, die extra nach Seattle anreist. April hofft immer noch auf ein Wunder und lehnt ab, die Sterbeurkunde zu unterschreiben. Da sie sich in der Situation auch nicht sicher ist, wie sie zu Gott stehen soll und sich weigert, die Geburt und den baldigen Tod einleiten zu lassen, lenkt sie sich mit Arbeit ab. Als April auf eine Angehörige eines verstorbenen Patienten trifft, spricht sie dieser Mut zu und kann dadurch endlich ihr eigenes Schicksal besser annehmen. Jackson und April geben ihrem Sohn den Namen Samuel Harper Avery und genießen das kurze Glück mit ihm nach der Geburt. Anders als Jackson fühlt sich April allerdings nicht dazu bereit, zu arbeiten und bleibt zunächst zu Hause.

Einige Zeit nach der Geburt und dem Verlust ihres Sohnes nähert sich April wieder dem Krankenhaus, beobachtet zunächst aber nur die Operationen der anderen Ärzte. Es dauert allerdings nicht lange, bis sie wieder zu arbeiten beginnt und sich vollkommen auf ihren Job konzentriert. Auch ihre Lebenslust kehrt zurück und sie versucht, Jackson im Vorratsraum zu verführen. Darauf will Jackson jedoch nicht eingehen und hinterfragt Aprils Frohsinn, woraufhin sie sich ohne eine Erklärung und wütend von ihm abwendet.

Als Jackson bemerkt, wie eingespannt April ist, stellt er sie noch einmal wegen ihres ungewöhnlichen Verhaltens zur Rede. April will sich auf keine Argumentation mit ihm einlassen und meint nur, dass Jackson sie nicht weiterhin wie ein verletztes Tier behandeln soll. Nach dem Arbeitstag sucht Jackson erneut das Gespräch mit seiner Frau und gibt zu, sie zu sehr im Auge behalten zu haben, da er sich ganz einfach um sie sorgt. April nimmt sie Entschuldigung an und gesteht, dass sie zu ihrem früheren Leben zurückkehren möchte. Die beiden schlafen mit einander.

Unterdessen kehrt Catherine nach Seattle zurück und wird von April bei einem Patienten konsultiert. April hofft ein wenig, dass Catherine sich nun wieder mit Webber vertragen wird, doch Webber reagiert sehr aufgebracht, als er auf Catherine trifft. Er hält April auch sofort eine Standpauke, die allerdings kontert und entgegnet, einzig zum Wohl des Patienten gehandelt zu haben. Sofort gibt Webber klein bei.

Foto: Jerrika Hinton & Sarah Drew, Grey's Anatomy - Copyright: 2016 ABC Studios; ABC/Danny Feld
Jerrika Hinton & Sarah Drew, Grey's Anatomy
© 2016 ABC Studios; ABC/Danny Feld

Nachdem Derek tödlich verunglückt ist, beschließt Owen zu Ostern, erneut für kurze Zeit im Kriegsgebiet zu arbeiten und April bewundert ihn für seine Courage. Nach vielen Überlegungen entschließt sie sich, es Owen gleich zu tun und für die nächsten drei Monate im Ausland zu arbeiten. Jackson heißt ihre Entscheidung nicht gut und bringt sie nur äußerst wiederwillig zum Flughafen.

April ist über ihre Entscheidung sehr glücklich und kann nun endlich den Verlust ihres Sohnes verdauen. Indes führt sie regelmäßig Videotelefonate mit Jackson und hält ihn auf dem neusten Stand. Da ihr die Arbeit so gut gefällt, beschließt sie, länger zu bleiben und setzt Jackson davon erst sehr spät in Kenntnis, da sie weiß, dass er damit nicht einverstanden ist.

Mittlerweile ist Weihnachten und April hat ihren Aufenthalt bereits drei Mal verlängert, was sich sehr negativ auf ihre Ehe ausgewirkt hat. Als Jackson sie damit konfrontiert, ihn allein gelassen zu haben, kommt April auf ihren großen Verlust zu sprechen. Dann ertönen bei ihr plötzlich Schüsse und sie bricht das Telefonat ab. Da sie gemerkt hat, dass Jackson ihr entgleitet, kehrt April nach Seattle zurück und wird dort glücklich von ihrem Ehemann in die Arme geschlossen.

April arbeitet wieder im Krankenhaus und versucht, ihr aus dem Kriegsgebiet mitgebrachtes Wissen im Alltag einzusetzen. Dabei stellt sie allerdings schnell fest, dass sie damit nicht zufrieden ist und sucht das Gespräch mit Jackson. Jener ahnt bereits, dass April noch einmal ins Krisengebiet fliegen will und rät ihr sogar dazu. Im gleichen Atemzug sagt Jackson, dass dies allerdings gleichzeitig das Ende ihrer Ehe bedeutet, da es April nicht schert, wie er sich dabei fühlt. Jackson ist der Meinung, dass April sich nicht dafür interessiert, wie er mit dem Verlust ihres Sohnes umgeht, da sie ihm in seiner Trauer im letzten Jahr nie zur Seite stand. Nach der Unterhaltung zieht sich April in die Kapelle zurück und lässt ihrer Trauer freien Lauf. Sie weint sich an Arizonas Schulter aus.

Daniela S. & Marie Florschütz- myFanbase

Zum ersten Teil der Charakterbeschreibung (Staffel 6 & 7)
Zum zweiten Teil der Charakterbeschreibung (Staffel 8 & 9)
Zum dritten Teil der Charakterbeschreibung (Staffel 10)
Zum fünften Teil der Charakterbeschreibung (Staffel 12)
Zum sechsten Teil der Charakterbeschreibung (Staffel 13)
Zum siebenten Teil der Charakterbeschreibung (Staffel 14)