Dr. Arizona Robbins

Foto: Jessica Capshaw, Grey's Anatomy - Copyright: ABC Studios
Jessica Capshaw, Grey's Anatomy
© ABC Studios

Nach dem plötzlichen Tod von Dr. Jordan Kenley, der im Seattle Grace Hospital viele Jahrzehnte die Pädiatrie, die Kinderchirurgische Abteilung, geleitet hat, übernimmt Dr. Arizona Robbins diese Stelle. Sie eckt sofort an und stimmt nicht mit der Behandlung eines kleinen Patienten, die der verstorbene Dr. Kenley gemeinsam mit Bailey begonnen hat, überein. Bailey stellt Richard Webber zur Rede und erfährt, weshalb er die Ärztin eingestellt hat: Niemand anderes wollte im Seattle Grace Hospital anfangen. Schließlich muss Bailey erkennen, dass Arizona mit ihren Ansichten über den Patienten Recht hat und sehr kompetent ist.

Arizona ist sich der tragischen Seiten ihres Berufes sehr bewusst und versucht stets, sich ihren Optimismus zu bewahren. Um nicht von den Gedanken an die kleinen Särge, in denen Eltern ihre verstorbenen Kinder beerdigen, seelisch zerstört zu werden, konzentriert sie sich auf die Zukunft, um das nächste Kind zu retten. Sie hat die Angewohnheit, bei Streitigkeiten mit Autoritätspersonen in Tränen auszubrechen, was Webber bald persönlich erlebt.

Arizona ist lesbisch und überrascht die zu diesem Zeitpunkt einsame Callie eines Abends mit einem spontanen Kuss in den Toilettenräumen der Bar. Callie möchte danach mit ihr ausgehen, doch Arizona sieht in Callie, die erst einmal mit einer Frau zusammen war und sich ihrer sexuellen Orientierung nicht sicher ist, ein Kleinkind. Da Arizona mit solchen schon im Berufsleben zu tun hat, will sie sich darauf nicht auch noch im Privatleben einlassen. Stattdessen muss Callie mitansehen, wie Arizona in der Bar ein Date mit einer anderen Frau hat.

Foto: Jessica Capshaw, Grey's Anatomy - Copyright: ABC Studios
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Schließlich sieht Arizona jedoch ein, dass sie die falsche Entscheidung getroffen hat und geht doch mit Callie aus. Sie werden ein Paar. Als Callies Vater erfährt, dass seine Tochter mit einer Frau liiert ist, verstößt er sie und streicht die finanziellen Zuwendungen. Zum ersten Mal in ihrem Leben hat Callie nun Geldprobleme und kann sich daher die teuren Restaurants, in die Arizona mit ihr geht, nicht mehr leisten. Als Callie dies zugibt, hat Arizona kein Problem damit, schließlich sei es ebenso schön, gemeinsam zu Hause zu bleiben und nackt Pizza zu essen, was die beiden Frauen auch glücklich tun.

Als George den Entschluss fasst, als Arzt in den Irak zu gehen, ist Callie schockiert und macht sich Sorgen um die Sicherheit ihres Ex-Mannes. Arizona jedoch begrüßt Georges Entscheidung und erklärt Callie, dass ihr Bruder als Soldat im Irak getötet wurde und mit mehr Ärzten im Kriegsgebiet eine größere Überlebenschancen gehabt hätte. Callie entschuldigt sich daraufhin bei Arizona.

Foto: Jessica Capshaw, Grey's Anatomy - Copyright: ABC Studios
Jessica Capshaw, Grey's Anatomy
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Nach einem Streit mit Dr. Webber kündigt Callie ihre Stelle im Seattle Grace und beginnt im Mercy West Hospital zu arbeiten, das jedoch kurz darauf mit dem Seattle Grace zusammengelegt wird. Callie spielt mit dem Gedanken, Seattle zu verlassen, um eine Stelle in Oregon anzunehmen, doch Arizona will Callie nicht verlieren und bringt sie dazu, sich mit Webber auszusöhnen.

Obwohl Callies Vater immer noch große Probleme damit hat, dass seine Tochter eine homosexuelle Beziehung führt, sucht er nach einiger Zeit wieder den Kontakt zu Callie. Arizona findet dies gut und versucht, eine Versöhnung zwischen Vater und Tochter herbeizuführen. Callie wundert sich über Arizonas Milde angesichts von Mr. Torres' Intoleranz, doch Arizona kann ihn teilweise verstehen, denn für ihn ist es eine neue Situation, dass seine Tochter, die früher nur Interesse an Männern hatte, plötzlich mit einer Frau liiert ist. Arizona ihrerseits fühlte sich nie zu Männern, sondern immer nur zu Frauen hingezogen, weshalb ihr Outing schon früh erfolgte. Schließlich versöhnen sich Callie und ihr Vater tatsächlich.

Arizona erzählt Mr. Torres, dass sie nicht nach dem Bundesstaat benannt wurde, wie die meisten Leute glauben, sondern nach dem Kriegsschiff U.S.S Arizona, auf dem ihr Großvater gedient hat, als der Angriff auf Pearl Harbor stattfand. Er rettete 19 Menschen, ehe er getötet wurde.

Foto: Jessica Capshaw, Grey's Anatomy - Copyright: 2010 ABC Studios
Jessica Capshaw, Grey's Anatomy
© 2010 ABC Studios

Arizona hält nicht viel von Geburtstagen, dennoch schmeißt Callie für sie eine Überraschungsparty. Dies kommt bei Arizona zunächst nicht gut an, da sie gerade einen kleinen Patienten verloren hat, doch schließlich gesteht Arizona Callie erstmals ihre Liebe. Gerührt erwidert Callie das Liebesgeständnis.

Als sich herausstellt, dass Callie irgendwann Kinder will, Arizona aber nicht, entwickelt sich ein schwellender Konflikt zwischen den beiden Frauen. Obwohl sie sich lieben, trennen sie sich schließlich schweren Herzens. Callie kann danach die Nähe zu Arizona nicht ertragen und reagiert feindselig ihr gegenüber, während Arizona gerne mit Callie befreundet bleiben will. Als die beiden Ärztinnen während des Amoklaufs von Gary Clark gemeinsam auf der Kinderstation festsitzen, fallen einige harte Worte. Als der Amokläufer die Kinderstation betritt, wirkt Callie beruhigend auf ihn ein und beschützt damit Arizona und eine kleine Patientin. Anschließend tröstet Callie das Kind, indem sie darüber spricht, was für eine großartige Ärztin und ein wundervoller Mensch Arizona ist.

Durch diese Ereignisse ändert Arizona ihre Einstellung und will Kinder mit Callie. Die beiden Frauen versöhnen sich.

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