Phyllis Van de Kamp

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Shirley Knight, Desperate Housewives
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Phyllis Van de Kamp ist Rex' Mutter und kommt nach seinem Tod in die Wisteria Lane, um seiner Beerdigung beizuwohnen und bei den Vorbereitungen zu helfen. Phyllis ist aufgrund des Todes ihres Sohnes emotional aufgelöst und schlägt sich sogar die Nächte um die Ohren, um Anekdoten von Rex zu sammeln, die der Priester in die Zeremonie mit einbinden kann. Da die Anekdoten nur aus Rex' Schulzeit sind, die Phyllis als glücklichste Zeit seines Lebens bezeichnet, schließt Bree Phyllis kurzerhand von der Beerdigung aus. Auf Wunsch von Andrew und Danielle lädt Bree ihrer Schwiegermutter wieder ein, worüber Phyllis sich sehr freut.

Auf der Beerdigung trägt Rex anstatt einer einfarbigen Krawatte seine Schulkrawatte, die Phyllis ihm kurz vor der Trauerfeier umgebunden hatte. Bree gerät aus der Fassung, entlockt Tom Scavo forsch seine Krawatte und bindet sie ihrem toten Mann vor der gesamten Trauergesellschaft um, bevor sie wortlos aus der Kirche schreitet.

Phyllis, die weiterhin bei Bree wohnt, reagiert bei jeder Gelegenheit so emotional wie möglich, um jedem erdenklichen Menschen zu verdeutlichen, dass sie um ihren verstorbenen Sohn trauert. Bree zeigt dafür kein Verständnis, woraufhin Phyllis ihr sagt, dass die Leute tuscheln, Bree trauere nicht über ihren Ehemann. Als Phyllis in einem Restaurant wieder zu weinen beginnt, als sich Lynette nach ihrem Befinden erkundigt, ohrfeigt Bree ihre Schwiegermutter.

Später findet Phyllis außerdem heraus, dass Bree sich mit George trifft und sie verpfeift Bree bei ihrem Versicherungsmakler um die Auszahlung von Rex' Police zu verzögern. Nachdem auch der Leichnam von Rex exhumiert wird, hat Bree genug, packt die Sachen ihrer Schwiegermutter ein und schickt sie mit einem Taxi zurück nach Hause.

Über zwei Jahre später trifft Bree wieder auf Phyllis, als Andrew sie zu Brees Babyparty einlädt. Phyllis sieht in der Einladung die Hoffnung, die Beziehung zu Bree wieder zu festigen, doch als Bree ihr klarmacht, dass Phyllis keinesfalls erwünscht ist, ist Phyllis sehr verletzt. Als sie sich den Zobelmantel ihrer Mutter aus Brees Kleiderschrank holen möchte, entdeckt sie die umschnallbaren Babybäuche die Bree benutzt, um ihre Schwangerschaft vorzutäuschen.

Bree sieht sich gezwungen, die Geschichte um Danielles Schwangerschaft zu offenbaren und weiht ihre Schwiegermutter ein. Zuerst ist Phyllis gerührt, doch als eine Auseinandersetzung zwischen ihr und Bree entsteht, möchte Phyllis vor der gesamten Partygesellschaft verkünden, dass Bree nur eine Schwangerschaft vortäuscht. Aus Liebe zu Danielle tut sie dies jedoch nicht und erlangt somit auch Brees Dankbarkeit. Am Abend des Tages fährt Phyllis zu Danielle ins Kloster und sagt ihrer Enkelin, dass sie sie mit nach Hause nehme.

Wenige Tage später erfährt Bree von der Oberin des Klosters, dass Danielle zu Phyllis gezogen ist und nun bei ihr im Seniorenwohnheim lebt. Sofort machen sich Bree und Orson auf den Weg zu Phyllis und versuchen Danielle zu überzeugen, wieder mit nach Hause zu kommen. Da Danielle aber bald 18 wird, kann sie nun selbst entscheiden, wo sie wohnt und das Kind aufzieht, sodass Bree und Orson sich dazu gezwungen fühlen, aufzugeben. Andrew macht seiner Mutter und Orson jedoch deutlich, dass Danielle nur bei Phyllis wohnt, da sie dort ein angenehmes Leben führen kann und Bree schöpft aufgrund dieses Denkanstoßes neue Hoffnung.

Bree und Orson statten Danielle und Phyllis einen weiteren Besuch ab und erklären Danielle, dass sie auf ihr Wunschcollege gehen und ein Cabrio bekommen kann, wenn sie nach Hause zurückkehrt und die Erziehung des Babys ihrer Mutter überlässt. Danielle, die erkennt, dass das Leben ihm Rentnerwohnheim doch nicht so ansprechend ist, wie es zuerst scheint, akzeptiert die Vereinbarung und entscheidet sich gegen das Wohnen mit Phyllis. Phyllis erklärt Bree, dass sie gehofft hat, einen Teil von Rex wiederzuerlangen, wenn Danielle bei ihr wohnen würde. Daraufhin erklärt Bree, dass Phyllis als Babysitter zum Einsatz kommen könnte, wenn Bree und Orson am Abend ausgehen wollen.

Niklas Nolopp - myFanbase