Episode: #13.10 Faith

In der "Chicago P.D."-Episode #13.10 Faith untersucht Dante Torres (Benjamin Levy Aguilar) eine Verschwörungstheorie den Morgan-Fall betreffend, was die Intelligence Unit in ein Netz voller Lügen führt.

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Dante Torres ist noch spät im Büro, denn der Fall der Morgans lässt ihn nicht los. Er will immer noch herausfinden, was Simone passiert ist. Eva Imani ist ebenfalls noch spät auf dem Revier und entdeckt sein Board. Sie hakt interessiert nach, ob es etwas Neues gibt, was Torres aber verneinen muss. Eva kennt es gut von Cold Cases, dass es einen Glauben daran geben muss, irgendwann doch etwas zu sehen, was man vorher nicht gesehen hat. Sie bietet ihre Hilfe an, was Torres erst abwehrt, aber sie wollen es inoffiziell zusammen vorantreiben. Torres ist mehrfach alles schon durchgegangen und die Wege von Simone auch abgegangen, um sich besser eindenken zu können. So kann er Eva berichten, dass am Vortag ihrer Ermordung ein ganz normaler Tag war. Simone hat in einem Diner gearbeitet und ist dann die acht Minuten nach Hause zu Fuß gegangen. Dort ist wohl nichts passiert, aber in der Nacht hat sie zweimal den Notruf gerufen, aber dann aufgelegt, was mit einem Ehestreit mit Odell in Verbindung gebracht wurde. Am nächsten Tag hat Simone Tochter Dominique zu Freunden gebracht, um sich dann selbst frei zu nehmen. Sie und Odell sind zusammen in eine Bar gegangen, wo sie sich gestritten haben, denn er konnte merken, dass sie etwas beschäftigt. Am nächsten Morgen war sie verschwunden, aber die Menge an Blut im Haus hat nur ihre Ermordung als Rückschluss zugelassen und Odell wurde mit der Hilfe seines Schwagers rechtskräftig verurteilt.

Torres trifft sich regelmäßig mit Dominique, der Tochter der Odells, die damals 15 war. Er geht immer mit ihr die Wege ab, weil durch Wiederholungen Erinnerungen hervorkommen können. Doch es ist klar, dass Dominique damals nichts mitbekommen hat, weil sie typisch jugendlich vor allem mit sich selbst beschäftigt war. Torres fällt aber auf einmal etwas in den Blick, denn an einem Pfeiler ist ein Gedenkkreuz für einen Noah. Eva schaut mit der Info gleich in der Datenbank nach und sie entdecken, dass ein LKW-Fahrer namens Noah Lewis einen Tag vor Simones Ermordung durch Schüsse getötet wurde. Torres und Eva ahnen daher, dass sie damals wohl Zeugin seines Mordes war, weil es genau auf ihrem Nachhauseweg war. Zusammen präsentieren sie dem restlichen Team den neuen Durchbruch. Es gibt noch ein paar skeptische Nachfragen, aber Hank Voight stimmt schließlich zu, dass es gute Arbeit ist und sie den Fall auf ihren Radar holen werden. Der Unit ist klar, dass der Mörder von Noah wohl auch der Mörder von Simone ist. Sie gehen daher gemeinsam die Situation des Abends durch. Noah hatte Verbindungen zu einer Gang und hat offenbar durch eine versteckte Vorrichtung Drogen in seinen Trucks geschmuggelt. Vielleicht hatte davon jemand Wind bekommen und hat daher den Transport überfallen.

Torres trifft sich mit Dominique, um ihr die neue Spur zu berichten. Er zeigt ihr auch ein Foto von Noah, den sie aber nicht erkennt. Eva kommt hinzu, denn der Detective, der damals in Noahs Falls ermittelt hat, ist inzwischen an Krebs verstorben, aber sie können im Archiv alle Akten abholen. Torres verabschiedet sich von Dominique und versichert ihr, dass er sie im Bilde hält. Gemeinsam mit Eva ist er dann im Archiv und sie holen sich die entsprechenden Boxen, die sie auch gleich durchgehen. Sie finden schnell eine Liste von Verdächtigen und viele handgeschriebene Notizen, die nicht alle ideal zu lesen sind. Offenbar hatte der tote Kollege aber einen Marcus speziell im Visier, doch auf der Verdächtigenliste gibt es mehrere mit dem Namen. Daher suchen sie weiter und finden den Namen Brian Foster, der vor sechs Jahren einige der Berichte abgezeichnet hat. Torres und Eva treffen Foster an einem anderen Tatort an und er will ihnen fünf Minuten schenken. Er kann sich an den Fall von Noah noch gut erinnern, aber nicht mehr an die Details. Deswegen weiß er auch nicht mehr, wer dieser Marcus konkret gewesen sein soll. Er hatte damals auch im Gefühl, dass Noahs Gang sich wegen des Überfalls ohnehin gerächt hat, also könnte der Mörder von Noah längst selbst tot sein. Foster nimmt auch interessiert die Verbindung zu Simone auf, aber er kann nicht mehr weiterhelfen, wäre für andere Nachfragen aber offen.

Kim Burgess und Kevin Atwater sind gemeinsam die verschiedenen Marcus-Namen auf der Liste durchgegangen und halten es für wahrscheinlich, dass Foster damals auf Marcus Lee aus war. Sie haben Hinweise, wo er lebt und offenbar ist er inzwischen schwer abhängig, sodass sie das für Informationen nutzen könnten. Torres geht leger zu einer Obdachlosenunterkunft, wo er Lee ein Päckchen anbietet. Auf einmal taucht aber ein Mann auf, der sich beschwert, was er hier Drogen verteile. Es kommt zum Chaos, Torres muss sich erwehren und Lee versucht zu fliehen. Schließlich wird er aber fürs Verhör auf die Wache gebracht. Lee gibt verbittert an, wie er sich an etwas von vor sechs Jahren erinnern soll. Er ist aber in einem erbärmlichen Zustand und auf Entzug, sodass Hank und Torres ihn gemeinsam grillen, weil seine Informationen gleich drei Morde aufklären können. Lee gibt letztlich an, dass es 2019 innerhalb der Gang einige Querelen gab, sodass es möglicherweise gar keine andere Gang war, die den Überfall begangen hat, sondern dass es ein Insiderjob war. Er nennt den Namen Darrell Jenkins.

Der genannte Name scheint gut zu passen, denn Darrell ist 2019 spurlos verschwunden. Also entweder er wurde getötet oder er wusste, dass er untertauchen musste, nachdem, was er getan hat. Kim checkt seine bekannten Kontakte ab. Es scheint keine Hinweise zu geben, bis sie auf den Namen eines Cousins stößt. Dieser ist vor vier Jahren gestorben, aber an seiner Adresse werden immer noch Rechnungen bezahlt, weil es Stromverbrauch etc. gibt. Die Unit fährt sofort zu der Adresse. Vor Ort wollen sie stürmen, als sie auf einmal Geräusche aus der Garage hören. Sie umstellen sie und kündigen sich an, woraufhin ein Auto raus rast. Kevin blockiert ihn aber mit seinem eigenen Wagen, sodass die Darrell festnehmen können. Er hat eine gepackte Tasche bei sich, als hätte er gewusst, dass sie kommen, doch er gibt ängstlich an, dass sie ihn weggeschaffen und in Sicherheit bringen müssen, weil er sonst getötet wird. Die Unit nimmt ihn mit und verschafft ihn unter der Hand erstmal in den Käfig.

Nachdem Darrell einmal im Käfig ist, bittet er um einen Deal. Er schwört, dass er niemanden getötet hat, er habe nur Überfälle vorgenommen. Sie kommen aber nicht recht weiter, weil sich beide Seiten nicht entgegenkommen wollen, bis Darrell angibt, dass er Detective Foster fürchtet. Er sei von ihm einmal erwischt worden und er hätte ihn erpresst, ihm bei einem Schema zu helfen, um das Gefängnis zu vermeiden. So hat Darrell alle Infos über Lieferungen seiner Gang an Foster gegeben, der dann die Trucks rausgewunken hat und er selbst hat sie überfallen. Doch bei dem Überfall auf Noah kam es zu Komplikationen, weil sich der junge Mann gewehrt hat und daraufhin hat Foster ihn erschossen. Die Unit bespricht sich hinterher. Darrell hatte zudem angegeben, dass er 45 Minuten vor ihrer Ankunft von Foster gewarnt wurde und weil der Fall so heiß ist, war er besorgt, dass irgendwann getötet wird, damit der Polizist allen Ballast loswird. Die Unit weiß nun nicht, ob Darrell der größte Lügner aller Zeiten ist oder ob die Hinweise auf Foster nicht doch ideal passen, weil es bei den Morgans so vieles gab, was genial geplant erschien. Doch die Beweise reichen nicht aus, zumal der Anruf an Darrell von einem Wegwerfhandy kam.

Torres hat von Hank den Auftrag bekommen, mit einem Foto von Fister zu Dominique zu gehen. Dort angekommen öffnet ihm Maria, die Mitbewohnerin. Sie nennt schließlich, wo ihre Freundin ist. Torres findet Dominique an einer Brücke, wo sie ganz aufgelöst steht, denn dort war sie immer mit ihrem Vater und sie wusste nicht, warum sie dort immer waren. Torres hat in Odells Akte gesehen, dass er mal auf einem Boot gearbeitet hat, sodass vielleicht die Erklärung ist, weil man Schiffe von der Brücke aus gut beobachten kann. Dominique wird verzweifelt klar, wie wenig sie über ihre Eltern wusste, auch weil sie zu lange damit verbracht hat, ihren Vater für etwas zu hassen, was er nicht getan hat. Torres hat Verständnis, denn auch er hat den Halt verloren und nichts gab mehr Sinn. Dominique will wissen, ob er wieder Stabilität gefunden hat. Torres ergänzt, dass es ihr Vater Odell war, der immer an seinem Glauben festgehalten hat und weitergegangen ist und das inspiriert ihn. Er begleitet sie später zurück in ihre Wohnung und kocht für sie. Dann muss Torres aber auf Foster zurückkommen und zeigt Dominique mehrere Bilder, doch sie scheint niemanden zu erkennen. Sie schaut aber verbissen weiter auf die Bilder, weil sie helfen will und zeigt dann irgendwann auf Foster. Sie kann sich erinnern, dass er da war, als sie von ihrer Mutter zu Freunden gebracht wurde. Er hatte damals aber keine Polizeiuniform an.

Die Unit geht noch einmal alles durch. Sie konnten Fosters Handy in den Tatnächten orten und es passt alles. Zudem hat Dominique ihn in einem Porsche gesehen, was er sich damals nicht hätte leisten können. Er hat den Porsche aber auf den Namen seines Cousins gekauft, offenbar von dem Drogengeld. Zudem konnten für Darrell Alibis bei Simone und ihrem Bruder bestätigt werden. Auch seine Aussage, dass er von Foster verhaftet und dann erpresst wurde, konnte verifiziert werden. Hank bestätigt, dass es der richtige Weg ist und gibt dann sein Okay, dass sie Foster auf die Wache holen. Torres und Eva fangen Foster an seinem Revier ab und bitten um erneute Mithilfe. Er winkt ab, dass es ein langer Tag war, aber sie bleiben hartnäckig, sodass er letztlich nachgibt. Auf dem Revier legen Torres und Hank alles dar, was sie bislang über ihn gesammelt haben. Er verhöhnt sie aber für die Beweislage, womit er niemals angeklagt werden wird. Er will es sich dann gemütlich machen, bis sie ihn nicht mehr festhalten können. Torres kündigt ihm aber an, dass Odell schon unnachgiebig war und er wird das fortsetzen, bis sie erfolgreich sein.

Das Team geht alles wieder unermüdlich durch. Torres verlegt seine Recherchen schließlich auf das Zuhause der Morgans, wo er sich alles noch einmal mit den Tatortfotos von damals vor Augen führt. Schließlich fällt ihm etwas auf. Am nächsten Morgen wartet Torres schon auf Hank, um ihm dann zu erzählen, was ihm in den Sinn gekommen ist. Sie wussten von dem vermissten Teppich. Es hieß immer, Odell habe seine Frau in dem Teppich rausgetragen, aber offenbar muss Foster es damals gewesen sein. Und die auf Foster registrierten Autos hätten niemals ausgereicht, eine Leicht darin zu transportieren. Dementsprechend muss er ein anderes Auto genutzt haben und es wurde ein Wagen als vermisst gemeldet, der dann auf den Verkehrskameras bei den Morgans zu sehen war. Die Unit folgt zusammen den Spuren des Trucks und sie finden eine passende Gegend, in der Foster Simones Leiche losgeworden sein könnte. Während am Wasser überall gesucht wird, hockt Torres am Ufer und kniet sich halb ins Wasser. Er erinnert sich an Odells Worte, der so ungläubig war, dass ihm ausgerechnet Torres geschickt worden ist. Kurz darauf wird über Funk eine mögliche Spur gemeldet. Tatsächlich wird dann in den frühen Morgenstunden genau der Wagen geborgen, den sie gesucht haben. Durch die Scheibe der Fahrertür ist der Teppich zu sehen. Die Spurensicherung birgt schließlich dann auch die Leiche.

Am Morgen wartet Foster schon auf seine Freilassung, als Torres ihm aber die Handschellen umlegt. Hank liest ihm seine Rechte vor und sie triumphieren, dass sie die Leiche gefunden haben. Dominique sieht an Evas Seite alles aus dem Nebenraum mit an und bricht in Tränen aus. Später schließt Torres die Akte und sein Blick fällt auf das Bild von Odell und Simone, was er sich als Motivation an den Bildschirm gehangen hat. Er sucht dann auch die Kirche auf, wo er wieder Frieden empfindet und wohnt der Beisetzung von Simone bei.

Lena Donth – myFanbase

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