Peter Quinn, Staffel 4

Foto: Rupert Friend bei der "Hitman: Agent 47"-Weltpremiere am 19. August 2015 in Berlin - Copyright: Jeanne Plaumann
Rupert Friend bei der "Hitman: Agent 47"-Weltpremiere am 19. August 2015 in Berlin
© Jeanne Plaumann

Einige Zeit später arbeitet Quinn in der CIA-Einsatzzentrale in Islamabad, Pakistan, die in enger Zusammenarbeit mit der dortigen amerikanischen Botschaft steht. Nachdem Carrie einen Drohneneinsatz geleitet hat, bei dem nicht nur die terroristische Zielperson Hassaim Haqqani, sondern auch zahlreiche weitere Zivilisten, die gerade eine Hochzeit gefeiert haben, ums Leben gekommen sind, wollen die Taliban Vergeltung. Abgesehen haben sie es jedoch nicht auf die in Kabul, Afghanistan, stationierte Carrie, sondern auf den CIA-Chef in Islamabad, Sandy Bachman. Als dieser gerade mit Quinn und Carrie im Auto sitzt, werden sie auf offener Straße von einem Mob gestoppt und die Menschen zerren Sandy aus dem Auto und prügeln ihn zu Tode. Quinn sieht schnell ein, dass sie ihn nicht retten können und bringt lieber Carrie und sich in Sicherheit, indem er vom Tatort verschwindet. Daraufhin gerät er in einen Streit mit Carrie, die der Meinung ist, dass sie ihrem Kollegen hätten helfen müssen.

Dies bleibt nicht die einzige Auseinandersetzung zwischen den beiden. Quinn bemerkt zunehmend, wie kaltblütig Carrie durch ihre Arbeit geworden ist und dass sie sich nicht für den Tod der Zivilisten auf der Hochzeit verantwortlich sieht. Quinn selbst belasten die Geschehnisse dafür umso mehr. Zurück in den USA greift er regelmäßig zum Alkohol und landet des Öfteren mit seiner Vermieterin im Bett. Eines Morgens geht er sogar soweit, ein paar Männer zu verprügeln, die sich über die übergewichtige Vermieterin lustig machen, was eine Untersuchung durch die CIA zur Folge hat. Als schließlich Dar Adal vor seiner Tür auftaucht und ihn damit konfrontiert, dass er Sandy sterben ließ, um seine geliebte Carrie zu retten, wird Quinn wütend und macht Dar Adal deutlich, dass er nichts mehr mit ihm zu tun haben will. Später schaut er sich im Internet ein Video von dem Angriff auf Sandy an, wobei ihm ein Mann auffällt, der währenddessen telefoniert und den Angriff zu koordinieren scheint. Er teilt seine Entdeckung sofort Carrie mit, die ihn daraufhin überredet, wieder zurück nach Islamabad zu kommen, da sie ihn dort brauche. Quinn, der eigentlich vorhatte seinen Job bei der CIA endgültig zu kündigen, lässt sich von ihr zu einer Rückkehr überreden.

Zurück in Islamabad hilft Quinn bei der Observierung von Farhad Ghazi, dem Unbekannten aus dem Video. In dem Moment, als sie ihn schnappen könnten, teilt Fara Carrie mit, dass Haqqani noch am Leben ist, wodurch sich die gesamte Situation ändert. Quinn und Carrie erkennen, dass Sandy getötet wurde, um der CIA glaubhaft zu machen, dass Haqqani tot ist und nicht weiter verfolgt werden muss. Während Carrie daraufhin versucht, Haqqanis Neffen Aayan Ibrahim, der den Anschlag überlebt hat, zu rekrutieren, verfolgen Fara und Quinn einen von Haqqanis Verbündeten, müssen aber schließlich abbrechen, weil Carrie nicht erreichbar ist. Quinn ärgert sich darüber, dass Carrie stattdessen die Zeit mit Aayan verbracht hat, woraufhin sie abermals in einen Streit geraten.

Indessen ist Saul spurlos verschwunden. Quinn versucht herauszufinden, was mit ihm geschehen ist, während Carrie weiter ihren Plan fortführt. Als es schließlich zu einem Treffen zwischen Aayan und Haqqani kommt und sie gerade die Drohne scharf machen wollen, um Haqqani endgültig zu erledigen, taucht plötzlich Saul im Bild auf, der von Haqqanis Männern gefangen genommen wurde. Carrie trifft dennoch die Entscheidung, Haqqani zu töten, zumal er gerade vor ihren Augen Aayan erschossen hat, doch Quinn erinnert sie daran, dass es hier auch um Sauls Leben geht. Schließlich wird die Operation abgebrochen, wodurch sie jegliche Spur zu Haqqani und Saul wieder verlieren.

Erst einige Tage später erhalten sie einen Anruf von Saul, der es eigenhändig geschafft hat, zu entkommen. Quinn und Carrie entwickeln sofort einen Plan, um ihn zu einem sicheren Ort zu bringen, wobei Carrie Saul aber versprechen muss, dass sie ihn sterben lässt, ehe er nochmal von den Terroristen gefangen genommen wird. Letztendlich kommt es aber genau dazu. Carrie, Quinn und Lockart schließen daraufhin mit der pakistanischen Delegation einen Tauschhandel ab, wobei sie mehrere von Haqqanis Männern gegen Saul eintauschen. Quinn beobachtet den Gefangenenaustausch mit Lockhart und der Botschafterin Martha Boyd über die Monitore in der Kommandozentrale, während Carrie vor Ort ist. Als der Tausch vollzogen ist, werden Carrie und Saul auf dem Weg zur Botschaft angegriffen. Fast alle verfügbaren amerikanischen Soldaten werden daraufhin dorthin geschickt. Erst später erfährt Quinn, dass dies nur ein Ablenkungsmanöver ist und Haqqani und seine Männer gleichzeitig durch einen Tunnel in die so gut wie ungeschützte Botschaft eindringen.

Es dauert nicht lange, bis Haqqani mit seinen Männern in der Botschaft angekommen ist und dort beginnt die Mitarbeiter zu töten. Haqqani will eine Liste mit den Kontaktdaten der Verbündeten der CIA, mit welcher sich Lockhart in einem Schutzraum einsperrt. Quinn muss mitansehen, wie seine Kollegen getötet werden, als Lockhart nicht bereit ist, Haqqani die Liste zu übergeben. Als schließlich Fara an der Reihe ist, tritt Lockhart aus dem Tresor und gibt Haqqani, der Fara jedoch trotzdem kaltblütig tötet, die Liste. Quinn schafft es zusammen mit einem vor Ort verbliebenen Soldaten einige von Haqqanis Männern zu erschießen und auch Haqqani selbst zu verletzen. Dennoch gelingt es dem Taliban-Führer aus der Botschaft zu entkommen, da einer von Haqqanis Begleitern im Tunnel einen Sprengsatz zündet, der verhindert, dass Quinn ihnen weiter folgen kann.

Quinn versucht daraufhin mit Hilfe von Saul herauszufinden, wo sich Haqqani nun verstecken könnte. Als Saul ihm keine hilfreichen Antworten geben kann, wird Quinn aggressiv. Carrie unterbricht das Gespräch und klärt ihn darüber auf, dass sie aus Washington den Befehl bekommen haben, sich aus Pakistan zurückzuziehen. Für Quinn kommt dies jedoch nicht in Frage. Er will Haqqani unbedingt zur Strecke bringen und beginnt selbstständig nach ihm zu suchen. Er heftet sich wieder an Farhad Ghazis Fersen und entführt ihn, um an weitere Informationen zu kommen. Dadurch gelangt Quinn an Ghazis Mobiltelefon, das zu denen von Haqqanis getöteten Männern in der Botschaft passt. Er bittet eine alte Bekannte namens Astrid aus der deutschen Botschaft, Telefone mit ähnlichen Seriennummern zu orten. Tatsächlich finden sie dadurch heraus, dass die Telefone sich alle am selben Ort befinden. Gleichzeitig versucht Max Quinn einen gefälschten Pass und Geld zukommen zu lassen, doch er wird von Carrie erwischt, die Quinn finden und davon abhalten will, seinen Plan in die Tat umzusetzen. Als sie sich schließlich in einem Parkhaus treffen, schreckt Quinn nicht einmal davor zurück, Carries Kollegen ins Bein zu schießen, um von ihnen nicht dazu gezwungen zu werden, zurück nach Amerika zu fliegen.

Daraufhin beschäftigt sich Quinn mit dem Bau einer Bombe. Dann bittet er Kiran, Aayans Freundin, um Hilfe, die er davon überzeugen kann, dass sie sich gemeinsam an Haqqani für den Tod von Aayan und Quinns Kollegen rächen können. Kiran sorgt daraufhin dafür, dass ein Aufruf zu einer Demonstration im Internet veröffentlicht wird, die in der Nähe von Haqqanis Versteck stattfinden soll. Quinn ist mit der als Demonstrationsschild getarnten Bombe vor Ort. Nachdem er sie platziert hat, entfernt er sich und wartet auf die Ankunft Haqqanis. Dessen Anhänger haben derweil eine Gegendemonstration gestartet und sind schon bald in der Überzahl. Als Quinn sich darauf vorbereitet, die Bombe bei Haqqanis Auftauchen auszulösen, sieht er jedoch plötzlich Carrie in der Menge und bringt es dann doch nicht übers Herz, den Auslöser zu drücken.

Quinn kann daraufhin mit Hilfe der deutschen Botschaft aus Islamabad entkommen. Zurück in den USA trifft er Carrie auf der Beerdigung ihres Vaters Frank wieder. Quinn will gemeinsam mit Carrie die Ereignisse aus Islamabad hinter sich lassen. Als die beiden sich an dem Abend küssen, ist sich Carrie aber unsicher, da bisher keine ihrer Beziehungen ein gutes Ende genommen hat. Quinn ist jedoch optimistisch und lehnt daher auch das Angebot eines Freundes namens Rob ab, mit dem er im Auftrag von Dar Adal immer wieder Terroristen verfolgt hat. Als Carrie ihm aber klarmacht, dass sie derzeit keine Entscheidung bezüglich der Beziehung zwischen den beiden treffen kann, fasst Quinn dies als Abfuhr auf und stimmt dem Angebot von Rob doch zu. Da er während der Mission nicht erreichbar ist, hinterlässt er Carrie einen Brief, den sie für den Fall, dass er umkommt, erhält.

Zum ersten Teil der Charakterbeschreibung von Peter Quinn (Staffel 2)
Zum zweiten Teil der Charakterbeschreibung von Peter Quinn (Staffel 3)
Zum vierten Teil der Charakterbeschreibung von Peter Quinn (Staffel 5)
Zum fünften Teil der Charakterbeschreibung von Peter Quinn (Staffel 6)


Laura Krebs - myFanbase

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