Fara Sherazi

Fara Sherazi ist eine intelligente, junge Muslimin mit iranischen Wurzeln, die stets ein Kopftuch trägt und ihre Religion durch Terroristen und Fanatiker verraten sieht. Sie ist mit ihrem Vater als Jugendliche nach Amerika gekommen. Fara wird von der CIA angeheuert, um ihre Expertise im internationalen Bankwesen bei der Suche nach Javadi, den mutmaßlichen Hauptverantwortlichen für das Attentat in Langley, zu helfen.

Fara hat einen schweren Einstieg in den Job, weil sie unerfahren ist und durch ihr Kopftuch Misstrauen hervorruft. Ihr Bedürfnis nach Gerechtigkeit und ihr Wille, sich beim CIA zu etablieren, sorgen aber dafür, dass sie eine Spur findet und einer Bank mit einigen Transaktionen in den mittleren Osten auf die Schliche kommt. Als sie dank Peter einige Daten des Bankenmanagers erhalten, führt die Spur bis in Regierungskreise des Iran. Zudem entdeckt Fara, dass Geld spurlos verschwunden ist. Sie berichtet Saul davon und wird darauf angesetzt, das Geld ausfindig zu machen. Sie solle diesbezüglich aber einzig und allein mit Saul reden und niemanden sonst einweihen.

Fara arbeitet intensiv und fleißig an dem Fall und gewinnt dabei immer mehr das Vertrauen von Saul. Sie findet schließlich auch eine Spur, die nach Venezuela führt, durch die Saul einen Zusammenhang zu Javadi herstellen kann. Fara ist schließlich im engsten Kreise der Operation angekommen und sitzt dann auch Javadi gegenüber, um ihn mit den von ihr erarbeiteten Fakten unter Druck zu setzen. Sie sieht Javadi als Verräter an und möchte ihn vor einem ordentlichen Gericht sehen. Entsprechend überrascht ist sie von Sauls Plan, dass Javadi im Iran als Spion eingesetzt werden soll. Dass dies sogar von Anfang an der Plan war, macht sie regelrecht wütend und unglücklich, weil sie dies mit ihren moralischen Vorstellungen nicht vereinbaren kann. Sie überlegt sogar einen kurzen Moment, Selbstjustiz zu ergreifen und Javadi anzugreifen, kann den Mut dazu aber nicht aufbringen. In der Folge bleibt sie erst mal der Arbeit fern und kümmert sich um ihren Vater Zuhause, der noch immer glaubt, dass sie bei einer Bank viel Geld verdiene und so der Familie im Iran helfen könne. Als das CIA wegen ihres unentschuldigten Fehlens bei der Arbeit zu ihr nach Hause kommt, erfährt der Vater von ihrem Einsatz. Fara verteidigt sich aber und erklärt, ihr Volk damit nicht zu hintergehen und als amerikanische Staatsbürgerin die Pflicht habe, das Attentat von Langley aufzuklären, wenn sie die Möglichkeit habe.

Fara hat durch Javadis Ausreise nun aber nicht mehr viel mit der Operation zu tun. Allerdings wird ihre Hilfe noch mal benötigt, als Carrie sich einen Fluchtplan für Brody überlegen muss, nachdem dieser im Iran in Teheran angekommen ist. Fara soll ihren Onkel, der in Teheran wohnt, davon überzeugen, der CIA zu helfen. Widerwillig bittet Fara ihren Onkel darum und kann damit erneut hilfreich sein. Der Onkel ist vor allem deshalb überzeugt, weil Fara ständig ihr Kopftuch trägt und ihrer Religion auch nach vielen Jahren in den USA noch treu ist.

Zum zweiten Teil der Charakterbeschreibung zu Fara Sherazi (Staffel 4)

Emil Groth - myFanbase

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