Episode: #3.11 Judas

Rick und die Gruppe müssen eine Entscheidung treffen, da sie nicht länger sicher sind. Andrea fühlt sich derweil mehr als unwohl, da Woodbury immer mehr zu einem Polizeistaat verkommt. Sie beschließt dem Gefängnis einen Besuch abzustatten, egal ob der Gouverneur sie lässt, oder nicht.

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Nach dem Angriff des Gouverneurs ist der große Gefängnishof von Beißern überrannt. Ricks Gruppe hat sich im Zellblock C zurückgezogen und argumentiert nun das für und wider, ob sie einen Rachefeldzug gegen Woodbury führen sollen oder nicht. Merle macht klar, dass der Gouverneur ihnen zahlenmäßig, sowohl von der Anzahl der Männer als auch der Waffen, klar und deutlich überlegen ist. Somit ist diese Variante schnell vom Tisch. Doch nun geht es darum, ob sie im Gefängnis bleiben oder ihre Chancen noch einmal auf der Straße suchen sollen. Daryl sagt, er habe keine Angst vor dem Gouverneur, doch sein Bruder widerspricht ihm und rät allen zur Vorsicht. Merle sitzt in seiner eigenen Zelle und sagt deutlich seine Meinung. Rick sieht aus, als wolle er wieder gehen, doch in diesem Moment schaltet sich Hershel ein. Er verlangt von Rick eine klare Entscheidung, denn er habe einmal gesagt, dass dies keine Demokratie mehr sei und er habe daraufhin das Leben seiner Töchter in seine Hände gelegt und warte nun auf eine Entscheidung. Er verlangt, dass Rick seine Trauer um Lori vergisst und endlich wieder seinen Aufgaben nachkommt.

Rick verlässt die Gruppe trotzdem, ohne eine Entscheidung getroffen zu haben und sieht von der Brücke aus, die Carol und Axel vor dem Angriff mit Paletten sicherten, in den Wald. Er glaubt zu sehen, dass der Gouverneur Beobachtungsposten abgestellt hat, doch sicher kann er sich nicht sein. Carl tritt zu ihm heran und spricht mit seinem Vater. Er will ihn um etwas bitten, doch dürfe Rick nicht wütend werden. Daraufhin bittet Carl darum, dass Rick seine Führungsposition aufgebe. Er ist überzeugt, dass Daryl das gut hinbekomme und sein Vater eine Pause gebrauchen könne. Rick schaut ihn an und weiß darauf nichts zu erwidern.

In Woodbury haben sich Philip und Milton zusammengesetzt und besprechen das weitere Vorgehen. Der Gouverneur will von seinem Berater wissen, wie viele Männer und Frauen es gäbe, die an der Waffe ausgebildet werden könnten, doch die Zahlen reichen Philip nicht. Er verlangt, dass Milton auch alle Leute über dreizehn Jahren hinzuzählt, woraufhin dieser seinen Anführer ungläubig anschaut, denn das seien ja noch Kinder. Der Gouverneur erklärt, dass das nur eine moderne Ansicht sei und früher jemand mit dreizehn durchaus kämpfte. Plötzlich kommt Andrea hinzu und verlangt von Philip, dass er sie zum Gefängnis fahren lässt. Sie will wissen, was passiert ist und fragt ihn aus. Der Gouverneur erläutert, dass er zum Gefängnis fuhr, um mit Ricks Gruppe zu verhandeln, doch diese hätten sofort das Feuer eröffnet und er habe sich nur verteidigt. Andrea glaubt ihm nicht so recht und will trotzdem zum Gefängnis fahren. Philip sagt, dass sie bei ihrer alten Gruppe bleiben könne, sollte sie das wirklich tun.

Glenn macht im Gefängnis laut deutlich, dass es ihm nicht passt, dass Merle bei ihnen ist, woraufhin Daryl sagt, dass er seinen Bruder unterstützt und es satt hat, dass Glenn ihn weiter denunziert. Hershel geht daraufhin zu Merle und redet mit ihm alleine. Merle fragt, wie er das Bein verlor und Hershel erklärt es ihm. Sie reden über eine Bibelstelle und scheinen sich darüber zu verbrüdern, denn in dieser geht es darum, dass man manchmal etwas opfern muss, um nicht in der Hölle zu sitzen; in ihren Fällen jeweils ein Körperteil. Dann macht Merle dem Farmer klar, dass der Gouverneur keine Gefangenen nimmt und jeden töten wird, der ihm vor die Linse gerät. Er würde bei Rick warten bis zum Schluss, nur damit er sieht, wie alle seine Lieben sterben. Im anderen Teil des Gefängnisses besucht Carol Daryl in seiner Zelle. Sie bedankt sich, dass er zurückgekommen ist und sagt ihrem Freund, dass es schön sei, dass er seinen Bruder zurück habe, doch dieser sei nicht gut für ihn. Daryl muss darüber schmunzeln.

Auf der Straße versucht eine Mutter Andrea dazu zu bewegen, dass der Gouverneur ihren asthmatischen Sohn nicht in seine Armee aufnimmt, doch der Gouverneur ignoriert Andrea, als diese ihn darauf anspricht. Später bittet sie Milton, ihr aus der Stadt zu helfen. Milton läuft daraufhin zu Philip, der ihm erlaubt, Andrea zu helfen. Sie gehen zu zweit in den Wald und präparieren einen Beißer, wie Michonne es mit ihren getan hat. Plötzlich steht Tyreeses Gruppe vor ihnen, sie scheinen nach Ricks Wutausbruch aus dem Gefängnis geflohen zu sein und Milton bietet ihnen an, sie mit nach Woodbury zu nehmen, nicht ahnend, wie wertvoll sie für Philip sein könnten. Andrea macht sich mit ihrem Beißer auf dem Weg zum Gefängnis.

Michonne trainiert in dem Vorraum, um fit zu bleiben, als Merle hinzukommt. Er versucht sich bei ihr auf seine Art zu entschuldigen, denn er habe, als er sie verfolgte und töten wollte, nur Befehle befolgt. Michonne kommentiert das nur damit, dass er etwas von der Stasi habe. Merle sieht darin, dass sie seine Entschuldigung annimmt und geht, mit der Bitte, Vergangenes Vergangenes sein zu lassen. Draußen entdeckt Carl Andrea, die sich mit ihrem Beißer einen Weg zum Gefängnis bahnt. Rick und seine Gruppe lassen Andrea hinein, doch nimmt Rick ihr sofort alle Waffen und ihre Tasche ab und durchsucht sie. Er kann nicht glauben, dass sie aus freien Stücken kam, nach allem, was er über sie erfahren hat. Andrea darf mit in die Gemeinschaftshalle und wird dort von allen begrüßt. Sie erkennt schnell, dass Shane, Lori und auch T-Dog fort sind und scheint darüber sehr betroffen. Carol ist die einzige, die sie herzlich begrüßt, alle anderen bilden einen Kreis um sie und sie muss im Mittelpunkt stehend alle Fragen beantworten. Andrea versucht ihre alte Gruppe zu überzeugen, dass sie alle nach Woodbury kommen sollen, denn dort gäbe es Raum für jeden und es sei viel angenehmer zu leben, als hier im kalten Gefängnis. Sie erzählt, was in Woodbury vor sich geht und hofft, dass Rick das kommende Blutvergießen ebenfalls verhindern will, doch niemand glaubt ihr, dass Philip das Kriegsbeil begraben will. Andrea darf bleiben, aber nicht in dem Wohnbereich. Sie spricht kurz danach unter zwei Augen mit Michonne, doch diese gibt sich kalt und öffnet ihrer Freundin die Augen über den Gouverneur. Sie erzählt Andrea, dass ihr geliebter Philip Merle nach ihr ausgesendet habe, um sie zu töten und er auch Andrea hätte töten lassen, wenn sie mit ihr gegangen wäre.

In Woodbury empfängt der Gouverneur Tyreeses Gruppe mit offenen Armen und bietet ihnen an, die Nacht zu bleiben, doch dann müssen sie wieder gehen. Erst als Tyreese erzählt, dass sie aus dem Gefängnis kommen, werden Philip und Milton hellhörig, sie versprechen den Vieren, dass sie bleiben dürfen, so lange sie wollen, wenn sie ihr Wissen mit ihnen teilen. Außerdem hat der Gouverneur mit ihnen vier weitere Soldaten, um Ricks Gruppe auszulöschen.

Im Gefängnishof verabschieden sich alle von Andrea, die zurück nach Woodbury fährt. Rick gibt ihr ihre Waffen zurück und Carol bittet sie das Dilemma zu beenden. Zuvor hat Carol ihr erklärt, wie sie T-Dog, Shane und Lori verloren haben, was Andrea sehr schockt. Vor allem, dass Shane tot ist, scheint sie zu treffen, hat sie doch geglaubt, dass er ein guter Mensch ist. Carol bittet sie dem Gouverneur die Nacht seines Lebens zu geben und ihn dann im Schlaf töten. Andrea fährt zurück und wird von Philip begrüßt, der sie mit offenen Armen wieder aufnimmt. Sie erzählt ihm von den Verhältnissen, in denen ihre alten Freunde leben und hofft Philip so überzeugen zu können, sie aufzunehmen. Die beiden küssen sich und schlafen miteinander. Später wacht Andrea auf und geht nackt zu ihrer Tasche, woraus sie ein Messer nimmt. Sie tritt an den selig schlafenden Philip heran und betrachtet ihn im fahlen Licht der Nacht. Schließlich lässt Andrea das Messer wieder sinken, denn sie bringt es nicht fertig, den Gouverneur zu töten.

Jamie Lisa Hebisch - myFanbase


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