Episode: #7.11 Etherea

In der "The 100"-Episode #7.11 Etherea geht es um die Frage, wo zu Hölle Bellamy Blake (Bob Morley) ist.

Diese Serie ansehen:

Foto: Marie Avgeropoulos, The 100 - Copyright: Warner Bros. Entertainment Inc.
Marie Avgeropoulos, The 100
© Warner Bros. Entertainment Inc.

Immer noch reichlich lädiert von Echos Attacke geht Levitt wieder seinem Job nach. Bei der Übergabe von einer Kollegin zeigt sich, dass sich auf Bardo erste Zweifel regen, weil offenbar niemand dafür bestraft wird, dass alle Menschen auf Bardo sterben sollten und dass Anders dabei sein Leben gelassen hat. Levitt erinnert seine Kollegin, dass sie alles dem Erhalt des Schlüssels unterordnen müssen. Schließlich beginnt er die Erinnerungen einer Wache zu untersuchen, die bei der Explosion dabei war, als Bellamy Blake vermeintlich ums Leben gekommen ist. Relativ schnell stellt Levitt dabei fest, dass ihre bisherige Annahme falsch ist, denn Bellamy und seine Geisel haben es durch den Anomaliestein geschafft.

Als Bellamy sich auf dem ihm unbekannten Planeten orientiert hat, schnappt er sich zunächst einen spitzen Stein als Waffe. Dadurch bekommt er nicht mit, dass sich der andere Mann von hinten nähert. Dieser hat das Überraschungsmoment für sich, aber in einem heftigen Kampf gewinnt schließlich Bellamy die Überhand, indem er seinem Widersacher das Bein bricht. Er verzichtet jedoch darauf, ihm den Kopf mit einem Stein zu schlagen. Anschließend macht er sich auf und entdeckt schnell einen grünen Schimmer, der zum Anomaliestein gehören muss. Jedoch schafft er es eine kleinere Klippenwand nach mehreren Versuchen nicht hoch. Ihm wird bewusst, dass er Hilfe braucht, weswegen er wieder umgekehrt. An dem Ort, wo er den Mann zurückgelassen hat, entdeckt er nur noch Blut, aber anliegend befindet sich eine Höhle. Darin liegt dieser bewusstlos. Er kommt zu sich, als Bellamy nach ihm sieht und schreit ihn wütend an. Bellamy erklärt ihm in aller Ruhe, dass sie wahrscheinlich für tot gehalten werden, so dass niemand sie wird retten kommen. Daher schwört er ihn darauf ein, dass sie zusammenarbeiten müssen.

Ein großes Problem ist der gebrochene Knochen im Unterschenkel, der dem Mann sehr zusetzt. Bellamy nimmt sich der Sache an und verarztet ihn, auch wenn das ohne entsprechende Ausrüstung große Schmerzen bedeutet. Auch hinterher übernimmt er seine Pflege und erklärt dem Mann dabei, dass er seine Rettung, wenn sie denn klappt, einem Mann namens Pike zu verdanken hat, der ihm alles darüber beigebacht hat, wie man Infektionen verhindert. Während Bellamy abwarten muss, entdeckt er bei dem Mann ein kleines Büchlein, das wie eine Art Bibel aussieht, die offenbar vom Hirten für seine Anhänger verfasst wurde. Als der Mann deutlich erholt wieder erwacht, entwickelt sich zwischen ihnen eine Diskussion über den Inhalt der kleinen Bibel. Bellamy kann das Paradoxon aus den Worten des Hirten nicht begreifen, der nach Transzendenz und Frieden strebt, aber dafür zunächst einen Krieg in Kauf nimmt. Er weiß nur zu gut, was Krieg bedeutet. Der Mann verspottet ihn dafür, denn er kennt seine Geschichte nur zu gut. Dass man andere tötet, um seine Lieben zu retten, ist für ihn nur egoistisch, denn eigentlich seien sie nur ein kleiner Teil des Universums und dem müsste alles unterstellt werden. Bellamy erinnert den Mann, dass er nur wegen ihm noch leben würde.

Damit das auch so bleibt, übernimmt Bellamy auch weiterhin die Versorgung von ihnen beiden und eine Woche später kann der Mann schon wieder erste vorsichtige Schritte machen. Schon bald können sie zur Klippenwand aufbrechen. Bellamy will auf den Schultern des Mannes nach oben klettern, doch dieser bringt zurecht an, dass er mit seinem Bein noch nicht das Gewicht von zweien wird stemmen können. So klettert zunächst der Mann nach oben, doch er verschwindet. Bellamy kann nicht fassen, dass er ihm geglaubt hat, doch plötzlich taucht das Seil doch noch auf, an dem er sich hochziehen kann. Auf ihrer weiteren Wanderung sprechen sie darüber, dass der Hirte auch schon auf diesem Planeten war, um eine Pilgerreise zu machen und offenbar hat er dort auch gefunden, was er suchte, eine Nähe zur Transzendenz.

Nach den ersten Etappen ergeben sich immer weitere schwierige Missionen. In Schneesturm und Gewitter ziehen die beiden weiter und der Mann erkennt alles von den Beschreibungen des Hirten wieder. Wie er plädiert er auch dafür, dass sie sich eine Unterkunft suchen, bis das Wetter sich beruhigt hat. Bellamy will aber keine Zeit verlieren, weswegen sie sich schließlich trennen. Er kommt schnell an seine Grenzen und droht im Schnee festzufrieren. Zu seiner Rettung kommt aber der Mann, der ihn in eine gefundene Höhle zieht. Bellamy erklärt, dass sie damit nun quitt sind. In der Höhle entdeckt er zudem Hinweise, dass dort jemand gelebt hat. So entdeckt er ein Foto von Bill und seiner Familie. In einem Nebeneingang scheint etwas. Es sieht aus, wie scheinenden Hüllen von drei Personen. Der Mann wiederum sieht den Beweis für die Behauptungen des Hirten, dass es eine Stelle gibt, wo Menschen in die Transzendenz aufgefahren sind und nur noch die Hüllen zurückgelassen haben. Bellamy kann nicht fassen, was er da sieht.

Während Bellamy immer hoffnungsloser wird und zudem erkannt hat, wer der Hirte tatsächlich ist und dass er als Kultanführer unter seinen Leuten galt, der alle in die Irre führte, ist der Mann mehr denn je von seinem Glauben überzeugt. Zudem hat er auch in Bellamys Augen das Unverständnis gesehen, dass es die Transzendenz tatsächlich geben könnte. Daher sieht er den Überlebenskampf mit Bellamy mehr denn je als Prüfung an, dass er alle gleich behandeln soll. Bellamy fordert ihn daraufhin auf, dass er doch gerne auf die andere Seite übergehen könnte, er würde lieber auf diesem Planeten bleiben.

Nach zig Monaten in der Höhle, in denen Bellamy ein paar vorbeilaufende Insekten gegessen hat, hat er jegliche Hoffnung verloren und kann nicht fassen, dass der Mann noch immer so in sich ruhend wirkt. Dieser erinnert ihn, dass er zu sehr mit den Gedanken an seinen liebsten Menschen hängt und sich daher davon quälen lässt, ihnen nicht nah sein zu können. Daher lädt er ihn zum Beten ein, was Bellamy tatsächlich tut. Er kennt die Worte noch aus der kleinen Bibel und findet sich schließlich in einer Vision wieder, in der ihm Bill begegnet. Er wird von ihm zu den scheinenden Hüllen geführt, wo er diesmal seine Mutter sieht. Diese fordert ihren Sohn auf, zum Licht zu gehen, was er auch tut. Bellamy kehrt wieder ins Jetzt zurück, wo sich die Wetterlage tatsächlich beruhigt hat.

Als letztes Hindernis hin zum Anomaliestein erweist sich wieder eine Klappenwand, aber eine wesentlich größere. Der Mann befürchtet, dass sie diese nicht mit Einbruch der Dunkelheit erklommen haben werden, so dass sie dann wahrscheinlich festfrieren. Bellamy erinnert ihn aber, dass sie immer wieder dasselbe Problem haben, wenn sie zur Höhle zurückkehren. Daher bittet er ihn, Glaube daran zu haben, dass sie es schaffen werden. An einer Stelle stürzt der Mann ab, aber Bellamy greift sofort zu seinem Seil. Es scheint hoffnungslos, weswegen der Mann anbietet, dass er ihn abschneiden kann, aber Bellamy verweigert das. Gemeinsam beten sie und gemeinsam gelangen sie so zu einem Podest auf der Wand.

Gemeinsam schaffen sie auch noch den letzten Teil und kommen so auf die Ebene mit dem Anomaliestein. Der Mann weiß genau, wie er die Symbole zu bedienen hat. Das Portal erscheint, doch es sinkt auf die Erde. Der Mann sieht das als Prüfung an, dass sie in die Tiefe springen müssen, was er direkt auch macht. Bellamy muss sich erst sammeln, aber schließlich stürzt auch er sich in die Tiefe.


Bellamy und der Mann landen tatsächlich wieder auf Bardo und dort umarmen sie sich innig, weil sie es gemeinsam geschafft haben. Bill erscheint und Bellamy kniet dankbar vor ihm nieder. Er heißt ihn herzlich willkommen und will alles über ihre Abenteuer auf Etherea wissen, doch zunächst ist das Problem mit seinen Freunden zu lösen. Clarke Griffin will derweil nicht länger akzeptieren, dass sie unter Hausarrest stehen. Daher will sie die Freilassung ihrer Freunde verlangen, um sich dann selbst zu opfern. Als ihr da alle widersprechen, erscheint Bill, der Bellamy im Schlepptau hat. Echo, Octavia Blake und Clarke sind fassungslos ihn zu sehen. Da sofort Waffen auf sie gerichtet werden, umarmt nur Clarke ihn stürmisch und flüstert ihm zu, dass sie noch glauben, dass sie die Flamme in sich trage. Laut erklärt sie ihre Bereitschaft zur Zusammenarbeit. Als Bill daraufhin zufrieden gehen will, hält Bellamy ihn aber mit den Worten "mein Hirte" auf und verrät ihm, dass Clarke den Schlüssel nicht in sich trägt.

Lena Donth – myFanbase


Vorherige EpisodeÜbersichtNächste Episode

Diskussion zu dieser Episode

Du kannst hier mit anderen Fans von "The 100" über die Folge #7.11 Etherea diskutieren.