Bewertung: 7

Review: #2.17 Mädchen gegen Frauen

In dieser Folge, die übrigens dieses Mal von Darren Star geschrieben wurde und worauf wir später noch einmal zurückkommen werden, fahren unserer vier Lieblings-New-Yorkerinnen aufs Land. Nein, nicht in irgendein Kuhkaff, sondern in die von den New Yorkern heißbegehrten Hamptons. Dort regieren Sonne, Sommer und Sonnenschein. Wie sich das mit unserem zynischen Vierergespann vereinbaren lässt, ist die große Frage.

Diese Folge strotzt nur so von witzigen Momenten und schönen Aufnahmen am Strand. Doch der Fokus liegt hier nicht nur auf schönen Landschaftsaufnahmen, nein, es geht vor allem um die Frage, was Mitte Zwanzigjährige unseren New Yorkerinnen – die bekanntermaßen etwas älter sind – voraus haben.

Carrie: "Zynismus. Das ist doch etwas, das haben wir den Mädchen in den Zwanzigern voraus."
Miranda: "Ich war schon auf der Highschool zynisch!"

Während der ganzen Folge werden immer wieder Vergleiche zwischen beiden Altersschichten gezogen, das den Zuschauer zum Nachdenken anregt: Welches Alter ist das bessere? Mitte zwanzig zu sein, bedeutet meist ungebunden zu sein, eine bessere Haut zu haben und die besseren Chancen auf Männer sind auch nicht zu verachten. Da stellt sich Carrie berechtigterweise die Frage. "Mädchen Mitte zwanzig – Freund oder Feind?"

Unterdessen lernt Charlotte einen 26-jährigen "Mann" kennen. Um sich ungeniert an ihn heranzumachen, gibt sie sich für 27 aus. Eigentlich ist das doch ganz untypisch für Charlotte, die doch sonst auf der Suche nach Mr. Right ist, der sich binden möchte, ein Haus auf der Upper Eastside besitzt und mit ihr eine Familie gründen möchte. Scheinbar hat die Sonne der Hamptons Charlottes Kopf etwas erhitzt.

Mirandas Zynismus dagegen ist wie eh und je ungebrochen. Doch eins machte mich sehr stutzig. Am Strand fragte sie ihr Freundinnen, dass sie einkaufen gehen würde und was sich ihre Freundinnen zum Abendessen wünschen. Seit wann kann unsere Nicht-Hausfrau Miranda denn kochen? Man kann sie zwar des Öfteren (besonders in späteren Staffeln) immer wieder beim Einkaufen von Lebensmittel beobachten, dennoch stand sie niemals brav in der Küche und hat sich ein Abendessen gekocht.

Carrie lernt inzwischen einen jungen Arzt kennen, mit dem sie eine Nacht verbringt. Sie findet ihn nett und recht attraktiv und scheint eine gute Zeit in den Hamptons zu verleben. Bis sie eines Abends, während des alljährlichen "Hamptons Hoedown", auf Mr. Big und seine neue junge Freundin Natasha trifft. Dann entgleiten ihr alle Gesichtszüge und sie kann sich nur schwer zusammenreißen. Sarah Jessica Parker meinte dazu "Diese Folge ist ein typisches Beispiel dafür, wie Darren Star schreibt[...]26 Minuten lang Herumgetolle am Wochenende in den Hamptons, und im letzten Moment kippt alles."

Als Synthese formuliert Carries Stimme aus dem Off die letzten Worte zu dieser Folge: "Mädchen Mitte zwanzig sind einfach fabelhaft, bis du eine mit dem Mann siehst, der dir das Herz gebrochen hat."

Für Samantha-Fans bietet diese Folge leider nur wenig Neues. Aber da unsere sexsüchtige New Yorkerin sonst fast jede Folge Gesprächsstoff bietet, sei es Darren Star zu verzeihen, dass wir witzige Kommentare dieses mal nicht ihr zu verdanken haben.

Fazit

Die Hamptons bieten eine willkommende Abwechslung zu dem hektischen Leben in New York. Und doch bleiben unsere vier New Yorkerinnen die gleichen: zynisch, sexy und emotional. Diese Folge bietet viel Diskussionsstoff, besonders im Hinblick auf Carries und Bigs Beziehung in Zukunft.

Melanie M. - myFanbase

Diese Serie ansehen:


Vorherige ReviewÜbersichtNächste Review

Diskussion zu dieser Episode

Du kannst hier mit anderen Fans von "Sex and the City" über die Folge #2.17 Mädchen gegen Frauen diskutieren.