Episode: #2.01 Reise ins Ungewisse

Nach ihrer Rückkehr in das 20. Jahrhundert muss Claire mit dem Verlust der bisherigen Lebensweise und ihrer großen Liebe zurechtkommen und sich mit der Zukunft aussöhnen. Im 18. Jahrhundert kommen Claire, Jamie und Murtagh an der Küste von Frankreich an, um die Geschichte zu verändern, aber sie müssen schon bald erkennen, dass Paris seine eigenen Herausforderungen besitzt.

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Tobias Menzies, Outlander
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Claire erwacht vor dem Stein am Craigh na Dun und wünscht sich, dass sie tot wäre, doch sie hat ein Versprechen gegeben, das sie halten muss, auch wenn es bedeutet ein Leben zu leben, das sie nicht will. Verzweifelt sucht sie im Gras neben sich etwas. Als sie es findet, stößt sie einen Schrei aus. Wenig später läuft sie eine Straße entlang und ein Auto hält an. Vom aussteigenden Fahrer erfährt sie, dass es das Jahr 1948 ist. Daraufhin bedrängt sie ihn zu erfahren, wer die Schlacht von Culloden gewonnen hat. Als der Mann ihr erklärt, dass es die Briten waren, bricht sie zusammen.

Frank betritt in Inverness ein Krankenhaus und der Arzt informiert ihn, dass Claire körperlich unversehrt sei, aber dass ihr psychischer Zustand sich erst besserte, seit sie ihr ein Sedativum gespritzt haben. Anschließend betritt Frank ihr Zimmer, wo Claire ihn zunächst nicht ansieht und dann erschrickt, als sie ihn erkennt. Er teilt ihr mit, wie dankbar er dafür ist, dass sie zurück ist. Doch als er sie berühren will, zuckt sie zusammen, weil sie kurzzeitig Jonathan Randall in ihm sieht, und er hält in der Bewegung inne. Die beiden versuchen mühselig ein Gespräch zu beginnen und Frank erwähnt, dass sie bei Reverend Wakefield unterkommen können, woraufhin Claire äußert, dass sie unbedingt mit Mrs. Graham sprechen muss. Frank erhebt sich und entdeckt ihre Kleider, die sie bei ihrer Rückkehr getragen hat.

Eine Woche später unterhält sich Frank mit Reverend Wakefield, während Claire mit Mrs. Graham im Garten sitzt. Er erzählt dem Reverend, dass ein Kollege Claires Kleidung für ihn geprüft hat und festgestellt hat, dass sie sehr alt und damit kostbar sei. Für Reverend Wakefield ist die Frage nach der Herkunft ihrer Kleidung eine von vielen Fragen und er findet, es ist an der Zeit, dass Claire ihm einige seiner Fragen beantwortet. Aber Frank möchte ihr Zeit geben.

Gleichzeitig spricht Claire mit Mrs. Graham, weil sie in den Büchern von Reverend Wakefield keinen Hinweis auf Jamie findet. Als sie Jets über sich hinweg fliegen hört, erwähnt Mrs. Graham einen möglichen Krieg mit Russland, was Claire fluchen lässt und sie an eine Anekdote von Jamie erinnern lässt, die ihr aber auch schmerzhaft verdeutlicht, dass er nicht mehr lebt. Mrs. Graham fällt bei Claires Schilderung auf, wie viel ihr Jamie bedeutet hat, dennoch versucht sie ihr begreiflich zu machen, dass sie in dieser Zeit immer noch einen Mann hat, dem sie viel bedeutet, weswegen sie die Erinnerungen an ihr Abenteuer gut hüten soll, aber keinen Geistern hinterher jagen soll. Claire blickte daraufhin auf und entdeckt, wie Frank sie am Fenster beobachtet.

Am Abend bittet sie Frank in ihr Zimmer und er spricht den letzten gemeinsamen Abend mit ihr an. Dies bringt sie dazu, ihm ihre Geschichte zu erzählen. Nach dieser ist Frank sichtlich geschockt und fassungslos, aber Claire erwartet gar nicht, dass er ihr glaubt. Trotzdem beharrt Frank darauf ihr glauben zu wollen und erklärt ihr den Grund dafür, denn nach ihrem Verschwinden wollte er die Leere in sich mit Wut, Hass und Verrat füllen, doch er konnte es nicht. Ihre Geschichte ist ein weiterer Beweis dafür, dass sie ihne nicht verlassen wollte. Er hofft jetzt darauf, dass sie sich wieder ein gemeinsames Leben aufbauen können, aber Claire teilt ihm mit, dass sie schwanger ist. Zunächst freut er sich darüber, aber dann realisiert er, dass das Kind von Jamie stammt. Vor Wut ballt er die Faust, schlägt Claire jedoch nicht, sondern verlässt taumelnd das Zimmer. In der Eingangshalle begegnet ihm Mrs. Graham, die er jedoch ignoriert, und in seiner Verzweiflung sucht er die Garage auf, wo er alles klein schlägt, bis er zusammenbricht.

Später entschuldigt Frank sich bei Reverend Wakefield für seinen Ausraster, woraufhin er mit ihm über das Kind von Claire spricht. Auf seine Frage hin, ob Frank jemals über eine Familiengründung nachgedacht habe, erklärt er, dass Claire und er damals versucht haben ein Kind zu bekommen, aber dass es nicht geklappt hat. In der Zeit ihres Verschwindens kam er darauf, dass er impotent sein könnte, so dass er einen Test durchgeführt hat, der das bestätigte. Daraufhin habe er sich vermehrt in seine Arbeit geflüchtet. Er gesteht dem Reverend auch, dass er sich anfangs über die Nachricht mit dem Baby gefreut hat, daraufhin möchte Reverend Wakefield einen Vergleich zu Joseph und Maria ziehen. Mit einem Fluch unterbricht Frank den Reverend und in dem Moment erscheint Roger, der seinen Onkel mit Vater anspricht. Diese Tatsache nutzt Reverend Wakefield auf, um Frank seine Ansicht zu verdeutlichen, dass es sich um einen Plan von Gott handeln könnte, weil das Kind keinen Vater und er kein Kind hat, so dass sich beide finden könnten.

Frank besucht schließlich Claire, um ihr mitzuteilen, dass er mit ihr und ihrem Kind zusammen leben möchte. Allerdings hat er einen Job in Harvard angenommen, da er nicht möchte, dass die Presse sie weiterhin mit Geschichten über Claire verfolgt. In diesem Zusammenhang benutzt er das Wort "auspeitschen", was Claire zusammenzucken und verlangen lässt, dass er es nie wieder verwendet. Frank selbst hat auch zwei Bedingungen. Zum einen möchte er, dass das Kind nichts von Jamie erfährt, und zum anderen verlangt er, dass Claire ihre Suche nach Jamie in Büchern aufgibt und ihn gehen lässt. Da letzteres auch Jamie von ihr verlangt hat, willigt sie schweren Herzens ein. Sie überreicht Frank ihre schottische Kleidung und versucht den Ring unter Tränen abzuziehen, aber es gelingt ihr nicht. Frank hat ein nachsehen und sagt ihr, dass sie Jamies Ring ablegen kann, wenn sie bereit dazu ist.

Wenig später beobachtet Claire aus dem Fenster, wie Frank die Kleidung verbrennt und wie der Rauch zum Himmel aufsteigt. Ihre Gefühle dabei versucht sie sich nicht anmerken zu lassen. Einige Zeit darauf packt sie ihren Koffer und fliegt mit Frank nach Boston. Als sie aus dem Flugzeug aussteigt, reicht Frank ihr für diese Stufe die Hand und sagt ihr lächelnd, dass sie nur noch einen Schritt machen muss.

Le Havre, Frankreich, 1745: Jamie hilft Claire von Bord eines Schiffs und sie sprechen darüber, dass seine Seekrankheit eine Reise nach Boston verhindern würde. In einem glücklichen Moment küssen sich die beiden, werden aber von einem missmutigen Murtagh unterbrochen, dem Frankreich nicht zu gefallen scheint. Er möchte ihnen ein Zimmer in einer Gaststätte suchen.

Abends legt sich Jamie unter großer Anstrengung auf ein Bett und Claire erkundigt sich, was mit ihm los sei, woraufhin er zugibt, immer noch von den Erinnerungen in Wentworth Prison gequält zu werden. Claire verdeutlicht ihm, dass sie an seiner Seite ist, um ihm seine Ängste zu nehmen, und spricht dann ein anderes Thema an. Sie möchte wissen, wie sie die Rebellion der Jakobiten aufhalten, um so Culloden zu verhindern. Jamie ist sich noch immer nicht sicher, ob sie es überhaupt tun sollten, weswegen er sich von Claire die grob geschichtlichen Ereignisse erzählen lässt. Sie schlägt außerdem vor, dass sie seinen Cousin Jared nutzen, um in die französische Gemeinschaft der Jakobiten aufgenommen zu werden und um auf diese Weise in die Geschichte eingreifen zu können. Als Jamie seine Sorge darüber äußert, dass sie deswegen alle Menschen in ihrem Umkreis belügen müssen, ist Claire das zur Rettung zahlreicher Schotten wert. Jamie willigt schließlich in ihren Plan ein, fragt sich aber was sie Murtagh sagen sollen.

Am nächsten Tag weihen die beiden Murtagh in groben Zügen ein, doch er möchte einen Grund dafür wissen und lässt sich nicht mit Ausflüchten abspeisen. Erst als Jamie ihm verspricht, ihm eines Tages alles zu erzählten, ist auch er bereit dazu, an ihrem Plan teilzunehmen.

Drei Wochen später besuchen Claire und Jamie seinen Cousin Jared, den Jamies plötzliches Interesse an den Jakobiten verwundert. Auf die Frage nach dem Grund für seine politischen Absichten, zeigt ihm Jamie die Narben auf den Rücken. Jared empfindet das als ausreichenden Grund, gegen den König rebellieren zu wollen. Allerdings möchte er von ihm wissen, warum die Jakobiten überhaupt Jamie in ihre Mitte lassen wollen, woraufhin Jamie erklärt, dass sie dann die Unterstützung des Fraser-Clans von Lallybroch haben, falls sie eines Tages nach Schottland vordringen. Dies scheint Jared zufrieden zu stimmen und er wechselt das Thema, denn er möchte, dass Jamie sich um sein Weingeschäft kümmert, während er Waren nach Indien transportiert. Dass Jamie keine Ahnung vom Weinhandel hat, scheint ihn nicht zu stören.

Am nächsten Morgen spaziert Claire durch den Hafen, wobei sie bei sich Morgenübelkeit vermutet. Dabei beobachtet sie einen Tumult am Schiff und sofort eilt sie hin. Jamie, Murtagh und Jared folgen ihr. Am Schiff angekommen, sieht Claire, wie ein Mann mit Pocken heruntergebracht wird und in ein Weinlager verfrachtet wird. Sie folgt der Gruppe und mischt sich ungefragt in die Angelegenheit ein, dabei verkündet sie laut, dass der Mann die Pocken hat. Der erscheinende Comte St. Germain versucht die Angelegenheit mit dem Hafenmeister zu regeln, aber durch Claires Verkündung hat der Hafenmeister keine andere Wahl, als die entsprechenden Maßnahmen zu ergreifen und das Schiff mit der Fracht zu zerstören. Wütend fährt der Comte St. Germain Claire an, aber Jamie schreitet ein. Bevor der Comte St. Germain sie verlässt, droht er ihnen damit, dass sie den Preis dafür bezahlen werden.

Am Abend beobachten Claire, Jamie, Murtagh und Jared, wie das Schiff in Brand gesetzt wird. Jared äußert ihnen gegenüber, dass sie sich einen mächtigen Mann zum Feind gemacht haben, doch das scheint Jamie nicht zu beunruhigen. Beobachtet vom Comte St. Germain, steigt die kleine Gruppe in eine Kutsche.

Ceren K. - myFanbase


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Reviews zu dieser Episode

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  • Daniela S. vergibt 9/9 Punkten und schreibt:
    Das Warten hat ein Ende und "Outlander" meldet sich nach einer langen Pause mit Staffel 2 zurück. Gewohnt stark bot man dem Zuschauer eine gehörige Portion Emotionalität, die einmal mehr beweist,...mehr

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