Durch die Steine und zurück
Der Rückblick von Daniela

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Mit den Hypes von Büchern, Filmen oder Serien ist es immer so eine Sache bei mir. Meistens bin ich eher davon genervt, wenn ich nicht sofort auf diesen 'Zug' mit aufgesprungen bin. Nach "Vampire Diaries" war "Outlander" dann die zweite Serie, bei der ich ein Teil der Romane gelesen habe, bevor diese zu einer Serie adaptiert wurden. Irgendwie ist es doch erschreckend, dass "Outlander" vor zwölf Jahren bei Starz an den Start gegangen ist und jetzt – im Mai 2026 – nach acht Staffeln sein Ende gefunden hat. Ein Ende, welches ich noch gar nicht wirklich beurteilen kann, da ich noch keine Gelegenheit hatte, mir die finalen zehn Episoden selbst anzusehen. Ich fand aber die Ansichten und die Theorien, wie es zu Ende gehen wird, interessant und habe sie mit großem Genuss gelesen.

Foto: Caitríona Balfe & Sam Heughan, Outlander - Copyright: 2024 Starz Entertainment, LLC; James Minchin/Starz/Sony Pictures Television
Caitríona Balfe & Sam Heughan, Outlander
© 2024 Starz Entertainment, LLC; James Minchin/Starz/Sony Pictures Television

Mit großen Genuss habe ich allerdings auch die ersten vier Bände der Highland-Saga von Diana Gabaldon gelesen. Ehrlich gesagt hat mich das selbst ganz überrascht, bin ich doch eigentlich nicht der Typ, der historische Romane liest. Doch hier haben wir es eben genau mit diesem Hype zu tun, den man meiner Meinung relativ zu Beginn erleben muss bzw. sollte. Wenn man dann auch noch im Familien- und Bekanntenkreis Personen hat, die es auf eine sehr malerisch-verbale Weise nahe bringen können, dass man selbst ganz neugierig wird, dann ist es eigentlich nur noch ein kleiner Sprung, diese dicken Wälzer irgendwann selbst in die Hand zu nehmen, in die Welt der Highlands und von Claire sowie Jamie einzutauchen. Und dann sich direkt beim Lesen immer mehr in den Bann ziehen zu lassen, selbst quasi ein Teil dieser wunderschönen Geschichte zu werden und sich ein Bild der Charaktere vorzustellen.

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Ich finde es gerade bei solchen Adaptionen schwierig, die passenden Castings zu machen, weil man ohnehin nicht jeden Geschmack treffen kann. Bei "Outlander" hatte ich aber noch mehr Bedenken. In verschiedenen Foren hatte ich schon vor der Bekanntgabe erfahren, dass die Romanreihe zur Serie adaptiert werden wird und dass man besonders zu Claire eine konkrete Vorstellung hatte, die mit dem Casting von Caitríona Balfe nicht völlig erfüllt worden sind. Bei mir persönlich war es eher Jamie, hatte ich doch die rote lange Mähne bei ihm vermisst. Doch das ist und war vor allem jammern auf einem extrem hohen Niveau. Ich finde es bei Adaptionen auch immer wichtig, die Autorin in das Produktionsteam zu holen, weil diese nicht nur beim Schreiben der Geschichte eine bildliche Vorstellung hatte, sondern weil sie meiner Meinung nach auch mit am besten beurteilen kann, ob und wie gewisse Anpassungen für sie noch immer ins Bild passen.

Foto: Outlander - Copyright: 2023 Sony Pictures Television Inc. All Rights Reserved.; 2023 Starz Entertainment, LLC; James Minchin/Starz/Sony Pictures Television
Outlander
© 2023 Sony Pictures Television Inc. All Rights Reserved.; 2023 Starz Entertainment, LLC; James Minchin/Starz/Sony Pictures Television

Für mich wurden aber nicht nur die zwei Protagonisten perfekt gecastet, und haben für mich gut gepasst. Wobei ich zugeben muss, dass mir Claire und Jamie am wichtigsten waren. Vielleicht lag es auch einfach daran, weil die Ereignisse in den Büchern aus der Sicht von Claire geschildert worden sind. Für mich wurden sie allerdings auch serientechnisch gut umgesetzt, ebenso wie die anderen Charaktere, die immer wieder der Serie hinzugefügt worden sind und die trotz dessen, dass sich der Hauptmittelpunkt um Jamie und Claire bewegt hat, ihre eigenen Geschichten, Romanzen und vor allem ihre eigenen Charakterentwicklungen bekommen haben.

Foto: Sam Heughan & Catríona Balfe, Outlander - Copyright: 2023 Sony Pictures Television Inc. All Rights Reserved.
Sam Heughan & Catríona Balfe, Outlander
© 2023 Sony Pictures Television Inc. All Rights Reserved.

An "Outlander" hat mir immer besonders gut gefallen, dass man die verschiedenen Zeitlinien wunderbar mit eingebunden hat und in beiden Zeiten wie auch in den verschiedenen Jahrhunderten Geschichten erzählt hat, die zusammengehört und ein Ganzes ergeben haben. Ein Ganzes, bei dem es tatsächlich schwer fällt, zu akzeptieren, dass es jetzt zu Ende sein soll. Die Charaktere sind einem ans Herz gewachsen und man möchte einfach wissen, wie es mit ihnen weitergehen könnte. Deshalb denke ich auch, selbst wenn es keinen (Abschluss-)Film oder weitere Spin-Offs geben sollte, bin ich mir sicher, dass man die ein oder andere Fan Fiction zu lesen bekommen wird. Das wiederum ist ein Zeichen dafür, was Diana Gabaldon für eine wundervolle Welt erschaffen hat.

Daniela S. - myFanbase

Die Serie "Outlander" ansehen:

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