Episode: #8.16 Tod eines Nachbarn

Susan versucht Mike dazu zu bringen, wegen des Kredithais Donny zur Polizei zu gehen. Gaby hingegen ist besorgt um Carlos, der an seinem ersten Arbeitstag seit seinem Entzug ein mekwürdiges Verhalten an den Tag legt und Toms Freundin Jane hat auf Pennys Geburtstagsparty unerfreuliche Neuigkeiten für Lynette. Derweil bittet Karen aufgrund ihrer Krebserkrankung Bree darum, ihr zu helfen, ihrem Leben ein schnelles Ende zu setzen.

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Susan hat Gaby und Lynette zu sich eingeladen und überraschenderweise steht plötzlich auch Bree im Haus. Ohne ein Wort zu verlieren, fallen die drei anderen Frauen Bree in die Arme und kurze Zeit später sitzen die vier Freundinnen gemeinsam am Tisch, wo Bree ihnen erzählt, dass es Orson gewesen war, der die Briefe verfasste und Chuck tötete. Außerdem erwähnt sie das letzte Telefonat, das sie mit Orson geführt hatte und während dem es sich so anhörte, als wolle sich Orson das Leben nehmen. Gaby macht Bree klar, dass sie sich keinerlei Vorwürfe zu machen brauche, dass sie nicht eingegriffen habe, da er sie schließlich nach Strich und Faden belogen hat. Die Damen glauben nun, dass sie in Sicherheit sind, schließlich sei nun das letzte Geheimnis gelüftet und es gäbe niemanden mehr, der etwas von Alejandros Tod wisse und ihnen gefährlich werden könnte. Die vier nehmen sich beisammen an den Händen und lächeln sich an. Zur gleichen Zeit im Polizeirevier legt ein Bote das Kuvert auf den Schreibtisch eines Detective Harrison, das Orson am Tag zuvor in einen Briefkasten eingeworfen hatte.

Auf dem Weg zurück nach Hause trifft Bree derweil auf Karen und Roy, die gerade aus dem Krankenhaus zurückgekehrt sind. Karen erzählt ihr, dass man festgestellt hatte, dass der Krebs offenbar viel stärker streue als zunächst angenommen, was Roy hingegen sichtlich wütend macht. Bree hat großes Mitgefühl mit Karen und macht ihr klar, dass sie ihr jeden Gefallen tun würde und sie sich sofort melden solle, falls sie mal Hilfe brauche.

Lynette bereitet alles für Pennys Geburtstagsparty vor, als Tom das Haus betritt. Er bringt nicht nur Pennys Geschenk vorbei, sondern auch eine Flasche Champagner für Lynette, was sie sogleich verdächtig macht. Tom sagt ihr daraufhin, dass auch Jane zur Geburtstagsparty kommen werde, was Lynette wütend macht, da Jane schließlich nicht wirklich zur Familie gehöre. Tom möchte dazu noch etwas sagen, wird jedoch von Penny unterbrochen, sodass das Ganze untergeht.

Währenddessen spielen Juanita und Celia mit einer Katze, die ihnen vor einiger Zeit zugelaufen ist und nun behalten möchten. Carlos, der gerade erst vom Entzug zurück ist, erlaubt das seinen Töchtern trotz Gabys kleinen Einwänden. Als die beiden alleine sind, erzählt er ihr, dass er während des Entzugs gelernt habe, dass es für ihn am schönsten ist, wenn er einfach nur sieht, wie seine Familie glücklich ist. Gaby schenkt ihm daraufhin eine neue Krawatte und sagt ihm, dass er die Krawatte doch zu seinem morgigen ersten Arbeitstag anziehen soll. Carlos erwidert, dass er ganz vergessen habe, dass er am nächsten Tag schon wieder arbeiten gehen müsse. Dabei wirkt Carlos alles andere als glücklich.

Es ist Abend und besorgt beobachtet Mike vom Schlafzimmerfenster aus die Wisteria Lane. Susan kommt hinzu und küsst ihren Ehemann, wobei sie zufällig bemerkt, dass er einen Revolver in seiner Hosentasche mit sich herumträgt. Sofort verlangt sie, dass sie ihm sagt, was los ist und Mike erzählt ihr von seinen momentanen Problemen mit dem Kredithai Donny. Am nächsten Tag sitzen Mike und Susan im Polizeirevier, da Susan sofort wollte, dass Mike Donny bei der Polizei anzeigt. Die Polizei scheint sich jedoch nicht weiter für Mikes Problem mit dem Kredithai zu interessieren, weshalb die Polizei keine große Hilfe zu sein scheint.

Karen schaut bei Bree vorbei und möchte auf ihr Angebot zurückkommen, dass Bree ihr bei allem helfen wolle. Daraufhin verlangt sie von Bree, ihr zu helfen, so schnell es geht zu sterben. Bree ist entsetzt und Karen erzählt ihr weiter, dass die Chemotherapie sie völlig fertig mache und sie möchte, dass sie entscheidet, wann sie sterben wird und nicht der Krebs das für sie erledigt. Schweren Herzens nimmt sich Bree Karens Bitte an und sie verspricht ihr, eine vernünftige Lösung zu finden. Indessen muss sich Carlos für seinen ersten Arbeitstag fertig machen, doch nach einem Gespräch mit Gaby kristallisiert sich schnell heraus, dass es Carlos eigentlich Leid ist, weiterhin für die Firma zu arbeiten.

Am Vormittag kommen Bree und Renée von einer gemeinsamen Shoppingtour zurück, als Karen anruft, die Bree fragt, wann sie sich endlich um Karens Wunsch kümmern würde. Nachdem Bree sie abgewimmelt hat, muss sie sich Renées Fragen stellen, die ein wenig des Telefonats mitbekommen hat. Bree erzählt Renée daraufhin, dass sie Karen beim Sterben helfen soll. Renée ist entsetzt und fragt Bree, ob sie das wirklich tun wolle. Sie antwortet, dass sie das natürlich nicht machen werde. Bree glaubt lediglich, dass Karen in einer Phase sei, in der sie ihre Entscheidung zu sterben übereilt getroffen habe. Sie wolle das Ganze noch ein wenig hinauszögern, bis Karen nicht mehr das Verlangen habe, zu sterben.

Derweil ist Pennys Geburtstagsparty in vollem Gange und zu Lynettes Unmut trifft auch Jane ein, die ihre Nichte, eine professionelle Fotografin, mitgenommen hat und Bilder von der Party schießen soll, damit Jane für Penny am Ende ein Erinnerungsalbum anfertigen kann. Sehr zu Lynettes Ärgernis, freut sich Penny sehr darüber und sogleich fangen sie und Jane an, Bilder für das Album zu machen. Im Laufe der Party kommen immer mehr Bilder mit Penny und Jane zustande, auf denen sich auch immer Lynette dazumischt. Das fällt natürlich auch Jane auf, sodass sie Lynette ins Haus bittet, damit sich die zwei unterhalten können. Jane versucht Lynette klarzumachen, dass sie lediglich eine bessere Beziehung zu Penny aufbauen möchte, während Lynette erwidert, dass das gar nicht nötig sei, da sie schließlich nur eine Frau sei, mit der sich Tom vorrübergehend treffe. Das trifft Jane sehr, woraufhin sie Lynette erzählt, dass sie und Tom zusammenziehen werden. Diese Nachricht trifft Lynette wie einen Schlag und sie verlässt das Haus. Dort trifft sie auf den gerade erst angekommenen Tom und konfrontiert ihn mit ihrem Wissen. Tom tut es unsagbar Leid, dass Lynette es von Jane erfahren habe, doch Lynette ist einfach nur entsetzt, dass Tom mit Jane zusammenziehen will und somit einen ernsten Schritt wagt. Bisher habe sie nur geglaubt, dass die Trennung vorrübergehend sei, um herauszufinden, ob die beiden auch ohneeinander glücklich werden könnten. Tom erwidert daraufhin, dass er gemerkt habe, dass Jane ihn glücklich machen kann. Daraufhin schlägt er vor, in den kommenden Tagen offiziell einen Anwalt einzuschalten, um die Scheidung in die Wege zu leiten.

Bree steigt in ihren Wagen und möchte gerade rückwärts aus ihrer Einfahrt fahren, als sie im Seitenspiegel Karen hinter ihrem Auto liegen sieht. Sofort steigt sie aus und fragt Karen, was das solle, die ihr klar macht, dass sie gehofft hatte, Bree würde sie überfahren. Sie bezweifelt langsam, dass Bree ihr überhaupt helfen wolle, doch diese beschwichtigt sie und verspricht ihr, sich am nächsten Tag noch einmal ernsthafte Gedanken zu machen. Bevor Karen geht, macht sie Bree deutlich, dass sie das Ganze mit oder ohne sie durchziehen werde.

In der Zwischenzeit wird Gaby von Marilyn, Carlos' Sekretärin, panisch angerufen. Sie sagt Gaby, dass sie sofort in die Firma ihres Mannes kommen solle, da dieser sich merkwürdig verhalte. Dort angekommen wird sie vom Chef der Firma unterrichtet, dass die Firma vor einigen Jahren dafür verantwortlich war, dass ein Betrieb geschlossen wurde und nun sei Carlos in seinem Büro und verteilt denjenigen, die dadurch ihren Job verloren hatten, großzügig Schecks. Gaby eilt in Carlos' Büro, wo er gerade einem weiteren Mann einen Scheck überreicht. Sie nimmt den Scheck an sich, scheucht den Mann nach draußen und möchte von Carlos wissen, was das Ganze soll. Carlos macht seiner Frau daraufhin klar, dass er es Leid ist, in einer Firma zu arbeiten, die anderen Menschen ins Unglück stürzt und er so einfach nicht mehr weiter leben könne. Er verlässt das Büro.

Währenddessen klingelt Susan bei Renée und als diese ihr öffnet, fragt Susan sie nach der Adresse den Kredithais Donny, da sie die Situation zwischen ihm und Mike irgendwie zu lösen versuchen möchte. Renée versucht ihr bewusst zu machen, dass das eine dumme Idee sei, da Donny gefährlich ist. Außerdem entschuldigt sie sich dafür, dass Mike nur dadurch in Schwierigkeiten geraten ist, weil sie Ben helfen wollte. Sie erklärt Susan daraufhin, wie viel Ben ihr bedeute und dass das eigentlich nur Mike zu verdanken wäre. Erst durch ihn habe Renée wieder bemerkt, dass es auch noch Männer auf der Welt gibt, die ihre Frauen über alles lieben und um alles auf der Welt beschützen würden. Sie habe sich also nur auf Ben eingelassen, weil sie gesehen habe, wie glücklich Susan durch Mike sei.

Bree schaut bei Roy vorbei und möchte mit ihm über Karen reden. Er lässt sie hinein und bietet ihr ein Stück Kuchen an, den Karen gerade erst gebacken hat, wobei er sich noch wundert, weshalb sie ausgerechnet eine Sorte backte, die er gar nicht mag. Während Bree zwei Stückchen des Kuchens isst, erzählt sie Roy von Karens Vorhaben, sich zu töten. Roy ist schockiert, als plötzlich Karen hineinkommt und entsetzt auf den angeschnittenen Kuchen starrt. Sie macht Bree klar, dass sie sich mit diesem Kuchen eigentlich töten wollte und dieser voller Schlaftabletten und anderen Mittelchen gewesen sei. Bree wird panisch und will sofort, dass Karen und Roy sie ins Krankenhaus fahren. Während der Fahrt diskutieren Roy und Karen miteinander, bis es Bree zuviel wird und beide auffordert, auszusteigen. Daraufhin erzählt sie Karen, dass sie vor wenigen Monaten noch vor hatte, sich ebenfalls zu töten, ihr jedoch klargeworden sei, welch egoistische Tat das gewesen wäre. Sie appelliert an Karen, dabei an Roy zu denken, der unbedingt noch jede Minute ihres Lebens mit ihr verbringen möchte und dem es unsagbar hart treffen würde, wenn sie jetzt schon von ihnen gehen würde. Karen und Roy fallen sich daraufhin in die Arme und Karen verspricht Roy, dass sie solange bei ihm bleiben werde, bis der Tod sie holen würde. Als die beiden sich anfangen zu küssen, steigt Bree entnervt selbst in den Wagen und fährt ins Krankenhaus.

Indessen erhält Lynette Besuch von Jane. Sie möchte sich bei ihr entschuldigen, doch Lynette ist immer noch so unfassbar wütend auf Tom, dass sie gar nicht einsieht, Janes Entschuldigung anzunehmen. Jane reagiert genervt und macht Lynette klar, dass sie eigentlich nur gekommen sei, weil Tom sie darum gebeten hätte. Jane wirft sich daraufhin ein Stück Gebäck in den Mund, das plötzlich in ihrer Luftröhre landet. Sie bekommt keine Luft mehr und signalisiert Lynette, dass sie Hilfe braucht. Lynette reagiert jedoch zunächst nicht und scheint offenbar tatsächlich mit dem Gedanken zu spielen, Jane sterben zu lassen. Letztlich hilft sie ihr aber doch und als Jane wieder Luft bekommt, ist diese mehr als entsetzt darüber, dass Lynette ihr zunächst nicht helfen wollte. Völlig verstört verlässt sie Lynettes Haus.

Im Polizeirevier von Fairview öffnet Detective Harrison das von Orson abgeschickte Kuvert. Er liest einen darin enthaltenen Zettel und ruft daraufhin Detective Murphy zu sich. Als auch dieser sich den Zettel durch gelesen hat, stellt Detective Harrison die Frage, ob man dem Hinweis nachgehen solle, was Detective Murphy sofort bejaht.

Bei den Solis' sucht Juanita gerade nach ihrer Katze, während Gaby und Carlos sich über die Ereignisse im Büro unterhalten. Carlos erzählt der geschockten Gaby, dass er kündigen werde, weil ihn der Job mehr und mehr unglücklich macht. Er macht Gaby klar, dass es dauern könnte, bis er wieder einen Job bekommt und sie deshalb ihren Standard extrem heruntersetzen, ja eventuell gar das Haus verkaufen müssten. Bevor Gaby antworten kann, werden sie durch Hilferufe von Juanita unterbrochen. Entsetzt müssen Gaby und Carlos feststellen, dass Juanita bei der Suche ihrer Katze aufs Dach geklettert ist und nun nicht mehr von alleine runterkommt. Carlos eilt seiner Tochter sofort zur Hilfe und ihm gelingt es, sie heil vom Dach zu befördern. Am Abend reden Gaby und Carlos erneut miteinander und Gaby macht ihrem Mann knallhart bewusst, dass er die Familie nicht in einen solchen Ruin stürzen dürfe. Sie habe in letzter Zeit durch Carlos viel mitmachen und einiges aufgeben müssen und sei es nun an der Zeit, dass auch er für die Familie leidet. Wütend stürmt sie aus dem Schlafzimmer.

Am nächsten Tag sitzt Mike auf den Stufen seiner Veranda. Susan setzt sich neben ihn und erzählt ihm, dass sie sich deshalb so sehr in ihn verliebt habe, weil er niemals Angst zu haben scheine. Immer würde er sich um Personen, die ihm viel bedeuten, kümmern, ohne dass er selbst jemals angsterfüllt zu sein scheint. Sie fragt ihn, weshalb er so sei und Mike erzählt ihr von seiner schwierigen Kindheit und dass die damaligen Ereignisse dazu geführt hätten, dass er so einen großen Schutzinstinkt gegenüber geliebten Menschen entwickelt habe. Er sei zwar selten ängstlich, Angst habe er aber definitiv davor, dass er Susan nicht klarmachen könne, wie sehr er sie liebt. Susan küsst ihren Mann und beruhigt ihn, schließlich habe er ihr das schon oft bewiesen.

Die beiden möchten zurück ins Haus, als ein Wagen entlang gefahren kommt und vor ihrem Haus stehen bleibt. Auf dem Beifahrersitz des Wagens sitzt Donny, der plötzlich mit einem Revolver auf Mike zielt und abdrückt. Mike stößt Susan noch schützend zu Seite und wird daraufhin von der Kugel mitten in den Brustkorb getroffen. Der Wagen fährt wieder weg, während Susan sofort zu dem am Boden liegenden Mike eilt, für den jedoch bereits jegliche Hilfe vergebens zu sein scheint. Weinend und vor Verzweiflung schreiend hält Susan ihren toten Ehemann in den Armen.

Manuel H. - myFanbase


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Reviews zu dieser Episode

Zu dieser Folge gibt es Reviews von den folgenden Autoren:

  • Manuel H. vergibt 8/9 Punkten und schreibt:
    Metaphorisch gesehen hatte ich mit meiner Vermutung Recht, dass sich in dieser Episode so manch eine momentane Geschichte in der Wisteria Lane dramatisch zuspitzen und das wohl früher oder später...mehr

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