Episode: #8.10 Reden ist Silber, Schweigen ist Gold

Die Damen sind schockiert, als sie von Chucks Tod erfahren, und sie fragen sich, wer wohl dahinter stecken könnte. Diesbezüglich macht sich vor allem Gaby Gedanken, da Carlos nach wie vor verschwunden und nicht aufzufinden ist. Unterdessen steht das Verhältnis zwischen Lynette und Tom vor neuen Herausforderungen und Mike versucht Susan davon abzuhalten, die Stadt zu verlassen. Derweil scheint es so, als wäre Bree bereit, ihrem Leben ein Ende zu setzen.

Diese Serie ansehen:

Foto: Ricardo Chavira, Desperate Housewives - Copyright: 2012 ABC Studios
Ricardo Chavira, Desperate Housewives
© 2012 ABC Studios

Bree befindet sich nach wie vor in einem Motelzimmer und hat beschlossen, ihrem Leben ein Ende zu setzen. Sie zieht sich ihr Lieblingskleid an, trinkt einen Schluck ihres Lieblingsweines, verfasst einen Abschiedsbrief und hält dann den Revolver an ihre Schläfe. Kurz bevor sie jedoch abdrücken kann, klopft eine hysterische Renée an der Tür. Bree ist vollkommen überrascht und möchte, dass sie geht, doch Renée tritt die Tür des Motelzimmers ein. Wütend erklärt sie Bree, dass sie ihr gefolgt sei, da sie glaubt, Ben würde sie mit Bree betrügen. Als Renée das Zimmer nach Ben durchsucht, entdeckt sie plötzlich den Revolver und den Abschiedsbrief. Renée ist geschockt und verlangt eine Antwort von Bree, die sie nur anfleht, wieder zu gehen. Doch Renée macht ihr klar, dass sie nicht gehen werde und nimmt sie in den Arm, woraufhin Bree bitterlichst zu weinen anfängt.

Am nächsten Morgen trifft Lynette in der Küche auf Tom, der gerade erst einige Stunden zuvor von Lynette die schreckliche Wahrheit über Alejandros Tod erfahren hat. Nach wie vor kann er nicht glauben, in was für einen Schlamassel seine Noch-Ehefrau reingeraten ist. Er fragt, ob Chuck ihr und ihren Freundinnen dicht auf den Fersen sei, und Lynette sagt, dass er praktisch schon alles wisse und bald offizielle Untersuchungen einleiten wird. Die Kinder kommen runter, weshalb das Gespräch zwischen den beiden unterbrochen wird und Tom mit ihnen das Haus verlässt. Zuvor sagt er jedoch zu Lynette, dass er sich etwas einfallen lassen werde. Als Lynette alleine im Haus ist, erfährt sie in den Nachrichten plötzlich, dass Chuck in der Nacht zuvor von einem Unbekannten überfahren worden und tot ist.

Zur gleichen Zeit befindet sich Gaby in der Entzugsklinik, aus der Carlos zuvor abgehauen ist. Sie stellt einen Pfleger zur Rede und macht ihm klar, dass sie nicht fassen könne, dass Carlos einfach so gehen konnte. Dann sieht auch sie in den Nachrichten, dass Chuck überfahren wurde.

Bree ist gerade aufgestanden und kommt, völlig fertig von den Ereignissen der vergangenen Nacht, in ihrer Küche an. Dort trifft sie überraschenderweise auf Renée, die ihr klarmacht, dass sie so lange hier wohnen werde, bis sie sicher gehen kann, dass Bree sich nicht wieder umbringen wollen werde. Bree versucht Renée zum Gehen zu überzeugen, doch Renée bleibt beharrlich. Stattdessen verlangt sie von Bree, ihr haargenau zu erzählen, weshalb sie sich umbringen wollte. Bree erklärt ihr, dass das nicht möglich sei, da viele darin verstrickt seien. Gerade als Renée wieder etwas sagen möchte, empfängt sie eine SMS mit der Nachricht über Chucks Tod.

Mike wacht gerade auf und Susan liegt nicht neben ihm im Bett. Als er aus dem Fenster starrt, sieht er, wie sie dabei ist, in ein Taxi zu steigen. Mike geht nach draußen und stellt sie zu Rede und erfährt, dass Susan für drei Wochen nach New York möchte, um weiteren Befragungen von Chuck zu entgehen, da sie glaubt, dass sie das nicht mehr aushält. Plötzlich tauchen Bree, Lynette und Gaby bei Susan auf und teilen ihr von Chucks Tod mit. Bree stellt daraufhin die unaussprechliche Frage, ob es ein Unfall gewesen sei, oder jemand Chuck aufgrund des Geheimnisses ermordet hat. Die Freundinnen sind schockiert und machen ihr klar, dass keiner, der von dem Geheimnis wusste, in der Lage wäre, so etwas zu tun. Lynette fügt hinzu, dass sie nur Carlos so etwas zutrauen würde, doch dieser wäre schließlich in der Klinik, was Gaby nervös bejaht. Diese macht daraufhin ihren Freundinnen bewusst, dass sie sich nicht fragen sollten, wer ihn getötet habe, sondern einfach glücklich sein sollten, dass ihr Geheimnis nun wieder sicher sei und sie alle wieder zur Normalität zurückkehren könnten. Doch Bree wirkt nach wie vor skeptisch.

Derweil eilt Lynette schnell nach Hause, um Tom die frohe Kunde von Chucks Tod zu überbringen. Als sie daheim eintrifft, muss sie jedoch geschockt feststellen, dass Tom Bob gerade alles erzählt hat, da dieser Lynette vor Gericht hätte vertreten sollen. Lynette zieht Tom zur Seite und teilt ihm die Neuigkeit mit, während Bob völlig fassungslos am Tisch sitzt. Tom hingegen ist überglücklich und umarmt Lynette. Dann teilt er Bob mit, dass er ihn nicht mehr braucht. Bob, immer noch geschockt, verspricht zwar nichts zu sagen, nimmt sich allerdings eine Flasche Cognac mit nach Hause.

Mike und Susan essen gemeinsam und ersterem fällt auf, dass seine Frau noch immer Trübsal bläst. Er spricht sie darauf an, dass er es nicht fassen kann, dass sie nicht einfach wieder normal weiterleben kann, jetzt wo das Geheimnis offenbar so gut wie sicher ist und sie keinen Grund habe, ein schlechtes Gewissen zu haben. Susan meint, dass Mike Recht habe, doch sie wisse selbst nicht, weshalb sie nach wie vor ein so schlechtes Gefühl habe. Mike zu Liebe verspricht sie ihm aber, sich zu bessern. Zur gleichen Zeit ist Gaby bei Detective Murphy, Chucks Kollegen, auf der Wache. Sie versucht ihm Informationen zu entlocken, ob man denn schon wisse, wer die Unfallflucht begangen habe. Detective Murphy macht ihr jedoch klar, dass es kein Unfall war, sondern alles darauf hindeute, als sei Chuck vorsätzlich überfahren worden. Noch habe er zwar keine Hinweise auf den Täter, doch er werde nicht ruhen, bis er den für Chucks Tod Verantwortlichen gefunden hat.

Währenddessen klopft Bree an Lynettes Tür. Bree macht ihr klar, dass sie nach wie vor glaubt, dass Chuck gezielt ermordet wurde und auch Lynette gibt zu, dass sie Zweifel an der Unfalltheorie hat. Die beiden schlussfolgern, dass es jemand gewesen sein muss, der über Alejandros Tod Bescheid weiß. Sie erstellen eine Art Mind-Map, auf der alle gelistet sind, die von dem Geheimnis wissen, jedoch trauen sie keinem zu, einen Mord zu begehen. Bree erinnert Lynette, dass es noch den Unbekannten gäbe, der Bree den ominösen Brief zugestellt hat (#8.01 Geheimnisse, die ich nie erfahren will), doch Lynette glaubt nicht daran, da das schon so lange her sei und sich der Unbekannte seitdem nicht mehr gemeldet habe. Daher schlussfolgern beide, dass es nur eine Möglichkeit gibt: Eine weitere Person muss von dem Geheimnis wissen.

Indessen trifft Gaby endlich auf Carlos, der vollkommen verkatert in ihrem Bett liegt. Sofort konfrontiert sie ihm mit Chucks Tod und will wissen, ob er etwas damit zu tun habe. Carlos verneint das, ist sich im Nachhinein jedoch nicht so sicher, da er sich an nichts aus der vergangenen Nacht erinnern kann. Da Carlos mit dem Auto unterwegs war, kommt ihr die simple Idee, einfach nachzuschauen, ob am Wagen irgendwelche Spuren vorhanden sind. Doch als beide das Garagentor öffnen, müssen sie feststellen, dass das Auto nicht drin steht – und Carlos hat keine Ahnung, wo es sein könnte.

Derweil spricht Renée Bree erneut auf ihren Selbstmordversuch an und verlangt von ihr, dass sie ihr den Grund nennt, da sie schließlich Freundinnen seien. Daraufhin kontert Bree, dass sie nicht wirklich Freundinnen sind. Renée trifft das zutiefst und Bree entschuldigt sich, was jedoch nichts bringt. So verletzt sie auch ist, möchte Renée jedoch weiterhin hier wohnen und sich vergewissern, dass Bree sich nicht umbringt. Denn noch einmal wolle sie das nicht mitmachen. Daraufhin verschwindet Renée aus dem Zimmer und lässt Bree verwirrt zurück.

Am nächsten Tag befinden sich alle Damen auf Chucks Beerdigung. Dort dankt Lynette Tom dafür, dass er so für sie da war und er macht ihr klar, dass sie ihm nach wie vor unglaublich wichtig sei, weshalb das selbstverständlich war. Lynette lächelt und lädt ihn auf einen gemeinsamen Filmeabend mit den Kindern ein. Tom freut sich und sagt, dass er Pizza mitbringen werde. Derweil weint Susan vor Chucks Bild, als sie auf Chucks Tante trifft. Diese versucht sie zu trösten und sagt, dass sie nicht mehr weine, da man in ihrem Alter gelernt habe, die Toten zu feiern, sobald man als Familie die Nachricht erhält, dass ein geliebter Mensch gestorben ist. Schlagartig fühlt sich Susan plötzlich besser, denn Chucks Tante hat sie auf eine Idee gebracht, wie sie ihr Gewissen befreien kann. Daraufhin geht sie zu Gaby und fragt sie nach Alejandros Nachnamen und der Stadt, in der er früher gewohnt habe. Währenddessen wird Carlos plötzlich von einem anwesenden Polizisten angesprochen. Carlos erfährt jetzt erst, dass er in der Nacht zuvor offenbar auf dem Polizeirevier aufgekreuzt ist und gesagt haben soll, dass er jemanden mit einem Kerzenständer erschlagen habe. Gaby greift sofort ein und schafft es, sich spontan eine Ausrede für Carlos einfallen zu lassen, sodass der Polizist keinen weiteren Verdacht schöpft. Indessen sitzen Bree und Renée nebeneinander und Bree fragt nach, was sie gemeint habe, als sie sagte, sie möchte nicht noch einmal einen Selbstmord durchmachen. Dann erzählt Renée ihr von ihrer Mutter und wie diese sich selbst umgebracht hat, als Renée selbst noch ein Teenager war. Diese herzzerreißende Geschichte berührt Bree sehr und sie erzählt Renée daraufhin von Mary-Alices Schicksal und dass es ihr anders ergangen wäre, hätte sie eine Freundin gehabt wie Renée. Bree wird klar, dass Renée ihr das Leben gerettet hat, und sagt Renée, dass dies sie somit zur besten Freundin mache, die Bree jemals haben könnte.

Noch am selben Abend kommt Tom mit einer Pizza in Lynettes Haus, wo er sich sogleich von Lynette anhören muss, dass er die falsche Pizza mitgebracht habe. Er ignoriert das jedoch und verbringt mit Lynette und seinen Kindern einen schönen gemeinsamen Abend. Danach sind er und Lynette allein und das Gespräch fällt auf Jane, von der Tom nur Gutes erzählt, was Lynette ein wenig eifersüchtig macht. Er erwähnt zum Beispiel auch, dass Jane ihn niemals kritisieren würde, wenn er einmal falsche Pizza mitbrächte. Lynette jedoch erwidert, dass sie es eben schlimm fand, dass er nach 20 Jahren Ehe noch immer nicht weiß, welche Pizza sie gerne hat. Sie macht ihm klar, dass sie manchmal das Gefühl habe, dass sie ihm egal sei. Tom verletzt das und er entschuldigt sich dafür bei Lynette. Dieser ist jedoch klargeworden, dass Jane Tom wirklich gut zu tun scheint, und will, dass er ihr nach Paris folgt, um den Urlaub mit ihr gemeinsam zu genießen. Tom ist sich unsicher, doch Lynette besteht darauf. Schließlich solle er herausfinden, ob auch eine andere Frau ihn so glücklich machen könnte wie Lynette, was der Sinn der Trennung sei.

Carlos liegt bereits im Bett, als Gaby das Schlafzimmer betritt und ihm erzählt, dass sein Auto in der Nähe einer Bar gefunden wurde – er hat Chuck also nicht überfahren. Gaby legt sich neben ihn ins Bett und Carlos entschuldigt sich bei ihr, dass er ihr so viel Ärger eingebrockt hat, und verspricht, am nächsten Tag wieder in die Entzugsklinik zu fahren. Gaby sagt Carlos daraufhin, dass sie ihn liebe, was er erwidert. Kurz bevor sie das Licht ausmacht, wird sie jedoch ernst und macht Carlos klar, dass er nie wieder, ohne es mit ihr abzusprechen, ein Polizeirevier betreten soll. Ansonsten werde sie bald eine weitere Leiche im Wald begraben müssen. Carlos verspricht ihr, sich daran zu halten und ist sichtlich geschockt, mit welch einer Ernsthaftigkeit sie das gerade von sich gegeben hat.

Am nächsten Morgen wacht Mike in seinem Bett auf und muss zusehen, wie Susan erneut versucht, mit einem Koffer in ein Taxi zu steigen. Erneut eilt Mike hinterher, doch Susan lässt sich diesmal nicht aufhalten. Sie erzählt ihm, dass sie immer noch Schuldgefühle habe, und zwar deshalb, weil sie nicht damit leben kann, dass Alejandros Familie im Ungewissen ist, wo er sich aufhält. Sie will deshalb nach Oklahoma fahren und die Familie besuchen. Nicht, um zu beichten, sondern, um zu sehen, ob es ihnen ohne Alejandro gut gehe. Erst dann würde sie endlich wieder ein ruhiges Gewissen haben können. Mike lässt sie gehen und das Taxi fährt mit Susan davon. Unterwegs fahren sie bei Gaby vorbei, die Susan fragt, wohin sie fahre. Susan lügt und behauptet, sie wolle nur Verwandte besuchen. Gaby wünscht ihr viel Spaß und Susan macht sich heimlich auf den Weg nach Oklahoma, um Alejandros Familie ausfindig zu machen.

Währenddessen möchte Bree ihren Briefkasten leeren. Als sie ihn öffnet, muss sie geschockt feststellen, dass der Unbekannte erneut einen Brief hinterlassen hat. Entsetzt öffnet sie den Brief, auf dem nur zwei Wörter stehen: Gern geschehen – offenbar ist der Absender der Briefe auch gleichzeitig Chucks Mörder.

Manuel H. - myFanbase


Vorherige EpisodeÜbersichtNächste Episode

Reviews zu dieser Episode

Zu dieser Folge gibt es Reviews von den folgenden Autoren:

  • Manuel H. vergibt 9/9 Punkten und schreibt:
    Zu Beginn der zweiten Hälfte dieser achten und letzten Staffel, werfen wir erst noch einen ganz kleinen Blick zurück auf die vergangenen neun Folgen und schließen ein kleines Zwischenfazit. Und an...mehr

Diskussion zu dieser Episode

Du kannst hier oder in unserem Forum mit anderen Fans von "Desperate Housewives" über die Folge #8.10 Reden ist Silber, Schweigen ist Gold diskutieren.