Bewertung: 6

Review: #3.02 Er ist tot, sie ist tot

Die erste Folge der neuen Staffel war genial! Die zweite Folge... nicht so sehr. Für Castle war es wieder eine Möglichkeit, um sein Wissen und sein Glauben an das Übernatürliche zu zeigen. Dagegen stand natürlich die Ansichten von Kate Beckett, die lieber an die harten Fakten und auf ihr Bauchgefühl hört.

Dieser Konflikt zieht sich durch die ganze Folge und es gibt einige schöne Diskussionen zwischen Beckett und Castle. Unter anderem auch, dass Kate schon im Alter von drei Jahren herausgefunden hat, dass es keinen Weihnachtsmann gibt. Castle findet dies sehr schade und meint, dass sie niemals Magie finden wird, wenn sie nicht an die Möglichkeit glaubt, dass Etwas, wie Magie existiert. Doch die Vision von Penny Marchand (Rachel Boston) hat Kate dann doch irritiert, denn es gibt einen Alexander in ihrem Leben: Richard Alexander Rodgers a.k.a. Castle. Mich persönlich würde eher interessieren, warum er seinen Nachnamen in Castle umbenannt hat. Die Veränderung von Alexander in Edgar mit der Begründung, dass es an Edgar Allan Poe angelehnt ist, war absolut nachvollziehbar (und zeigt auch wieder ein wenig, wie sehr Castle doch von sich überzeugt ist...). Doch warum Castle?

Der Fall war eher langweilig. Ich bin ähnlich wie Beckett gestrickt und dieses Medium- oder Psychic-Gerede spricht mich nicht sonderlich an, auch wenn es immer wieder zu amüsanten Szenen und Situationen führt. Die Magie der Wahrsagerin hat schnell seinen Reiz verloren, denn sie war – wie nicht anders zu erwarten – doch nur eine einigermaßen gute Privatdetektivin, die einen Glücksgriff gemacht hat. Und doch wieder nicht, immerhin haben ihre Entdeckungen sie zum Opfer eines Mordes gemacht. Einen kurzen Auftritt hatte dann noch ein alter Bekannter: Kieren Hutchison hat den Moderator der Realityshow "You've ruined my Life" gespielt. Der Kiwi ist mir sowohl aus "Wildfire", wie auch aus "One Tree Hill" noch in guter Erinnerung. Schade, dass Arye Gross nicht in dieser Folge mitgespielt hat, dann hätten sich zwei alte Kollegen mal wieder getroffen.

Eine schöne Nebenstory gab es aber noch für Martha. Zunächst durfte sie noch divenhaft mit einem Riesen-Klunker an der Hand angeben und dann war sie die Zurückgelassene. Man konnte Martha ansehen, dass sie vollkommen verwirrt war, was sie denn nun fühlen soll. Wo sie am Abend zuvor noch entschlossen war, den Antrag von Chett nicht anzunehmen, kamen am nächsten Tag die Trauer und die Konfrontation mit Chetts Kindern. Eine schöne Vorstellung von Susan Sullivan, die sonst in "Castle" eindeutig zu wenig zu tun hat. Aber dadurch, dass ihr Fast-Verlobter nun verstorben ist, wird sie wohl wieder als die schöne Frau in Castles Wohnung einziehen, die ihn niemals verlassen wird. Da hatte Vivian Marchand mit ihrer Vorhersage für Richard dann doch noch Recht.

Fazit

Nicht jede Folge kann sehr gut sein und diese gehört zu den nicht so guten. Doch Castle und Beckett müssen sich erstmal wieder einarbeiten und es gab zumindest den Startschuss, dass die alte Chemie wieder voll und ganz wieder hergestellt wird. Vielleicht sogar auf einem neuen Level.

Anna Sörries - myFanbase

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