Episode: #3.13 Das Urteil in der Geschichte

Der Gerichtstermin für Brennans Vater Max steht an. Das Team muss nun beweisen, dass Max Keenan schuldig des Mordes an FBI-Deputy Director Kirby ist und ist gezwungen, sich gegen ihre Freundin zu stellen.

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Booth und Brennan müssen die Überreste einer Leiche untersuchen, die auf unnatürliche Art und Weise verbogen worden ist. Während sie den Fundort untersuchen, kommt Caroline hinzu, die Brennan mit sofortiger Wirkung von jeglicher Tatortarbeit entbindet, da für ihren Vater endlich ein Verhandlungstermin feststeht und sie in einen Gewissenskonflikt mit dem damaligen Officer kommen könnte, der ihren Vater verhaftet hat: Booth.

Dr. Sweets erfährt, dass Brennan und Booth getrennt wurden und macht sich Sorgen um seinen Schützling. Brennan beteuert, dass ihm das ganze Hin und Her um ihren Vater nichts ausmacht, doch genau das ist es, was Sweets und auch Booth Sorgen macht. Es scheint, als lasse Brennan nicht zu, dass sie die Situation berührt.

Max lernt durch seinen Anwalt Barron schließlich Clark Edison kennen, ebenfalls ein forensischer Anthropologe, der für die Verteidigung arbeiten wird, während das gesamte Team von Brennan für die Anklage arbeiten wird. Dem Team gefällt nicht, dass sie so auseinander gerissen werden und nun auf unterschiedlichen Seiten agieren müssen.

Clark untersucht zusammen mit Brennen die Überreste von Max damaligem Opfer, dem stellvertretenden FBI-Chef Kirby. Wie sich herausstellt, sind die verabscheuenden Taten wie das Ausweiden oder das Verbrennen post-mortem geschehen, was der Verteidigung erlaubt, Max Keenan als wenigstens etwas human hinzustellen.

Das Team wird von Caroline derweil instruiert, sich so gut wie möglich zu benehmen. Keine Witze, kein unseriöses Auftreten. Angela steigt sofort aus und entgegnet, dass sie nicht aussagen wird, weil sie sich nicht gegen ihre beste Freundin stellen will.

Sowohl Caroline als auch Barron halten ihre Eröffnungsplädoyers, mit denen sie ersten Eindruck bei der Jury schinden wollen. Wie es aussieht, will Barron auf begründete Zweifel an Max' Tat hinaus.

Booth ist der erste Zeuge der Anklage und erzählt detailliert, was er und Brennan an dem Tag, als Kirby starb, gesehen und erlebt haben. Auch die anderen des Team halten sich an die strikten Anweisungen, eine eindeutige und klare Aussage bezüglich des Todes von Kirby zu machen. Angela hingegen versucht den Richter davon zu überzeugen, dass er sie nicht zu einer Aussage zwingen kann, wozu sie jedoch laut Gesetz verpflichtet ist. Da alle Überredungsversuche von Caroline, Hodgins und Brennan nichts nützen, wird sie in Beugehaft genommen, bis sie zu einer Aussage bereit ist.

Max ist alles andere als zufrieden, wie die Verhandlung bisher verlaufen ist und will nun selbst in den Zeugenstand gerufen werden. Barron will Max jedoch auf keinen Fall aussagen lassen, da er befürchtet, dass die Jury den skeptischen Gesichtsausdruck von Brennan und Russ sehen werden, da selbst sie ihrem Vater nicht glauben.

Anschließend versucht Brennan Angela zu überzeugen, dass sie aussagen muss, dass sie das Opfer identifiziert hat, doch sie weigert sich weiterhin beharrlich. Sie will nicht dafür verantwortlich sein, dass der Vater ihrer besten Freundin auf dem elektrischen Stuhl landet und macht Brennan klar, dass sie momentan keine Chance hat, dass ihr Vater jemals wieder frei kommt.

Als nächstes muss Dr. Sweets aussagen, der über die letzten Wochen ein psychologisches Profil vom Max Keenan für die Anklage erstellt hat. Er entgegnet, dass Max eine starke Persönlichkeit ist, die immer das tut, was was er für richtig hält, auch wenn das mit dem Gesetz in Konflikt steht. Wenn er seine Familie in Gefahr sieht, ist er in der Lage, jemanden ohne zu Zögern umzubringen.

Nun muss Russ in den Zeugenstand. Er entgegnet, dass er zwar wusste, dass er verfolgt wurde, jedoch nicht, von wem. Weil er ein Vorstellungsgespräch am gleichen Tag hatte, verließ er nach eigenen Aussagen den Schutz von Brennans Appartement. Caroline bohrt so lange nach, bis Russ zugibt, dass er zur fraglichen Zeit mit seinem Vater in Kontakt stand. Caroline glaubt, dass Max seinen Sohn aus dem Schussfeld nehmen wollte und er ihm deshalb das Bewerbungsgespräch beschafft hatte.

Clark untersucht derweil noch immer die sterblichen Überreste von Kirby, während Sweets Brennan und Booth fragt, ob er für ein Buch, das er zu schreiben plant, sie ein wenig länger studieren darf. Booth glaubt, dass er lediglich weiterhin mit ihnen Zeit verbringen will und macht sich lustig über ihn. Brennan war von seiner Aussage im Gericht jedoch sehr angetan und will Sweets noch eine Chance geben.

Am Nachmittag ist nun die Verteidigung an der Reihe. Es scheint fast so, als hätte Clark an den Knochen etwas gefunden, das Zach zuvor übersehen hatte. Barron ruft daraufhin Zach in den Zeugenstand und lässt ihn von Clark befragen. Der zeigt Zach eine Vergrößerung der Wunde am Schädel und Zach muss erkennen, dass er kleinste Mikrofrakturen übersehen hatte, die darauf schließen lassen, dass die bei Kirbys Asche gefundene Waffe nicht die Tatwaffe sein kann, da diese keinen Griff hat. Barron verlangt sofort vom Richter, die Anklage abzuweisen, doch Caroline will die neuen Beweise erst einmal überprüfen und Booth nach der tatsächlichen Tatwaffe suchen lassen.

Booth erhält sofort einen Durchsuchungsbefehl für Brennans Wohnung, in der sich vielleicht noch die Tatwaffe befinden könnte. Zusammen mit Zach soll er nun danach suchen. Während Zach sucht, spricht Booth mit seiner Partnerin, die langsam Gefallen an der Idee entwickelt, dass ihr Vater vielleicht frei kommt, auch wenn sie deswegen ein schlechtes Gewissen hat. Doch Brennan freut sich zu früh – Zach findet genau die richtige Waffe, ein alten mittelalterlichen Dolch.

Es sieht alles andere als gut aus für Brennans Vater. Caroline wähnt sich bereits siegessicher, während Barron, Clark, Brennan und Max schon fast aufgegeben haben. Barron glaubt, dass die Forensik nun am Ende ihrer Möglichkeiten angelangt ist und sie sich eine neue Strategie überlegen müssen. Den einzigen Ausweg aus der sicheren Verurteilung sieht der Anwalt darin, der Jury klar zu machen, dass jemand anderes den Mord begangen haben könnte. Russ ist sauer, dass Max damals nicht einfach verschwunden ist, doch Brennan wird zum ersten Mal klar, dass ihr Vater nur ihretwegen zurückgeblieben ist. Da Barron meint, die Jury bräuchte einen Sündenbock, kommt Brennan schließlich eine Idee, doch dazu braucht sie Booths Hilfe.

Barron befragt noch einmal Booth und arbeitet so heraus, dass sowohl Booth, als auch Brennan an den Tatorten, also dem Dach, dem Kloster und ihrer Wohnung, gewesen waren und beide ein Motiv gehabt hätten, Kirby zu töten.

Auch Brennan muss nun aussagen. Sie gesteht, dass sie an allen drei Tatorten war und auch die Mordwaffe ihr gehört hatte. Des Weiteren wird klar, dass auch Brennan ein Motiv hatte, da Kirby ihren Bruder töten wollte, was sie auch gar nicht abstreitet.

Als Booth schließlich gefragt wird, ob Brennan Zeit hatte, Kirby zu töten, muss Booth gestehen, dass sie an diesem Tag 45 Minuten lang nicht zusammen waren und diese Zeit gereicht hätte, um Kirby zu ermorden. Auch wenn er nicht glaubt, dass sie zu so etwas fähig wäre, muss er mit "Ja" antworten, als Barron ihn fragt, ob sie Zeit gehabt hätte, den Mord zu begehen.

Nun heißt es Warten auf das Urteil, als die Jury sich zur Beratung zurückzieht. Brennan wartet vor dem Gerichtsgebäude, wo sie schließlich auf Booth trifft. Sie ist dankbar, dass er ihr auf diese Weise geholfen hat, ihren Frieden mit ihrem Vater zu finden. Auch Angela ist nun wieder frei, als die Jury endlich zu einem Urteil kommt. Nur kurze Zeit später verlässt das Team, Sweets und Caroline den Gerichtssaal. Kurz hinter ihnen sind Max und Russ – Max wurde wegen begründeter Zweifel freigesprochen.

Sweets will nun wissen, ob Caroline eine Ermittlung gegen Brennan einleiten wird, was sie jedoch verneint. Überglücklich schließt Brennan ihren Vater in ihre Arme und sieht hinüber zu Booth, der sie wissend anlächelt.

Melanie Brandt - myFanbase


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