Bewertung

Review: #6.17 Kalter Krieg

Foto: Sex and the City - Copyright: Paramount Pictures
Sex and the City
© Paramount Pictures

Diese Episode trägt den Titel Kalter Krieg und ich muss zugeben, dass sie auch ziemlich eisig zum Ansehen gewesen ist, weil man offenbar nicht genau wusste, wie man die verbliebenen Episoden befüllen sollte...

Neue Ausstellung nach sechs Jahren

Ich weiß, ich wiederhole mich, kann es aber auch nicht abändern. Aber der gute Aleksandr ist nun wirklich nicht ein Sympathieträger für mich, vor allem nach der jetzigen Episode nicht. Ich kann vollkommen verstehen, dass er Bedenken hat, ob seine Ausstellungen den 'Erwartungen' der anderen entspricht. Auch kann ich verstehen, dass er dann doch das Treffen mit den Mädels abgesagt hat, dennoch muss und kann man sich doch nicht wie die Axt im Wald benehmen und seiner Freundin und deren Freundinnen einfach die Tür vor der Nase zuschlagen. Aber vielleicht liegt es tatsächlich daran, dass er Russe ist.

Jetzt möchte ich ihn aber nicht allzu schlecht machen, denn er hat durchaus bewiesen, dass er zu Carrie steht und ihre Arbeit als Kolumnistin lobt und sie sogar teilweise vor seinen Freunden verteidigt. Bei diesen hat man wirklich gemerkt, dass sie sich für etwas Besseres halten. Ich fand es auch toll, dass er Carries Angebot, mit ihr über seine Ängste bzgl. der Ausstellung zu reden, angenommen hat. Mich hätte zudem brennend interessiert, was sie genau besprochen haben, aber vielleicht erfahren wir das noch. Genauso, was es mit Bigs Nachrichten auf sich hat.

Brooklyn is the new home

Ich habe eigentlich gedacht, Miranda sei zufrieden, letztlich doch nach Brooklyn gezogen zu sein und vielleicht ist das auch so, aber ich kann auch sehr gut nachvollziehen, dass sie genervt war, weil die Renovierungsarbeiten zu langsam vorangegangen sind. Ich hätte mich wahrscheinlich ähnlich verhalten. Ich fand es aber toll, dass sie Steve gesagt hat, dass sie ihn wirklich liebt – wenn auch im alkoholisierten Zustand, aber bekanntlich sagt man ja dann solche Wahrheiten und ich denke, Steve hat es auch so verstanden.

Der schwule Smith?

Samantha hat es im Moment wirklich nicht einfach. Erst Krebs, dann Chemo und jetzt sorgt ein Bild dafür, dass Smith schwul sein soll. Das soll nicht heißen, dass es nicht möglich wäre. Wenn man aber bedenkt, wie das Bild entstanden ist, ist diese Behauptung einfach nur kindisch und doof. Ich kann aber auch Samantha gut verstehen, die sich darüber aufregt, dass ihr Sexleben kritisiert wird, was ebenfalls lächerlich ist, wenn man mal darüber nachdenkt, wie dieses aussieht. Allerdings fand ich das Video dann doch leicht überzogen. Aber das ist eben Samantha und ich bin froh, dass sie wieder so ist.

Elizabeth Taylor hat die Show gewonnen

Ich freue mich noch immer so unglaublich für Charlotte, die mit der Hündin Elizabeth Taylor ihr Glück gefunden hat und ein Wesen hat, um das sie sich kümmern und sorgen kann. Auch hier kann ich sie verstehen, dass sie sie an der Show hat mitlaufen lassen, auch wenn die Hündin natürlich durch ihr Bein ein kleines 'Makel' hat.

Interessant fand ich, wie Charlotte reagiert bzw. agiert hat, als Liz ihre Tage bekam. Ich dachte nämlich tatsächlich, dass sie die Show absagt, doch das hat sie nicht. Man könnte ihr zwar unterstellen, dass sie den Sieg unbedingt wollte, aber ich denke eher, dass sie damit zeigen wollte, dass man sich für nichts schämen muss. Somit hat sie für mich vollkommen zurecht gewonnen.

Fazit

Diesmal war es echt nicht das Gelbe vom Ei ist, was schade ist, da wir kurz vorm Serienfinale sind und ich eigentlich einen Knaller erwartet habe, was sich allerdings (noch) nicht so anfüllt. Aber mal sehen, wie sich alles noch entwickeln wird.

Daniela S. - myFanbase

Die Serie "Sex and the City" ansehen:


Vorherige Review:
#6.16 Von Mäusen und Menschen
Alle ReviewsNächste Review:
#6.18 Fragen über Fragen

Diskussion zu dieser Episode

Du kannst hier mit anderen Fans von "Sex and the City" über die Folge #6.17 Kalter Krieg diskutieren.