9-1-1: Nashville - Reviews
Staffel 1

In unseren Kritiken schildern unsere Autoren und Autorinnen ihren ersten Eindruck von einer Episode in Form einer kurzen Review. Nutzt die Gelegenheit, eure Meinung zu diesen Folgen kundzutun und mit uns über die Serie "9-1-1: Nashville" zu diskutieren.
#1.01 Pilot

© 2025 Disney. All rights reserved.; Disney/Jake Giles Netter
Nach "9-1-1 Notruf L.A." und "9-1-1: Lone Star" wurde für Season 2025/2026 ein weiteres Spin-Off mit dem Titel "9-1-1: Nashville" angekündigt. Zugegeben, da kommt einem schon der Gedanke, dass Ryan Murphy anscheinend nichts Neues erfinden kann. Die Machart bzw. dass ein Feuerwehrmann mit einem Geheimnis und einer schwierigen Vergangenheit im Zentrum steht, ist nun wirklich nichts Neues. Trotzdem habe ich mal einen Blick riskiert, was vor allem mit dem Cast zusammenhängt. Chris O'Donnell, Jessica Capshaw und Kimberly Williams-Paisley, die waren diejenigen, von denen ich angezogen worden bin. Nashville als Setting zu nehmen ist schon nett, aber nettes Setting ist eben nicht alles, die Story muss auch stimmen. Wir haben es mit Feuerwehrmann Don Hart (O'Donnell) zu tun, der Wache 113 leitet, auf der u.a. auch sein Sohn Ryan Hart (Michael Provost) beschäftigt ist. Die beiden haben eigentlich eine gute Vater-Sohn-Beziehung, die harmonisch ist. Das ändert sich aber, als sie bei einem Einsatz Blue Bennings (Hunter McVey) kennenlernen, der als Aushilfs-Feuerwehrmann eigentlich einen ganz guten Job macht, in der Hauptsache aber als Stripper sein Geld verdient. Als jedoch die Bombe platzt, dass Blue ebenfalls ein Sohn von Don ist, ist für Ryan die Sache gelaufen. Dieses Geheimnis ist jetzt nicht wirklich interessant – interessant fand ich allerdings die Hintergründe. Don und seine Frau Blythe (Capshaw) haben von Blues Existenz gewusst und ihn all die Jahre unterstützt. Auch wenn die Harts mal getrennt waren, haben sie doch eine gute Kommunikation. Die Dritte im Bunde ist hier die Ausschlaggebende. Blues Mutter Dixie Bennings (LeAnn Rimes), verbittert, wütend und nicht besonders gut auf Don zu sprechen. Sie ist mit Sicherheit die Antagonistin, die aber ganz bestimmt noch andere Facetten hat, die ihr Verhalten noch erklären werden. Für mich persönlich ist das erst einmal der Grund, dran zu bleiben. Bei den anderen Charakteren ist nämlich definitiv noch Luft nach oben, wirkten sie doch in dieser ersten Episode eher wie Mitläufer und auch die übliche "9-1-1"-Naturkatastrophe zum Beginn einer Staffel konnte nicht richtig punkten, dafür aber Cammie (Williams-Paisley), die hier die Funktion wie Maddie (Jennifer Love Hewitt) bei "9-1-1" inne hat, und anscheinend ihrem Charakter nicht ganz unähnlich ist. Mal sehen, was noch passieren wird. "9-1-1: Nashville" konnte mich zwar jetzt noch nicht völlig vom Hocker reißen, aber die Mutterserie hatte ja ähnliche Startschwierigkeiten.
#1.02 Gemeinsam durch den Sturm

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Die zweite Episode markiert den zweiten Teil des Unwetters und endet mit Cliffhanger, bei dem ich mir absolut sicher bin, dass es gut ausgehen wird, es aber lange Genesungszeit braucht. In der ersten Episode hatte ich geschrieben, dass es mich nicht vom Hocker gerissen hat, allerdings kann ich jetzt schon eine Steigerung erkennen und das hat nicht nur etwas mit Dons Vergangenheit mit Dixie zu tun. Natürlich steht Dons Vaterschaft von Blue noch immer im Zentrum, diesmal hat mir aber deutlich besser gefallen, wie man Blue in den Einsatz um das Unwetter eingebunden hat. Die Rivalität zwischen ihm und Ryan ist noch immer spürbar, und dass Don wahrscheinlich erst einmal ausfallen wird, macht es zeitweise sicher nicht besser. Allerdings hat das Gespräch zwischen Ryan und Don sicherlich auch was beigetragen, dass die Halbbrüder kumpelhaft miteinander umgehen. Dass Don aber vom Blitz getroffen wurde und somit wohl erst einmal ausfallen wird, treibt die Rivalität wieder an oder – wie es oft bei "9-1-1"-Serien ist – es gibt eine Wendung, die überraschend ist. Ebenso überraschend war für mich, dass Ryan verheiratet ist und wir seine (baldige Ex-)Frau Samantha (MacKenzie Porter) kennenlernen, die als Ärztin arbeitet und genau hier liegt eben auch das Beziehungsproblem der beiden. Wobei ich nicht glaube, dass sie in nächster Zeit die Scheidung durchziehen. Ich denke vielmehr, dass sie Dons Verletzung näher bringen wird und sie alles noch einmal überdenken. Ganz anders ist es da bei Blythe und Dixie. Mir gefällt aber gut, wie man die beiden in die Story einbaut. Ich bin gespannt, ob es zwischen den beiden noch einmal krachen wird. Immerhin scheint Dixie die Person zu sein, die für Ärger sorgt. Der Einsatz hat für mich gezeigt, dass wir uns im "9-1-1"-Universum befinden und dass Cammie die Person ist, die das Verbindungsglied bei den Einsätzen ist. Ich hoffe allerdings, dass wir Cammie auch mal in gemeinsamen Szenen mit der 113 sehen werden.
#1.03 Naturgewalten

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Willkommen zum letzten Teil des Dreiteilers. Bzgl. Don habe ich mich aber mal kräftig getäuscht. Von wegen Don fällt für längere Zeit aus. Das ist ein sturer Bock. Sein Leben steht auf der Kippe, Blythe ist an seinem Bett und macht ihm eine unfassbar schöne Liebeserklärung und kaum schlägt er die Augen auf, taucht er auch schon wieder bei einem Einsatz auf. Seine Söhne sind da aber nicht anders, was mir aber gefällt. Ich glaube, die drei geben ein tolles Gespann ab. Zudem denke ich, ohne Don wäre der Einsatz um den Jungen nicht so gut ausgegangen und damit meine ich nicht die mangelnden Fähigkeiten der Truppe, sondern dass sich Ryan einfach Sorgen um seinen Vater gemacht hat. Und ich glaube angesichts der letzten Szene ist Sorge auch vollkommen berechtigt. Durch Sam wissen wir, dass etwas mit seinem Herzen nicht stimmt. Da wird noch einiges auf uns zukommen und die Sache zwischen Blythe und Dixie macht es sicherlich nicht besser. Allerdings würde ich lügen, würde ich behaupten, dass mich der beginnende Bitchfight zwischen den beiden Frauen nicht reizen würde. Das wird nicht ohne sein. Emotional wurde es bei Cammie... sie hat offenbar ihren Mann verloren und ruft noch immer seine Mails ab. Ich bin mal gespannt, was genau dahintersteckt. Etwas farblos sind noch immer die anderen Charaktere. Mal sehen, was sich in diesem Punkt ergibt.
#1.04 Feuerprobe

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Don hat sich echt verdammt schnell erholt, dabei sah es in der letzten Episode noch so aus, als würde noch was nachkommen, als er vom Blitz getroffen worden ist. Aber dafür hätte er sowieso keine Zeit. Ich hatte gar nicht bedacht, dass Don sich wegen Blues Ausbildung im Dienst gar nicht abgesichert hat. Hätte mir aber auch klar sein müssen, dass da noch was nachkommt. Wie krass aber auch Blues Rettungsaktion ohne Sicherheit war. Das ruft gleich den Oberchef auf den Plan. Eigentlich ist Forster (Gregory Alan Williams) sympathisch, aber er hat eben auch eine gewisse Verantwortung, auch wenn er natürlich weiß, was er an Don hat und auch der nimmt seinen Mund unglaublich voll: Innerhalb von sieben Tagen soll Blue 26 Unterrichtsstunden aufholen, damit Don ihn auf der Wache halten kann. Wenn man es aber mal genauer betrachtet, dann möchte Don, dass Blue stolz auf sich ist bzw. dass er sich zugehörig fühlt. Wenn er nämlich nur einen Teil der Hart-Gene in sich trägt, dann ist er genauso knallhart und das beziehe ich nicht auf seine turbulente Vergangenheit. Weiterhin gefällt mir allerdings wahnsinnig gut, dass man auch Blythe und sogar Cammie in die Handlung miteinbezieht, auch wenn Blythe dabei den Weg der Legalität etwas weiter ausgedehnt hat, als es vielleicht in Ordnung wäre. Interessant dabei ist es auch, welche Verbindung Cammie zu den Harts hat. Sie war also mit dem Bruder von Blythe verheiratet, von dem wir ja wissen, dass er gestorben ist und Cammie ihn nicht retten konnte. Erinnert ein bisschen an Arizona Robbins, die auch ihren Bruder verloren hat und natürlich musste man das mit Blue noch zuspitzen, wobei es nicht gekünstelt wirkte. Dass Don sein Leben lang von ihm wusste, wird Blue mächtig zusetzen, zumal Dixie ihm es auch nie gesagt hat.
#1.05 Verlorene Kinder

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Blue ist ziemlich wütend über das, was er herausgefunden hat. Wirklich verdenken kann man es ihm nicht. Immerhin hat ihm Dixie einiges verheimlicht und vor allem, etwas, was sein bisheriges Leben positiv verändert hätte. Irgendwie ließ sich bei Blues Verhalten auch erkennen, dass er Ryan ziemlich ähnlich ist. Dieser ist zwar nicht abgehauen, aber sein Verhalten hat eben auch gezeigt, dass er nicht glücklich mit der Situation ist und Don hat nicht unbedingt die richtigen Worte gefunden, auch wenn er es nicht so gemeint hat. Ich denke, Blue hatte eine Kurzschlussreaktion, eben weil er nicht wusste, dass die Harts ihn immer unterstützt haben. Gut, dass sowohl Cammie als auch Ryan reagiert haben. Gut gefallen hat mir auch Dixie. Man hat zwar in den bisherigen Episoden immer erkannt, dass sie ihren Sohn liebt, allerdings auch, dass sie hinter dem Geld der Harts hinterher ist. Mal sehen, wie es weitergeht. Dixie und Blythe sind ja nicht gut aufeinander zu sprechen und auch wenn Dixie diesmal gute Momente hatte, so glaube ich noch immer, dass sie zum Gegenschlag ausholen wird. Über Roxie wissen wir auch etwas mehr, was emotional in dem Fall mit dem komatösen Mädchen eingebunden wurde. Hoffentlich bekommen wir noch etwas mehr Informationen zu den anderen, was noch immer etwas mau ist.
#1.06 Eine Frage guter Manieren

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Manieren sind so eine Sache. Sie sind wichtig und sie sind in meinen Augen eine Sache von Sozialem. In dieser Episode wird dabei ein Thema angeschnitten, was den meisten mehr als bitter aufstößt. Etwas, was auch das seelische Wohlbefinden aus der Balance bringt und einen tierisch unter Druck setzt und das Soziale vergessen lässt. Bei den meisten Arbeitsstellen geht es nur noch um Leistung und Einsparungen. Je mehr Leistung was bringt, desto mehr Einsparungen kann man machen, da es sich ja zeigt, dass man auch mit weniger Personal genauso viel erbringen kann und dummerweise spart man immer an den falschen Stellen und vor allem immer da, wo Soziales besonders wichtig ist. Das sollte auch die Notrufzentrale treffen, in der Cammie und andere tätig sind. Die Notrufzentrale ist die erste Anlaufstelle, wohin man sich bei einem medizinischen Notfall wendet und sich Verständnis und Empathie erhofft und wünscht. Nun kam die Kavallerie angerückt und will bestimmen, wie es zu laufen hat. Und es sind IMMER die obersten Stellen, die meinen, Ahnung zu haben, wie es läuft. Besonders aufgeregt hat mich dabei Ariella (Anna Wood), die Dame, die sich in sämtliche Gespräche eingeklinkt und Verbesserungsvorschläge gemacht hat. Dabei hatte sie auch noch eine solch arrogante Art an sich, dass ich letztlich doch überrascht war, dass sie am Ende eingelenkt hat bzw. sogar sich selbst in der letzten Patientin erkannt hat. Wenn es um medizinische Notfälle geht, kann man wirklich froh sein, dass die Technik so vieles möglich und leichter macht, was mir schon in der letzten Episode aufgefallen ist. Ich fand es diesmal auch wieder gut, dass Cammie für das eingestanden ist, wovon sie überzeugt ist. In solch einem Beruf, bei dem man mit Menschen zu tun hat, ist es in meinen Augen unerlässlich, eine Person wie Cammie im Team zu haben. Da müsste es auch egal sein, wenn sie länger für die Anrufe braucht oder mehr Danke und Bitte sagt, als es 'vorgeschrieben' ist. Ich war anfangs ein bisschen darüber überrascht, dass sie Ariellas Aufforderung nachgekommen ist, sich an all die 'Neuerungen' zu halten. Man hat allerdings schnell bemerkt, dass sie davon nicht überzeugt ist und sich auch nicht sonderlich wohl fühlt. Auch wenn sie vor Ariella nicht ausgesprochen hätte, was ihr die ganze Zeit durch den Kopf gegangen ist, so hätte man es sich denken können. Und recht hat sie auch: Menschen machen Fehler und sind gestresst, wenn sie nicht so agieren können, wie sie es sonst machen und genau das war das ausschlaggebende Punkt, der Cammie dazu bewogen hat, kündigen zu wollen. Gut, dass Ariella eingelenkt hat bzw. zugegeben hat, dass es eigentlich um eine ganz andere Kündigung ging. Ich denke auch, es war vor allem der letzte Notruf, der Ariella dazu bewogen hat, noch einmal alles zu überdenken. Nun haben wir auch erfahren, wie Cammie ihren Mann verloren hat und es ließ sich erkennen, dass wir uns tatsächlich im "9-1-1"-Universum befindet. Dass Cammies Mann erstickt ist, hat sie zu diesem Job bewogen und anderen zu helfen. Das erinnert stark an Bobby Nash (Peter Krause), der über viele Jahre Buße getan hat. Bei Cammie wirkt es auf mich allerdings noch einmal empathischer, weil sie dennoch familiäre Zugehörigkeit hat. Apropos... wir lernen auch Blythes Vater Edward (Tim Matheson) kennen, der nicht unbedingt ein Sympathieträger ist, auch wenn Don nicht ganz unschuldig an der aktuellen Situation ist und es ein 'gutes' Ende nahm. Der Hackerangriff und der daraus resultierende schwere Unfall von Blythe wirkt beinahe belanglos, allerdings wird man hier noch einen Knall erleben, denke ich. Es war zumindest auch eine Wohltat, dass Dixie diesmal nicht anwesend war.
#1.07 Sie wurden geentert

© 2025 Disney. All rights reserved.; Disney/Jake Giles Netter
Und ganz still und leise hat hierzulande Disney+ die erste Staffel von "9-1-1: Nashville" fortgesetzt. Von Belanglosigkeit, wie ich es in der letzten Review geschrieben habe, war diesmal nicht viel zu bemerken. Der Hackerangriff scheint nämlich ein richtiges Event zu werden, wie man es bei den "9-1-1"-Serien mittlerweile gewohnt sein dürfte. Diesmal bin ich auch richtig angefixt. So harmlos war es gar nicht. Zuerst das Schiff, welches beinahe die Brücke gerammt hat. Die Panik auf der Brücke hat mich dabei doch sehr an den Tsunami, den "9-1-1 Notruf LA" in einer Staffel geboten hat, erinnert. Dieser erschien aber fast harmlos, wenn man mal bedenkt, was auf der Versammlung los war, bei der der Bürgermeister (Glenn Morshower) und zwei weitere umgekippt sind, die medizinische Geräte in sich tragen. Da wurde mir doch ganz anders in der Magengegend, weil ich mich gefragt habe, was das noch werden soll, wenn die Technik noch ausgereifter und die Menschheit noch schlimmer wird. Ich frage mich, wer hinter diesem Hackerangriff steckt. Es muss ja jemand sein, der schon in der letzten Episode dabei war und ich glaube, es ist jemand, den man nicht auf dem Schirm hat, weil er oder sie zu unscheinbar und unschuldig wirkt, oder vielleicht sogar naiv. Ich könnte zwar falsch liegen, aber ich tippe auf Tilda (Anna Lore), die Assistentin von Ariella. Auf mich wirkt sie zwar verängstigt, aber wie sie darauf reagiert hat, alles auf dem Laptop notieren zu müssen, das war im Zusammenspiel mit den anderen Faktoren für mich zu verdächtig. Im Gegensatz zu Cammie. Sie sollte da mit drinnen hängen. Es hätte vielleicht Sinn gemacht, wenn sie sich in der Vorfolge anders verhalten hätte, aber so? Ich bin wirklich mal gespannt, wie man das alles auflösen wird. Im Übrigen hat mir bei der Versammlung die Zusammenarbeit zwischen Blue, Roxie und Taylor wahnsinnig gut gefallen und die beiden Damen wurden endlich mal etwas mehr ins Zentrum gerückt. Mich würde es unheimlich freuen, wenn sie bei der Klärung des Hackerangriffs noch mehr beitragen könnte. Blythe konnte zum Glück gerettet werden. Es wäre schade gewesen, wenn man sich von Jessica Capshaw schon wieder hätte verabschieden müssen. Für mich hat es auch noch einmal gezeigt, wie stark die Verbindung zwischen Blythe und Don ist und dass die beiden nichts so schnell entzweien kann. Dazu gab es noch Waffenstillstand zwischen Don und Edward. Während er in der letzten Episode ja kein Sympathieträger gewesen ist, konnte er diesmal ein paar Pluspunkte machen. Mal sehen, ob da noch mehr geht.
#1.08 Alle Hände voll zu tun

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Das ist der dritte und letzte Teil des Hackerangriffs und ich muss sagen, die Auflösung war für mich nicht so spannend wie der Aufbau an sich. Wie ich bereits vermutet hatte, hing Tilda mit drinnen, allerdings eben nicht als jemand, der das große Ding leitet, sondern eher als eine Handlangerin. Dennoch fand ich es genial, dass man uns bei der Szene zwischen ihr und Cammie etwas in die Irre geführt hat. Und dass sich die Angriffswaffe von Cammie letztlich als Pfefferspray herausgestellt hat. Abgesehen davon, dass die Auflösung nicht so weltbewegend gewesen ist, ging es vielmehr um die zwischenmenschlichen Beziehungen der Charaktere und vor allem, dass Edward ein anderes Bild von Blue bekommt, wobei der Einsatz der 113 im Krankenhaus sicherlich nicht der ausschlaggebende Grund gewesen ist, weswegen er das Lösegeld gezahlt hat. Ich glaube, dass wir auch bald eine andere andere Seite von Edward erleben werden. Immerhin haben wir diesmal weitere Details zu seiner und Blythes Vergangenheit erfahren, bei denen ich doch schlucken musste. Er hat nicht nur seinen Sohn, sondern auch seine Frau verloren und Blythe hat nie ihre Mutter kennengelernt. Ähnlich wie Arizona Robbins hat auch Blythe ihren Bruder verloren, was wir ja schon vor ein paar Episoden erfahren haben. Für mich erklärt das allerdings auch, warum Vater und Tochter eine so innige und enge Beziehung haben, und wieso sich Edward bzgl. Blue ausgeschlossen fühlte. Dennoch hat Edward bei mir einige Sympathiepunkte sammeln können. War es nicht süß, wie er mit dem kleinen Jude umgegangen ist? Ich denke, das war das Ausschlaggebende, wieso er das Lösegeld bezahlt hat. Es hat ihn wahrscheinlich an damals erinnert. Zumindest wirkte er in den letzten Minuten ziemlich nachdenklich. Ansonsten hat mir diese angespannte Stimmung im Krankenhaus wahnsinnig gut gefallen. Das hat die Zusammenarbeit der 113 noch einmal unterstrichen und auch die Hilfe, die Edward und Blythe wegen Jude und letztlich auch Millie (Lestonja Diaz) bzw. Sam gegeben haben, zeigt, dass es nicht wichtig ist, ob Sam und Ryan in Scheidung leben (da ist das letzte Wort noch nicht gesprochen), sie halten zusammen und sind eine Familie. Mich würde übrigens auch freuen, wenn Turner (Coby Bell) öfter auftauchen würde. Zwischen ihm und Cammie sind eindeutig die Funken geflogen und die sind bestimmt zu einem kleinen, leidenschaftlichen Feuer ausbaufähig.
#1.09 Illusionen

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Wir haben bei "9-1-1: Nashville" etwa die Staffelhälfte erreicht und haben jetzt schon wieder das unliebsame Vergnügen mit Dixie. Ich kann nicht gerade behaupten, dass ich sie in den letzten drei Episoden vermisst habe. Es war so schön ruhig und dennoch war es nicht langweilig. Dixie ist aber nun mal dafür da, für den ein oder anderen Ärger zu sorgen... besonders zwischen Blythe und Don und das macht sie in einer gewissen Weise durchaus zu einer Antagonistin, die mich leider immer eher nervt. Ich denke, wir können davon ausgehen, dass sich die Sache mit der OP und der darauffolgenden Genesung noch über die restliche Staffel hinweg ziehen kann und nein, allzu viel Mitleid habe ich mit ihr eher nicht. Vielmehr sorge ich mich etwas um die Ehe der Harts. Bisher hat Blythe eher nachgegeben oder besser gesagt sitzt sie noch fest im Sattel, damit es zu keinen Streitigkeiten mit Don kommt. Auf der anderen Seite ist allerdings Dixie und die wird ja nicht müde davon, unbedingt einen Keil zwischen die Harts zu treiben und nutzt ihren Sohn auch noch dafür aus. Sie nutzt ihn nicht nur aus, sie manipuliert ihn auch noch und macht ihn klein. Ich hatte nämlich nicht den Eindruck, dass Blue zu weich ist. Er ist einfach empathischer und seine Mutter könnte sich davon ruhig mal eine Scheibe abschneiden. Stattdessen stellt sie ihren ohnehin schon bedenklichen Gesundheitszustand noch schlechter dar um das nötige Geld zu bekommen, was sie ohne Hilfe nicht schnell schaffen würde. Freudiger sind dann doch die Szenen zwischen Ryan und Sam gewesen, wobei es bei dem Familienessen auch nicht danach aussah. Ich freue mich aber sehr, dass sie sich wieder ausgesöhnt und sich sogar gegenseitig eine Freude gemacht haben. Die beiden sind in meinen Augen allerdings auch das beste Beispiel dafür, warum junge Ehen so oft schiefgehen und Scheidungen so schnell erfolgen. Die Kommunikation fehlt einfach oder ist nicht ausreichend. Als Kontrast haben wir ein Ehepaar im Ruhestand, bei dem die Scheidung besser gewesen wäre, stattdessen ist die Frau zur Mörderin geworden, weil sie solange Rücksicht genommen hat, nur um dann doch wieder enttäuscht zu werden. Ich glaube durchaus, dass sich eine Menge Wut anstauen kann, vor allem weil man weiß, dass das Leben vergänglich ist und dann die ein oder andere Illusion platzt.
#1.10 Blick zurück, Blick nach vorne

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Offenbar geht man bei "9-1-1: Nashville" langsam ans Eingemachte. Neben der Ehen von Blythe und Don sowie Ryan und Sam haben wir keine romantischen Verbindungen in dieser noch jungen Serie. Dies könnte sich allerdings bald ändern, da sich zwischen Blue und Taylor offenbar etwas anbahnt. Das könnte zwar für Ärger sorgen, aber so wird Taylor zumindest etwas mehr ins Zentrum gerückt. Mir hat dieses Katz-und-Maus-Spiel gut gefallen, weil man die Anziehungskraft wie auch das Flirten wunderbar verbunden hat und noch sind wir ja in der Anfangsphase des Ganzen. Man darf dabei auch nicht Dixie vergessen, die sicherlich auch noch was dazu zu sagen hat und das fällt sicher nicht positiv aus. Neben Taylor hat man es aber auch wunderbar geschafft, dass man Roxie etwas mehr ins Zentrum rückt. Bisher war eigentlich auch sie ein Mitläufer und eine bessere Randfigur. Ich vermute allerdings, dass sie schon bald eine enge Vertraute von Don wird, womit man mit dieser Episode schon wunderbar einen Grundstein für eine Handlung zu legen weiß, die uns noch bis zum Ende der Staffel und vielleicht darüber hinaus noch begleiten könnte. Erst kürzlich haben wir etwas über Dons Eltern erfahren, was einen emotional hat werden lassen. Ich finde es gut, dass man das wieder aufgreift und er nun mehr über damals erfahren könnte. Es könnte ihn allerdings auch schwer belasten, wenn ich mir sein Verhalten in dieser Episode angucke. Ich kann mir gut vorstellen, dass er jetzt erst einmal Blythe und seine Kinder herauslassen will, weswegen ihm Roxie beistehen wird, die ein Händchen dafür zu haben scheint, mit Strenge aber auch Feingefühl vorzugehen. Mit Feingefühl musste auch bei Cammie vorgegangen werden. Ich war etwas überrascht, dass sie Turner... oh, Verzeihung... Nick... dass sie Nick in einer Trauergruppe begleiten würde, obwohl es ja in einer der letzten Episoden angedeutet worden ist. Wahrscheinlich hätte ich mich auch erst einmal so wie Cammie gefühlt, dass man sich über ihn lustig gemacht hätte, obwohl ich selbst immer wieder sage, mit Humor ist es leichter. Ich denke aber, dass Cammie noch gar nicht diesen Punkt erreicht hat, loslassen zu wollen, weswegen es sich für sie wie ein Angriff anfühlte. Dass sie letztlich Blythe als Unterstützung mitgenommen hat, hat mir gefallen, zumal die beiden ohnehin ein gutes Verhältnis zueinander haben und für Blythe eine Trauergruppe sicherlich auch nicht falsch ist. Cammies Geschichte mit der Ente hat mir auch wahnsinnig gut gefallen und mich zum Lachen gebracht. Vielleicht läuft zwischen ihr und Nick ja doch noch irgendwann mal was.
#1.11 Die Folgen eines Feuers

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Nachdem in der letzten Episode sozusagen der Grundstein dafür gelegt wurde, präsentiert man uns jetzt die Anfänge des Don Hart. In einer Review hatte ich geäußert, dass Cammie den Part inne hat, den Bobby Nash bei "9-1-1 Notruf L.A." inne hatte, doch offenbar stimmt das nur für die Notfallzentrale. Don hat nämlich ein ähnliches Schicksal, nur dass er seine Familie in sehr jungen Jahren verloren und es nicht selbst verschuldet hat. Ein bisschen haben mich die Szenen mit dem jungen Don (Joshua Williamson & Ben Winchell) an den letzten Teil des OneChicago-Crossovers vor wenigen Wochen erinnert. Jedoch streut man hier sehr viel mehr Rückblenden ein und wir erleben die Anfänge von Dons Werdegang als Feuerwehrmann, was mir sehr gut gefallen hat. Auch wenn er anfangs auf der Wache Probleme hatte, so wurde uns doch der leise Hinweis gegeben, dass Don damals auf der Wache gearbeitet hat, die er jetzt leitet. Wir lernen allerdings auch die junge Dixie (Charlotte Ann Tucker & Noa Bess Solomon) und die junge Blythe (Hunter King) kennen. Großen Applaus für die beiden Jungdarstellerinnen, die die jungen Versionen großartig gespielt haben und sich verinnerlicht haben, was die Mimik und Gestik angeht, was man durch den Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart wahnsinnig gut vergleichen konnte. Wobei ich sagen muss, dass mir die junge Dixie in der Darstellung noch etwas mehr imponiert hat. In der Gegenwart drehte sich alles darum, dass Don dem Menschen gegenübertritt, der für den Tod seiner Eltern und seiner kleinen Schwester verantwortlich ist. Und auch hier hat man wieder das Element eingesetzt, mit dem ich mich ja nicht sonderlich gut anfreunden kann: Patientenfälle bzw. hier ist es vielmehr der Einsatz, der Don zum Nachdenken angeregt hat, dass er dem 'Mörder' seiner Familie verzeihen sollte, weil dieser mehr leidet, als Don es tut. In diesem Fall fand und finde ich das nachvollziehbar, weil es eben nicht vorsätzlich war, das macht Dons Verlust zwar nicht weniger tragisch, dramatisch und traurig, aber ich denke, durch Blythe und seine (Feuerwehr-)Familie hat er damit gelernt umzugehen. Der Einsatz in der Gegenwart fand ich auch sehr emotional und mir taten sowohl Opfer als auch Täter leid. Um noch einmal auf Dons Vergangenheit zurückzukommen... Quasi hat sich für mich nun ein Bild geformt, wieso er bei Edward so einen schlechten Stand hat. Ich bin gespannt, ob uns in dieser oder in der nächsten Staffel noch ein weiterer Sprung in die Vergangenheit erwartet. Wir haben nämlich auch erfahren, warum das Verhältnis zwischen Blythe und Dixie so schlecht ist und die letzte Szene... WOW! Darüber möchte ich unbedingt mehr wissen. Es war eine ausgesprochene tolle Episode, die ich mir bei Gelegenheit sicherlich noch einmal ansehen werde.
#1.12 Besuch aus L.A.

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Willkommen zum ersten Teil des angekündigten Crossovers zwischen "9-1-1: Nashville" und "9-1-1 Notruf L.A.". Ich hatte mir ehrlich gesagt etwas mehr davon versprochen. Das soll nicht heißen, dass ich die Episode als schlecht empfand, für mich waren lediglich einige Dinge vorhersehbar. Da hätten wir beispielsweise die Sticheleien der 113 und der 118. Ebenso war zu erwarten, dass Don und Ryan sicherlich nicht gemeinsam bei dem Wettkampf antreten werden, aber abzusehen war, dass es die Hart-Brüder sein werden. Immerhin hat man ziemlich die Werbetrommel dafür gerührt, dass die Harts unschlagbar sind. Und es war genauso absehbar, dass die 113 und 118 einen gemeinsamen Einsatz haben, bei dem sie beweisen müssen, dass sie auch gut zusammenarbeiten müssen. Der Einsatz war zwar vorhersehbar, allerdings hat er unterstrichen, wie wichtig es ist, verlässliche Personen um sich zu haben, die einen auch unterstützen. Das hat man auch gleich mal auf den Wettkampf übertragen, bei dem Carl (Tyler Ritter) dabei geholfen wurde, seine Frau Carla (Jolene Purdy) mit einem Sieg zu beeindrucken. Diese wiederum hat es für einen wirklichen winzigen Monat geschafft, dass zwischen Dixie und Blythe Harmonie herrscht. Ich denke zwar, dass es ein einmaliger Moment gewesen ist, mehrere solcher Momente würde ich aber absolut begrüßen. Positiv überrascht hat mich allerdings die Rede von Don über Bobby Nash (Peter Krause). Man könnte zwar davon ausgehen, dass es etwas künstlich herbeigerufen würde, damit man noch einmal betont, dass beide Serien aus dem selben Universum kommen, aber dennoch konnte man so auch noch einmal in Erinnerungen an Bobby und seine guten Taten und sein sympathisches Wesen schwelgen.
#1.13 Karriereentscheidungen
Die erste Staffel von "9-1-1: Nashville" hat die Staffelmitte überschritten und ich bleibe mit einem kleinen, aber nachhallenden WOW zurück. Ich fand ja, dass die Hart-Brüder ein bisschen zu sehr im Fokus standen, weswegen die anderen Charaktere, die auch den Hauptdarstellerstatus inne haben, einfach zu kurz kamen. Das betraf besonders Taylor und Roxy. Deshalb finde ich diese Episode wohl auch so großartig. Während es bei der Hart-Family immer ziemlich offensichtlich war, dass sie alle Feuerwehrmänner werden wollten, haben die Damen zunächst einen anderen Karriereweg einschlagen wollen oder hatten sogar vorher eine andere Karriere. Das Clevere bei den beiden Storylines war, dass es bei Taylor um den Karrierestart, während es bei Roxy um das Karriereende ging. Bleiben wir doch gleich mal bei Taylor. Witzig, wie ihre beginnende Beziehung mit Blue ausgerechnet von Don entdeckt wurde. Entsprechend süß und witzig fand ich dann auch seine Ansprache an die beiden, die für mich noch einmal unterstrichen hat, dass die 113 wie eine Familie ist (auch wenn die Hälfte davon ohnehin blutsverwandt ist). Ich mag Taylor wegen ihrer lockeren, bestimmenden aber dennoch feinfühligen Art, die sich wieder einmal deutlich bei dem gefährlichen Einsatz zeigte. Mein Gott, ich hätte womöglich eine Panikattacke nach der anderen bekommen. Zum Glück ging alles gut aus und Taylor hat sich so gesehen eine mögliche neue Karriere ersungen... nur leider bei der falschen Produzentin. Kein Wunder, dass Cammie einen anderen Karriereweg eingeschlagen hat. Victoria Vamp (Missi Pyle) ist wirklich arg gewöhnungsbedürftig und gleichzeitig fand ich sie unfassbar unterhaltsam mit ihrer Art. Missi Pyle scheint für solche Rollen geboren zu sein. Es war absolut richtig von Taylor, ihr mal die Meinung zu geigen, auch wenn sie nie professionell ein Album (oder doch Albam?) aufnehmen wird. Cammie hatte aber vollkommen den richtigen Riecher. Vielleicht wäre der Einsatz mit dem Künstler gar nicht nötig gewesen, zumal Taylors Gesang die Herzen der Patienten und Patientinnen im Krankenhaus erwärmt hat, und das ist viel mehr wert, als jeder Plattenvertrag. Roxys Storyline hat mir deswegen so gut gefallen, weil sie a) der von Don und Cammie gleicht und alle aus dem selben Grund ihren jetzigen Beruf ergriffen haben und b) weil es letztlich gezeigt hat, dass das Lebenretten und die Tatsache, dass sie deshalb beharrlich gewesen ist, über eine mögliche Klage gesiegt hat. Der Fall um Celeste (Danielle Kotch) war dennoch erschreckend und wie beeinflussbar das Internet bzw. die sozialen Medien mittlerweile sind. Auch wenn Roxy keine Ärztin ist, so sorgt sie doch als Sanitäterin dafür, dass die verletzten Patienten und Patientinnen durch sie überhaupt eine Chance haben, zu überleben.
#1.14 Beziehungspflege

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Beziehungen sollte man pflegen und hegen, weil sie zum Teil wie Pflanzen sind. Ich freue mich auf jeden Fall, dass Ryan und Sam noch immer verheiratet sind und ihre Ehe retten wollen. Diesmal hatte ich auch gar kein Problem damit, dass ein Einsatz dafür gesorgt hat, damit Ryan über sein Leben und seine Ehe mit Sam nachgedacht hat. Ich muss zugeben, dass ich bei dem Einsatz im Büro wegsehen musste, konnte ich mir doch denken, was mit dem Leichnam passieren wird. "The Walking Dead" hat in jedem Fall gegrüßt. Ich glaube, bei solchen Einsätzen würde ein jeder ins Nachdenken kommen, vor allem wenn Arbeit so ziemlich der einzige Lebensinhalt ist – wie es eben bei Ryan und Sam ist. Manchmal finde ich solche Entwicklungen durchaus erschreckend, da sie in meinen Augen vor allem stark von der Gesellschaft abhängen und der gesellschaftlichen Erwartungshaltung gesteuert wird. Dementsprechend war zu erwarten, dass der gemeinsame Urlaub von Ryan und Sam anfangs nicht so verlief, wie sie es erhofft haben. Eine interessante Wendung gab es aber bei dem Paar, welches vorgegeben hat, glücklich zu sein. Damit habe ich nicht gerechnet, allerdings war sie ebenso wichtig, damit Ryan und Sam erkennen, dass ihre gemeinsame Leidenschaft sie verbindet und ihnen das trotz der Arbeit Entspannung verschafft. Interessant war es auch bei Ehepaar Hart und Dixie. Ich wusste doch, dass das freundschaftliche Verhältnis zwischen Dixie und Blythe nicht ewig halten wird. Aber das war ja echt nur ein Wimpernschlag. Wenig überraschend ist auch hier, dass Dixie sich quasi selbst verraten hat. Alkohol macht sie ganz schön redselig. Ich denke dennoch, dass dieses Verbot von Don nicht ewig bestehen wird. Immerhin sind noch Ryan und Blue da, die da sicherlich noch ein Wörtchen mitzureden. Warten wir mal ab. In jedem Fall war es eine interessante Episode.
#1.15 Die Liebe einer Mutter
War ja wieder einiges los. Anscheinend habe ich mich etwas in Blue getäuscht – zumindest wenn man den Beginn der Episode bedenkt. Ich dachte wirklich, er durchschaut Dixie sofort, aber stattdessen hat er sich gegen Don, Blythe und eigentlich auch noch gegen Taylor gestellt, als sie gegen seine Mutter gesprochen hat. Es ist wirklich erschreckend, wie manipulativ Dixie ist und das Schlimme dabei ist auch noch, dass ich es verstehen kann, wenn ich ihre Perspektive einnehme. Sie weiß allerdings auch, dass sie mit der Enthüllung aus der letzten Episode plus die Enthüllung aus dieser Episode all ihre Rechte verwirkt hat, irgendwie zu den Harts dazu zu gehören. Ich glaube trotzdem, das letzte Wort ist in diesem Fall noch nicht gesprochen. Allerdings sind die Fronten erst einmal verhärtet, zumal sie ihren eigenen Sohn vor die Tür gesetzt hat, nachdem er für sich eingetreten ist und ihre Manipulation durchschaut hat – auch wenn es mit Hilfe eines Einsatzes gewesen ist. Auch hier fand ich es erschreckend, zu was Mütter in der Lage sind und es als Schutz bezeichnen. Aber gerade bei der Mutter vom Einsatz glaube ich, dass da eine große Portion Schuldgefühle dazu kamen. Neben der Mutterliebe, ging es auch um die Liebe zwischen Eheleuten und dabei ging es nur für ein Paar gut aus. Ich muss ja zugeben, dass ich mich gefreut habe, Mark Moses in den Credits zu lesen. Habe ihn eigentlich schon gerne als Paul Young in "Desperate Housewives" gesehen, auch wenn er dort zum Großteil sehr mysteriös, aber ebenso verletzlich erschien. Hier spielte er einen Ehemann, der zunächst einen kleinen Stromschlag abbekam, der ihn aber nicht tötete. Das übernahm seine Frau. Und das alles nur, weil Cheryl (Victoria Clark) voreilige Schlüsse gezogen hat und sich an längst vergessene Zeiten nicht mehr erinnern konnte. Einfach traurig, aber ähnlich wie Blue, konnte auch Ryan etwas durch den Einsatz lernen. Nach der letzten Episode konnte ich mir nicht vorstellen, dass Ryan und Sam erneut Eheprobleme haben. Stattdessen hatte sie vor Monaten eine Fehlgeburt. Ich freue mich aber, dass die beiden jetzt Eltern werden. Ich hoffe, die Schwangerschaft verläuft ohne Komplikationen.
Die Serie "9-1-1: Nashville" ansehen:
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Daniela S. - myFanbase
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