Dr. Diane Lewis

Dr. Diane Lewis (Tracie Thoms) taucht erstmals in Staffel 3 von "Seattle Firefighters" auf, um den Feuerwehrleuten von Station 19 psychologische Betreuung zukommen zu lassen, als sie einen der ihren verlieren.

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Charakterbeschreibung: Diane, Staffel 3

Foto: Tracie Thoms, Seattle Firefighters - Die jungen Helden - Copyright: 2020 American Broadcasting Companies, Inc. All rights reserved.; ABC/Erin Simkin
Tracie Thoms, Seattle Firefighters - Die jungen Helden
© 2020 American Broadcasting Companies, Inc. All rights reserved.; ABC/Erin Simkin

Diane Lewis war einst selbst als Feuerwehrfrau tätig, doch bei einem Einsatz wurde sie so schwer verletzt, dass sie anschließend den Beruf nicht mehr ausführen konnte. Dennoch ist sie dem SFD erhalten geblieben und ist nun als Psychologin tätig, die immer für die Feuerwehrleute da ist, aber speziell hinzugezogen wird, wenn sich traumatisierende Einsätze ergeben oder ein Verlust in den eigenen Reihen. Als Rigo Vasquez bei einem Einsatz verstirbt, taucht Diane bei Wache 19 auf und muss obligatorisch mit allen reden, da die Selbstmordrate bei Feuerwehrleuten nicht gerade gering ist. Da ihr Gruppengespräch nicht zusagen, bittet sie um Einzelspräche. Dabei ist es auch völlig egal, ob es konkret um Rigos Tod geht oder einfach nur Erlebnisse, die dadurch wieder getriggert werden. Mit Jack Gibson erarbeitet sie seine Vergangenheit als Pflegekind und dass er sich deswegen nach festen Bindungen sehnt. Anschließend kommt er auch in fester Behandlung zu ihr. Bei Andy Herrera kitzelt sie heraus, dass sie durch die Geschichte ihrer Eltern belastet ist. Bei Travis Montgomery sorgt Diane dafür, dass er mehr Verständnis für Emmett Dixon hat, der sich nicht so leicht outen kann, wie er einst. Ben Warren klagt sein Leid wegen rassistischer Polizeieinsätze. Bei Victoria "Vic" Hughes und Dean Miller deckt sie sofort auf, dass er heimlich in sie verliebt ist. Nach all diesen Gesprächen schaut Diane noch bei Maya Bishop vorbei, um sie als Captain zu informieren. Dabei lässt sie es sich nicht nehmen, auch der auf den Zahn zu fühlen und stellt dabei fest, dass diese vor lauter Streben nach Perfektion nicht einfach loslassen kann.

Charakterbeschreibung: Diane, Staffel 4

Als sich in Minneapolis der gewaltsame Tod von George Floyd ereignet, sieht Maya den Moment gekommen, wieder einmal Diane um Hilfe zu bitten. Doch diesmal sind die Gespräche nicht verpflichtend, sondern nur eine Möglichkeit und es muss auch nicht konkret um Floyd gehen. Ben sucht gleich aktiv das Gespräch zu ihr, denn er hat das Gefühl, für seine eigene Rasse aktuell nicht viel zu tun, weil er sich wegen der Polizeikontrollen auch nie beschwer hat. Dabei deckt sie zufällig auf, dass bei ihm etwas gesundheitlich im Argen ist, aber er weicht aus. Maya wiederum gesteht, dass sie glaubt, der Rassismus sein in seiner schlimmsten Form überwunden und dass sie sich nun besonders schämen würde. Zumal sie auch in einer Führungsposition die Macht hat, mehr zu tun. Die restlichen Kolleg*innen sind schüchterner, weswegen Diane sich Travis für ein Gespräch schnappt und ihm ausredet, dass seine Erfahrungen mit Diskriminierungen aufgrund seiner asiatischen Herkunft weniger schlimm wären, denn das wäre nur eine Ausrede. Mit Andy redet sie darüber, dass diese erst als Frau eines schwarzen Mannes wirklich die Wahrheit begriffen hat und dass sie erschüttert über die Polizei ist, obwohl viele in diesem Beruf auch Teil ihrer Familie waren. Diane will sie deswegen aber nicht trösten, denn manchmal gibt es einfach keinen Seelenfrieden, sondern nur die Erkenntnis, dass sich etwas ändern muss. Mit Vic geht sie durch, wie man sich als schwarze Frau fühlt, da sich trotz Diskurs darüber nichts ändert. Jack rüttelt sie auf, dass er keinesfalls nur zusehen kann, sondern dass er mindestens ganz genau zuhören muss, um wirklich zu verstehen. Später kommt auch Dean vorbei, der in ihrer Gegenwart einfach nur weinen muss, was Diane auch zu Tränen rührt und sie teilen diesen Moment. Als sie Feierabend machen will, spricht sie noch mit Robert Sullivan, den am meisten erschreckt, dass er auch George Floyd hätte sein können.

Lena Donth - myFanbase