Episode: #1.05 Verkaufte Vergangenheit

Don wurde für seine Arbeit ausgezeichnet, was dazu führte, dass sein altes Leben ihn wieder einholt, da jemand das Foto von Don in der Zeitung gesehen hat und ihn daraufhin konfrontiert. Peggy wendet sich derweil an Joan, nachdem sie ein Geheimnis erfahren hat.

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Jay Paulson & Jon Hamm, Mad Men
© Carin Baer/AMC

Don und Betty kommen angetrunken nach Hause, beide sehr förmlich gekleidet, er im Frack und sie im Abendkleid. Don hat einen Preis gewonnen. Fast völlig bekleidet schlafen beide ein. Am nächsten Morgen erwachen sie verspätet, die Kinder sind schon lange wach und Ethel, das Hausmädchen macht ihnen Frühstück. Betty und Don haben offensichtlich noch mit den Nachwirkungen der letzten Nacht zu kämpfen, Betty hat Kopfschmerzen und beide sind sehr angeschlagen.

Im Büro erhält Don von seinen Kollegen Gratulationen zum Gewinn des Preises. Pete und Paul haben das morgendliche Treffen in Dons Büro schon verlassen, als er ankommt, aber Peggy holt sie zurück. In der Zwischenzeit erzählt Ken, dass er eine Kurzgeschichte in einem renommierten Magazin veröffentlichen konnte. Pete und Paul stoßen dazu und Ken erzählt allen, dass er auch noch an zwei Romanen schreibt. Als sie wieder über die Arbeit sprechen, schlägt Don ein spezielles Konto für die Bank vor, die sie gerade betreuen, das nur für Männer ist. Ein exklusives und diskretes Konto, unabhängig von der Familie und den Frauen. Kurz darauf erhält er einen Anruf von Midge, die ihn überreden möchte gleich darauf zu ihr zu kommen. Peggy hört dieses Gespräch versehentlich mit, kurz bevor Don das Büro verlässt, um offensichtlich zu Midge zu gehen.

Paul, Harry und Pete sprechen über Ken und seine Kurzgeschichte. Sie können nicht glauben, dass gerade er es geschafft hat, in einem überregionalen Magazin veröffentlicht zu werden, und sind offensichtlich neidisch.

Midge und Don liegen nackt im Bett, nachdem sie gerade Sex hatten. Er sagt ihr, dass sie ihn nicht auf der Arbeit anrufen solle. Sie ist verletzt und erklärt ihm gereizt, dass sie auch einer der Teile seines Lebens sein könne, auf das er verzichten kann. Aber sie weiß, dass er auch dann immer noch zu ihr kommen wird, auch wenn er das eigentlich nicht will. Sie mag es, seine "Medizin" zu sein.

Pete und Trudy unterhalten sich über eine Geschichte, die Pete geschrieben hat. Pete möchte von Trudy wissen, was sie davon hält. Sie kann es nicht richtig einschätzen, weil sie es nicht gewohnt ist, moderne Literatur zu lesen, aber sie meint es wäre gut geschrieben. Pete möchte es gern veröffentlichen lassen und Trudy wundert sich nur, warum gerade jetzt. Pete erzählt ihr von Ken und seiner Kurzgeschichte und dass sein Vater dieses Magazin liest. Er bittet sie, für ihn, bei einem ihrer alten Freunde, dem Verleger Charlie Fiddich, ein gutes Wort für ihn einzulegen. Trudy ist das sichtlich unangenehm, aber Pete versucht weiter, sie zu überzeugen. Es stellt sich heraus, dass Charlie Fiddich ihr erster Liebhaber war und ihr ist das peinlich, aber Pete meint nur, damit könne sie ihm einen Gefallen tun und sich damit für diese Schmach revanchieren.

Bei einem Meeting der Sterling-Cooper-Mitarbeiter wird Don von Peggy vor die Tür gebeten, weil dieser einen Besucher hat, Adam Whitman. Don ist sichtlich erschrocken und verlässt aufgebracht den Konferenzraum. Adam schaut sich Don ganz genau an und spricht ihn mit Dick. Es stellt sich heraus, dass Adam sein kleiner Bruder ist, und dass er ihn in der Zeitung erkannt hat, die ein Foto von Don und Roger mit ihren Preisen abgedruckt hat. Don nimmt ihn Beiseite, und sagt dass er Don heiße und bestreitet, ihn zu kennen. Aber er ist bereit, sich mit ihm später in einem Café zu treffen. Don kehrt zum Meeting zurück und ist mitgenommen von den Ereignissen.

Später im Café bestreitet Don nicht mehr, dass Adam sein Bruder ist. Adam erzählt, dass er glaubte Dick sei tot und fragt ihn, warum er ihn verlassen hat. Don antwortet, dass er dorthin nicht zurück konnte. Er fragt nach Adams Mutter, die aber nicht seine Mutter war, und Adam berichtet, dass sie an Magenkrebs gestorben sei. Am schlimmsten habe dies Onkel Mack getroffen, der mittlerweile auch tot sei. Adam fragt Don, ob er ihn denn nicht vermisst habe, und Don antwortet ihm, dass er ihm gefehlt habe.

Trudy trifft sich mit Charlie Fiddich in dessen Büro und er sagt ihr, dass er Petes Geschichte veröffentlichen wird. Nach einem kurzen Small Talk eröffnet Charlie ihr, dass er sie vermisst und dass er immer noch mit ihr zusammen sein möchte. Es müsse auch nicht mehr sein, als das bloße Zusammensein. Trudy ist das sehr unangenehm, sie weist ihn zurück.

Betty und die Kinder kommen im Büro an, weil sie mit Don einen Termin beim Fotografen für ein Familienporträt haben. Don ist noch nicht da und Peggy bittet sie, im Büro zu warten. Weil sie nicht weiß wie sie mit der Situation umgehen soll, wendet sie sich an Joan und erzählt ihr versehentlich, dass Don wahrscheinlich bei einer anderen Frau ist. Joan rät ihr, Betty abzulenken und zu sagen, sie wüsste nicht wo Don ist und wenn er ankommt, soll er die Entschuldigung finden. Peggy denkt, dass sie es so machen wird und ärgert sich, dass sie Joan von Dons Geliebter erzählt hat. Joan gibt ihr Recht, sie hätte das nicht erzählen dürfen, aber sie werde es niemandem sagen.

Adam befragt Don nach dessen Leben und sagt, dass er ihm nicht böse sei. Als Adam ihn nach Frau und Kindern fragt, fällt Don offensichtlich wieder sein Termin mit Betty ein und er möchte das Café so schnell wie möglich verlassen. Adam bittet ihn darum Teil seines Lebens sein zu dürfen, ihn kennenzulernen, aber Don sagt, dass das niemals passieren wird.

Peggy versucht derweilen in Don Büro Betty zu unterhalten, da sie immer noch auf ihn warten. Endlich erscheint er und sie können mitsamt den Kindern zum Fotografen gehen. Später, als die Bilder entwickelt sind, unterhält sich Betty mit Francine darüber, wie furchtbar sie geworden sind und wie fehl am Platze sie sich in Dons Büro gefühlt habe.

In einem Meeting mit den Klienten von Liberty Capital, der Bank, überlässt Don Paul den Vortritt, die Idee des privaten Kontos zu verkaufen. Die Kunden sind begeistert von der Idee und überzeugt davon, dass viele so etwas schon hätten, es gäbe nur bisher keinen Name dafür.

Don erhält von Adam einen Umschlag mit einem alten Bild von den beiden Brüdern, und einem Hinweis, wo er ihn finden kann. Kurz darauf verlässt er das Büro und erklärt Peggy, dass er nach Hause gehe. Joan erklärt Peggy in einem Gespräch, dass wenn sie es schafft ihm seine Privatsphäre zu sichern, wäre sie Gold wert für Don. Peggy ist angewidert davon, dass ihr Job so aussieht.

Paul versucht Ken zu demütigen, indem er die Seiten mit seiner Kurzgeschichte vor allen anderen aus dem Magazin reißt, aber als er sich hinterher bei ihm entschuldigt und erklärt, dass er nicht wusste, dass er hier auch mit Ken konkurriert, antwortet dieser nur, dass er verloren hätte.

Als Trudy Pete erzählt dass seine Geschichte veröffentlicht wird, ist dieser anfangs begeistert, als er aber erfährt, dass sie nur in einem kleinen, billigen Magazin gedruckt wird, ist er völlig entsetzt und außer sich. Trudy erklärt ihm, sie hätte es auch in den New Yorker bringen können, aber sie möchte von ihm wissen, ob er wirklich will, dass sie das für ihn tut.

Abends zu Hause überlegt Don noch, ob er wieder zurück in die Stadt fährt. Nachdem er das Bild von sich und Adam verbrannt hat, fährt er zu der Adresse, die dieser ihm hinterlassen hat. Don erklärt dort Adam, dass sich sein Leben nur in eine Richtung bewegen würde, und zwar nach vorne. Er gibt Adam 5000 Dollar damit dieser New York verlässt, ihn vergisst und sich nie wieder bei ihm meldet. Er solle einfach wieder zurückkehren zu dem Punkt, an dem er dachte, Dick sei tot. Nach einer Umarmung verlässt Don Adam.

Zu Hause unterhalten sich Betty und Don im Bett über den Sommer, den sie bei Bettys Vater im Sommerhaus verbringen werden. Betty schlägt vor, sie könnten ein eigenes Ferienhaus kaufen, was näher an der Stadt wäre und wo sie nicht die ganze Zeit mit ihrem Vater zusammen wären, aber Don meint, dass sie damit bis nächstes Jahr warten müssen, weil es momentan finanziell nicht möglich sei.

Cindy Scholz - myFanbase


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