Episode: #3.05 Ungebeugt und ungezähmt
In der "House of the Dragon"-Episode #3.05 Ungebeugt und ungezähmt geht die Suche nach Aemond Targaryen (Ewan Mitchell) und Vhagar weiter. Währenddessen versucht Daemon Targaryen (Matt Smith), die zunehmend eskalierende Lage in Königsmund unter Kontrolle zu bringen.
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Die Armee der Schwarzen bestehend aus den Männern der Flusslords und den Winterwölfen versucht, über den Trident zu gelangen, doch jede Brücke, die sie erreichen, wurde vor ihrer Ankunft verbrannt. Aufgebracht setzt Lord Petyr Piper Oscar Tully und Roderick Dustin darüber in Kenntnis. Roderick schlägt vor, die Brücke wieder aufzubauen, doch Petyr zeigt auf, dass dies nicht möglich ist. Daraufhin befielt Oscar, dass Petyr mit einigen Männern zur nächsten Brücke nach Steinsepte aufbrechen soll, um diese zu verteidigen, bevor sie ebenfalls zerstört wird. Zwar verzögert dies ihre Ankunft um eine weitere Woche, doch Oscar sieht keinen anderen Weg. Etwas mürrisch zieht Petyr sich zurück und Roderick wendet sich skeptisch an Oscar, da er nicht versteht, warum sie nicht gegen Kriston Kraut und seine Männer vorgehen. Auch Oscar hat genug davon, dass Kriston ihnen immer wieder Steine in den Weg legt, doch er ist dagegen, dass Roderick und seine Männer sich auf die Jagd nach Kriston machen und will ihn nun seinerseits in die Irre führen. Kurz darauf werden Petyr und seine Männer mitten in der Nacht von Kriston und dessen Heer angegriffen. Kriston, Gawan Hohenturm und ihre Männer zerstören das Lager, schlachten die Feinde ab und machen sich auf den Weg nach Steinsepte, um den Schwarzen erneut einen Schritt voraus zu sein.
In Harrenhal suchen einige Männer nach Aemond Targaryen, doch sie finden nur Alys Strom vor, die sie darüber in Kenntnis setzt, dass sie nicht die ersten sind, die Aemond suchen. Seitdem Rhaenyra Targaryen ein Kopfgeld auf ihn ausgesetzt hat, sind schon zahlreiche Suchende aufgetaucht, doch sie versichert, dass sich Aemond nicht in Harrenhal befindet. Alys richtet ein paar beunruhigende Worte an die Eindringlinge und meint, dass es in Harrenhal viele Geister gibt. Als sich ein Schwarm Fledermäuse auf die Männer stürzt, verschwindet Alys und die Männer ziehen sich zurück. Alys kehrt zu Aemond zurück, der aus einem Alptraum hochschreckt und redet beruhigend auf ihn ein, als Aemond erzählt, dass er in seinem Traum von seinem Bruder Aegon Targaryen verfolgt wurde. In Alys' Armen spricht Aemond über Helaena Targaryens Wissen darüber, dass er in Harrenhal sterben würde und über seinen Angriff auf Aegon. Während Alys ihn in den Armen wiegt, denkt Aemond an seine Mutter.
Maester Orwyl geht mit einem Trank zu den Gemächern von Alicent Hohenturm und Helaena, wobei er von einer Magd beobachtet wird. Unter einem Vorwand verschafft er sich Zutritt und holt dann einen weiteren Trank hervor, wofür Alicent ihm sehr dankbar ist. Alicent bezeichnet ihn als seinen Freund, doch da nun Rhaenyra Königin ist, erklärt Maester Orwyl, dass er Alicent gegenüber nicht länger von Nutzen sein kann. Sie versteht dies und drückt ihm zum Abschied die Hand. Anschließend wendet sie sich mit dem Trank an Helaena. Jene erklärt sofort, den Trank nicht nehmen zu wollen, doch Alicent sieht keinen anderen Weg, da Helaena einen Sohn von Aegon erwarten könnte. Sehr direkt sagt Alicent ihrer Tochter, dass Rhaenyra eine Bedrohung in Form eines Thronfolgers von Aegon töten müsste. Kurz fällt das Gespräch auf Aemond, von dem Helaena weiß, dass er sich in Harrenhal befindet, dann versucht Alicent erneut, Helaena davon zu überzeugen, mit Hilfe des Tranks das Kind, das sie erwartet, loszuwerden. Sehr deutlich gibt Helaena zu verstehen, dass sie dies nicht tun wird, da sie das Baby behalten möchte. Auch Alicents Versicherungen, dass so ein Trank bereits sie und auch Rhaenyra vor Unglück bewahrt hat, können Helaena nicht umstimmen.
Eine angespannte Rhaenyra wird von Ser Adrian Redford und Sabitha Frey begleitet. Letztere beschwert sich darüber, dass den Freys Harrenhal nicht überlassen wurde, nachdem sie wie mit Jacaerys Velaryon abgesprochen, die Armee aus dem Norden die Zwillinge haben passieren lassen. Rhaenyra hält es für Dank genug, dass Sabitha einen Sitz in ihrem kleinen Rat erhält. Es erbost Sabitha, dass Harrenhal als Lohn für denjenigen gelten soll, der Aemond findet. Als Rhaenyra ihr einen erzürnten Blick zuwirft, hält Sabitha mit ihrem missmutigen Wortschwall inne. Anschließend betreten sie den Ratssaal. Dort berichten Addam von Holk und Baela Targaryen, dass sie Spuren von Vhagar gefunden haben, doch den Drachen selbst konnten sie bisher nicht ausfindig machen. Leise setzt Torrhen Manderly Sabitha darüber in Kenntnis, dass es sich bei Addam um den unehelichen Sohn von Corlys Velaryon handelt und dass die Meisterin der Flüsterer eine frühere Hure ist. An der Ratssitzung nehmen außerdem Alyn von Holk, Mysaria, Maester Orwyl und Daemon Targaryen teil. Die Runde spekuliert, was Aemond mit dem Angriff auf eine kleine Farm beabsichtigen könnte. Anschließend kommt es zu einer Meinungsverschiedenheit zwischen Mysaria und Daemon, doch Rhaenyra ist allein an Vhagar interessiert. Schlecht gelaunt berichtet Daemon, dass am Morgen zwei Goldröcke tot aufgefunden wurden. Auch Maester Orwyl hat Neuigkeiten und setzt den Rat darüber in Kenntnis, dass die Armee aus dem Norden erneut durch Kriston der Weg abgeschnitten wurde. Trotz alledem fordert Rhaenyra, dass Addam und Baela die Suche nach Aemond und Vhagar fortsetzen. Addam weist trotz Baelas Protest darauf hin, dass sie gerade erst von ihrer Patrouille zurückgekehrt sind und etwas Ruhe gebrauchen könnten. Rhaenyra möchte daher stattdessen Daemon aussenden, doch er will zunächst aufklären, was es mit den toten Goldröcken auf sich hat. Rhaenyra zeigt daran kein Interesse, doch Daemon setzt sich über ihre Meinung hinweg, besonders da die Goldröcke noch immer auf Bezahlung warten und er verlässt den Ratssaal. Während Sabitha sich fragt, ob die Ratssitzungen immer so turbulent sind, geht Rhaenyra Daemon nach. Es gefällt ihr nicht, dass Daemon sich über ihre Befehle hinwegsetzt, doch Daemon sieht keine unmittelbare Bedrohung durch Aemond und Vhagar, weshalb er sich mit etwas befassen will, das sich direkt vor ihrer Nase ereignet. Daemon hält Rhaenyra vor Augen, dass sie sich der Stadtwache bedient hat, um unwichtiges Gespött niederzuschlagen, doch sie fühlt sich dadurch bedroht und kann eine Hetze gegen sich und ihre Kinder nicht einfach abtun. Die Diskussion der beiden wird von Elinda Massey unterbrochen. Daemon nutzt die Gelegenheit und wendet sich ab, während Elinda Rhaenyra mitteilt, dass Gottfrid Velayron in Königsmund eingetroffen ist und seine Mutter gern sehen würde. Zögernd verkündet Rhaenyra, ihn später aufzusuchen.
Gemeinsam schlagen sich Larys Kraft und Aegon durch den Wald. Während Larys nach Krähenruh zurückkehren will, ist Aegon darauf aus, sich auf den Weg nach Wendisch zu machen, wo Vhagar vor zwei Tagen gesichtet wurde. Falls er und Aemond dort nicht zu finden sind, will Aegon eben nach Harrenhal gehen. Ein erschöpfter Larys fragt, was Aegon zu tun gedenkt, sollte er seinen Bruder finden. Wütend darüber, in welcher prekären Lage sie sich befinden, schimpft Aegon über Aemond, der in seinen Augen die Ursache für alles ist. Aegon will seinen Bruder finden und ihn töten oder bei dem Versuch sterben.
Alicent wird durch einen Besuch von Mysaria überrascht. Jene lässt schnell durchblicken, von Maester Orwyls Besuch zu wissen, woraufhin Alicent sich gezwungen sieht, Mysaria den Trank zu zeigen, den Orwyl ihr brachte. Kurz versucht Alicent, es als Medizin für die kränkelnde Helaena auszugeben, doch als Mysaria an dem Trank riecht, erkennt sie das Gebräu sofort. Schnell schwenkt Alicent um und erklärt, der Trank sei für sie, da sie sich nach dem Tod ihres Mannes einen Liebhaber zugelegt hat. Sie sieht sich gezwungen, den Trank in Mysarias Beisein zu schlucken und bittet Mysaria, dieses Geheimnis für sich zu behalten. Mysaria wüsste nicht, warum sie etwas vor Rhaenyra verbergen sollte, doch Alicent meint, dass sie Rhaenyra ohnehin schon vollkommen ausgeliefert sei.
Unterwegs nach Steinsepte plaudert Gawan mit Kriston über Altsass, eine Stadt, in der Kriston sich nach dem Krieg laut Gawan gern niederlassen könnte. Plötzlich beginnt eines der Pferde zu scheuen. Die Männer entdecken am Boden einige Trittfallen und sehen sich panisch nach Feinden um, doch sie erkennen, dass die Schwarzen ihnen bereits voraus sein müssen.
Nachdem sie den Trank eingenommen hat, wird Alicent von Unterleibsschmerzen geplagt. Grübelnd nimmt sie ihre Halskette ab. Unterdessen hat Daemon Luthor Largent aufgesucht. Die beiden erinnern sich ihrer gemeinsamen Vergangenheit und Daemon erklärt Luthor, dass er Rhaenyras Forderungen nicht jedes Mal mit vollem Einsatz nachgehen muss. Dann berichtet Luthor Daemon von den toten Goldröcken, denen die Kehlen und Bäuchen aufgeschlitzt wurden. Um die Moral der Männer zu stärken, will Daemon zu ihnen sprechen, doch Luthor weiß nicht, ob dies viel bewirken wird, da sie noch immer auf ihre Bezahlung warten. Plötzlich werden die beiden auf eine Unruhe aufmerksam und entdecken zwei weitere abgeschlachtete Goldröcke. Unter den Schaulustigen befindet sich ein Mädchen, das gleich darauf davoneilt. Sie flüstert einem Mann etwas ins Ohr, der daraufhin eine Nachricht an Ormund Hohenturm schreibt.
Die Nachricht erreicht Ormund, wodurch er von den getöteten Goldröcken erfährt. Zufrieden fragt er Jon Steinern, wie sie mit den Arbeiten vorankommen, woraufhin Jon berichtet, dass die Wehrgänge in Stolperstadt eilig errichtet werden. Um schneller voranzukommen, sollen mehr Männer eingezogen werden. Anschließend wendet Ormund sich an Daeron Targaryen, der sich mit der Ahnengeschichte befasst hat und unsicher verdeutlicht, dass er sich auf seine Hohenturm-Vorfahren bezieht. Die beiden sprechen über Meria Martell, die von Ormund bewundert wird und spielen eine Partie Schach, bei der Daeron schließlich gewinnt. Ängstlich entschuldigt Daeron sich, während ein aufgebrachter Ormund die Spielfiguren vom Tisch fegt. Dann meint Ormund, dass Daeron sich nicht für einen Sieg entschuldigen sollte. Er holt Goldmünzen hervor und zeigt sie Daeron. Darauf ist Daeron als König abgebildet und Ormund strahlt bei ihrem Anblick.
Im Garten verbringt Helaena gerade Zeit mit ihrer Tochter Jaehaera Targaryen, als Alicent hinzukommt. Alicent setzt Helaena darüber in Kenntnis, dass sie noch in dieser Nacht aus Königsmund fliehen werden. Sie hat eine Magd ihre Halskette gegeben, damit sie ihnen bei der Flucht verhilft. Helaena ist nur dann einverstanden, wenn sie auch Jaehaera mitnehmen und da Alicent ihren Blick meidet, erkennt Helaena, dass ihre Mutter dies bisher nicht geplant hat. Daraufhin lässt Helaena ihre Mutter stehen.
Erneut haben Baela und Addam die Spuren von Vhagar gefunden, doch bisher haben sie den Drachen nicht zu Gesicht bekommen. Während Baela sich fragt, wo Aemond sich versteckt hält, legt Addam Wert darauf, dass Baela sich auch einmal ausruht. Das fällt Baela nicht leicht, denn anders als Addam, den Rhaenyra als neuen Drachenreiter feiert, spürt Baela seit dem Tod von Jacaerys Rhaenyras Missfallen. Baela gibt zu, dass ihr der Gedanke, ruhmreich aus einer Schlacht zurückzukehren, Freude bereitet hat und sie kann Rhaenyra ihre Gefühle nicht verübeln. Nun hat sie allerdings Angst, was aus ihr werden soll. Scherzend meint Addam, dass er Baela vor einer arrangierten Ehe bewahren wird.
Aemond schreckt aus dem Schlaf hoch und fragt sich, wo Vhagar sich befindet, worauf Alys keine Antwort hat. Bisher hat Aemond sich noch nicht von seiner Verletzung erholt, und mit einem blutigen Verband bahnt er sich seinen Weg durch die Flure von Harrenhal. Alys geht ihm nach und versichert dem unsicheren Aemond, dass er ohne Vhagar nicht machtlos ist. Zum wiederholten Mal erinnert Alys Aemond daran, dass Königsmund sich mittlerweile unter der Kontrolle von Rhaenyra befindet und dass Rhaenyra Aegon für tot erklärt hat, wofür Aemond verantwortlich gemacht wird. Alys setzt sich zu Aemond und äußert ihre Zweifel an Rhaenyras Worten bezüglich Aegon. Der Gedanke an Aegon schmerzt Aemond, da er in seiner Kindheit immer zu seinem Bruder aufgesehen hat, von ihm aber stets verspottet wurde. Aemond zweifelt außerdem an der Liebe seiner Mutter.
Mit einer Schuppe von Sonnfeuer in der Hand, beschwert Aegon sich darüber, es leid zu sein, sich so miserabel zu fühlen und er erinnert sich daran, wie er sich in seiner Kindheit immer zurückhalten musste, während Aemond glänzen durfte. Wäre dies nicht der Fall gewesen, wäre Aegon seiner Meinung nach ein viel besserer König geworden. Zudem lastet es Aegon seiner Mutter an, Aemond mehr geliebt zu haben. Nachdem Aegon sich auf diese Weise Luft gemacht hat, ergreift Larys das Wort und zeigt auf, dass Aegon aus äußerst privilegierten Umständen stammt und kein Recht hat, sich derartig in Selbstmitleid zu suhlen. Larys bezeichnet Aegon als furchtbaren König und Mensch, dann wendet er sich ab.
In der Septe kommt Daemon zu Rhaenyra und berichtet vom Tod weiterer Goldröcke. Um nicht belauscht zu werden, sprechen die beiden auf Hochvalyrisch weiter. Während Rhaenyra sich fragt, warum sich jemand dem Willen der Götter in den Weg stellt und gegen sie als Königin intrigiert, sind die beiden sich nicht sicher, ob die Angriffe von einer Hand stammen und ob sie gegen die Stadtwache oder Rhaenyra gerichtet sind. Daemon betont, dass sie als Frau an der Macht stets Widersacher haben wird und Rhaenyra quälten die Fragen nach dem Verbleib von Aegon und Aemond sowie den Vorgängen in Stolperstadt. Die Unsicherheit bedrückt sie sehr und Rhaenyra hält es für einen übernatürlichen Widerstand gegen ihre Herrschaft. Daemon glaubt nicht daran und hält all ihre Probleme für menschengemacht, weshalb Rhaenyra meint, dass Daemon die Schuldigen ja dann ausfindig machen können sollte. Mit einem Grinsen lässt Daemon Rhaenyra zurück.
Kriston und seine Männer müssen sich durchs Unterholz schlagen und kommen nur sehr langsam voran. Gawan äußert seine Zweifel daran, an ihrem Plan festzuhalten und befürchtet, dass ihre Männer sich von ihnen abwenden könnten, doch Kriston hört nicht auf Gawans Worte.
Zurück in Krähenruh erklärt Aegon sich damit einverstanden, dass Larys ihnen die Passage nach Essos auf einem Schiff arrangiert. Larys gibt Aegon zufrieden einen Apfel und beide finden sich plötzlich Tyland Lannister gegenüber.
Am Abend haben sich Alicent und Helaena wie Mägde gekleidet und sie werden von der Magd informiert, als die Wache vor ihrem Zimmer kurz den Posten verlassen hat. Helaena besteht noch einmal darauf, dass sie Jaehaera mit sich nehmen und Alicent versichert, dass sie zu ihnen stoßen wird. Gleich darauf finden sie sich Mysaria gegenüber wieder und gehen ertappt zurück auf ihr Zimmer. Dort erkennt Mysaria, dass in Wahrheit Helaena ein Kind erwartet. Alicent hält es nicht für nötig, dass Rhaenyra über den Fluchtversuch informiert wird, schließlich wird Helaenas Zustand früher oder später bekannt werden. Von früher kann Alicent sich noch daran erinnern, dass Mysaria sich nicht einer Seite verpflichtete, sondern viele Verbündete hatte, weshalb Alicent nun darum bittet, sie nicht auffliegen zu lassen. Kurz wirft Helaena ein, dass sie nach draußen gehen muss, um den Mond zu sehen, doch Alicent verweist sie ans Fenster. Erst sieht Mysaria nicht ein, weshalb sie vor Rhaenyra schweigen sollte, doch Alicents Worte zu Rhaenyras Vertrauen in Daemon und dazu, dass ein Hohenturm als Verbündeter nützlich sein könnte, bringen Mysaria zum Nachdenken. Nachdem Mysaria gegangen ist, wirft Helaena einen Blick auf die Raupe. Rhaenyra erreicht indes das Zimmer von Gottfrid, doch da es schon spät ist, ist der Junge bereits eingeschlafen.
Auf ihrem Weg finden Kriston und seine Männer Spuren von Vhagar. Sie ziehen weiter mühsam zu Fuß durchs Land und der Mut Gawans sinkt immer weiter. Indes erreichen weitere Männer auf der Suche nach Aemond Harrenhal. Wieder gibt Alys vor, dass Aemond sich nicht in der Festung befindet, woraufhin die Männer sie angreifen. Zu ihrer Verteidigung stürzt Aemond hervor und tötet die Angreifer.
In Krähenruh werfen Janos und Tom Wirrzunge einen verschwörerischen Blick auf Larys. Jener bespricht sich gerade mit Tyland und beide sind sich uneins darüber, wohin sie Aegon bringen sollte und wo er in Sicherheit wäre. Während Larys für Essos argumentiert, spricht sich Tyland für den Sitz der Lannisters aus. Unterdessen schleicht Janos sich an Aegon an und entdeckt in dessen Sachen die Krone. Aegon fackelt nicht lange und ersticht Janos.
Die Männer der Stadtwache sind unruhig, woraufhin Daemon eine sehr erbauliche Rede beginnt, mit der er neuen Mut in den Männern wecken kann. Anschließend informiert ein Soldat sie darüber, dass sie jemanden festgenommen haben.
Als Kriston und seine Männer Steinsepte erreichen, müssen sie entsetzt feststellen, dass die Schwarzen ihnen dieses Mal zuvorgekommen sind und die Brücke abgebrannt haben, nachdem sie den Fluss überquerten, wodurch sie die Armee nun nicht länger aufhalten können und ihr Plan gescheitert ist.
Gemeinsam verhören Daemon und Luthor den Gefangenen und foltern ihn brutal, um an Informationen zu kommen. Schließlich gesteht er, dass König Daeron hinter allem steckt und zum Beweis zeigt er ihnen die Münze, auf die Daerons Bild geprägt ist. Danach tötet Luthor den Mann.
Gawan versucht, ihre Niederlage von einer positiven Seite zu sehen und schlägt vor, dass sie sich nun Ormund anschließen könnten. Darin sieht Kriston keinen Sinn. Er will den Fluss überqueren und der Armee nachsetzen, um sie dann zu stellen. Da der Feind ihnen mittlerweile 200-fach überlegen ist, kann Gawan Kristons Beweggründe nicht nachvollziehen. Der Tod ängstigt Kriston nicht. Er will nicht als Lehnsmann von jemandem Zugrunde gehen, sondern als Krieger sterben und hofft lediglich, dass seine Taten in die Geschichte eingehen werden und dass Alicent sich an ihn erinnern wird.
Alyn setzt Rhaenyra darüber in Kenntnis, dass er plant, die Flotte von Driftmark wieder aufzubauen. Die beiden werden von Daemon unterbrochen, der ihnen die Münze mit Daeron als König zeigt.
Da er sich mit Kristons Plan nicht einverstanden erklären kann, verlässt Gawan die Truppe, während Kriston erbauliche Worte an die restlichen Männer richtet. Indes wird Helaena auf eine geheime Tür in ihrem Zimmer aufmerksam. Gemeinsam mit Alicent folgt sie dem Pfad, doch sie erkennen, dass es sich um eine Sackgasse handelt. Während beide dies verzweifelt feststellen, erlischt ihre Kerze. Zur gleichen Zeit sucht Daemon noch einmal die Goldröcke auf und findet zu seinem Entsetzen Luthor und acht seiner Männer abgeschlachtet und an einer langen Tafel platziert vor. Über ihnen stehen die Worte "Ein Fest für Verräter" an die Wand geschrieben.
Marie Müller - myFanbase
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Reviews zu dieser Episode
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- Marie Müller vergibt 8/9 Punkten und schreibt:
Die zweite Staffelhälfte wird eingeleitet und strotzt nur so vor Intrigen. #3.05 ist eine Episode, in der die... mehr
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Informationen zur Episode
Englischer Titel: Unbowed and UnbentErstausstrahlung (US): 19.07.2026
Erstausstrahlung (DE): kein Termin
Erstausstrahlung (Pay-TV): 20.07.2026
Regie: Nina Lopez-Corrado
Drehbuch: Philippa Goslett
Links
Gastdarsteller
Antonio Magro
als Petyr Piper
Jordon Stevens
als Elinda Massey
Sarah Woodward
als Sabitha Frey
Barry Sloane
als Adrian Redfort
Oscar Eskinazi
als Gottfrid Velaryon
Richard Pepper
als ???
Cecily Cleeve
als ???
Alex Crooke
als Wiry Vagabond
James Weber Brown
als ???
Brendan Gibson
als ???
Josuah Wichard
als City Gold Cloak
Barry Calvert
als ???
Matt Wakeford
als ???
James Craze
als ???
Freddy Elletson
als ???
Tom Tidman
als ???
Jarren Dalmeda
als ???
Louis Bernard
als ???
Nina Dadadottir
als ???
Cally Lawrence
als ???
Holly Godliman
als ???
Jamie Barnard
als ???
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