Episode: #3.04 Stolperstadt

Ormund Hohenturm macht ist sich in Stolperstadt bequem, während Rhaenyra im Rat spekuliert, welche taktischen Überlegungen dahinter stecken und wie sie nun reagieren sollte.

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Emma D'Arcy & Matt Smith, House of the Dragon
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Stolperstadt wurde von den Männern Ormund Hohenturms eingenommen und die 15.000 Soldaten werden auf die Häuser verteilt, damit jeder für die Dauer ihres Aufenthaltes in der Stadt ein Dach über dem Kopf hat. Auch dem Haus von Kats Bruder Leon werden drei Männer zugeteilt. Einer von ihnen zeigt sich sogleich von seiner zudringlichen Seite und wirft einen lüsternen Blick auf Kat. Unterdessen richtet sich Ormund im Haus der Fersens ein, deren Sitz Stolperstadt ist. Lord Glendon Fersen und seine Frau Sharis Fersen beschweren sich darüber, doch Ormund, der gerade in der Badewanne sitzt, lässt sich davon nicht beeindrucken. Er hält den beiden vor Augen, dass Haus Fersen sich zu Rhaenyra Targaryen bekannt hat und daher hingerichtet werden könnte. Lady Sharis lässt sich davon nicht einschüchtern und bezeichnet Rhaenyra als die Königin. Daraufhin steigt Ormund nackt aus der Wanne und verkündet, dafür zu sorgen, dass die wahre Linie des eisernen Thrones wieder hergestellt wird. Während sich Lord Glendon betreten abwendet, hält Lady Sharis Ormunds Blick stand. Ormund lässt sich von einem Bediensteten ein Handtuch reichen und verabschiedet die Fersens, während er sich ankleidet. Dann wendet sich Ormund an seinen Bediensteten und erklärt ihm, dass man mit seinen Untergebenen gerecht aber auch entschieden umgehen muss. Zu ihnen kommt Jon Steinern, der den Bediensteten als Prinz bezeichnet. Er bringt einen Brief aus Sturmkap mit weiteren Ausflüchten von Borros Baratheon, der bisher keine Männer zu ihrer Unterstützung geschickt hat. Verärgert meint Ormund, dass sie ihm erneut schreiben müssen, oder eine Zeichnung schicken sollen, da Lord Borros nicht lesen kann. Anschließend erkundigt sich Ormund, ob es Neuigkeiten aus Harrenhal gibt, was Jon verneint. Sie gestehen sich ein, dass sie ohne die Unterstützung Vhagars unterlegen sein werden. Nachdem Jon gegangen ist, wendet sich Ormund an den Bediensteten, den er als Prinz Daeron Targaryen anspricht. Der Junge mit braunem Haar sieht besorgt aus, doch Ormund ist sich sicher, dass sich Aemond Targaryen ihnen bald anschließen wird.

In Königsmund hält Rhaenyra eine Ratssitzung ab, bei der sie von ihrem neuen Ritter der Königsgarde Ser Adrian Redfort eskortiert wird. Während Rhaenyra sich fragt, aus welchem Grund Ormund ausgerechnet das recht bedeutungslose Stolperstadt eingenommen hat, sitzt von ihren Ratgebern lediglich Mysaria mit am Tisch. Maester Orwyl ist ebenfalls zugegen, steht aber etwas weiter abseits. Ihre Spekulationen führen Rhaenyra zu dem Schluss, dass Ormund will, dass Rhaenyra die Stadt mit Drachenfeuer einnimmt und somit eben jene Menschen tötet, die sich für sie erklärt haben, was sie im Land in Ungnade fallen lassen würde. Maester Orwyl meldet sich zu Wort und schlägt vor, dass die Soldaten aus den Flusslanden, die ohnehin auf dem Weg nach Königsmund sind, auf ihrem Weg Stolperstadt einnehmen könnten. Zwar würde dies den Verlust vieler Männer bedeuten, doch ein Kampf mit Drachen währe weitaus verheerender. Neben Rhaenyra zeigt sich auch Mysaria zufrieden mit diesem Einfall. Wenn Orwyl ihr weiterhin treu ergeben bleibt, ist Rhaenyra damit einverstanden, dass er einen Platz in ihrem Rat erhält. Als Mysaria anschließend zum nächsten Thema überleiten will und die Versorgung der Stadt anspricht, wirft Rhaenyra einen Blick auf die vielen leeren Stühle an ihrem Tisch. Sie fragt sich, warum ihre Hand Corlys Velaryon nicht zugegen ist. Zwar weiß Mysaria darauf keine Antwort, doch sie schlägt vor, dass Rhaenyra einen Meister der Münze ernennt, damit sie einen Sündenbock haben, wenn das Volk erkennt, dass ihre Schatzkammern leer sind. Rhaenyra will den Posten an Torrhen Manderly geben.

Nach der Ratssitzung wendet sich Rhaenyra an Alicent Hohenturm, die sich gemeinsam mit Helaena und Jaehaera Targaryen im Götterhain befindet. Von Alicent will Rhaenyra mehr über Ormund und dessen mögliche Absichten in Erfahrung zu bringen. Alicent meint, ihr dabei keine große Hilfe zu sein, da sie zuletzt in Kindertagen Kontakt zu Ormund hatte. Rhaenyra möchte jedes Detail über ihn erfahren, woraufhin Alicent erzählt, dass Ormund sich selbst als Gelehrten ansieht und dass sie gehört hat, dass er sich Daeron gegenüber väterlich gibt. Überrascht stellt Rhaenyra fest, dass es Alicents eigene Entscheidung war, Daeron nach Altsass zu schicken, da sie wollte, nachdem sie Viserys Targaryen drei Targaryens geschenkt hatte, dass ihr letztes Kind als Hohenturm aufgezogen wird. Rhaenyra versichert, dass sie Daeron nie etwas angetan hätte. Als Rhaenyra sich abwendet und gemeinsam mit Ser Adrian den Götterhain verlassen will, merkt Alicent noch an, dass Ormund sehr geruchssensibel ist.

Mit der Nachricht, dass Corlys im kleinen Rat der Königin erwartet wird, wendet Alyn von Holk sich an seinen Vater. Corlys zeigt kein Interesse daran, an der Sitzung teilzunehmen, schlägt aber vor, dass Alyn seinen Platz einnehmen könnte. Während Corlys sein Pferd besteigt, um gemeinsam mit seinen Männern auszureiten, fügt Alyn an, dass er sich am Hof nicht auskennt. Corlys meint daraufhin, dass er Alyn die Legitimität nicht geben kann, aber er kann ihm eine Chance geben, etwas aus sich zu machen. Als Corlys aufbricht, erinnert Alyn ihn noch daran, dass man Ärger nicht mit einem Schwert beenden kann.

Aegon Targaryen und Larys Kraft schlagen sich einen Weg durch den Wald, wo sie in der Nähe von Krähenruh den leblosen Drachen Sonnfeuer entdecken. Zaghaft und zärtlich nähert sich Aegon seinem Begleiter und streicht über die Schuppen des goldenen Drachen. Hinter ihnen taucht ein Mann auf, der Gold dafür verlangt, dass die Fremden den Drachen berühren, was Larys ihm sofort gibt. Gleichzeitig erkundigt sich Larys nach dem Weg nach Krähenruh. Sein Gegenüber beäugt Larys skeptisch und betrachtet Aegon, als dieser beginnt, auf Hochvalyrisch zu Sonnfeuer zu sprechen. Kurz ist Aegon der Überzeugung, dass Sonnfeuer noch am Leben ist, doch um nicht in Gefahr zu geraten, zwingt Larys Aegon, den er Gregor nennt, den reglosen Drachen hinter sich zu lassen.

Die Männer Kriston Krauts erreichen Harrenhal, wo sie die von Vhagar verbrannten Männer entdecken. Als Kriston gemeinsam mit Gawan Hohenturm die Festung betritt, treffen sie dort lediglich Alys Strom an. Sie teilt den Männern mit, dass der Kastellan und seine Erben tot und dass Aemond und sein Drache verschwunden sind. Kriston hinterfragt letzteres, da er sich mit Aemond in Harrenhal treffen wollte, woraufhin Alys erklärt, dass Aemond aufgebrochen ist, nachdem er erfuhr, dass Rhaenyra Königsmund eingenommen hat. Gawan ist von dieser Neuigkeit erschüttert. Nachdem ihre Männer bestätigt haben, dass es in der Nähe ein verlassenes Drachennest gibt, unterstreicht Gawan die Hoffnungslosigkeit ihrer Situation. Er schlägt vor, sich an Ormund zu wenden, dessen Armee sie unterstützen könnten, doch damit ist Kriston nicht einverstanden. Während Gawan nicht glaubt, dass sie nun noch etwas erreichen können, hält Kriston ihm vor Auge, dass das Ende des Krieges und die Rückkehr nach Hause für ihn keine Option ist. Kriston entstammt keinem noblen Haus, auf dessen Sitz er sich einfach zurückziehen kann, weshalb er an dem Plan, die Armee der Flusslords aufzuhalten, bevor sie Königsmund erreicht, festhalten will. Darin sieht Gawan keinen Sinn, da sie ihnen zahlenmäßig enorm überlegen ist. Kriston lässt sich davon nicht abschrecken und meint, dass sie die Flusslords zwar nicht überwältigen können, doch sie können sie in einem Moment angreifen, in dem sie nicht damit rechnen.

Rhaenyra durchstöbert die Räume im Roten Bergfried und wird im Beisein von Ser Adrian auf das Modell Valyrias ihres Vaters aufmerksam. Zu ihr kommt Alyn, der Rhaenyra darüber informiert, dass Corlys die Stadt verlassen hat, um die plündernden Männer der Triarchie an Land zu verfolgen. Rhaenyra hört nicht gern, dass Corlys sie im Stich lässt, woraufhin Alyn anmerkt, dass Corlys viel verloren hat, weshalb ihm dieser Kampf vielleicht neuen Kraft verleihen wird. Das kann Rhaenyra verstehen. Sie wendet sich an das Modell und erinnert sich an ihren Vater. Erneut entdeckt sie eine Ratte und Alyn meint, dass sie sich an Bord eines Schiffes Katzen gegen die Ratten halten.

Während Larys plant, von Krähenruh aus ein Schiff zu finden, auf dem sie fliehen können, erreichen er und Aegon die Stadt. Aegon meint, dass sich dort ihm verpflichtete Männer befinden, doch Larys zeigt auf, dass es sich hier lediglich um hungernde Männer handelt, bei dem jeder nur sein eigenes Überleben im Sinn hat. Als sie die Festung erreichen, fällt Aegons Blick zuerst auf die Überreste des enthaupteten Drachen Meleys. Larys wendet sich indes auf der Suche nach Essen und Unterschlupf an einen der Männer. Janos und Tom Wirrzunge fragen Larys, ob er aus den Flusslanden stammt, zugleich betont er, die Menschen von dort zu hassen. Larys bejaht und erklärt, aus einer Stadt zu stammen, die Aemond auf seinem Drachen niederbrannte. Den Beweis zeigt er den Männern, indem er Aegons verbranntes Gesicht präsentiert. Da die Stadt bereits überfüllt ist, werden Aegon und Larys unfreundlich zum Gehen aufgefordert, doch als Larys seine Münzen hervorholt, dürfen sie bleiben, allerdings muss Larys sein gesamtes Gold hergeben. Anschließend werden sie nach ihren Fähigkeiten gefragt und ausgelacht, als Larys berichtet, er kenne sich mit Kräutern aus und Aegon könne lesen. Man teilt Aegon gemeinsam mit Tom zur Arbeit in den Latrinen ein. Erst weigert er sich, doch schließlich muss Aegon sich fügen.

In Stolperstadt kehrt Kat in das Haus ihres Bruders zurück, wo jener mit seiner Frau und den drei Kindern lebt. Der zuvor schon anzügliche Soldat Garric will sich nun an Kat vergreifen, woraufhin ihre Schwägerin sie zu verteidigen versucht. Daraufhin holt Garric zu einem brutalen Schlag gegen die Frau aus und er schlägt auch Leon nieder.

Rhaenyra wird von Hugo Hammer aufgesucht, der gern an der Stelle von Ulf Weiß nach Stolperstadt gehen würde. Da seine Frau sich dort aufhält, versichert Hugo, dass er äußerst sorgsam Wache halten wird, woraufhin sich Rhaenyra damit einverstanden erklärt, dass Hugo und Ulf sich die Wache teilen. Unterdessen streift Ulf durch die Straßen von Königsmund. An einer Wand befindet sich ein Schriftzug und von einem der anderen Menschen erfährt Ulf, dass dort "Königin der Bastarde" steht. Anschließend kehrt Ulf in der Taverne ein, in der er Stammgast ist und dort wird er von seinen alten Freunden gefeiert.

Kat und die Familie ihres Bruders suchen die Fersens auf, um sich dort über das Verhalten Garrics zu beschweren. Auf die Diskussion wird auch Ormund aufmerksam und Leon zeigt auf, dass Garric seine Schwester misshandelt hat und den Arm seiner Frau, die als Weberin arbeitet, brach. Sie fordern Gerechtigkeit, während Garric selbstsicher zu Ormund schaut. Im Beisein von Jon und Daeron entschuldigt sich Ormund für die Taten des Soldaten und fordert, dass Garric kastriert wird, zudem soll ihm ebenfalls der Arm gebrochen werden. Angesichts dieser Bestrafung ist Garric entsetzt. Anschließend wird Garric abgeführt und unter den zufriedenen Augen der Fersens lässt Ormund noch einen Maester schicken, der sich um die Verletzungen von Kats Verwandten kümmern soll. Zu Daeron meint Ormund, dass sie ihre Soldaten fest unter Kontrolle halten müssen.

Rhaenyra, die stets von Ser Adrian begleitet wird, wendet sich an Maester Orwyl, den sie um sämtliche Korrespondenz zwischen dem Roten Bergfried und Ormund Hohenturm seit dem Tod ihres Vaters bittet. Außerdem fragt sie, wie viel Macht die Hohenturms über den Glauben ausüben, worauf Maester Orwyl erwidert, dass die Hohenturms den Glauben nicht kontrollieren, aber sie stehen in engem Austausch miteinander. Rhaenyra fragt sich, ob die Weigerung des hohen Septons, sie zur Königin zu salben, mit den Hohenturms in Zusammenhang stehen könnte und Maester Orwyl wüsste gern, warum ihr diese Zeremonie so wichtig ist. Anstatt darauf einzugehen, meint Rhaenyra, dass sie einen neuen hohen Septon ernennen könnte, doch Maester Orwyl zeigt auf, dass es nicht in ihrer Macht liegt, eine Person für diesen Posten auszuwählen. Es wäre jedoch möglich den jetzigen Septon für immer aus dem Weg zu räumen, was für Rhaenyra allerdings nicht zur Debatte steht. Sie erkundigt sich nach Daemon Targaryen, von dem Maester Orwyl allerdings noch nichts gehört hat. Unterdessen hat Daemon Hohenehr erreicht, wo er Lady Jeyne Arryn darauf hinweist, dass sie es bisher versäumt hat, ihnen Soldaten zu schicken. Jeyne begegnet Daemon nicht sonderlich freundlich und spottet über den winzigen Drachen, den Rhaenyra ihr zu ihrem Schutz anvertraute. Nun verlangt Daemon Gold, das Jeyne ihm zu geben bereit ist. Als Daemon sich auf den Rückweg machen will, ist Caraxes sehr aufgeregt und er fliegt entgegen Daemons Anweisungen nicht nach Königsmund, sondern in eine andere Richtung. Caraxes bringt Daemon zu einer Höhle, der sich Daemon verwundert nähert. Er nimmt daraus die Geräusche eines weiteren Drachen wahr und könnte nicht überraschter sein, als er sich plötzlich Rhaena Targaryen und Schafsdieb gegenüber wiederfindet. Nachdem beide ihre Drachen beruhigt haben, fragt Daemon, was geschehen ist und Rhaena gesteht, mit Schafsdieb in die Schlacht geflogen zu sein, obwohl sie keine Kontrolle über den Drachen hatte. Entsetzt teilt Daemon seiner Tochter mit, dass Rhaenyra sie für den Tod von Jacaerys Velaryon verantwortlich macht. Daemon verlangt, dass Rhaena wie besprochen nach Pentos aufbricht, um sich dort um ihre Halbbrüder zu kümmern, dann könnten sie ihre Beteiligung an der Schlacht vor Rhaenyra geheim halten, doch Rhaena will sich nicht von ihrem Drachen trennen, nachdem sie so viele Jahre eine Außenseiterin in ihrer eigenen Familie war, da sie keinen Drachen ritt. Daemon kann nicht leugnen, nie viel für sie getan zu haben, doch er möchte ihr nun helfen und dafür sorgen, dass Rhaenyra ihr vergibt. Daran zeigt Rhaena kein Interesse und sie schlägt vor, dass Daemon stattdessen ihren Tod vortäuscht. Es wäre Verrat, Rhaenyra zu belügen, doch das ist Rhaena egal. Ohne ein Wort des Abschieds besteigt sie Schafsdieb und fliegt davon. Nachdem Rhaena verschwunden ist, fällt Daemons Blick auf einen Ziegenhirten.

In Stolperstadt füllt Ormund sein Riechfläschchen auf, als Jon ihm einen Brief aus Harrenhal übergibt. Nachdem Ormund ihn gelesen hat, bemerkt Daeron die Anspannung in Ormunds Zügen und verängstigt flüstert er einem Diener zu, Hilfe zu holen. Im nächsten Moment hat Ormund einen enormen Wutanfall und in Rage schlägt er mit seinem Schwert auf den Tisch ein, an dem er eben noch saß. Während Daeron verängstigt zurückweicht, ist Jon Szenen dieser Art gewohnt. Als Ormunds Wut etwas abgeklungen ist, teilt er Daeron und Jon mit, dass Aemond nicht zu ihnen stoßen wird. Auf die Frage, ob Gawan sich ihnen anschließen wird, erhält Daeron keine Antwort.

Maester Orwyl hat herausgefunden, dass Otto Hohenturm regelmäßig an Ormund schrieb, jedoch keine Antwort erhielt. Dies verwundert Rhaenyra. Im Anschluss kommt Ulf zu Rhaenyra. Er trägt ihr einige Bitten vor, bei denen es durchweg um Gefallen für seine Freunde geht. Die verwunderte Rhaenyra geht nicht weiter darauf ein, gleichzeitig verbietet sie Ulf, weiterhin Tavernen aufzusuchen, um sich nicht selbst in Gefahr zu bringen. Sie hält ihm vor Augen, der Krone zu gehören. Nach diesem ernüchternden Gespräch informiert Ulf Rhaenyra über die Verunglimpfungen ihrer Person in den Straßen der Stadt. Erschüttert angesichts dieser Information beauftragt Rhaenyra Ser Adrian damit, durch Luthor Largent für die Entfernung der Schmierereien zu sorgen und die Verursacher ausfindig zu machen.

In Krähenruh hat Larys in Erfahrung gebracht, dass in Kürze ein Schiff auslaufen soll. Aegon ist angesichts der niederen Arbeit, die er verrichten musste, äußerst schlechter Stimmung, die sich nicht verbessert, als Larys ihm mitteilt, dass Rhaenyra verkünden ließ, Aegon sei durch die Hand Aemonds gestorben. Anschließend wollen die beiden sich etwas zu essen holen, doch es gibt nichts mehr. Wütend wendet Aegon sich an Janos, der hier das Sagen zu haben scheint und schreit ihn an. Jener zeigt sich von Aegon unbeeindruckt, zückt ein Messer und droht Aegon zu töten. Schlagartig wird Aegon ganz kleinlaut und entschuldigt sich. Janos verlangt, dass Aegon ihm die Stiefel küsst, was jener notgedrungen tut.

Bei einer Ratssitzung redet gerade Torrhen Manderly, als Daemon in den Raum platzt. Er lässt einen abgetrennten und verkohlten Menschenkopf auf den Tisch purzeln und verkündet, Gerechtigkeit gebracht zu haben. Verwundert fragt Rhaenyra, um wessen Kopf es sich handelt, woraufhin Daemon erklärt, dass dies der Reiter von Schafsdieb war, außerdem bringe er 10.000 Golddrachen von Jeyne Arryn. Da sie nun wieder über Gold verfügen, schlägt Mysaria vor, es für ihr Volk auszugeben, wohingegen Daemon es nutzen will, um die treuen Männer der Stadtwoche für ihre loyalen Dienste zu bezahlen. Rhaenyra fordert ihre Ratsmitglieder zum Gehen auf, woraufhin Torrhen, Alyn, Maester Orwyl und Mysaria sich erheben und gemeinsam mit Ser Adrian den Raum verlassen. Sie verlangt von Daemon zu wissen, um wen es sich bei Schafsdiebs Drachenreiter handelte, doch darauf hat Daemon keine Antworten. Er erklärt Rhaenyra, dass Schafsdieb indes geflohen sei. Sie ist nicht zufrieden mit seinen Ausführungen und wollte den Mörder ihres Sohnes selbst konfrontieren. Dann wechselt sie das Thema und besteht darauf, dass das von Daemon gebracht Gold ihrem Volk zu Gute kommen soll, während man die Stadtwache später bezahlen wird. Als Daemon den Saal verlässt, geht er an Mysaria vorbei, die sich extra Zeit gelassen hat. Er ist sich sicher, dass Rhaenyra bald zur Vernunft kommen wird und nicht mehr alles tut, was Mysaria vorschlägt. Indes hinterfragt jene, um wessen Kopf es sich wirklich handelt.

Am Abend ist Alicent bereits für die Nacht umgekleidet und auch Helaena zieht sich um, als Rhaenyra zu ihnen kommt. Sie setzt Alicent darüber in Kenntnis, dass die Überreste Ottos sich auf dem Weg nach Altsass befinden. Außerdem übergibt sie Alicent Ottos Ring. Nachdem Rhaenyra gegangen ist, kommt Helaena zu Alicent. Jene wirft ungläubig einen Blick auf den Bauch ihrer Tochter.

In Stolperstadt fordern die Soldaten die Bewohner auf, sofort in ihre Häuser zu gehen. Über sie fliegt plötzlich ein Drache hinweg. Es handelt sich um Vermithor, der mit Hugo unweit der Stadt landet. Zur gleichen Zeit suchen die Goldröcke unter dem Kommando von Ser Luthor in den Straßen Königsmunds nach denjenigen, die die Beleidigungen über Rhaenyra an die Wände geschmiert haben, wobei sie sehr rabiat vorgehen. Als sie einen Mann festgenommen haben, schlägt Ser Luthor auf ihn ein.

Daeron befindet sich in der Gesellschaft seines Drachen Tessarion, vor dem Ormund zurückschreckt, als er hinzukommt. Während Daeron sehr vertraut mit Tessarion ist, bezeichnet Ormund den Drachen als Biest. Ormund ist Daeron wohlgesonnen, doch er hält ihm vor Augen, dass die Hohenturms und nicht die Targaryens die überlegene Rasse sind. Da er Daeron für würdig hält, ist Ormund der Überzeugung, dass der als Hohenturm großgezogene Daeron auf dem eisernen Thron sitzen soll. Es entsetzt Daeron, dass Ormund verlangt, dass er sich gegen seinen Bruder stellen soll. Dann lässt Ormund Leon hereinbringen. Da jener sich gegen einen Soldaten der Hohenturms erhoben hat, muss er zur Rechenschaft gezogen werden. Ormund verlangt, dass Daeron die Strafe vollzieht, woraufhin ein verängstigter Daeron schließlich ein Schwert von Ormund entgegennimmt und Leon ersticht. Während Daeron entsetzt auf das blutverschmierte Schwert starrt, ist Ormund sichtlich zufrieden. Die Leiche des Mannes wird gleich darauf von Tessarion mit Drachenfeuer verbrannt.

Marie Müller - myFanbase

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