Episode: #6.02 Der Mann im Keller

In der "Homeland"-Episode #6.02 Der Mann im Keller kämpfen Carrie Mathison (Claire Danes) und Reda Hashem (Patrick Sabongui) für die Rechte ihres Mandanten, während sich Peter Quinn (Rupert Friend) gegen sein neues Leben wehrt. Saul Berenson (Mandy Patinkin) und Dar Adal (F. Murray Abraham) glauben derweil, dass Elizabeth Keane (Elizabeth Marvel) ein Geheimnis verbirgt.

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Foto: Claire Danes, Homeland - Copyright: 2017 Twentieth Century Fox Home Entertainment
Claire Danes, Homeland
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Quinn schaut regungslos Fernsehen. Franny versucht von oben zu hören, was Quinn macht. Sie möchte ihn gerne kennen lernen, doch Carrie erklärt nur, dass sie ihn bereits als Baby kennen gelernt habe und ihn mag. Dann klingelt es an der Tür und die Mutter einer Freundin aus der Kita steht vor der Tür, um Franny abzuholen. Carrie verspricht, dass sie sich in der nächsten Woche revanchieren werde. Dann versucht Carrie mit Quinn Kontakt aufzunehmen. Er hat die Tür verschlossen, sodass Carrie über den Garten versucht, zu ihm durchzudringen. Sie spricht ihn nachdrücklich durch die Fensterscheibe an, weil er seine Medizin nehmen müsse. Quinn wirft eine Kaffeetasse nach Carrie und zerstört damit die Scheibe. Carrie geht rein und versucht zu ihm durchzudringen, doch Quinn macht nur den Fernseher lauter. Carrie geht frustriert. Kurze Zeit später klopft es an der Tür. Max ist vorbei gekommen. Carrie erklärt, dass er die Medizin nehmen müsse. Als Carrie zur Arbeit gegangen ist, kommt Quinn heraus und fragt, was sie gesagt habe. Max erklärt, dass er sich daneben benehme und seine Pillen nehmen solle. Quinn erwidert, dass er einkaufen müsse.

Carrie und Reda sind im Verhörraum bei Sekou und konfrontieren ihn damit, dass 5000 Dollar unter seiner Matratze gefunden wurden und man glaube, dass er für Terroristen arbeite. Sekou versichert sich, dass alles, was er sagt, vertraulich ist und niemanden in Schwierigkeiten bringe, und erklärt, dass er mit seiner Familie seinen Vater besuchen wollte und daher das Geld angenommen habe. Er gibt schließlich preis, dass er das Geld von seinem Freund Saad Mahsud habe. Zudem habe dieser ihn gebeten, sich mit einem Mann zu treffen, was Sekou aber sofort ablehnte. Das Geld erhielt er trotzdem.

Reda und Carrie sprechen mit Sekous Mutter, die bestätigt, dass er seinen Vater besuchen wollte und mit Sicherheit keine terroristischen Absichten habe. Bezüglich Saad könne sie nicht weiterhelfen. Als Carrie und Reda gehen, kommt ihnen Simone hinterhergelaufen und erklärt, ihrem Bruder helfen zu wollen. Sie wisse zwar nicht, wo Saad ist, war aber früher mit ihm zusammen und übergibt ihnen ein Foto. Wenig später hat Carrie dies an Max weitergeleitet, der nun die Datenbanken nach Saad durchsucht. Carrie legt auf, weil Saul in die Kanzlei kommt. Er erzählt Carrie von seiner Begegnung mit der angehenden Präsidentin und erklärt, dass er in ihren Erklärungen und Absichten Carrie herausgehört habe und nun glaubt, dass Carrie als Beraterin für Keane arbeitet. Carrie bestreitet dies. Saul nimmt das hin und erklärt, dass es auch beschämend für alle Beteiligten sei, wenn sie doch für die neue Präsidentin arbeite. Carrie erwidert, dass sie genau wegen dieser Spielchen nicht mehr bei der CIA sei. Sie fordert Saul auf zu gehen, was dieser schließlich auch wortlos tut.

Dar Adal trifft sich mit Rob Hemmis in einem Restaurant und erklärt, dass er in diesem Restaurant saß, als die Twin Towers eingestürzt sind und er seit diesem Ereignis eine Bindung zu den Leuten hier habe, sie sich regelmäßig treffen und er den 11. September niemals vergessen werde. Die designierte Präsidentin habe dies aber offenbar, was Hemmis sofort abstreitet. Er erklärt, dass man ihr erst mal eine Chance geben sollte, doch Dar Adal meint, dass man als Präsidentin keine Chancen bekommen könne. Außerdem erklärt er Hemmis, dass der Iran ein geheimes Parallelprogramm habe, um die internationalen Kontrollen zu umgehen und doch eine Atombombe zu bauen. Dieses Parallelprogramm finde außerhalb des Landes statt. Farhad Nafisi habe Kontakte nach Nordkorea. Dieser reist in drei Tagen zu einer Konferenz nach Abu Dhabi und werde dort von den Israelis abgefangen, um über seine vergangenen Reisen befragt zu werden. Hemmis fragt, ob die CIA bewusst eine Krise kurz vor dem Amtseintritt der Präsidentin heraufbeschwören wolle, was Dar Adal abstreitet. Er meint, dass der scheidende Präsident ebenfalls Bedenken habe und deshalb Keane einbeziehen wolle, damit sie entscheiden könne, wie sich der CIA verhalten sollte.

Max meldet sich bei Carrie. Er hat über Saad Mahsud herausgefunden, dass er auch unter dem Namen Tyrone Banks Jr. geführt werde, der in einer Gang war, deren Mitglieder nun alle im Gefängnis sitzen, weil eine vertrauliche Quelle sie verraten habe. Saad arbeitet also offenbar für das FBI. Max muss auflegen, weil Quinn einfach das Haus verlässt, sagt Carrie davon aber nichts. Carrie bespricht sich mit Reda. Sie findet es sehr interessant, dass Sekou quasi von einem FBI-Informanten bei seinen kritischen Videos unterstützt wurde und Geld erhalten habe. Sie findet das sehr verdächtig. Reda will sich eine richterliche Anhörung besorgen, während Carrie überlegt, wie sie mit Saad reden können.

Quinn ist unterwegs zu einem kleinen Lebensmittelgeschäft und Max folgt ihm unauffällig. Quinn holt sich Dosenbier und lässt Max bezahlen. Er will dann noch mehr holen, sieht aber immer mehr verschwommen, lässt seltsame Laute von sich und hat Wortfindungsstörungen. Schließlich fällt er um und bekommt einen Anfall.

In einer kurzen Anhörung zwischen Richter und Staatsanwalt versucht Reda durchzusetzen, dass man Saad in den Zeugenstand rufen könne. Die Richterin aber hat Bedenken, weil der Einsatz von Saad schon vielen Menschen das Leben gerettet habe und dies mit seiner Deckung zu tun habe. Ray Conlin kommt hinzu und Carrie nimmt ihn sofort beiseite, um ihm vorzuwerfen, dass sie Sekou quasi eine Falle gestellt hätten, um wieder einen Erfolg zu verbuchen. Ray erklärt aber, dass seine Geschichte, dass das Geld für Flugtickets sei, nicht stimmen könne, weil er diese bereits zwei Monate zuvor gekauft habe. Er erklärt, dass Carrie gerne an die Unschuld ihres Klienten glauben dürfe, wenn sie aber versuche, mit Saad zu sprechen, werde er sie einsperren lassen. Reda kommt aus dem Gerichtssaal und erklärt, dass sie wegen der nationalen Sicherheit nicht an Saad heran kommen, sie aber immerhin die Berichte einsehen können, die er weitergegeben habe. Carrie ist nicht begeistert. Reda hält die Aktion trotzdem für gelungen, weil die Richterin nicht begeistert ist, dass die Staatsanwältin diese Informationen über Saad zurückgehalten hatte. Es liege nun das Angebot vor, dass Sekou sieben Jahre Haft erhalte. Das sei doch immerhin ein Anfang.

Quinn wird von einer Rettungssanitäterin untersucht und befragt. Quinn will nicht ins Krankenhaus und erklärt, dass er Max, seinen Babysitter, dabei habe. Die Sanitäterin entlässt ihn gegen ihren ärztlichen Rat. Max fragt, ob mit Quinn alles ok sei, und er erwidert, dass er natürlich nicht in Ordnung sei. Max solle es auf keinen Fall Carrie sagen.

Carrie und Reda reden mit Sekou, dem sie mitgeteilt haben, dass Saad ein Informant sei. Sekou schwört, dass das Geld für den Flug war und Saad lüge. Man müsse ihn verhören oder er werde vor Gericht aussagen. Reda erklärt, dass ersteres nicht möglich ist und er davon abrate, selbst in den Zeugenstand zu treten, weil dann über Tage hinweg jede einzelne Aussage aus dem Internet mit ihm diskutiert werde und das eine Jury sicherlich nicht von seiner Unschuld überzeugen könne. Sekou fragt, wie er denn dann überhaupt eine Chance habe. Reda erklärt ihm, dass sie ihm sieben Jahre angeboten habe, die man eventuell noch runterhandeln könne. Sekou ist überhaupt nicht einverstanden. Reda erklärt aber, dass mit einer Verhandlung gewiss doppelt so viele Jahre bekommen werde. Sekou rastet aus und steht auf, woraufhin ein Gefängniswärter hereinkommt, dass Gespräch beendet und einen fluchenden Sekou unter Gewalteinwirkung zurück in die Zelle bringt. Reda ist nicht begeistert von der Entwicklung. Carrie erklärt, dass sie immer noch mit Saad sprechen könne, doch Reda erklärt, dass sie das nicht dürfe. Carrie bekommt eine SMS und muss dringend gehen. Reda lässt sich noch mal bestätigen, dass Carrie verstanden habe, dass das Gericht ihnen untersagt habe, mit Saad zu sprechen. Sie bestätigt, dies zu wissen, und geht dann.

Carrie steigt in einen Wagen und lässt sich zu Elizabeth Keane bringen. Dort klärt man sie über die Informationen auf, die Rob Hemmis von Dar Adal erhalten habe. Carrie erklärt, dass Dar es natürlich toll finden würde, wenn das CIA an dieser Aktion mit Nafisi beteiligt wäre, es aber genau das wäre, was Keane eigentlich ändern wollte. Allerdings sei es auch keine Option, nichts zu tun, weil der israelische Geheimdienst nichts objektiv in der Sache sei und die Anklage zu erhebliche wäre. Man müsse jemand Vertrauensvolles dabei haben. Sie schlägt Saul vor, obwohl er ihr heute einen unangenehmen Besuch abgestattet hatte. In der Sache mit Iran sei er auf ihrer Seite, weil er das Nuklearabkommen mit erarbeitet habe und wolle, dass es funktioniert. In diesem Falle könne man Saul vertrauen.

Dar schaut sich Bilder von Carrie an, wie sie von der Security gescannt wird, bevor sie die Präsidentin trifft. Saul kommt hinzu. Dar erklärt ihm, dass er in Abu Dhabi der Mann vor Ort sein soll. Saul ist überrascht, vor allem, als Dar erklärt, dass die angehende Präsidentin diesen Auftrag erteilt habe. Deswegen will Dar erneut mit Saul darüber reden, wer denn nun Keane berate. Saul erklärt, dass er auch dachte, dass es Carrie sein könnte, und er sie deshalb besucht und direkt gefragt habe. Saul glaubt, dass Carries Reaktion echt sei und sie nichts damit zu tun habe. Dar Adal nimmt dies mit einem Verweis, dass Carrie trotzdem immer eine Bedrohung sei, zur Kenntnis.

Simone hat Saad aufgesucht, der versucht ihr näher zu kommen. Carrie schreitet ein und konfrontiert ihn damit, was sie über ihn zu wissen glaubt. Saad streitet alles ab. Er kenne auch keinen Mann Namens Conlin. Als Carrie Saad aber damit konfrontiert, dass Sekou mindestens 15 Jahre bekomme, rutscht Saad heraus, dass er wisse, was das bedeutet. Carrie wird klar, dass Saad selbst Gefängnis drohte, wenn er nicht eine Hilfe sein könnte. Saad gibt schließlich zu, dass Conlin ihn in Pittsburgh vor dem Gefängnis bewahrte, weil seine pakistanische Abstammung dienlich sein konnte. Er sollte Sekou zuletzt also unbedingt die 5000 Dollar unterschieben. Carrie erklärt, dass er die Wahrheit sagen müsse, doch er erwidert, dass er dies bereits getan habe. Er hat Conlin erklärt, dass Sekou weder das Geld annehmen wollte noch in irgendeiner Form terroristische Absichten habe. Dass sie ihn jetzt aufgesucht haben, habe zudem alles verändert und zerstört.

Carrie kommt nach Hause und freut sich über eine Zeichnung auf dem Tisch. Sie geht zur schlafenden Franny und gibt ihr einen Kuss. Max kommt zu ihr und erzählt ihr von dem Vorfall und dass Quinn auf keinen Fall wollte, dass sie es erfährt. Carrie ist außer sich und findet, dass das eine große Sache sei. Max aber meint, dass es eigentlich nichts sei, wenn man bedenkt, was Quinn alles durchmachen musste. Sie solle es nicht an die große Glocke hängen. Quinn sei wirklich nicht glücklich und ihr seltsames Verhältnis sei keine große Hilfe. Carrie ist ratlos und erklärt, dass sie ihr Möglichstes versuche. Max verabschiedet sich und macht deutlich, dass sie ihn jederzeit wieder um Hilfe bitten könne.

Carrie sieht nach Quinn und sie kommen auf Quinns Initiative hin ins Gespräch. Er fragt schließlich, was mit ihm eigentlich passiert sei und Carrie ist überrascht, dass er offenbar gar nicht weiß, dass er kurz vor seinem Tode stand. Sie erzählt ihm von dem Video, welches er bisher nie sehen wollte, das jetzt aber gerne nachholen will. Carrie erzählt ihm erst mal, was damals war, und zeigt ihm dann das Video, bei dem man die Auswirkungen des Giftgases sieht. Carrie erzählt, dass sie das Video gefühlt tausendfach gesehen hatte, weil sie nach einem Hinweis suchte, um ihn retten zu können. Sie zeigt auch, was sie schließlich zu ihm geführt hatte. Sie erzählt, dass er im Krankenwagen bereits für drei Minuten tot war, aber doch gerettet wurde. Quinn stellt fest, dass Carrie ihn also gerettet habe, und fragt warum. Carrie ist von der Frage überrascht und kämpft mit ihren Emotionen. Sie beginnt zu weinen und entschuldigt sich. Quinn schaut Carrie nur an und Carrie geht schließlich und versucht sich erst zu sammeln, bevor sie ins Bett geht.

Emil Groth - myFanbase


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