Episode: #5.16 Madame Greta

Ein routinemässiger Nachlassverkauf bringt Melinda ins Zentrum von dunklen Kräften, die um die Seele des kleinen Mädchens Cassidy kämpfen, die seit Jahren in einem verfluchten Haus gefangen ist.

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Melinda bietet Delia Unterschlupf an, solange ihr Büro wieder hergestellt werden muss, doch Delia zieht es vor, von zu Hause zu arbeiten. Ned fragt seine Mutter, ob er die Kartons auspacken soll, was sie aber nicht möchte. Melinda freut sich bereits, dass es wie in alten Zeiten wird, und kümmert sich nicht um Delias Gemütsfassung. Daraufhin wendet sich Melinda der Kundin Donna Peyton zu, die Melinda mit einem Nachlassverkauf beauftragt. Donna bittet sie, sich mit dem Aufräumen des Hauses zu beeilen und warnt sie, vorsichtig zu sein. Angeblich, weil sie das Haus nie restauriert hätten. Daraufhin bittet Melinda Ned, das Haus anzufangen auszuräumen, was Delia nicht gefällt.

In dem verkauften Haus spielen sich seltsame Dinge ab und spätestens als ein Ball die Treppe heruntergerollt kommt und genauso schnell wieder verschwindet, wird Ned bewusst, dass ein Geist gegenwärtig ist. Als er nach oben geht und dort von einem Raben angegriffen wird, verschwindet er schnurstracks dem Haus. Er erzählt Melinda von dem, was dort vorging und vermutet einen wütenden Geist dort. Als Delia sieht, dass ihr Sohn verletzt ist, wirft sie Melinda einen vorwurfsvollen Blick zu. Ned vermutet, die Familie Peyton hat dort alles wegen diesem Spuk stehen gelassen. In einem Handspiegel aus dem Haus sieht Melinda den Geist eines Mädchens, das sie warnt, nicht zurückzukommen, weil Melinda sonst auch sterben würde.

Donna Peyton und Melinda treffen sich, und sie erzählt der Kundin von den merkwürdigen Sachen, die in ihrem Haus passieren. Melinda spricht Donna direkt auf den Tod ihrer Tochter Cassidy an. Diese starb mit acht Jahren am Louis-Bar-Syndrom. Donna lebte bereits als Kind in Grandview und zog ihrer Tochter zuliebe zurück in die Stadt. Sie erzählt Melinda von einer alten Dame, die damals in dem verkauften Haus wohnte und Kinder im Vorgarten spielen ließ. Dann erfährt Melinda, dass Cassidy manchmal mitten in der Nacht aufschrie und behauptete, es seien Menschen in ihrem Zimmer. Sie weiß, dass Cassidy Geister gesehen hat, doch ihre Eltern schoben es auf die Muskelkrämpfe der Kleinen. Als Cassidy dann tot war, wurden die Geister auch Donna und dessen Ehemann gewalttätig gegenüber.

Jim und Melinda räumen Geschirr weg. Aiden möchte ihnen helfen, doch im nächsten Moment lässt er das Geschirr fallen, da er Muskelkrämpfe bekommt. Er empfängt Cassidys Krankheit. Delia kommt vorbei und ist Melinda gegenüber sehr reserviert. Sie überreicht ihr Unterlagen über das Feuer des Stadtarchivs (#4.01 Der Feuerteufel). Mehr konnte sie nicht in Erfahrung bringen. Sie will gehen, doch Melinda lädt sie auf ein Glas Wein ein, um zu reden. Doch Delia ist wütend, dass Ned wegen Melinda schon mehrmals in der Notaufnahme gelandet ist. Melinda hält die ganze Situation mit Cassidy nicht für gefährlich, weil Geister oft unglaubwürdig sind, doch Delia glaubt ihr nicht und erinnert Melinda an die Explosion und Bedfords Tod. Sie wirft ihr vor, ständig alle mit hineinzuziehen.

Am nächsten Tag sucht Melinda das Peyton-Haus auf und ruft nach Cassidy. Diese bittet Melinda, sich zu beeilen. Sie will die Kleine ins Licht führen, doch die ist im Glauben, dass es ihr nicht erlaubt sei, dorthin zu gehen. Melinda folgt Cassidy zu einer Geheimtür, hinter der ein Lager voller Spielzeug ist. Cassidy deutet auf ein Versteck in der Wand, aus dem Melinda eine Schachtel holt. Als ein Rollstuhl auf sie zukommt, muss sie sich beeilen, wieder aus dem Hinterzimmer zu kommen. Cassidy warnt sie erneut, sich zu beeilen, weil sie nicht mit Fremden reden darf. Melinda gibt allerdings nicht so schnell auf und versucht Cassidy zu finden, als ihr auf der Treppe plötzlich der Rollstuhl hinterher rollt und sie ausweichen muss.

Im Antiquitätenladen spricht Melinda mit Ned und Eli über die Geister im Haus, und dass sie spürte, dass sie wütend sind. Ned begutachtet die Schachtel, auf der ein Rabe abgebildet ist. Sie müssen unbedingt etwas über die Geschichte des Hauses herausfinden, damit sie Cassidy helfen können. Ned wundert sich, warum Cassidy nicht einfach erzählt, wieso sie von den anderen Geistern festgehalten wird. Melinda sieht sich während des Gespräches alte Quittungen an, die alle dieselbe Handschrift für erbrachte Dienstleistungen tragen und aus der Zeit vor 1943 stammen. Da Donna Kinder erwähnte, die im Vorgarten spielten, und Melinda Spielzeug gesehen hat, vermutet Ned, dass die Geister nur Kinder sind, was für Melinda wenig Sinn macht, da die Geister gewalttätig sind.

Delia informiert Melinda, dass sie ab sofort von zu Hause arbeitet, und bittet Ned um ein Gespräch unter vier Augen. Sie will nicht, dass er noch mehr in diese Geistergeschichte mit hineingezogen wird. Er verspricht, auf sich aufzupassen, will Melinda aber nicht hängen lassen, worauf Delia meint, dass er es ja noch nicht einmal versucht hätte, sich zurückzuhalten oder Nein zu sagen.

Melinda zeigt Donna Peyton alte Fotos und diese erkennt die alte Dame aus ihrer Kindheit. Auf einem Foto wurde die Beerdigung dieser Frau Anfang der 40er Jahre fotografiert, was Donna verwirrt, da sie da noch gar nicht gelebt hatte. Melinda weiß, dass Donna als Kind den Geist dieser Dame gesehen hat und erzählt von ihrer Gabe, nur dass sie im Vergleich zu anderen Kindern sie nicht verloren hat. Da das Haus seit 1952 nicht mehr bewohnt wurde, geht Melinda davon aus, dass auch die Kinder, die Donna im Vorgarten spielen sah, Geister sind. Donna wirft sich vor, ihrer Tochter nicht geglaubt zu haben. Da Cassidy im Krankenhaus starb und nicht zu Hause, muss die alte Dame die Kleine ins Haus zurückgebracht haben und hält sie jetzt dort fest.

Jim und Aiden machen sich einen Männerabend, wobei sich Aiden aber mehr der Schachtel mit dem Rabenabbild widmet. Als Melinda nach Hause kommt, bekommt er erneut einen Krampf, wobei die Schachtel aufgeht. In dieser befindet sich ein Haarbüschel, und als Melinda dieses anfasst, sieht sie in einer Vision, wie mehrere Menschen getötet wurden. Nachts träumt Melinda von einer Séance mit Esther und Virgil, die ihre Tochter, mit Hilfe von der alten Dame Madame Greta Naomi herbeirufen. Naomi behauptet schließlich, man hätte sie umgebracht. Die alte Dame gibt sich als Medium aus und behauptet, der Geist von Naomi sei anwesend, obwohl das nicht stimmt. Als Melinda aufwacht, steht Naomi im Schlafzimmer und erzählt ihr, dass Madame Greta sie alle und ihre Familien belogen hätte.

Am nächsten Tag stellt Ned Nachforschungen über die alte Dame an. Diese starb 1943, als ihr Rollstuhl die Treppe hinunterrollte. Sie bereicherte sich am Kummer anderer Leute. Eli, der seit Stunden im Internet nach Informationen sucht, wundert sich, wie schnell Ned an diese Informationen kam und erfährt, dass Professorin Avery Grant ihm nun doch den Assistenzjob gegeben hat. Ab sofort hat er vollen Zugriff auf den Copeland-Flügel in der Bibliothek. Melinda glaubt jedoch, dass Greta doch in der Lage war, Geister herbeizurufen, aber nicht in der Lage war, mit ihnen zu kommunizieren. Für Ned und Eli kommen immer mehr Fragen auf. Ned überredet Eli, Melinda anzurufen, damit sie zum Haus fahren.

Eli holt Melinda ab und erkundigt sich, ob sie überhaupt einen Plan hat, doch ihre Antwort überzeugt ihn nicht ganz, da sie nicht wissen, mit welchen Kräften und Mächten sie sich anlegen. Melinda plant, Cassidy mit Hilfe von Donna ins Licht zu führen. Als sie gehen wollen, erscheint die Kleine und warnt Melinda ein letztes Mal, nicht zum Haus zu kommen. Als die Zeit drängt, erscheinen zwei weitere Geister, ein Mann und Naomi, die auf Cassidy aufpassen. Sie warnen, dass Madame Greta bereits nach der Kleinen sucht, und verschwinden deshalb. Melinda erzählt Eli, dass beide Geister Verbrennungen und Verletzungen von Hinrichtungen hatten, weshalb sie glaubt, ihre Vision hätte sie aus der Sicht der Mörder gesehen. Eli wird beunruhigt, weil es sich demnach bei den restlichen Geistern im Haus um Mörder handeln müsse.

Melinda sucht Jim im Krankenhaus auf und bringt ihn auf den neuesten Stand. Inzwischen konnten sie herausfinden, dass die beiden Geister zu Unrecht hingerichtet wurden, da sie unschuldig waren. Madame Greta hat in den letzten Jahrzehnten eine Menge Geister in dieses Haus gelockt und immer unschuldige Menschen, die hingerichtet wurden. Jim will wissen, wo die Schuldigen hin sind, doch Melinda weiß es nicht. Sie vermutet, dass sie sich verstecken. Für Jim ergibt dies keinen Sinn. Naomi erscheint und meint, Melinda könne Cassidy nicht helfen. Sie ist gerührt, weil Melinda von ihrer Unschuld überzeugt ist, und vertraut ihr an, warum sie nicht ins Licht gehen. Sie beschützen Cassidy, aber auch Melinda, vor den schuldigen Geistern. Allerdings sind dies jetzt keine Geister mehr. Naomi spricht von den Schatten.

Zur selben Zeit stehen Madame Greta und Cassidy bei einem sterbenskranken Jungen am Bett. Greta überredet ihn, zu ihr ins Haus zu kommen, wenn er gestorben ist. Cassidy macht gute Miene zum bösen Spiel. Unterdessen telefoniert Delia mit ihrem Sohn und bekommt mit, dass er die Sache nicht ruhen lässt. Er will sich auf keine weitere Diskussion einlassen und entdeckt während des Telefonats den Raben im "Buch der Veränderungen". Er verspricht, sie anzurufen und es zu erklären.

Melinda möchte Aiden ins Bett bringen und glaubt, er spielt Verstecken mit ihr, doch als sie die Decke wegnimmt, sitzt Madame Greta dort. Melinda soll sich aus ihren Angelegenheiten heraushalten, sonst würde sie es bereuen. Im nächsten Augenblick kommt Ned vorbei, der weiß, was der Rabe zu bedeuten hat. Er stellt den Beschützer einer Seele dar, doch als Ned die Seite mit der Abbildung zeigen möchte, hat das Buch sie bereits wieder gelöscht. So wie es immer vorgeht, wenn es sich um die Schatten handelt. Die Schatten versuchen Cassidy festzuhalten und mit irgendeiner Schuld zu quälen, sodass sie langsam daran zerbricht und die Schatten sich dann an sie nähren können. Nach der Sache mit Julia Miller (#5.09 Die Macht der Schatten) stellen sie fest, dass die Schatten vor allem an Kinder interessiert sind.

Bevor Melinda zum Haus fährt, packt sie mit den anderen sämtliche Sachen zusammen, die glänzen. Dort trifft sie sich mit Donna, die ihre Tochter bittet, aus dem Haus zu kommen. Cassidy erklärt Melinda, wie sie sich vor den Schatten schützen, indem sie einen Kreis bilden, was aber nicht lange anhält, da die Schatten immer stärker werden. Der Mann und Naomi erscheinen und Melinda bittet beide, Cassidy zu überzeugen, ins Licht zu gehen, weil es dort sicherer ist. Beide können sie begleiten. Als Cassidy das Licht sieht und mit ihnen hineingehen möchte, wird sie jedoch von Madame Greta wieder zurück ins Haus gezogen. Ned und Eli kommen an und gemeinsam mit Donna und Melinda gehen sie ins Haus, wo sie sämtliche Jalousien öffnen, um die Schatten von sich abzuwehren. Cassidy hält Melinda vor, ihr Versprechen nicht eingehalten zu haben und hat jetzt Angst, ins Licht zu gehen. Dann ist es Mitternacht, und die Schatten erscheinen. Es scheint zu spät zu sein. Naomi bittet Melinda zu verschwinden, solange es noch möglich ist, doch die denkt nicht daran.

Melinda geht nach oben, wo Cassidy, Naomi und der andere Geist einen Kreis gebildet haben. Madame Greta beharrt darauf, Cassidy hier zu behalten. Sie versucht, Cassidy ein schlechtes Gewissen einzureden, doch Naomi lenkt ein und verlangt von der Kleinen, nicht auf das Gerede zu hören. Auch Melinda bestärkt sie, auf ihre Freunde zu hören. Unterdessen suchen Ned, Donna und Eli mehr glänzende Sachen, um diese im Haus zu verteilen, werden dann aber von den Schatten in einen Raum gesperrt. Greta fordert Melinda auf, aus ihrem Haus zu verschwinden. Plötzlich erleuchtet das ganze Haus, weil Delia ihren Freunden zu Hilfe kommt. Sie lässt die Autoscheinwerfer an und vertreibt so die Schatten. Melinda bittet Cassidy und ihre Freunde, die Gelegenheit zu nutzen und ins Licht zu gehen. Greta verspricht den Schatten, mehr Geister zu finden, doch diese nähren sich an sie.

Als alle das Geschehene noch einmal resümieren, macht Delia ihnen klar, dass sie sich nicht daran gewöhnen sollten, dass sie sie jetzt ständig retten wird. Auch wenn Ned alles von Melinda gelernt hat, soll er ihr versprechen, vorsichtig zu sein. Ned ist beunruhigt, da sie immer noch nicht wissen, warum die Schatten vor allem an Geisterkindern interessiert sind. Zum selben Zeitpunkt geht der Geist des kleinen Jungen aus dem Krankenhaus in das alte Haus. Auf dem Haus sitzt ein Rabe.

Dana Greve - myFanbase


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Reviews zu dieser Episode

Zu dieser Folge gibt es Reviews von den folgenden Autoren:

  • Dana Greve vergibt 8/9 Punkten und schreibt:
    Diese Folge war wirklich AWESOME!. Ich sage nur: Shadows. Sicher, es gab einige charakterschwache Momente, vor allem auf Melindas Seite, doch man sah auch starke Momente, insbesondere bei Delia....mehr

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