Emily Foster

Emily Foster (Annie Ilonzeh) ist eine Rettunssanitäterin, die in Staffel 7 der Serie "Chicago Fire" als neues Mitglied zur Wache 51 kommt und die freigewordene Stelle von Gabriela Dawson übernimmt.

Charakter: Emily Foster, Staffel 7

Foto: Annie Ilonzeh & Kara Killmer, Chicago Fire - Copyright: 2019 Universal Pictures; Parrish Lewis/NBC
Annie Ilonzeh & Kara Killmer, Chicago Fire
© 2019 Universal Pictures; Parrish Lewis/NBC

Mit Gabriela Dawsons Weggang wird für Wache 51 eine neue Rettungssanitäterin gebraucht und Emily Foster tritt in diese Fußstapfen. Sie erscheint aber gleich an ihrem ersten Arbeitstag zu spät, spricht den Namen ihres neuen Chefs, Chief Wallace Boden, falsch aus und sorgt so erstmal für Skepsis bei den Kollegen. Ihrer Kollegin Sylvie Brett berichtet sie, dass sie noch recht neu beim CFD sei und bisher sei ihr auch der Eindruck vermittelt worden, dass man sich nicht zu sehr an eine Wache binden sollte, da die Jobs stetig wechseln. Dennoch will sie ihren Eindruck bei Boden verbessern, aber Emily hat schon wieder den falschen Namen auf dem Schirm. Am nächsten Tag erscheint sie pünktlich zum Dienst, was sie stolz hervorhebt. Sie kommt mit Sylvie jedoch in eine Ausnahmesituation, als sie einen Patienten haben, dessen Augenlicht durch eine schwere Kopfverletzung bedroht wird. Sie führt schließlich mit Sylvies Genehmigung eine Lobektomie durch und zeigt dabei herausragende chirurgische Fähigkeiten. Als sie den Patienten im Krankenhaus abliefern, zeigt sich, dass Emily mal Ärztin war, denn sie wird von einem Kollegen verspottet, der sie wiedererkannt hat und kommentiert, dass sie tief gefallen sei.

Emily ist weiterhin sehr zugeknöpft bezüglich ihrer medizinischen Karriere, aber bei einem weiteren Einsatz zeigt sich ihr Drang, einen Luftröhrenschnitt zu machen, obwohl Rettungssanitäter es gewohnt sind, mit wenig Equipment Intubationen durchzuführen. Sylvie will schließlich eine ehrliche Antwort und erfährt so, dass Emily eine Facharztausbildung am besten Krankenhaus von Chicago gemacht hat, bis sie beim Betrügen erwischt und daher entlassen wurde. Sie wehrt sich jedoch vehement dagegen, den Skandal weiter auszuführen, da sie es als Privatsache empfindet.

Emily und Sylvie versorgen eine 12-jährige Turnerin, die sich bei einer Übung das Schlüsselbein gebrochen hat. Emily stellt bei ihr eine ungewöhnliche Muskelmasse fest und spricht dies im Krankenhaus gegenüber dem behandelnden Arzt, den sie von ihrer Ausbildung kennt, an, da sie einen Drogenmissbrauch befürchtet. Er tut dies jedoch ab und Emily befürchtet seine Ignoranz, weil sie in der Ausbildung stets als besser als er galt. Als sie wegen eines weiteren Patienten ins Krankenhaus zurückkehren, erblickt Emily die Mutter der Turnerin und spricht sie auf Steroide an. Damit löst sie eine entsetze Reaktion aus, weswegen Sylvie sofort eingreift. Sie weist Emily scharf zurecht, dass ihr Job als Rettungssanitäterin beendet sei, sobald sie den Patienten dem Krankenhaus übergeben habe.

Foto: Annie Ilonzeh, Miranda Rae Mayo & Taylor Kinney, Chicago Fire - Copyright: 2019 Universal Pictures; Elizabeth Morris/NBC
Annie Ilonzeh, Miranda Rae Mayo & Taylor Kinney, Chicago Fire
© 2019 Universal Pictures; Elizabeth Morris/NBC

Emily lässt trotzdem nicht locker und informiert sich über den Missbrauch mit Steroiden. Plötzlich erhält sie einen Anruf der Mutter, der nahelegt, dass die Trainerin ihrer Tochter die Drogen gegeben haben könnte. Sylvie und Emily brechen sofort zur Turnhalle auf und Erstere entschuldigt sich bei ihrer neuen Partnerin, weil sie ihrem Instinkt in der Angelegenheit nicht direkt vertraut hat. Aber von nun an wolle sie bedingungsloses Vertrauen zu ihr aufbauen. Gemeinsam mit der Polizei können sie den Coach überführen, was ihnen großes Dank der Mutter einbringt. Emily gesellt sich anschließend zu dem Mädchen, das die Steroide bewusst eingenommen hat, weil sie glaubte, nur so auch die Beste sein zu können. Daraufhin rät sie ihr, dass es ausreiche, alles zu geben, wozu man fähig sei, solange man dabei Spaß habe.

Emily stürzt sich gerne ins Nachtleben und begnügt sich mit One-Night-Stands, höchstens mal Affären. Dadurch findet sie aber keine Zeit, nach der Arbeit zu den Kollegen im Molly's dazu zu stoßen, was Sylvie etwas traurig macht. Nach einem gemeinsamen Einsatz geben sie einen Patienten im Krankenhaus ab und Emily entdeckt ihr Date vom vorigen Abend, mit dem es nicht gut gelaufen ist. Sylvie geht sofort davon aus, dass nur ein Mann gemeint sein könnte und stellt den Arzt zu Rede, der sich in der Nähe befindet. Emily klärt das Missverständnis schnell auf, da sie mit einer Frau verabredet war, weil sie bisexuell ist. Sie ist aber angetan von Sylvies Loyalität und taucht am Abend im Molly's auf, wo sie sich mit allen eine gute Zeit macht.

Emily ist hocherfreut, als sie feststellt, dass Kyle Sheffield als Kaplan am Chicago Med arbeitet. Sie kennt ihn noch aus dem anderen Krankenhaus und hat sich gut mit ihm verstanden. Sie nimmt sofort wahr, dass sich Kyle und Sylvie gut verstehen, weswegen sie sich in den Kopf setzt, die beiden zu verkuppeln. Dabei ist sie recht penetrant, weswegen Sylvie vermutet, dass sie dies nur aus Mitleid für sie tue. Emily berichtet ihr jedoch, dass Kyle eigentlich eher ein Draufgänger war, der nach einem schweren Autounfall, bei dem sein guter Freund ums Leben gekommen ist, sein Leben umgekrempelt und zu Gott gefunden hat. Emilys Bemühungen tragen letzten Endes Früchte, da die beiden ein Paar werden.

Foto: Annie Ilonzeh & Kara Killmer, Chicago Fire - Copyright: 2018 NBCUniversal Media, LLC; Adrian Burrows/NBC
Annie Ilonzeh & Kara Killmer, Chicago Fire
© 2018 NBCUniversal Media, LLC; Adrian Burrows/NBC

Nachdem Kelly Severides Vater Benny Severide gestorben ist, kommt er beim ersten Einsatz danach in eine lebensbedrohliche Situation, weswegen er hinterher zur Kontrolle ins Krankenhaus soll. Nachdem Emily ihren Patienten abgegeben hat, sieht sie nach ihm und stellt fest, dass er wie paralysiert auf der Liege sitzt, obwohl er laut Arzt gehen dürfte. Er gesteht, dass er während des Einsatzes nicht mehr rational denken konnte. Kelly merkt im Gespräch schnell, dass Emily ihn verstehen kann und sie gesteht ihm, dass sie ihre Mutter an Lungenkrebs verloren hat und die Überforderung nach dem Tod gut kenne. Eine weitere Parallele ist, dass sie auch kein gutes Verhältnis zu ihr hatte. Beide sind sich einig, dass diese Tatsache den Tod noch schlimmer macht, weil man sich nicht an Erinnerungen festhalten kann. Stella Kidd hat diese emotionale Nähe mitbekommen und agiert Emily gegenüber schnippisch. Diese will sich in die Beziehung nicht einmischen und lehnt eine Einladung von Kelly mit dem Hinweis ab, dass er lieber bei seinen engsten Vertrauten Rat suchen sollte. Stella hat derweil von Sylvie den Kopf gewaschen bekommen und sucht die Versöhnung mit Emily.

Emily trifft im Dienst auf ihre ehemalige Mentorin Dr. Wright, die um die Krankheit ihrer Mutter wusste und daher verstanden hat, wie sehr sie unter der doppelten Belastung gelitten hat. Sie hat Emilys Ausscheiden aus dem Job immer noch nicht verwunden und rät ihr, einen weiteren Versuch als Ärztin zu wagen. Diese Worte geben ihr zu denken und sie sucht Rat bei Sylvie, die sich aber nicht einmischen will. Dr. Wright ist aber sehr hartnäckig und meldet sich bei Boden, um ihn auf ihre Seite zu ziehen. Er teilt Emily daraufhin mit, dass er verstehen könne, wenn sie ihrem Traum nachgehen will. Sie ist aber inzwischen zur Erkenntnis gekommen, dass sie bei 51 bleiben will, weil sie dort eine Familie vorgefunden hat. Die Ausbildung zum Arzt habe sie immer als Haifischbecken empfunden. Boden ist zufrieden und versichert ihr, dass sie auch bereits als Teil der Familie empfunden wird.

Bei einem Busunglück gibt es mehrere Verletzte, weil die Busfahrerin am Steuer ohnmächtig geworden ist. Im Krankenhaus erfährt Emily, welche Medikamente die Frau alle eingenommen hat, die überhaupt nicht zueinander passen. Wütend wendet sie sich an eine Krankenschwester, da gegen den behandelten Arzt, Dr. Jim Shaw, eine Untersuchung eingeleitet werden sollte. Dies beschert ihr aber Ärger, da diese Beschuldigungen öffentlich ausgesprochen wurden. Ihr wird mit Kündigung gedroht, woraufhin Sylvie sich einmischt. Emily ist es unangenehm, dass sie ihre Freundin nun auch in die Sache hineingezogen hat. Emily lässt aber nicht locker und will mit Shaw persönlich reden. Obwohl sie Sylvie Vorsicht versprochen hat, platzt ihr Ärger ihm gegenüber sofort heraus. Ehe er reagieren kann, wird er zu einem Notfall gerufen. Zu ihrer Überraschung hat dies jedoch keine Konsequenzen, da Shaw durch ihre Tirade in die Krankenakte hineingesehen hat und die falsche Medikamenteneinstellung nur bestätigen kann. Er erklärt Emily zudem, dass sein Name nur wegen der Erstbehandlung in der Akte stand, er selbst sei aber für die Medikation nicht zuständig. Sie ist sofort angetan, weswegen er sie spontan zu einem Abendessen einlädt.

Foto: Annie Ilonzeh, Miranda Rae Mayo & Kara Killmer, Chicago Fire - Copyright: 2019 Universal Pictures; Parrish Lewis/NBC
Annie Ilonzeh, Miranda Rae Mayo & Kara Killmer, Chicago Fire
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Shaw bleibt so hartnäckig, dass Emily schließlich einem Date zusagt. Während er sehr interessiert an ihr zu sein scheint, will sie das Abendessen schnell abhaken, um zum körperlichen Teil des Abends überzugehen. Am darauffolgenden Tag ist das Thema Shaw für sie eigentlich schon wieder abgehakt. Sylvie gesteht, dass sie sich gar nicht vorstellen könne, Affären einer soliden Beziehung vorzuziehen. Emily erwidert, dass sie sich für das Medizinstudium so aufgerieben hat, dass sie jetzt einfach die Zeit genießen will. Trotzdem hat sie auch etwas für Romantik übrig, nur nicht für eine Romanze. Daher sagt sie Shaw zu einem zweiten Date entschieden nein. Überrascht entdeckt sie ihn abends aber im Molly's. Er flüstert ihr zu, dass er sie so schnell nicht loswerde. Das lässt sie sehr besorgt zurück.

Shaw bleibt zwar erstmal weg, aber Emily bekommt immer wieder Anrufe einer unterdrückten Nummer. Bei einem Einsatz nutzt Emily ein leichtes Sedativum, um einen Patienten zu intubieren, weil Sylvie in der Zentrale niemanden erreicht hat, um um Erlaubnis zu bitten. Hinterher taucht Shaw wieder auf und drängt sie zu einem Date. Sie hakt nach, ob er hinter den Anrufen versteckt, was er aber verneint. Sie wiederum verneint ihm ein weiteres Date. Überfordert von dessen Aufdringlichkeit zieht sich Emily zurück, woraufhin Sylvie sie erinnert, dass sie immer füreinander da sind. Unerwartet erhalten sie wenig später die Nachricht, dass Beschwerde gegen sie eingereicht wurde, so dass ihre Fälle der letzten Monate nun überprüft werden. Im schlimmsten Falle könnte ihnen ihre Lizenz entzogen werden.

Emily vermutet sofort Shaw hinter dieser Anschuldigung. Als Boden und Sylvie sofort Unterstützung zusagen, ist sie gerührt. Während die beiden Rettungssanitäterinnen ihre Fälle durchgehen, um nachzuvollziehen, ob man ihnen abseits des Sedativums was anlasten kann, meldet sich Shaw, der großzügig Hilfe anbietet. Das macht sie so wütend, dass sie nicht länger abwarten will. Zunächst kann sich aber in einem Noteinsatz beweisen, bei dem sie einen Patienten durch unaufhörliche Herzdruckmassage wieder ins Leben zurückholt. Als sie dafür im Krankenhaus gelobt wird, fasst sie so viel Mut, dass sie Shaw vor allen Kollegen als Belästiger enttarnt. Als sie zufrieden mit sich das Krankenhaus verlässt, eilt Shaw ihr nach, um ihr zu drohen. Aber die gesamte Wache ist vorgefahren und demonstriert so Zusammenhalt, aber auch Verneinung von Belästigung. Emily ist erleichtert und dankbar und nimmt daher auch mit ihren Kollegen an einem Sprung ins Wasser teil, obwohl es bitterkalt ist.

Foto: Chicago Fire - Copyright: 2019 Universal Pictures; Parrish Lewis/NBC
Chicago Fire
© 2019 Universal Pictures; Parrish Lewis/NBC

Emily, Sylvie und Stella beschließen, dem Valentinstag zu entfliehen und sich es in der Familienhütte der Bretts gut gehen zu lassen. Emily und Sylvie fahren gemeinsam mit einem Wagen voraus und finden auf der Bundesstraße einen Mann, der verletzt ist. Als sie ihm helfen wollen, schießt ein Bus vorbei, der die Kontrolle verloren hat, so dass es zu einem Unfall kommt. Neben dem verletzten Mann haben sie nun noch weitere Opfer, da in dem Bus ein Trainer mit seiner Hockeymannschaft saß. Emily und Sylvie müssen über sich hinauswachsen, um den Opfern zu helfen. Teilweise müssen sie auch kreativ sein, weil ihnen die medizinische Ausrüstung fehlt. Sie können schließlich alle Patienten stabilisieren, bis die Rettungskräfte eintreffen. Gemeinsam mit der inzwischen aufgetauchten Stella gehen sie auch ins Krankenhaus und lassen sich informieren, dass alle überleben werden. Anschließend fahren sie weiter zur Hütte, wo vor allem Emily ganz nachdenklich ist, dass es ein Zeichen sein muss, dass ausgerechnet sie zum Zeitpunkt des Unfalls vor Ort waren.

Nach einer Beziehungspause sucht Kelly wieder vermehrt die Nähe von Stella, was Emily kritisch beobachtet. Schließlich fragt sie ihn auf den Kopf zu, was er genau von ihrer Freundin wolle. Er gesteht, dass er sie als seine Partnerin vermisse. Emily holt ihm in Erinnerung, dass er auch wirklich nur einen weiteren Versuch wagen sollte, wenn er sich auch zu 100% auf Stella einlassen kann. Gleich am nächsten Tag hält Kelly Abstand und Emily sieht sich bestätigt. Stella hat aber bemerkt, dass die beiden viele bedeutungsvolle Blicke austauschen und konfrontiert ihre Freundin, das Schlimmste ahnend. Emily zerstreut ihre Bedenken und verweist auf Kellys berühmte Unbeständigkeit. Letztlich will sie aber ehrlich sein und gesteht Stella ihre Einmischung, was diese nicht gut aufnimmt. Später versöhnen sie sich aber, weil Stella eingestehen kann, dass sie in Bezug auf Kelly nicht rational denken kann. Sie ist froh, mit Emily eine Freundin zu haben, die ihr den Rücken freihält.

Lena Donth - myFanbase

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