Episode: #1.09 Der Mann im Bunker

Bei der Untersuchung von den Knochen eines Toten setzt Zach versehentlich alte Pilzsporen frei. Das Team steht also unter Quarantäne und muss wohl oder übel die Feiertage über Weihnachten gemeinsam verbringen.

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Während Angela versucht, Bones zu überreden, mit ihr auf die alljährliche Weihnachtsfeier zu gehen, erscheint Booth mit einem interessanten neuen Fall. Eine Leiche wurde in einem alten Bunker gefunden. Zunächst sieht alles nach einem Selbstmord aus, doch Bones will beweisen, dass dem nicht so ist. Glücklicherweise hat Booth die Überreste gleich mitgebracht, so dass sie einen Blick darauf werfen kann. Während sie dies übernimmt, bittet sie Booth, mit Angela auf die Party zu gehen.

Bones weist Hodgins und Zach an, die gelieferten Knochen zu untersuchen, während Booth sich von der Party abgeseilt hat. Angela ist ihm jedoch gefolgt und verlangt von beiden, dass sie endlich mit auf die Party kommen. Nur kurze Zeit später ertönt ein Alarm. Beim Aufsägen der Knochen wurden Spuren eines Pilzes in die Luft freigegeben. Während Zach wie vorgeschrieben seine Atemschutzmaske trug, hatte Hodgins diese abgenommen. Das Labor wird sofort unter Quarantäne gestellt.

Wie sich schnell herausstellt, handelt es sich um Pilzsporen, die das sogenannte Wüstenfieber verursachen können. Da Hodgins die Sporen eingeatmet haben könnte und somit alle anderen im Raum kontaminiert haben könnte, müssen alle Anwesenden in Quarantäne bleiben. Sie erhalten alle einen Cocktail Antimykotika, sitzen jedoch die nächsten Tage im Labor fest.

Während Zach und Hodgins überlegen, wie ihr perfektes Weihnachtsfest aussieht, erzählt Booth Dr. Goodman von seinem vierjährigen Sohn Parker, den er nur selten zu Gesicht bekommt. Während der Unterhaltung wird klar, dass Booth einige Nebenwirkungen aufgrund der Antimykotika entwickelt hat – er ist regelrecht high geworden.

Bones hat derweil beschlossen, herauszufinden, wie der Unbekannte gestorben ist. In seinem Anzug wurden ein Ehering und zwei Tickets nach Paris gefunden. Als Angela und sie sich darüber unterhalten, wie es wohl für die Frau gewesen sein muss, als ihr Partner plötzlich verschwunden war, gesteht Bones, dass sie sich das nicht vorstellen muss. Später erfährt auch Booth, dass Bones' Eltern kurz vor Weihnachten verschwunden sind, als sie fünfzehn war. Bis heute wurden sie nicht gefunden.

Während Angela zusammen mit Hodgins und Zach Weihnachtsdekoration bastelt, hilft Dr. Goodman Booth, der Bones' Weihnachten etwas aufheitern will, bei der Untersuchung der persönlichen Gegenstände des Opfers. Sie finden heraus, dass er 1958 gestorben sein muss. Derweil erfährt Bones zufällig, dass Booth einen Sohn hat. Sie geht sofort zu Booth und spricht ihn darauf an, doch er telefoniert gerade mit der Schneiderein, die Lionels Anzug geschneidert hatte. Sie finden heraus, dass sein Name Lionel Little lautet, als Bones plötzlich niesen muss.

Das Team sitzt zusammen und genießt chinesisches Essen, während sie die Fakten diskutieren. Alle Anzeichen deuten daraufhin, dass Lionel eine schwarze Frau geschwängert hatte und mit ihr nach Europa fliehen wollte, weil eine Verbindung zwischen ihnen in den Staaten nicht erlaubt gewesen wäre. Anschließend dürfen alle Besuch erhalten. Dr. Goodman macht den Anfang, die anderen folgen dann mit etwas Abstand. Traurig sieht Bones ihnen zu.

Später gesteht Bones Angela, warum sie Weihnachten nicht mag. Ihr Bruder Russ, damals 19 Jahre alt, wollte ihr das Gefühl geben, sie hätte noch eine Familie, doch sie weigerte sich auch nur die Geschenke zu öffnen. Ehe sie sich versah, arbeitete Russ und sie landete bei einer Pflegefamilie.

Booth hat sich Lionel Littles Akte kommen lassen. Allem Anschein nach wurde er getötet und ausgeraubt. Die letzte, die ihn gesehen hatte, war eine Ivy Gillespie. Angela versucht Bones zu überzeugen, dass sie Ivy finden müssten und ihr die Nachricht überbringen müssen, dass Lionel tot ist. Bones ist zunächst skeptisch, lässt sich dann jedoch überzeugen. Sie telefoniert die ganze Nacht hindurch und findet dann tatsächlich die richtige Ivy Gillespie. Sie hinterlässt ihr eine Nachricht. Daraufhin feiert sie zusammen mit den anderen Weihnachten. Dann erhalten alle endlich die erlösende Nachricht. Niemand ist erkrankt und alle dürfen gehen. Booth lädt Bones ein, ihn zu besuchen, wenn sie möchte.

Als alle gegangen sind, bekommt Bones Besuch von Ivy Gillespie und ihrer Enkelin. Sie teilt ihnen mit, was sie herausgefunden haben und macht sie damit sehr glücklich. Dann übergibt sie ihnen einen Penny, der in einer Hosentasche steckte. Wie Bones herausgefunden hat, ist dieser mittlerweile hunderttausend Dollar wert.

Sie trifft sich schließlich mit Booth in ihrer Stammbar und erzählt ihm, dass sie Ivy kennen gelernt hat. Er wünscht ihr daraufhin schöne Weihnachten. Sie geht nach Hause und öffnet die Geschenke ihrer Eltern. Dabei hat sie Tränen in den Augen.

Melanie Brandt - myFanbase


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