Episode: #1.08 Das Mädchen im Kühlschrank

Brennan hat eine Verabredung zum Essen mit ihrem alten Professor, der gleichzeitig ihr Exfreund ist. Doch Booth bittet sie und ihr Team um Hilfe bei der Identifikation der Überreste einer jungen Frau, die in einem Kühlschrank gefunden wurden.

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Bones erhält spontan Besuch von ihrem Anthropologie-Professor Michael Stires, der sie zum Essen einlädt. Bevor sie jedoch ihr Wiedersehen feiern können, bringt Booth einen alten Kühlschrank ins Labor. In diesem finden sie die stark verweste Leiche eines jungen Mädchens. Sie kann schnell als Maggie Schilling identifiziert werden, die vor etwa einem Jahr als vermisst gemeldet wurde.

Am Abend trifft sich Bones mit Michael. Die beiden machen sofort da weiter, wo sie vor ihrem Weggang aufgehört hatten – sie landen miteinander im Bett. Bones genießt die Nähe ihres alten Freundes.

Am nächsten Morgen hilft Michael bei der Untersuchung der Überreste von Maggie, die Stressfrakturen an ihrem Handgelenk aufweist. Außerdem kann Hodgins Spuren von Hydromorphon, einem sehr starken Schmerzmittel, nachweisen.

Bones und Booth teilen schließlich Maggies Eltern mit, dass ihre vermisste Tochter tot ist. Sie erfahren, dass Maggie an einem Drogenproblem litt, was auch ihr Arzt bestätigte. Außerdem litt sie an Hypothyroidismus, weswegen eine Operation notwendig gewesen wäre. Maggies Arzt gibt den Ermittlern schließlich die Adresse seiner ehemaligen Mitarbeiters Mary Costello, bei der Maggie einst Drogen erbettelt hatte.

In der Wohnung der Costellos findet Booth schließlich Anzeichen dafür, dass der Kühlschrank, in dem Maggies Leiche gefunden wurde, einst in ihrer Küche stand. Mary und ihre Ehemann werden verhaftet, die Wohnung komplett auf den Kopf gestellt. Dabei finden sich allerhand Sex-Spielzeug, unter anderem auch Handschellen, die zu Maggies Frakturen am Handgelenk passen.

Mary gibt zu, dass Maggie bei ihnen gewesen ist. Sie weist jedoch darauf hin, dass Maggie an ihren sexuellen Spielchen freiwillig mitgemacht hat und sie sie nicht getötet haben. Auch Michael ist nicht überzeugt von Bones Argumentation und glaubt, dass der Bruch im Handgelenk auch auf ihre Schilddrüsenerkrankung zurückzuführen ist. Erst ein Blick in Angelas holografisches Programm überzeugt ihn. Booth erklärt ihr später, dass sie Michael fortan aus den Ermittlungen heraushalten soll, da er für die Costellos als Gegengutachter arbeitet.

Wütend stellt sie ihn beim Abendessen zur Rede. Er kann sie jedoch beruhigen, dass er nicht vorhatte, ihr zu nahe zu treten. Sie muss die Beweise der Verteidigung sowieso vorlegen. Sie beschließen daraufhin, weiter zusammen zu arbeiten.

Vor der Anhörung wird Bones von einer Jury-Beraterin darauf angesprochen, dass sie bei ihren Aussagen offener sein muss. Sie befürchtet, dass die Frauen der Jury auf Michael Stires hereinfallen würden, weil er es schafft, seinen Charme spielen zu lassen, während er die Fakten vorträgt. Bones dagegen ist meistens sehr kühl und wirkt manchmal etwas arrogant.

Wie sich abzeichnet, kann Bones jedoch die Jury nicht in ihren Bann ziehen, sie wirkt kühl und wissenschaftlich, so dass man ihr kaum bei ihrer Argumentation folgen kann. Später muss sie feststellen, dass Michael sämtliche Beweise missachtet, aber sich immer klar und verständlich vor der Jury ausdrückt. Dann weist er die Jury auch noch darauf hin, dass sie seine Mandanten nicht deswegen verurteilt werden sollten, weil Dr. Brennan sehr wissenschaftlich klingt. Damit zieht er sich vor allem Bones' Wut zu.

Booth bittet daraufhin, Bones noch einmal in den Zeugenstand zu rufen, jedoch dieses mal andere Fragen zu stellen. Er lässt sich darauf ein und stellt dieses Mal persönliche Fragen. Bones merkt sofort, dass Booth dahinter steckt, erklärt der Jury aber noch einmal alle Fakten aus ihrer Sicht, diesmal jedoch klar und verständlich aus Maggies Sicht. Sie bittet die Jury, nicht darauf Acht zu geben, wer besser reden kann. Nur Maggie sei wichtig und die Beweise, die sie vorgelegt hat lassen nur einen Schluss zu: Maggie wurde ermordet.

Bones entscheidet sich später, sich nicht mehr mit Michael zu treffen. Sie gesteht Angela, dass sie niemals mit ihm über den Fall hätte sprechen dürfen. Booth entschuldigt sich später bei ihr, dass er den Staatsanwalt angewiesen hat, persönliche Fragen zu stellen. Nach einer kurzen Zeit der Verärgerung, vergibt sie ihm schließlich. Wahrscheinlich hätte sie nicht anders gehandelt.

Melanie Brandt - myFanbase


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Reviews zu dieser Episode

Zu dieser Folge gibt es Reviews von den folgenden Autoren:

  • Vivien B. vergibt 8/9 Punkten und schreibt:
    Diese Folge beginnt mit einer fantastischen Szene. Brennan und Angela unterhalten sich und Angela beginnt über ihre Affäre mit einem gewissen Todd zu reden, es klingt beinahe so, als wollte sie...mehr

Diskussion zu dieser Episode

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