Episode: #4.23 Solo für Ally

In der "Ally McBeal"-Episode #4.23 Solo für Ally muss Ally McBeal den harten Schlag verarbeiten, von Larry Paul verlassen worden zu sein. Noch schlimmer wird es, als sie erfährt, dass er nach Detroit zurückgezogen ist. In all ihrer Wut konzentriert sie sich voll und ganz auf ihre Arbeit und verteidigt einen jungen Mann, der eine Freundin per Gerichtsbeschluß dazu zwingen will, ihn zum Abschlußball zu begleiten. Jane Wilco wird unterdessen zu Richard Fishs neuer Assistentin.

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Foto: Calista Flockhart, Ally McBeal - Copyright: Twentieth Century Fox Home Entertainment
Calista Flockhart, Ally McBeal
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Ally McBeal liegt traurig in ihrem Bett und versucht den Gedanken zu verdrängen, dass sie niemals eine glückliche Beziehung haben und heiraten wird. Dabei bekommt sie eine Halluzination, die sie aufschreien lässt, sodass ihre Mutter Jeannie McBeal in ihr Zimmer gerannt kommt und versucht ihre Tochter zu beruhigen.

Bei der morgendlichen Konferenz in der Kanzlei verkündet Richard Fish den anderen, dass er Jane Wilco eingestellt hat, die sich auch gleich vorstellt. John Cage ist überrascht, dass sie nun für die Kanzlei arbeitet und als Jane den anderen erläutert, dass sie eigentlich Schauspielerin sei, aber hofft, dass sie sich auch als Sekretärin gut schlagen wird, sind Nelle Porter und Ling Woo nicht gerade angetan von der neuen Mitarbeiterin. Anschließend bittet Richard Ally darum den neuen Mandanten zu übernehmen, kann ihr jedoch nicht sagen, worum es in dem Fall überhaupt geht. Ally wundert sich, warum sie dann den Fall übernehmen soll, woraufhin Richard nur meint, dass sie Ablenkung sicherlich gebrauchen könnte. Ally heißt das gar nicht gut und bekommt plötzlich Halluzinationen, die sie schnell wieder abschüttelt.

Ally geht anschließend zu ihrem Mandanten Malcolm Wyatt, der in Begleitung von Reverend Benjamin Harris gekommen ist. Benjamin Harris erläutert, dass Malcolm bereits letztes Jahr ein Mädchen zum Abschlussball eingeladen hat, die aber nun, eine Woche vor dem Ball, verkündet hat, mit jemand anderen hinzugehen. Reverend Harris möchte deswegen eine richterliche Verfügung erwirken, damit sie ihr Versprechen einhält und mit Malcolm zum Abschlussball geht. Da Ally noch unentschlossen ist, ob der Fall überhaupt verhandelt werden sollte, bittet Reverend Harris sie um ein Gespräch unter vier Augen. Dabei gesteht er ihr, dass Malcolm kaum unter Menschen geht, extrem schüchtern ist und es ihn schon viel Überwindung gekostet hat, sie überhaupt zu fragen. Ally sagt schließlich zu, erfährt dann jedoch schockiert, dass die Gegenseite von Larry Paul vertreten wird.

In der Bar tanzen Richard und Jane ausgelassen, was Ling missmutig zur Kenntnis nimmt. John versucht Ally aufzubauen, die jedoch nicht über ihre Gefühle sprechen möchte und ihn deswegen zum Tanzen auffordert. Doch auf der Tanzfläche sinkt ihre Stimmung rapide und sie macht sich gleich auf den Weg nach Hause. Dort findet Renee Radick ihre Freundin und weiß, wie schwer es für Ally sein muss, dass Larry sich noch nicht mal bei ihr gemeldet hat und sie sich das erste Mal vor Gericht wiedersehen werden. Ally bittet Renee für sie zu singen, was diese auch tut. Renee macht ihrer Freundin anschließend Mut, dass sie über Larry hinwegkommen wird.

Kurz vor der Gerichtsverhandlung wartet Ally darauf, dass Larry auftaucht, doch stattdessen kommt Corretta Lipp, die den Fall übernommen hat. Coretta bittet die beiden Parteien schon mal hinein, da sie mit Ally allein sprechen möchte. Sie erkundigt sich, ob Ally schon etwas von Larry gehört hätte und informiert sie darüber, dass Larry wieder zurück nach Detroit gezogen ist, um in der Nähe seines Sohnes sein zu können. Ally versucht sich nicht anmerken zu lassen, wie sehr sie diese Nachricht schmerzt und meint deswegen, dass sie nun ins Gericht gehen sollten.

Den Vorsitz der Verhandlung übernimmt Richter Seymore Walsh, der wissen möchte, wie sich der irreparable soziale Schaden bei Malcolm ausdrückt, weshalb er ihn in den Zeugenstand rufen lässt. Malcolm erklärt, dass Andrea seine große Liebe ist und die einzige sei, die ihn wirklich versteht. Seymore Walsh kommentiert dies nur damit, dass Malcolm erst 17 Jahre alt sei und verbietet Reverend Harris das Wort, als dieser immer wieder dazwischen spricht. Letztlich entscheidet sich Richter Walsh gegen den Antrag von Malcolm.

Ally versucht Malcolm nach der Verhandlung Mut zuzusprechen und erklärt, dass sie selbst derzeit glaubt, dass sie niemals einen anderen Mann als Larry lieben kann. Allerdings weiß sie aus Erfahrung, dass irgendwann jemand Neues in ihr Leben treten wird, weshalb sie möchte, dass Malcolm weiterhin an die Liebe glaubt. Das ist für ihn einleuchtend, allerdings ist der Abschlussball bereits am kommenden Freitag, was Ally schockiert.

Richard erkundigt sich am nächsten Morgen bei Jane, wie sie sich in der Kanzlei schlägt und muss überrascht erfahren, dass Jane der Ansicht ist, dass eine sehr unterkühlte Stimmung innerhalb der Kanzlei herrscht, weshalb sie sich derzeit noch nicht so wohl fühlt.

Ally sucht Malcolm in dessen Kirche auf und ermutigt ihn auf dem Abschlussball zu singen, da er dies eh vorhatte. Malcolm erzählt ihr daraufhin, dass er nur singen wollte, um den anderen zu beweisen, dass er auch etwas kann. Ally erkundigt sich daraufhin, ob Malcolm singen würde, wenn sie ihn zum Abschlussball begleiten würde. Malcolm ist überrascht, aber sagt freudig zu. Ally macht sich dann sofort auf den Weg, um ein Abschlussballkleid zu besorgen.

Jane spricht John an, da sie sich Sorgen um Richard macht, der auf sie sehr traurig wirkt. John geht sofort zu seinem Freund, der sich ein Schild mit der Aufschrift "Geh weg, ich bin traurig" umgehängt hat. Richard erzählt John, dass Jane dieses Büro als kalt empfindet und Richard dabei aufgefallen ist, dass die Mitarbeiter der Kanzlei gar nicht mehr so viel Spaß zusammen haben. John macht seinem Freund deutlich, dass es eigentlich ein sehr gutes Jahr gewesen ist, aber eben nicht für alle in der Kanzlei. Die beiden beschließen dann, dass sie eine bedeutende Veränderung erwirken müssen und stecken die Köpfe zusammen, um einen Plan zu entwickeln.

Nachdem Ally Richard von dem Abschlussball erzählt hat, möchte sie dieser unbedingt mit Jane begleiten. Dann bekommt Ally Besuch von ihrem Vater, der sich Sorgen um seine Tochter macht und sauer ist, dass Larry einfach verschwunden ist. Ally und ihr Vater singen daraufhin zusammen ein Lied am Klavier, wie sie es immer getan haben, als Ally noch ein kleines Mädchen war. Ihr Vater macht ihr deutlich, dass sie ruhig die ganze Nacht und den ganzen Tag weinen kann, wenn ihr danach ist. Ally ist ihm dankbar dafür, dass er für sie da ist.

Als sie sich für den Abschlussball fertig macht, bekommt sie eine Halluzination von Billy. Sie erkundigt sich, warum er sie das ganze Jahr über nicht besucht hat, woraufhin er ihr erklärt, dass sie ihn einfach nicht gebraucht hat. Er macht ihr deutlich, dass auf sie ein glückliches Leben wartet und gesteht ihr noch einmal seine Liebe, bevor er verschwindet. Anschließend holt Malcolm Ally ab und die beiden gehen zusammen zum Abschlussball.

Malcolm und Ally tanzen ausgelassen auf dem Schulball und auch Richard und Jane haben enorm viel Spaß. Richard will allen zeigen, wie man zu seiner Zeit getanzt hat und animiert die Jugendlichen ihm zu folgen, sodass die ganze Menge seiner Choreographie folgt. Malcolm zieht sich jedoch zurück und gesteht Ally, dass er zu nervös ist, um ein Solo zu singen. Ally macht ihm Mut und schickt ihn dann auf die Bühne, da seine Zeit nun gekommen ist. Schüchtern geht Malcolm auf die Bühne und alle sind letztlich überrascht, wie gut er singen kann. Als er fertig ist, sind alle erst einmal sprachlos, applaudieren ihm dann jedoch voller Elan.

Als sie den Abschlussball verlassen, überhäuft Ally Malcolm mit Komplimenten und er bedankt sich dafür, dass sie ihn ermutigt hat zu singen. Sie bedankt sich wiederum für den schönen Abend und erklärt ihm, dass er ihr damit sehr geholfen hat. Ally versichert ihm, dass sie beide bald wieder jemanden finden werden, in den sie sich verlieben. Dann verabschieden sie sich und Ally macht sich allein auf den Weg nach Hause.

Annika Leichner - myFanbase


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