Bewertung: 7

Review: #2.06 Seven Deadly Sins and a Small Carl Sagan

Foto: Zoe Perry, Young Sheldon - Copyright: Warner Bros. Entertainment Inc.
Zoe Perry, Young Sheldon
© Warner Bros. Entertainment Inc.

Die sechste Episode der zweiten Staffel von "Young Sheldon" steht ganz im Zeichen von Halloween und rückt Mary in den Fokus. Es wird wieder einmal ihr Glauben thematisiert.

Satan vs. Gott

Wie viele andere Serien zur Halloweenzeit kreiert auch "Young Sheldon" eine Episode, die den Fokus vollkommen darauf ausrichtet. Interessant fand ich dabei vor allem, dass Mary den Hauptanteil der Storyline hatte. Wie wir schon seit vielen Jahren wissen, ist Sheldons Mutter sehr gläubig und spricht sich immer wieder gegen Satan aus. Eines der besten Beispiele dafür war Episode #1.11 Dungeons, Dragons und die Sonntagsschule in der Mary Pastor Jeff um Rat gebeten hat, damit Sheldon und seine Freunde nicht mehr ein solches Spiel spielen, worin der Teufel vorkommt. Umso interessanter fand ich es nun, dass ausgerechnet Pastor Jeff Mary damit beauftragt, diesen Tag, an dem der Teufel Vorrang hat, auszurichten.

Ich muss allerdings sagen, dass ich seine Argumentation sehr interessant fand, und hatte mir insgeheim tatsächlich gewünscht, dass es für Mary zu einem Erfolg werden würde. Doch als sich Gene Lundy dazu bereit erklärte, Mary unter die Arme zu greifen, glaubte ich schon nicht mehr an ein 'Happy End' für sie. Im Gegensatz zu Mary ist Gene nicht nur mit Leib und Seele Schauspieler, sondern möchte Halloween so feiern, wie man es normalerweise kennt: Blutig, gruselig und ohne Gott.

Ich finde es ein bisschen schade, dass Mary sich nicht dagegen gewehrt hat, als Gene ihr das Projekt förmlich weggenommen hat. Sonst setzt sie sich immer für ihre Meinung und Ansicht ein und hier wirkte es teilweise so, als sei sie eingeschüchtert gewesen. Hier hätte ich mir auf jeden Fall etwas mehr Standfestigkeit und Rückgrat gewünscht. Letztlich haben die Autoren aber dafür gesorgt, dass Mary wenigstens eine Person zu Gott führen konnte. Mir hat die Szene sehr gut gefallen, da man Mary vollkommen angemerkt hat, wie dankbar sie gewesen ist, als sie Veronica eine Stütze sein konnte, sehr zum Leidwesen von Georgie, der sich bestimmt noch mehr erhofft hat. Ich würde mir wünschen, dass man Marys Charakter mehr in diese Richtung lenken würde.

Randnotizen

  • Ich war etwas verdutzt, als Sheldon sich von Veronica umarmen ließ, da es nun mal einfach nicht seinem Charakter entspricht.
  • Sahen Missy und der Pastor nicht großartig in ihren Outfits aus? Missy sagte schon einmal, dass sie aussehen möchte wie Cyndi Lauper. Schön, dass die Autoren dieses Detail mit einbezogen haben.
  • Neben seiner Mutter hatte auch Sheldon ein Erfolgserlebnis, nachdem eine Person erkannt hat, welche Persönlichkeit er darstellt.



Fazit

Diese Episode hat nicht nur Halloween thematisiert, sondern für mich persönlich auch gezeigt, dass Mary ein Charakter ist, aus dem man mehr machen könnte. Die Weichen sind zumindest schon einmal gestellt.

Daniela S. - myFanbase

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