Episode: #5.04 Die Herzoperation

Melinda lernt den Geist eines Chirurgen kennen, der immer wieder eine fehlgeschlagene Operation erlebt.

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Die Teenager Paul Jett und Jimmy Dolan verschaffen sich Zutritt ins Leichenschauhaus, wo sich Paul in eine Kühlzelle legt. Beide sprechen sich ab, dass Jimmy ihn nach 15 Minuten wieder herauslässt. Als Paul jedoch neben sich Atemgeräusche hört und ihn plötzlich jemand berührt, schreit er, sodass Jimmy versucht, die Zelle zu öffnen. Als ihm dies nicht gelingt, läuft er in Panik weg.

Im Krankenhaus beobachtet Jim, wie Paul außer sich ist und sich mit den Polizisten anlegt. Sein Großvater Bill entschuldigt sich für seinen Enkel. Vicky, eine Krankenschwester, erzählt Jim, was passiert ist und unterrichtet ihn, dass alte Instrumente aussortiert werden. Jim steckt sich daraufhin eines ein. Später zeigt er das Operationsinstrument Aiden und versucht ihm, seinen Beruf näher zu bringen. Als Aiden sich das Instrument genauer ansieht, gibt er es hastig seinem Vater zurück und entschuldigt sich für sein Verhalten. Er hat das Gefühl, als hätte er etwas Falsches getan. Als Jim den Kleinen ins Bett bringt, sieht Aiden einen Geist.

Delia hat ein Date mit dem Rechtsanwalt Roger Shepard. Beide verstehen sich gut und scheinen auf einer Wellenlänge zu schweben. Als jedoch der Oberkellner eine Flasche Wein vorbei bringt und vor Aufregung diesen auf Delias Bluse verschüttet, kippt die Stimmung drastisch. Roger beschimpft und beleidigt den Kellner, was Delia überhaupt nicht nachvollziehen kann. Als Roger sich überhaupt nicht beruhigen kann und sich immer mehr in Rage redet, geht sie.

Wie sich später in einem Gespräch mit Melinda herausstellt, war das Szenario im Lento's von Delia geplant. Sie findet es schade, dass Roger so ausgeflippt ist, da er der erste Mann war, an dem sie Interesse hatte. Sie beschließt, sich kein weiteres Mal mit ihm zu treffen, da sie doch sehr erschrocken über seine Gehässigkeit Menschen gegenüber ist.

Als der Gerichtsmediziner einen Toten für die Autopsie vorbereitet, hört er auf ein Klopfen, das aus einer der Kühlzellen kommt. Als er das Fach öffnet, liegt die Leiche mit geöffnetem Mund und geöffneten Augen auf der Barre. Jim ruft Melinda an und teilt ihr mit, was passiert ist, und dass man jetzt denkt, dass es im Krankenhaus spukt. Sie möchte vorbeikommen und sich umsehen, doch Jim muss sie auf den nächsten Tag vertrösten, da der Raum den ganzen Tag für Autopsien gebraucht wird.

Als Delia das Immobilienbüro schließt, liegen vor dem Eingang Rosenblätter. Sie folgt der Spur bis zu ihrem Auto, wo sie eine Rose und Nachricht findet. Sie schaut sich fragend um.

Abends bemerkt Melinda denselben Geist, den Aiden am Vorabend gesehen hatte. Der Arzt wäscht sich in ihrer Küche die Hände, als ob er sich auf eine Operation vorbereitet. Sie fragt ihn, was er hier macht, worauf er zurückfragt, ob alles für die Operation bereit wäre. Melinda versteht den Sinn nicht, als plötzlich eine Krankenschwester auftaucht und der Arzt mit ihr wieder verschwindet.

Am nächsten Tag gehen Jim und Melinda in das Leichenschauhaus. Als sie eine gefährliche Präsens spürt, richtet sich ein Toter auf und greift nach einem Skalpell. Sogar Jim kann dies sehen. Die Barre fährt auf sie zu, und der Tote bedroht beide mit dem Messer, worauf er wieder in sich zusammensackt.

Melinda sucht daraufhin Paul auf und möchte mit ihm darüber sprechen, was im Leichenschauhaus passiert ist, doch er zeigt sich nicht kooperativ. Erst als sie ihm anvertraut, sie könne Geister sehen, zeigt er sich gesprächiger. Einige Minuten später erzählt er ihr schließlich, dass er vor Kurzem in die Stadt gezogen ist, um bei seinem Großvater zu leben. Es stellt sich heraus, dass Paul allen nur vorspielt, er sei einer von den Bösen, denn in Wahrheit ist er klug und hat einen IQ von 135. Paul nennt diese Strategie schlicht und einfach überleben. Dann erzählt er Melinda, was im Kühlfach passierte.

Zu Hause macht Melinda online Nachforschungen über das Rockland Memorial Hospital. Als sie einen Artikel über einen Neubau findet, hört sie Fußschritte. Zur selben Zeit, um 21:13 Uhr, sieht sie erneut in einer Vision den Arzt und die Krankenschwester. Dieses Mal folgt sie dem Monitorgeräusch und sie befindet sich plötzlich in einem Operationssaal. Melinda schaut sich den Patienten an, der plötzlich erwacht und behauptet, die Ärzte würden ihn umbringen.

Delia geht zu Arbeit und wird vor ihrem Büro mit einem Blumenblütenmeer begrüßt. Sie lässt sich davon nicht beeindrucken und geht zu Melinda in den Antiquitätenladen. Beide sprechen über die Vorfälle im Leichenschauhaus. Melinda wundert sich anfangs, woher Delia davon weiß, doch die ganze Stadt redet bereits darüber und denkt, Tote erwachen wieder. Melinda klärt sie auf, dass der Geist im Leichenschauhaus die Toten nur manipuliere. Bevor Delia geht, bittet Melinda sie, Roger eine zweite Chance zu geben.

Eli glaubt, er hätte die Schweingrippe, weshalb Jim nach ihm sieht. Dieser diagnostiziert allerdings nur eine Kehlkopfentzündung, weshalb Eli sich auch nur über Zettel mit ihm verständigen kann. Jim wundert sich über die vielen Zettel, die auf dem Fußboden liegen, und erfährt, dass Elis Mutter Evelyn anwesend ist. Als sie hört, dass Eli jedoch seine Ruhe haben will, ist sie gekränkt und verschwindet.

Bevor Jim geht, gibt er ihm noch Medikamente. Als er die aus seiner Tasche holt und dabei das alte Operationsinstrument anfasst, hört Eli einen Mann flüstern. Dieser behauptet, jemanden getötet zu haben. Eli schreibt es Jim auf.

Jim fragt Melinda, warum sie ihm nicht erzählt hat, dass jemand mit dem Instrument getötet wurde, doch sie wusste es nicht. Sie dachte, ihre Visionen wurden ihr durch Aiden geschickt. Jim wundert sich, weshalb seine Ehefrau ständig auf die Uhr schaut. Sie erzählt Jim, dass der Geist aufgrund eines traumatischen Ereignisses sich in einer Schleife befindet und immer wieder dasselbe durchlebt. Als es erneut 21:13 Uhr ist, soll Melinda Jim die Chirurgie des Geistes beschreiben.

Melinda glaubt, die Geräte stammen aus den 1950er Jahren. Sie beschreibt Jim ein Gerät, das er als Herzlungenmaschine erkennt, die in den 1950er Jahren in Betrieb genommen wurde. Dann muss Melinda mit ansehen, wie der Arzt bei der offenen Herzoperation einen Fehler macht und der Patient stirbt. Aiden erwacht und fühlt sich furchtbar. Er hat erneut das Gefühl, als hätte er etwas Schlimmes oder jemanden etwas angetan.

Als der Kleine wieder im Bett liegt, verstehen auch Melinda und Jim, warum sich Aiden so schlecht gefühlt hat. Es liegt nicht an seinen Träumen, sondern der Präsens des Geistes. Jim fragt Melinda, ob es möglicherweise eine Verbindung zwischen dem Geist aus ihrer Vision und dem Geist im Leichenschauhaus gäbe, was sie nicht ausschließt, da alles anfing, als Jim das alte Operationsinstrument mit nach Hause gebracht hat.

Am nächsten Tag begibt sich Jim ins Krankenhausarchiv und wird auf die Personalakte von Dr. Albert Glassman aufmerksam, der Herzchirurg war und am 16. Oktober 1959 starb. In einer anderen Akte fällt ihm das Operationsdatum auf, was mit dem Sterbetag von Glassman übereinstimmt. Plötzlich hört er Schreie und läuft in die Leichenhalle, wo er wiederum den Geist die Toten manipuliert und die Angestellten erschreckt.

Melinda hat langsam von dem Geist im Leichenschauhaus die Nase voll. Jim sagt ihr den Namen des Herzchirurgen und dass er am selben Tag starb, als er seinen Patienten operierte. Falls es eine Verbindung zwischen ihnen gibt, müssen sie Glassman und den Patienten zusammenbringen, damit sie sich aussprechen. Jim hört seiner Ehefrau nicht mehr zu, weil er im Park Delia beobachtet und wie ihr ein Pantomime folgt. Delia ist das unangenehm und versucht mit allen Mitteln, diesen loszuwerden.

Nachts versucht Melinda, den Geist im Leichenschauhaus zu kontaktieren. Es dauert eine Weile, bis er erscheint. Sie versucht ihn zu überzeugen, dass er einen angeborenen Herzdefekt hatte und sein Tod ein Unfall war, doch der Geist ist anderer Meinung und meint, als sie nach seinem Namen fragt, dass Melinda ihn kenne. Als sie später erneut das Szenario um dieselbe Uhrzeit beobachtet, entdeckt sie am Handgelenk des Patienten ein Armband mit dessen Namen. Der Patient ist kein geringerer als William Jett, Pauls Großvater.

Melinda setzt sich mit Paul in Verbindung, der es gar nicht lustig findet, als sie behauptet, sein Großvater wäre tot. Als sich schließlich William Jett zu ihnen gesellt, ist Melinda die Situation peinlich, doch sie fragt trotzdem nach, ob er der Patient sei, der 1959 eine Herzoperation hatte. Sie erfährt, dass Dr. Glassman nicht William Jett getötet hat, sondern umgekehrt. Melinda versteht nun gar nichts mehr. Jett erzählt ihr daraufhin, was passiert ist.

Nachdem sein Herz aufhörte zu schlagen und sein Geist den Körper verließ, konnte er alles hören und beobachten, was im Operationssaal passierte. Die Schwester forderte Dr. Glassman auf, etwas zu unternehmen, doch es ging ihm nicht gut. William sah, wie die Schwester Glassman aus den Raum brachte und dieser seine Ruhe haben wollte. Er musste mit ansehen, wie Glassman schließlich eine Herzattacke erlitt und starb. Während Dr. Glassman starb, kehrte Williams Geist wieder zurück in seinen Körper. Die Schwester, die unterdessen die ganze Zeit Herzdruckmassage ausübte, holte ihn ins Leben zurück.

An diesem Tag entschloss sich William, keine Sekunde seines Lebens zu vergeuden, fühlt sich jedoch schuldig, weil er eine zweite Chance bekam und Glassman starb. Paul ist von der Geschichte seines Großvaters beeindruckt und fragt ihn, warum er ihm das nie erzählt hat. Jett weiß bis heute nicht, was genau geschah. Eines steht aber fest: Dr. Glassman rettete ihm sein Leben.

Als sich Delia ihren Kaffee holt, übergibt ihr die Angestellte im Coffeeshop ein Präsent, was für sie hinterlegt wurde. Sie geht zu Roger, um ihm eine zweite Chance zu geben und sich zu bedanken, doch er weiß nicht, von was sie redet. Nachdem Delia die dritte Nachricht gelesen hat, weiß sie, wer ihr Verehrer ist: der Oberkellner aus dem Lento's.

Gemeinsam mit Paul und William versucht Melinda, den Arzt aus seiner Schleife zu holen. Glassman erkundigt sich nach seinem Patienten, als sie sieht. Er glaubt Melinda nicht, dass William sein Patient sei, da dieser ein junger Mann sein müsste. Nur langsam versteht Glassman, was Melinda ihm zu erklären versucht. Doch richtig verstehen tut der Arzt es erst, als William mit ihm spricht und sich bedankt. Glassman erinnert sich und er nimmt William die Vorwürfe, die er sich seitdem macht. Sein Herz war in einer schlechten Verfassung und es war nur noch eine Frage der Zeit. Schließlich geht Dr. Glassman ins Licht.

Delia hat ihr erstes Date mit dem Oberkellner, Paul besucht wieder die Schule; und Melinda und Jim stellen sich die Frage, wer der Geist im Leichenschauhaus ist, der weiterhin sein Unwesen treibt.

Dana Greve - myFanbase


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