James Lanik, Staffel 5

Natalie Manning hat bei einem Unfall eine schwere Kopfverletzung davongetragen. Obwohl sie nach einer entsprechenden Genesungszeit wieder für dienstfähig erklärt wird, ist James Lanik dennoch sehr skeptisch ihr gegenüber und teilt sie zunächst nur für halbe Schichten ein. Zudem überwacht er ihren ersten Patientenfall streng. Alle etwas schwereren Aufgaben der Anamnese übernimmt er einfach selbst und merkt dabei gar nicht, wie sehr er Natalie vor den Kopf stößt. Später hat sie Probleme mit einem Patienten, mit dem sie wegen eines Stromausfalls im Aufzug stecken bleibt. Sie muss Lanik um Hilfe bitten, der aber selbst in Notfälle eingebunden ist. Da sie in der Ausnahmesituation über sich hinauswächst, bescheinigt Lanik ihr hinterher eine sehr gute Arbeit.

Nicht alltäglich für Lanik ist, als mit Dr. Noah Sexton ein Kollege als Patient eingeliefert wird. Die Lage ist besonders brenzlig, weil April Sexton seine Schwester ist und mit dem ebenfalls eingebundenen Dr. Crockett Marcel eine private Geschichte zu klären hat, die sich auf ihre Urteilsfähigkeit auswirkt. Lanik muss in dieser Situation die Ruhe bewahren und spricht sich für eine konservative Lösung bei einer gefundenen Blutung auf dem CT aus, weil er Noah nicht unnötig aufschneiden will. Marcel wiederum plädiert auf eine OP. Da Noahs Werte erstmal stabil bleiben, hat Lanik April auf seiner Seite. Doch der Schein trügt und plötzlich ist eine Not-OP nötig. Lanik übernimmt Marcels Assistenz und als sie die enorme Menge Blut im Körper feststellen, erntet er von dem Thoraxchirurgen vernichtende Blicke.

Lanik und Elsa Curry übernehmen den jungen Xavier, der sich seit einem Fahrradunfall in einem vegetativen Zustand befindet. Dieser hat einen Dekubitus davongetragen, weswegen Lanik und Elsa den Eltern helfen wollen, wie man einen bettlägerigen Patienten regelmäßig umlagern muss und dass er eine spezielle Matratze braucht. Dabei macht Elsa die Beobachtung, dass Xaviers Bein nach einer Untersuchung in der Luft stehen bleibt. Sie holt sich deswegen den Rat von Dr. Daniel Charles, was Lanik nur zufällig mitbekommt, als er diesen das Patientenzimmer verlassen sieht. Wütend nimmt er sich Elsa beiseite, da sie hinter seinem Rücken agiert hat. Eingeschnappt betont er auch, dass die von Elsa wahrgenommene Beobachtung für ihren Fall keine Aussagekraft hat. Als Lanik einer baldigen Entlassung zustimmt, entscheidet Elsa erneut über seinen Kopf hinweg und informiert die Eltern über ihre Vermutung einer Katatonie. Lanik spricht sich erneut dagegen aus. Als auch noch Daniel sich auf Elsas Seite schlägt, überlässt er den beiden den Patienten.

Charakterbeschreibung: James Lanik, Staffel 6

Als sich die Corona-Pandemie auf der ganzen Welt und damit auch in Chicago ausbreitet, kommt auf die medizinischen Fachkräfte eine besonders kräftezehrende und auch riskante Zeit zu. Lanik muss neben einem Flügel für die COVID-Patienten auch die restliche Notaufnahme leiten, was ihn schnell an seine Grenzen bringt. Statt wie sonst mit harter Hand zu regieren, wird er schnell demütig und ist dankbar für jede Pflegekraft, die alles ihrem Job und der Verantwortung unterordnet. Dennoch kommt ihm die schwierige Aufgabe zu, wann welcher COVID-Patient welche Maßnahme genehmigt bekommt, denn beispielsweise ECMO-Geräte stehen nicht wie Sand am Meer zur Verfügung. Dabei stößt er auch Kollegen vor den Kopf, die mit ihren Patienten eine Bindung eingegangen sind. Diese Entscheidungsmacht und die letztliche Konsequenz, für alles Verantwortung zu tragen, laugt ihn so aus, dass er seinen Job als Leiter der Notaufnahme zur Verfügung stellt.

Zur Beschreibung von James Lanik in "Chicago Med", Staffel 3 & 4

Lena Donth - myFanbase

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