Dr. Natalie Manning, Staffel 2

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Torrey DeVitto

Froh darüber, dass sie in Jeff Clarke jemanden aus ihrer Vergangenheit mit ihrem verstorbenen Mann hat, arbeitet Natalie Manning immer häufiger mit dem neuen Assistenzarzt zusammen. Dabei bemerkt Natalie nicht, dass Will Halstead sich daran stört. Bei der Behandlung einer Schwangeren bekommt Natalie mit, dass sie von einigen Kolleginnen als Eisprinzessin betitelt wird. Irritiert über eine solche Aussage möchte sie von Jeff wissen, ob er der gleichen Ansicht ist. Erst nachdem Jeff sie an ihre damaligen Abenteuern mit ihren Ehepartnern erinnert, ist auch Natalie beruhigt. Kurz darauf muss sie miterleben, wie ihre Patientin, die gerade erst ihr Kind auf die Welt gebracht hat, sich von ihrem toten Vater verabschieden muss. Daraufhin wird Natalie wieder bewusst, wie kurz das Leben sein kann und sie nimmt Jeffs Einladung, mit ihm den Abend zu verbringen, an.

Da Natalie mit Jeff die Nacht verbracht hat, ist das Verhältnis der beiden am nächsten Morgen recht angespannt. Durch ein Foto wird Natalie erneut an den Verlust ihres Mannes erinnert, beteuert aber, dass die gemeinsame Nacht mit Jeff kein Fehler gewesen ist. Um sich nicht weiter damit auseinandersetzen zu müssen, geht sie wie gewohnt ihrer Arbeit im Krankenhaus nach. Durch ein späteres Gespräch mit Jay Halstead wird Natalie schließlich bewusst, dass sie sich bei Jeff sehr wohl fühlt. Am gleichen Abend sucht sie diesen deswegen auf.

Obwohl Natalie sehr glücklich mit Jeff ist und die Augen während der Arbeit nicht von ihm lassen kann, tischt sie April Sexton eine Ausrede auf, da dieser das Verhalten ihrer Kollegin und Freundin aufgefallen ist. Letztlich weiht Natalie nur Maggie Lockwood ein, die sich sehr für Natalie freut. Durch ihr neues Glück fällt Natalie der Krankenhausalltag sehr viel leichter. Als sie allerdings mit Jeff einen Patienten behandelt und keine richtige Diagnose stellen kann, sucht sie Rat bei Will. Dieser macht Natalie deutlich, dass sie in der Vergangenheit der Patienten suchen muss, um die richtige Diagnose stellen zu können.

Obwohl Natalie und Will ihre neuen Beziehungen vor ihren Kollegen geheim halten wollen, müssen sie bei einem Gespräch feststellen, dass alle davon wissen und akzeptieren es. Als Natalie von Connor Rhodes erfährt, dass er noch immer mit seinem neuen Mentor Dr. Isidore Latham Schwierigkeiten hat, gibt Natalie ihm den Rat, am Abend auf das Dach des Krankenhauses zu kommen. Dort spielt Natalie mit Isidore zusammen in einer Band und kann ihrer Leidenschaft, dem Geige spielen, nachgehen.

Foto: Torrey DeVitto & Colin Donnell, Chicago Med - Copyright: Elizabeth Sisson/NBC
Torrey DeVitto & Colin Donnell, Chicago Med
© Elizabeth Sisson/NBC

Als Natalie ein Mädchen behandelt, deren Mutter ihr nichts vom Tod des Vaters erzählt hat, zieht Natalie Daniel Charles und Sarah Reese dem Fall hinzu. Doch sie erfährt, dass der Vater nicht tot ist, sondern die Mutter ihre Tochter entführt hat, da deren Exmann seine Tochter misshandelt hat. Aufgrund dieser Tatsache wird Sharon Goodwin darüber informiert, die sogleich das Jugendamt einschalten möchte. Natalie hält dies für übereilt und versucht Sharon umzustimmen. Bei einer weiteren Untersuchung stellt Natalie fest, dass ihre junge Patientin an einer genetischen Erkrankungen leidet und ihr Vater sie nicht misshandelt hat. Ähnlich wie Sarah fühlt es sich auch für Natalie falsch an, als die Mutter von der Polizei aufgrund von Kindesentführung festgenommen wird, dennoch war es rechtlich gesehen die richtige Entscheidung.

Erneut wird Natalie mit einem schweren Schicksalsschlag eines Kindes konfrontiert, als eine ehemalige Patientin mit Krebs ins Krankenhaus eingeliefert wird. Durch die Chemotherapie hat sich eine Gelbsucht und eine Hirnschwellung entwickelt. Trotz aller medizinischen Maßnahmen stirbt das Kind unter Natalies Händen weg. Für sie ist es daraufhin sehr schwer zu begreifen, dass es gegen Krebs und andere Krankheiten keine 100 %-igen Heilungschancen gibt. Durch Ethan Choi erfährt Natalie von einem Mädchen, das mit ihren Freundinnen zu Hause heimliche Experimente durchführt und als Testperson agiert. Obwohl Natalie zunächst nicht davon begeistert ist, muss sie letztlich zustimmen, dass diese Mädchen die Welt verändern könnten.

Zusammen mit Ethan muss Natalie eines Tages Sharons Jugendliebe Reggie behandeln, bei dem jedoch keine Chance auf Heilung besteht. Die beiden müssen erkennen, dass es auch für Sharon keine einfache Situation ist, für die Natalie allerdings Verständnis aufbringt und Sharon die nötige Zeit gibt, um Reggies baldigen Tod akzeptieren zu können. Weitaus schwieriger ist für Natalie und Will ein Patient, der dringend eine neue Niere benötigt und dessen Bruder sich einer Spende verweigert. Schließlich erfahren sie, dass der Bruder an HIV erkannt ist und ihr Patient nichts davon weiß. Nach längerer Überlegung schlägt Natalie vor, ihrem Patienten die infizierte Niere einzusetzen, dem Will nicht zustimmen kann, da es ihnen als Ärzte nicht erlaubt ist. Letztlich ist es Natalie, die auf die Idee kommt, dass ihr Patient die Wahl hat, die Niere einsetzen zu lassen oder nicht.

Foto: Nick Gehlfuss & Torrey DeVitto, Chicago Med - Copyright: Elizabeth Sisson/NBC
Nick Gehlfuss & Torrey DeVitto, Chicago Med
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Da Natalie sich an alte Zeiten erinnert fühlt, möchte sie von Jeff wissen, weswegen sie jahrelang keinen Kontakt mehr hatten. Danach erfährt sie, dass er damals in sie verliebt gewesen ist und ihr Mann den Kontakt zu den Clarks abgebrochen hat. Natalie fühlt sich dadurch vor den Kopf gestoßen und von ihm getäuscht, so dass sie erst einmal nicht mehr mit Jeff reden möchte. Besondere Ablenkung findet sie auch nicht in ihrer Arbeit. Sie behandelt einen jungen Teenager der kurz darauf stirbt, was sie fertig macht. Umso schwieriger ist es für Natalie, als Sharon sie darüber informiert, dass Stanley Stohl Natalies Fall bei der Mortalitätsrate vorstellen möchte. Bei dieser sind Will, Connor und auch Jeff anwesend. Da Stohl Natalie gehörig vorführt, steht Jeff ihr bei. Allerdings fühlt sie sich von jenem eher gedemütigt und gibt Jeff dies auch zu verstehen. Zum Schichtende klagt sie auch Will ihr Leid. Überraschend muss sie aber feststellen, dass er Jeff in Schutz nimmt und schätzt, dass er zumindest auf ihrer Seite steht. Daraufhin kommt Natalie ins Grübeln und verarbeitet sich mit Jeff auf einen Drink. Bei diesem gesteht sie ihm, ihn nur benutzt zu haben, um die Leere ihres Herzens auszufüllen und trennt sich anschließend von ihm. Nach der Trennung von Jeff konzentriert sich Natalie vor allem auf ihre Arbeit und hat dabei einige schwierige Fälle, die sie schockieren und an ihre Grenzen bringen.

Nach dem Selbstmord ihres Kollegen Jason Wheeler müssen Natalie und die anderen für einen geregelten Ablauf im Krankenhaus sorgen. Kurz darauf behandelt Natalie mit April den kleinen Dustin, der aus dem eiskalten Wasser gerettet wurde und nun aufgewärmt werden soll. Schließlich soll er an die Herz-Lungen-Maschine angeschlossen werden. Auf den Weg dorthin werden sie von Sharon in Kenntnis gesetzt, dass die Maschine für Dustins Retter vorgesehen ist, da der Junge noch weitere Optionen hat. Als Natalie dem zustimmt, muss sie hinnehmen, dass sie von der Mutter als Unmensch bezeichnet wird. Das gibt ihr zu denken und sie wendet sich mit ihrer Sorge an Sharon. Diese macht ihr klar, dass sie kein Unmensch ist und sie Vertrauen in Natalies Fähigkeiten hat. Anschließend kann Natalie Dustin retten und nimmt die Entschuldigung der Mutter an.

Schwierig ist es für Natalie, als sie Wills Mentorin Bella Rowan behandelt. Sie informiert Will über die Lage und steht ihm bei, als ihm klar wird, dass er nichts mehr für Bella tun kann und sie als Menschen behandeln muss, dessen Wünsche zu akzeptieren sind. Nach Bellas Tod ist es Natalie, die Will tröstend zur Seite steht. Sie selbst hat ihre Emotionen nicht im Griff, als sie einen kleinen Jungen behandelt, der sich hauptsächlich von Schokolade, Keksen und Milch ernährt. Sie verliert daraufhin die Nerven und macht der berufstätigen Mutter schwere Vorwürfe. Gegenüber Maggie gibt Natalie wenig später zu, dass sie auf sich selbst sauer ist, da sie kaum Zeit für ihren Sohn Owen hat. Sie entschuldigt sich bei der Mutter und sichert ihr Hilfe zu. Um ihr eigenes schlechtes Gewissen zu beruhigen, nutzt Natalie Facetime, um Zeit für ihren Sohn zu haben.

Foto: Torrey DeVitto, Chicago Med - Copyright: 2018 NBCUniversal Media, LLC; Elizabeth Sisson/NBC
Torrey DeVitto, Chicago Med
© 2018 NBCUniversal Media, LLC; Elizabeth Sisson/NBC

Nachdem ein Patient von Natalie gestorben ist, erfährt sie durch die Autopsie, dass sie eine Lungenembolie übersehen hat und macht sich schreckliche Vorwürfe. Will versucht ihr klar zu machen, dass weder sie noch ein anderer Arzt dies hätte verhindern können. Dabei erwähnt Natalie, dass Nina Shore ihr den Autopsiebericht persönlich vorbei gebracht hat. Dadurch wird auch Will klar, dass seine Freundin eifersüchtig ist und entschuldigt sich bei Natalie. Jene kann Ninas Eifersucht allerdings verstehen und gibt Will zu bedenken, dass sie vielleicht doch mehr als bloße Freunde sind.

Eines Tages behandelt Natalie die 13-jährige Allison. Durch ihre Mutter erfährt sie, dass Allison anscheinend vergewaltigt wurde. Entgegen der Annahme von Jay findet Natalie heraus, dass Allison nicht von ihrem Stiefvater, sondern von ihrem Kieferorthopäden während einer Behandlung und unter Betäubung vergewaltigt worden ist.

Durch die viele Arbeit hat Natalie zwar mitbekommen, dass Jeff eine feste Stelle im Krankenhaus bekommen hat. Allerdings ist sie zunächst verwundert, als er Chicago verlässt, ohne sich von ihr zu verabschieden. Durch Jeffs Weggang wird Natalie auch bewusst, dass es Zeit für etwas Neues wird. Zu Wills Überraschung lässt sie sich einen neuen Haarschnitt verpassen. Bei einer Feier im Freien nutzt Will die Gelegenheit, und fordert Natalie zum Tanzen auf, was diese freudig annimmt.

Zur Beschreibung von Natalie Manning in "Chicago Med", Staffel 1

Daniela S. - myFanbase

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