Episode: #4.12 B für Bürgermeister

Nur durch Bürgermeister Weldens Zuspruch war es Castle möglich, überhaupt mit Beckett und dem NYPD zusammen zu arbeiten. Als nun plötzlich eine tote Frau in einem Wagen gefunden wird, der zu dem Fuhrpark des Bürgermeisters gehört, gerät dieser gehörig unter Druck. Auch Beckett und Castle wird bald klar, dass ein Ende der Amtszeit von Weldon darin gipfeln könnte, dass Castle seinen Hut packen muss.

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Alexis weiß nichts so recht mit sich anzufangen und fragt ihren Vater, was sie in der Zeit bis zum College tun soll. Castle rät ihr, sich selbst zu entdecken und vielleicht etwas zu reisen, doch Alexis nimmt seinen Vorschlag so auf, dass sie sich nach einem Job umsehen will.

Castle wird schließlich zu einem Fall gerufen. Laura Cambrige wurde tot auf der Beifahrerseite ihres Wagens aufgefunden. Sie wurde anscheinend von hinten stranguliert. Als Ryan die Nummernschilder des Autos überprüfen lässt, stellt sich heraus, dass Bürgermeister Robert Weldon als letztes damit gefahren ist.

Weldon erklärt, dass er am Abend zuvor eine Wohltätigkeitsveranstaltung besucht hat und erst heute erfahren hat, dass eine seiner Mitarbeiterinnen, eine Ms. Watson, den aufgefundenen Wagen als gestohlen gemeldet hat. Auf der Wache macht Gates ihrem Detective klar, dass sie den Fall mit äußerster Vorsicht handhaben soll, da auf sie eine Menge Augen gerichtet sein werden.

Ryan und Esposito haben derweil herausgefunden, dass Laura Cambrige eine bekannte Dozentin für Literatur an der Hudson Universität war, vor sechs Monaten jedoch etwas passiert sein muss, da sie einfach gekündigt hat. Seither hat sie kein Telefon mehr benutzt und besaß anscheinend auch keine Kreditkarten.

In Lauras Appartement finden sich keine Anzeichen für einen Kampf. Ihr Vermieter erklärt, dass sie bislang sehr zurückgezogen lebte und meistens Nachts gearbeitet hat. Am Abend ihres Todes sah er jedoch einen Mann aus ihrem Appartement kommen. Unterdessen befragen Ryan und Esposito Lauras Schwester. Die erzählt, dass sie erst vor drei Tagen mit ihrer Schwester gesprochen hat und Laura damals sehr aufgeregt klang, weil sie angeblich Probleme auf der Arbeit hatte, die sie ihrer Schwester jedoch nicht mitteilen konnte, weil sie sie sonst in Gefahr gebracht hätten.

Esposito findet schließlich die Firma, für die Laura gearbeitet hat. Castle und Beckett machen sich sofort auf den Weg dahin und müssen dann erkennen, dass Laura für eine Sex-Hotline gearbeitet hat. Ihre Chefin erklärt, dass Laura sich die letzten Tage etwas seltsam verhalten hat, es jedoch keinerlei Beschwerden über sie oder von ihr gab. Die Vermittlerin Sarah gesteht schließlich, dass Laura sie vor ein paar Tagen angefleht hat, ihr die Informationen zu einem ihrer Klienten, die sie angerufen haben, zu übergeben. Es handelte sich dabei um Edgar Navarro.

Beckett verhört Navarro und findet heraus, dass Laura ihn kontaktierte, weil sie unbedingt Hilfe brauchte ein paar Telefonmitschnitte von ihrem Computer in der Arbeit zu entwenden. Er erklärt, dass Laura ihm mitgeteilt hatte, dass sie bei einem ihrer Anrufer etwas mitbekommen hatte, was sie nicht hätte hören sollen.

Zurück im Büro sprechen sie noch einmal mit Lauras Chefin, die jedoch erklärt, dass Laure nie mit einer Bitte, an den Computer zu dürfen, zu ihr gekommen ist. Als sie in den abgeschlossenen Raum gehen wollen, müssen die Ermittler feststellen, dass das Schloss dort aufgebrochen wurde und die Festplatte mit den Anrufen der letzten zwei Monate verschwunden ist. Lauras Chefin erklärt, dass am Morgen noch alles verschlossen war, erinnert sich dann jedoch an einen Mann von den Gaswerken, der wegen eines angeblichen Lecks im Gebäude hier war.

Am Abend, als Castle sich mit seiner Mutter über den Fall unterhält, erhält er einen Anruf eines Mannes, der ihn schon einmal wegen der Sicherheit von Beckett kontaktiert hatte. Er erklärt Castle, dass es sich bei dem Fall um Laura um etwas Größeres handelt und gibt ihm eine Notfallnummer, unter der er Hilfe holen kann, wenn er sie bräuchte. Castle beschließt, Beckett nichts davon zu sagen.

Castle bittet Ryan derweil, dass sollte irgendetwas auftauchen, was den Fall mit dem Mordfall an Becketts Mutter verbindet, er ihm unbedingt Bescheid sagt. Esposito erklärt anschließend, dass man herausgefunden hat, dass Laura ein Prepaid-Handy hatte, mit dem sie einmal Navarro und dann vor ein paar Tagen einen Verleger kontaktiert hat. Dort erfahren die Ermittler, dass Laura ein Buch schreiben wollte und sich aus Recherchezwecken von ihrem alten Leben getrennt hat, um so zu erfahren, wie es ist, am Rande der Armut zu leben. Der Verleger erklärt dann jedoch, dass Laura ihn kontaktiert hatte und mitteilte, dass sie etwas herausgefunden hat, was einen sehr mächtigen New Yorker Bürger zu Fall bringen könnte, wenn das Geheimnis herauskommt.

Esposito hat derweil herausgefunden, dass Laura mit ihrem alten Collegefreund Kontakt aufgenommen hat, der in einer kleinen Fernsehstation arbeitet. Sie sichtete dort ein paar Aufnahmen, die allesamt mit Bürgermeister Weldon zu tun hatten. Auf einem der Videos ist Laura sogar selbst zu sehen. Außerdem ist zu sehen, dass Weldon auf dem Video einen braunen Kashmir-Mantel trägt, von dem Lanie zuvor bei Laura Fasern gefunden hatte.

Castle versucht Beckett klar zu machen, dass Weldon unmöglich ihr Täter sein kann, auch wenn allmählich alles darauf hindeutet. Als Gates hinzukommt und wissen will, ob es irgendwelche Hinweise gibt, die Laura mit dem Rathaus in Verbindung bringen, lügt Beckett. Castle glaubt, dass Gates sich wünschen würde, dass der Bürgermeister darin verwickelt wäre, da sie so auch ihn aus ihrem Revier werfen könnte.

Beckett beschließt, Castle von dem Fall abzuziehen, da er einfach nicht mehr objektiv sein kann, da Weldon immerhin einer seiner engsten Freunde ist. Zusammen mit Ryan stattet sie schließlich einer gemeinnützigen Einrichtung einen Besuch ab, für die Laura gearbeitet hatte. Die Leiterin des Büros, Mrs. Park, erklärt, dass Laura vor einer Woche eingestellt wurde, sie dann jedoch gefeuert werden musste, weil sie dabei erwischt wurde, wie sie vertrauliche Akten kopiert hat. Sie gesteht schließlich, dass auf ihren Konten insgesamt 2.3 Millionen Dollar fehlen und es interne Ermittlungen dazu gibt, die sich auch gegen den Bürgermeister richten.

Beckett bespricht sich mit Ryan und Esposito, da sich nun alle einig sind, dass der Bürgermeister Motiv und Gelegenheit hatte, Laura zu töten. Beckett ringt mit sich, ob sie Gates davon erzählen soll, da ihnen allen klar ist, dass sobald Welden weg ist, Gates auch Castle hinaus werfen wird.

Beckett erzählt schließlich Gates davon, die es als Becketts Pflicht sieht, den Bürgermeister seiner gerechten Straf zuzuführen, wenn es sein muss. Zunächst rät sie ihr, den Bürgermeister zu bitten, seinen Mantel freiwillig herzugeben. Sollte er sich weigern, dann wird sie sich eine einstweilige Verfügung vom Gericht holen müssen. Genau das ist ihr Job, selbst wenn das heißen würde, dass sie damit seine Karriere ruiniert.

Als Beckett auf dem Weg zu Welden ist, kommt Castle hinzu und bittet sie, mit gehen zu dürfen, da er unbedingt wissen will, ob sein Freund in den Mord verwickelt ist. Welden erklärt, dass er Laura tatsächlich kennt und sie mit ihm sprechen wollte, er jedoch keine Zeit für sie hatte. Dies war vor ein paar Tagen. Seither hat er nichts mehr von ihr gehört. Beckett spricht ihn schließlich auf den Mantel an. Er verweigert die Herausgabe und erklärt, dass es kein Zufall sein kann, dass genau in der Zeit, als er dabei ist, sich auf eine Kandidatur als Gouverneur vorzubereiten, diese Anschuldigungen aufkommen. Er glaubt, dass eine Verschwörung gegen ihn in Gang ist.

Castle glaubt seinem Freund, doch Beckett hält Welden noch immer für schuldig und glaubt sogar, dass er das mit der Verschwörung ins Spiel brachte, um Castle auf seine Seite zu ziehen, da er weiß, dass er auf so etwas leicht anspringt. Castle bittet Beckett noch etwas zu warten, doch sie sieht es als ihren Job an, zu handeln. Auch wenn es für Welden dann schlecht ausgehen wird.

Zuhause sieht sich Castle mit Martha an, wie Welden sich der Presse stellt und seine Unschuld beteuert. Castle glaubt ihm auch weiterhin, kann für seinen Freund jedoch nichts mehr tun. Martha rät ihrem Sohn nun, dass es an der Zeit ist, einen Anruf zu machen.

Castle trifft sich mit dem geheimnisvollen Mann, der bestätigt, dass Welden mit der Verschwörung Recht hatte. Er rät Castle, auf die Beweise zu hören und verschwindet dann wieder.

Beckett sieht sich das Video mit Welden vor der Presse an, als sie ein Anruf erreicht. Schließlich trifft sie sich mit Castle im Büro der Sex-Hotline, der ihr erklärt, dass er eine Eingebung hatte. Sie haben bislang nur nach Beweisen gesucht, sich aber nie die Telefonmitschnitte angehört. Beckett erinnert ihn daran, dass die Festplatte gestohlen wurde, doch Castle entgegnet, dass sie eigentlich nur denjenigen brauchen, der mit ihr telefoniert hat. In der Fernsehstation sah sich Laura nicht die Videos vom Bürgermeister an, sondern hörte den Stimmen zu, um ihren Anrufer zu identifizieren. Mit Hilfe der Vermittlerin Sarah finden die beiden schließlich heraus, dass Laura öfters Kontakt zu einem Mitarbeiter von Bürgermeister Welden, einem gewissen Jordan Norris, hatte.

Beckett und Castle verhören Norris schließlich und können ihm schließlich nachweisen, dass er mit der Sex-Hotline telefoniert hat und auch hinter der Veruntreuung von Spendengeldern steckt. Er gibt schließlich zu, dass er Laura alles am Telefon erzählt hatte, weil er sein Gewissen erleichtern wollte und glaubte, dass er anonym bleiben würde. Dann gibt er jedoch zu, dass Laura ihn ausfindig gemacht hat, dann aber nach zwanzig Minuten gegangen ist. Beckett erkennt, dass nicht Jordan Laura getötet hat, sondern jemanden angerufen hat, der dies erledigt hat und will einen Namen. Gerade als er dabei ist, diesen zu nennen, platzt ein Bill Moss als sei Anwalt in den Verhörraum und rät seinem Mandanten, nichts mehr zu sagen.

Für Gates ist der Fall damit abgeschlossen, auch wenn sie die Hintermänner nicht dingfest machen konnten. Castle trifft sich derweil mit Welden, der erklärt, dass er die Kandidatur für den Posten des Gouverneur ad acta legen kann, da er erkannt hat, dass es Leute gibt, die viel mächtiger sind als er.

Castle trifft sich noch einmal mit dem mysteriösen Mann und will wissen, wer die Hintermänner sind, doch er wird es ihm nicht verraten. Stattdessen macht er ihm klar, dass er ihm in dem Fall nur geholfen hat, damit er nicht aus dem Polizeidienst entlassen wird. So kann er nun weiter dafür sorgen, dass Beckett sich nicht mehr mit dem Fall ihrer Mutter beschäftigt und sich selbst in Gefahr bringt.

Melanie Wolff - myFanbase


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