Bewertung: 8

Review: #1.01 Das Zentrum des Bösen

Foto: Sarah Michelle Gellar, Buffy - Copyright: Twentieth Century Fox Home Entertainment
Sarah Michelle Gellar, Buffy
© Twentieth Century Fox Home Entertainment

Nachdem ich vor einige Zeit zum Angel-Fan wurde, musste ich mir natürlich irgendwann auch mal Buffy ansehen. Erwartungen hatte ich nicht gerade große, da Sarah Michelle Gellar nicht gerade eine meiner Lieblingsschauspielerinnen ist und die erste Staffel 1997 gedreht wurde, somit mittlerweile schon über zehn Jahre alt ist. Doch meine Erwartungen wurden eindeutig übertroffen!

Die Story

Um diese Folge, beziehungsweise die Serie Buffy, zu mögen, muss einem natürlich die Geschichte gefallen. Nicht jeder interessiert sich für Serien, in denen jemand Vampire und andere Dämonen tötet. Im Prinzip erinnert Buffy mich sehr an Charmed. In beiden sind Frauen auserwählt, das Böse in Form von Dämonen zu vernichten. Nebenbei müssen sie ihre Tarnung aufrechterhalten und haben immer noch mit persönlichen Problemen zu kämpfen. Betrachtet man es so, scheint Buffy etwas langweilig. Doch das ist diese Folge absolut nicht. Zwischendurch wird man immer wieder überrascht. So dachte ich in einigen Momenten, dass jetzt bestimmt Angel auftauchen und Buffy retten würde. Doch kein einziges Mal geschah dies - leider. Sonst aber kann ich an der Story absolut nichts aussetzen. Sie ist spannend und sehr interessant.

Die Umsetzung

Wenn die Story einer Serie oder einer Folge gut ist, heißt das oft, vor allem bei älteren Serien, nicht automatisch, dass sie auch gut umgesetzt ist. Klar merkt man in dieser Folge, dass sie schon älter ist. Zum einen am nicht perfekten Bild und Ton, zum anderen natürlich an den Klamotten. Doch beides hat keinen Einfluss auf die Qualität dieser Folge.

Weniger gut dagegen gefällt mir das Aussehen der Vampire. Die Masken wirken sehr maskenartig und unnatürlich. Ich hätte mir lieber ein anderes Aussehen für Vampire gewünscht. Vielleicht etwas menschlicher (und hübscher).

Die Kulissen finde ich alle sehr gut gelungen. Allen voran das Bronze, sowie der Friedhof inklusive Mausoleum. Seit dieser Folge ist der Buffy-Friedhof der Friedhof schlechthin für mich. Er ist sehr gruselig, gleichzeitig aber auch wunderschön durch all die Kleinigkeiten und Verzierungen der Grabsteine.

Die Darsteller und Charaktere

Alle Hauptdarsteller der ersten Staffel waren vor ihrem Auftritt bei Buffy nicht gerade sehr bekannt und hatten somit auch noch nicht sehr viele schauspielerische Erfahrungen. Teilweise fällt einem das beim Sehen dieser Folge schon auf, doch insgesamt spielen alle sehr überzeugend. Besonders gut gefielen mir jedoch Cordelia und Angel, die ich ja schon aus Angel kenne, sowie natürlich Buffy. Sarah Michelle Gellar hat mich voll und ganz von ihren guten schauspielerischen Fähigkeiten überzeugt, obwohl ich sie vorher nie besonders mochte und auch von ihr als Schauspielerin nie ganz überzeugt war.

Das Ende

Diese Folge endete mitten im Geschehen. Einerseits ist das natürlich schade, weil man wissen will, wie es weitergeht, zum anderen erhöht es aber natürlich auch die Spannung auf die nächste Folge, die man nach dieser unbedingt sehen will. Wenn man die DVD im Regal hat, ist es natürlich umso praktischer. Für die, die die DVD nicht haben, ist es natürlich etwas schade. Ich hätte es auch besser gefunden, wenn man, wie es beim Piloten der Serie Psych gemacht wurde, den Piloten zeitlich einfach etwas verlängert, sodass aus zwei Folgen eine wird.

Fazit

Einer der besten Piloten, die ich je gesehen habe. Obwohl alles neu ist, werden Story und Charaktere sehr gut eingeführt. Außerdem ist diese Folge sehr spannend und interessant und es wird einem beim Sehen kein einziges Mal langweilig.

Vivien B. - myFanbase

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